Schweiz
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Strassensperre der Polizei zwischen Rehetobel und Heiden, aufgenommen am Dienstag, 3. Januar 2017, in Rehetobel. Gemaess Kantonspolizei kam es bei einer Hausdurchsuchung zu einer Schiesserei. Ein 33-jaehriger Mann habe auf Beamte geschossen. Zwei Polizisten wurden verletzt. Der Taeter ist auf der Flucht. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Polizeieinsatz am Dienstag in Rehetobel AR. Bild: KEYSTONE

Schiesserei in Rehetobel AR: Polizist weiterhin in kritischem Zustand



Nach der Schiesserei in Rehetobel AR und dem Tod des Schützen wird am Mittwoch weiter ermittelt. Der Zustand eines der beiden Polizisten ist unverändert kritisch. Der Täter hat bereits 2003 auf Menschen geschossen.

Am Tag nach den Ereignissen in Rehetobel, bei denen zwei Polizisten schwer verletzt wurden und sich der Täter Stunden später selber richtete, herrsche innerhalb der Ausserrhoder Kantonspolizei «tiefe Betroffenheit», erklärte Mediensprecher Hanspeter Saxer gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Offene Fragen

Nach einer Vernehmung eines 33-jährigen Mannes, bei der es um eine vermutete Indoor-Hanfplantage ging, waren am Dienstagmorgen in Rehetobel im Beisein des Verdächtigen Hausdurchsuchungen durchgeführt worden. Dabei konnte der Mann eine Waffe behändigen, mit der er zwei Polizisten schwer verletzte, einen mit einem Herzstreckschuss. Dessen Zustand sei «unverändert kritisch», so Saxer.

Am Mittwoch laufen nun die Ermittlungen Polizei weiter – allerdings ohne grossen Zeitdruck. Zu verschiedenen Fragen gibt es denn auch noch keine Antworten.

Eifersucht: Täter schoss bereits 2003

Untersucht wird unter anderem die Liegenschaft, wo die Hausdurchsuchung stattfand. Dort wurde eine Indoor-Hanfplantage vermutet, aber keine entdeckt, bis es zur Schiesserei kam. Im Fokus steht auch der Wohnort des Täters. Weiter sei unklar, wie er vom Ort der Schiesserei dorthin gelangen konnte, so Saxer.

Der 33-jährige Schweizer war bereits 2003 in eine Schiesserei verwickelt gewesen. Er habe damals mit einer Schrotflinte auf zwei Männer geschossen, bestätigte der Polizeisprecher einen Bericht des «Blick» vom Mittwoch.

Der Tat ging damals eine Eifersuchtsgeschichte nach einer gescheiterten Beziehung und ein längerer Streit voraus. Dabei verletzte der damals 20-Jährige zwei Brüder, die mit einem Sturmgewehr schossen, sowie einen zufällig vorbeifahrenden Velofahrer. Er wurde danach zu einer Massnahme verurteilt, die 2009 endete. (whr/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 04.01.2017 23:33
    Highlight Highlight Die beiden Polizisten tun mir Leid. Sie wurden verheizt. Forensische Psychologen verdienen zwