Schweiz
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Kinder vergewaltigt: St. Galler Kita-Mitarbeiter muss 4,5 Jahre ins Gefängnis



Stacheldraht am Erweiterungsbau Baesslergut II in Basel am Donnerstag, 18. Dezember 2019. Der Kanton Basel-Stadt hat mit dem Neubau 78 Plaetze fuer Strafvollzug-Inhaftierte geschaffen. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Das Kreisgericht St. Gallen hat am Dienstag einen ehemaligen Kita-Mitarbeiter zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten, zu einer Geldstrafe, zu einer stationären Therapie sowie zu einem Tätigkeitsverbot verurteilt. Dem Mann werden unter anderem sexuelle Handlungen mit Kindern zur Last gelegt.

Der 34-jährige Angeklagte zeigte sich in der Verhandlung geständig. Er räumte die ihm vorgeworfenen sexuellen Handlungen an Kleinkindern ein. Das jüngste war 16 Monate alt.

Er bestätigte auch, dass einige der Übergriffe an seinem Arbeitsplatz in der Kita geschahen und gab weiter zu, Fotos- und Videos von Kindern aufgenommen zu haben, die er ins Darknet stellte. Auf mehreren Festplatten wurden bei ihm 4600 Videos und 61'700 kinderpornografische Bildern entdeckt.

Bei der Befragung durch den vorsitzenden Richter schilderte er, dass er seine Neigung zuerst nicht bewusst wahrgenommen habe. Danach sei er fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es sich um eine Phase handle, die er durchstehen könne.

Er habe jahrelang mit Kindern gearbeitet, ohne dass es zu Übergriffen gekommen sei. Beim ersten Mal sei der Grund «eine Mischung von Neigung und Gelegenheit» gewesen. Er habe sich damals wegen Depressionen «psychisch nicht fit» gefühlt und sich seiner Neigungen nicht erwehren können.

Durch Ermittler aufgeflogen

Der Fall flog auf, weil der Angeklagte in einem Darknet-Forum einem Kontakt fünf kinderpornografische Bilder schickte. Der Empfänger war ein verdeckter Ermittler. Danach begann die Untersuchung, die schliesslich zur Anklage unter anderem wegen Schändung, sexuellen Handlungen mit einem Kind und Pornografie – alles mehrfach – führte. Dazu kommen Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der Angeklagte habe sich sein Berufsumfeld bewusst so aufgebaut, dass er seinen Neigungen nachgehen konnte, stellte die Staatsanwältin fest. Er habe sich damit Möglichkeiten geschaffen und diese ausgenutzt.

Sie forderte eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten sowie eine Busse von 600 Franken. Wegen der hohen Rückfallgefahr müsse eine stationäre Therapie angeordnet werden. Weiter soll ein lebenslanges Verbot ausgesprochen werden, das für berufliche oder ausserberufliche Tätigkeiten gilt, die Kontakte zu Minderjährigen umfassen. Im besten Fall gelinge es dem Angeklagten mit diesen Massnahmen, deliktfrei zu leben, sagte die Staatsanwältin.

Strafmildernde mediale Vorverurteilung

Strafmildernd fielen unter anderem die öffentliche mediale Vorverurteilung ins Gewicht wie auch die Tatsache, dass in der Kita das Handyverbot nicht konsequent durchgesetzt wurde.

Nicht weit entfernt lagen die Anträge der Verteidigung. Der Angeklagte hatte bereits bei der Befragung die stationäre Therapie wie auch das Tätigkeitsverbot befürwortet. Es gebe lediglich Unterschiede in der rechtlichen Würdigung einiger Anklagepunkte, sagte sein Anwalt. Diese sollten aber zu einer tieferen Freiheitsstrafe von noch drei Jahren führen.

Sein Mandant zeige sich vollumfänglich geständig. Das seien keine leeren Worte. So sei er aus eigenem Antrieb in den vorzeitigen Vollzug eingetreten und wisse, dass er sich wirksame Methoden aneignen müsse, um die pädosexuellen Neigungen zu bekämpfen. Die stationäre Massnahme werde so lange dauern, bis das Therapieziel erreicht sei, so der Verteidiger.

Das Kreisgericht St. Gallen eröffnete sein Urteil mündlich und verurteilte den Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten, einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen à 50 Franken sowie zu einer Busse von 600 Franken. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird für die stationäre Therapie aufgeschoben. Weiter verfügte das Gericht ein umfassendes Tätigkeitsverbot. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • KarinBA 22.01.2020 22:09
    Highlight Highlight Das geht gar nicht. Die Begründung und die Strafe sind in keinem Verhältnis zur Tat. Das so etwas umgesetzt werden kann, zeigt einen riesigen Fehler im Rechtssystem auf. Eine solche Person ist nicht krank, denn Krankheit kann man heilen. Pädophile sind nicht heilbar, das ist eine Störung in der Persönlichkeit.
  • LuLi 22.01.2020 13:44
    Highlight Highlight wer über ein solches urteil schreibt oder es kritisiert, sollte auch ein wenig ahnung von unserem rechtssystem haben und wissen, dass eine stationäre therapie im strafrecht einem freiheitsentzug mit zusätzlicher psychiatrischer behandlung gleichkommt. das bedeutet, dass sich der täter zurzeit sehr wohl im freiheitsentzug (im sinne einer massnahme, siehe art. 59 stgb) befindet. diese kann für max. 5 jahre angeordnet, dann aber wiederum verlängert werden. die gefängnisstrafe muss danach noch vollzogen werden. d.h. die bestrafung des täters beträgt nicht nur die 4.5 jahre.
    • KarinBA 22.01.2020 22:06
      Highlight Highlight Hallo Luli

      Ich glaube hier sollten wir bei der Kritik nicht das Rechtssystem als erstes anschauen, sondern die Opfer. Eine solche Tat hinterlässt Spuren, die die Opfer ein Leben lang begleiten und in allen Lebensbereichen negativ beeinflussen. Damit ist nicht nur das Opfer am leiden, sondern alle, die eine Beziehung mit dem Opfer haben. Wenn Du hier die systemische Sicht auf dss Opfer wirfst, wirst Du eventuell die Kritik am Urteil verstehen.
    • LuLi 23.01.2020 14:27
      Highlight Highlight Hoi, klar, die Tat lässt sich keines Falls rechtfertigen und ich verstehe die Erschütterung absolut und es trifft mich selbst auch sehr. Trotzdem finde ich, dass man die Bestrafung korrekt darstellen sollte. Ich habe viele Kommentare gelesen, die kritisieren, dass der Täter nur 4.5 Jahre weggesperrt wird. Das ist meines Erachtens falsch. Meine Kritik geht aber viel mehr an den Journalismus, an welchen ich den Anspruch setze, dass er das Justiz-System für Laien verständlich darstellt, wenn über ein Urteil berichtet wird.
  • Hoci 22.01.2020 11:35
    Highlight Highlight Wir brauchen dringend ein neues Sexualstrafrecht, dass Richter zwingt angemessene Strafen zu verhängen. Und zwar sollte jedes Opfer separat zählen.
    Der Seebachmörder hat zu Recht lebenslänglich bekommen, dieser Herr hat sogar mehrere Leben zerstört / die Seele getötet, den Körper geschädigt mit ebeso extremer krimineller Energie gehandelt und kriegt nur 4.5 Jahre? EIne Frechheit!!!
    Die stationäre Einweisung hat nichts mit dem Strafmass zu tun, suggeriert verminderte Schuldfähigkeit. Mit etwas Lügen und psychopaten Charme, den er wohl hat, kommt er jnter Umständen schnell raus und macht weiter.
  • Silent_Revolution 22.01.2020 00:38
    Highlight Highlight Der Typ hat Kleinkinder vergewaltigt, ein Kind mit Handschellen gefesselt, missbraucht, fotografiert und alles online gestellt.

    Hätte er eine einzige erwachsene Frau der Freiheit beraubt - gefesselt, vergewaltigt, dabei fotografiert und die Fotos online gestellt, wären das niemals nur 4,5 Jahre Knast gewesen. Die Tatsache, dass sich die Kinder noch nicht wehren konnten, gilt in diesem Staat als strafmildernd.

    Der Antrag des Staates von lediglich 5 Jahren ist doch nur noch krank.
    Derselbe Staat schickt Hanfbauern gleich lang in die Kiste.

    Verdammte Hinterwäldlernation.
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 22.01.2020 11:33
      Highlight Highlight Vergewaltiger kommen oftmals davon ohne überhaupt nur in den Knast zu müssen (bei einer Verurteilung).
      Kinder gegen Frauen ausspielen.... führt zu nichts
      Beides muss härter bestraft werden
    • Hoci 22.01.2020 11:42
      Highlight Highlight Ne ne bei eimer Frau wärs noch weniger gewesen.
      Extrem wie Sexualstraftaten immer noch als Kavaliersdelikt behandelt werden, von Tätern die nicht anders konnten????äh und die Videoaufnahmen waten auch Triebgesteurte Taten?
      Das der arme Herr Nichtdchuldfähig für die Richterin gilt, zeigt fass sie das Strafmass zugunsten einer stationäre Massname reduziert hat. Das suggeriert er konnte nicht anderst. Die Massnahme ist nötig ohne Zweifel, aber als Therapie nach der Strafe. Oder aber es wird eine Gesamtmindestdauer des ganzen verfügt, in der er zu 90% eingesperrt ist, weg von pot. Opfern.
  • gügschh 21.01.2020 23:10
    Highlight Highlight Ich denke mensche tuen solche dinge, weil wir in einer sehr verstörten welt leben. Und ich weiss nicht ob einsperren ein guter weg ist das besser zu machen. Ich habe das gefühl solche sachen werden mehr und mehr passieren solange es so weiter geht. Wir sind von komplexen geqüalt.....
    • Kyle C. 21.01.2020 23:39
      Highlight Highlight Solche Dinge gabs schon immer, leider. Ist keine Frage unserer Zeit. Das geht Jahrtausende zurück oder gar auf die Anfänge der Menschheit.
  • Satan Claws 21.01.2020 22:56
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Butzdi 21.01.2020 18:15
    Highlight Highlight Wieso nicht 40 Jahre? Oder 100? Oder 100 und eine chemische Kastration?
    Wäre er innerorts zu schnell gewesen hätte er für die reine Gefährdung eine massiv höhere Strafe bekommen statt für seine effektiv begangenen Kindsmissbräuche. Eine Sauerei, dass Schwerverbrechen nicht adequate Strafen nach sich ziehen.
    • TJ Müller 21.01.2020 22:16
      Highlight Highlight Stationäre Therapie ist dir offensichtlich kein Begriff?
    • Silent_Revolution 22.01.2020 00:39
      Highlight Highlight Tj Müller

      Sexuelle Neigungen therapieren?

      In evangelikalen Freikirchen gibts solchen Unsinn.
    • Hoci 22.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Tj Müller Strafe ist Strafe, therapie therapie. Bei der stationären Massnahmen müsste zumindest ein Mindestaufenthalt, einsperren mit überprüfung auf weitergehende Verwahrung geprüft werden.
      Der Typ scheint ein manioulativer charmanter Pschopath zu sein und Psychiater, Richter auch nur Menschen. So einer ist schnell draussen und ist nächstes Mal vorsichtiger.
      Das Urteil ist ein Skandal. Ein neues schärferes Sexualstrafrecht mit höheren Mindeststrafen dringend nötig. Zb mit Defitionen wie viel ein Mehrfachtäter bekommt, einer der Videos macht, diese ins Netz stellt und besonder pervers ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Kritiker 21.01.2020 18:10
    Highlight Highlight 4.5 Jahre??? Das Jüngste war keine 2 Jahre alt. Was läuft falsch mit Dir, Justitia?
    • TJ Müller 21.01.2020 22:16
      Highlight Highlight Stationäre Therapie ist dir offensichtlich kein Begriff.
    • Hoci 22.01.2020 11:53
      Highlight Highlight Das ist keine Strafe sondern Therapie. Sie ist an die Strafe zwingend anzuhängen um weitere Taten zu verhindern. Mit der Option zur weiteren Verwahrung bei jeder Überprüfung.
      Wahlweise operative Kastration. Aber der Kerl ist so krank, dem gings vermutlich um Gewalt, so dass das nicht mal ausreichend hilft.
    • Der Kritiker 22.01.2020 13:05
      Highlight Highlight TJ Müller, lebenslanges Trauma ist Dir offensichtlich kein Begriff. Scheiss auf Täterschutz, um die Opfer kümmert sich keiner!!!! Aber vielen Dank für Deine Belehrung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Leider Geil 21.01.2020 17:49
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • TJ Müller 21.01.2020 22:16
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Bartmensch 21.01.2020 17:39
    Highlight Highlight Ein Fahrer der um 03:00 Uhr morgens auf der Autobahn mit 210km/h geblitzt wird, erhält 3 Jahre und 5 Monate zusätzlich eine Busse von über 10k Franken. Ein pädophiler, mit einem Gehirnumfang wie eine Erbse, erhält 1 Jahr mehr und das noch inkl. Milderung. Welcome to Switzerland.
    • Hoci 22.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Aktuell ist das neue Sexualstrafrecht in Berabeitung. Da muss sich was tun, ohne faule Kompromisse. Vor allem auch Verlängerung der Anzeigefristen bei unter 20 jährigen. Viele schaffen es erst mit 50 / 60 sich dem zu stellen, wie sich dank me too und Pädophilen/ Kirchendiskussion zeigt.
      Keine Ausflüchte mehr wie Frau Kind hat nicht explizit nein gesagt, ja ist ja muss gelten ( wegen häufiger Schockstarre und Abhängigkeit, Angst), höhere genauer definierte Mindeststrafen: zb Mehrfachtäter, geplant, mit Fesseln, Folter, Video, Video ins Netz stellen, Geld verdienen damit.
  • Garp 21.01.2020 16:37
    Highlight Highlight Die Argumente zur Strafmilderung haben überhaupt nichts mit den Taten zu tun. Da kann ich nur den Kopf schütteln.
  • SwissWitchBitch 21.01.2020 16:30
    Highlight Highlight Wie bitte? Strafmilderung durch mediale Vorverurteilung und weil das Handyverbot nicht durchgesetzt wurde?? Geht's noch?! "Ja, Sie Herr Richter, ich han die Chind missbruucht, aber ich will weniger Straf will de Blick xeit hät ich hegs gmacht!"
  • Bee89 21.01.2020 16:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Chili5000 21.01.2020 16:01
    Highlight Highlight Und wieder ein Fall wo die Leute wirklich glauben eine sexuelle Neigung "therapieren" zu können. 3 Jahre sind ein Witz aber scheinbar sind ja alle happy damit, die Anklage sowie die verteidigung. Alles safe also...
    • Garp 22.01.2020 00:13
      Highlight Highlight Sexuelle Neigungen kann man nicht therapieren, nur den Umgang damit.
    • Silent_Revolution 22.01.2020 00:45
      Highlight Highlight Wenn evangelikane Freikirchen Homosexuelle heilen wollen, sind alle empört und lachen über die abstrusen Vorstellungen dieser Spinner.

      Und dann kommt der Schweizer Hinterwäldlerstaat daher und toppt das Ganze mit Therapieplätzen für Pädosexuelle.

      Ich glaub es hackt.
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 22.01.2020 11:38
      Highlight Highlight Ich denke in dieser Therapie wird versucht die Neigung, welche leider nicht einfach so weggeht, in den Griff zu bekommen. Heilen kann man Pädophile nicht aber man kann lernen der Neigung nicht nachzugeben, was wohl viel Wille und Unterstützung braucht.
      Ich will die Täter damit aber überhaupt nicht in Schutz nehmen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • craaazyhorse 21.01.2020 15:57
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • SwissWitchBitch 21.01.2020 17:39
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • SwissWitchBitch 21.01.2020 17:40
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Asho 21.01.2020 22:13
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miky 21.01.2020 15:54
    Highlight Highlight Das jüngste Kind war 16 Monate? Und dafür erhält er 4 Jahre und 6 Monate mit Strafmilderung? Tut mir leid, aber das geht für mich nicht auf. Die Strafe sollte viel länger sein, oder seh ich das falsch?🤷‍♀️
    • Pinot_Berlioz 21.01.2020 16:13
      Highlight Highlight Er hat zusätzlich eine stationäre Therapie als Massnahme verordnet bekommen. D.h, erst 4,5 Jahre Gefängnis und danach in eine Psychiatrie, die er nicht verlassen darf, bis er von Fachpersonen als nicht mehr gefährlich eingestuft wird.
    • Mimimimi^2 21.01.2020 16:20
      Highlight Highlight Ich finde, er hätte eine viel höhere Strafe verdient! Die Kinder und ihre Eltern werden ihr Leben lang darunter leiden.. :(
    • TJ Müller 21.01.2020 17:26
      Highlight Highlight Du vergisst die stationäre Therapie, er ist also so lange weggesperrt bis keine Gefahr mehr von ihm ausgeht, also mit höchster Wahrscheinlichkeit bis an sein Lebensende, was willst du also noch mehr? Keine Ahnung von unserem Rechtssystem haben, aber härtere Strafen fordern, das geht mir langsam echt auf den Sack!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekk 21.01.2020 15:22
    Highlight Highlight "Im besten Fall gelinge es dem Angeklagten mit diesen Massnahmen, deliktfrei zu leben, sagte die Staatsanwältin"
    Im besten Fall? Und wenn nicht? Dann gibt es wieder ein traumatisiertes Kind mehr das damit sein Leben lang zu kämpfen hat.
    Für mich absolut unverständlich so jemanden je wieder frei rumlaufen zu lassen.
    • TJ Müller 21.01.2020 17:29
      Highlight Highlight Der Typ wird NICHT frei herumlaufen, es steht doch ganz klar, dass stationäre Massnahmen angeordnet wurden, lesen und unser Rechtssystem verstehen würde echt helfen. Er wird also so lange in der geschlossenen Abteilung sein, bis keine Gefahr mehr von ihm ausgeht, also wohl bis an sein Lebensende, was willst du also noch mehr?
    • Hoci 22.01.2020 12:22
      Highlight Highlight Das er definitiv weggesperrt wird znd nicht auf Leute trifft, die er einlullen kann und sie ihn gehen lassen. Das ist der Unterschied. Der Kerl ist offensichtlich ein sehr charmanter, intelligenter hochmanipulativer Kerl, er wird verfrüht raus kommen, weiter machen im noch grösseren Stil, aber besser vertuschen. Wer weiss, ev. Kennt er jetzt ja noch hochrangige Personen mit ähnlichen Interessen, die ihn schützen. Wäre nicht das erste Mal.
      Der Täter sollte zu lebenslangem Gefängnis verurteilt werden, er hat mehr Menschen auf den Gewissen als der Seefeldmörder. Alles andere ist eine Frechheit.
  • Hummingbird 21.01.2020 15:18
    Highlight Highlight In welchem Zeitraum fanden diese Übergriffe statt? Wie kommt es, dass es den anderen Kita-Mitarbeitenden nicht aufgefallen war? Halten Kitas alle Bestimmungen ein, kann es gar nicht zu solchen Überfällen kommen (z.B. kein Kitamitarbeiter darf sich alleine hinter verschlossender Tür mit einem Kind aufhalten, auch beim Windeln wechseln nicht). Von dem her ist die Kita-Leitung mitschuldig. Vielleicht würden Überwachungskameras helfen? Einfach nur schrecklich für die betroffenen Kinder - diese sollten Opferentschädigunggelder gesprochen bekommen.
    • Stezibel 21.01.2020 19:32
      Highlight Highlight Nun ja, ich gehe jetzt mal davon aus, dass du nicht in einer Kita arbeitest? Ansonsten würde mich sehr interessieren, wie es im Alltag möglich ist, IMMER zu zweit zu sein? Natürlich gilt im Grundsatz das 4 Augen Prinzip! Es ist allerdings etwas realitätsfremd zu glauben, dass es nie vorkommt, dass eine Person allein ist mit einem Kind. Natürlich wären Kameras eine Möglichkeit, jedoch stellt sich für mich dann die Frage nach der "Privatsphäre" der Mitarbeiter und auch der Kinder! Oder würdest du gerne 8,5h pro Tag gefilmt werden bei der Arbeit?
    • DieserNicknamewirdschonverwendet 22.01.2020 11:44
      Highlight Highlight Ich werde gefilmt und es ist mir sowas von egal.
      Bei Banken geht es um Geld und dies rechtfertigt es uns Angestellte zu filmen. Warum sollte in Kitas, wo es um viel mehr als Geld geht, nicht gefilmt werden?
    • Hoci 22.01.2020 12:23
      Highlight Highlight Noch dazu war er der Chef. Da hat er noch mehr Möglichkeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wendy Testaburger 21.01.2020 15:07
    Highlight Highlight Die Tatsache, dass das Handyverbot in der Kita nicht konsequent durchgesetzt wurde wirkt strafmildernd? Muss ich nicht verstehen, auso würklech😳

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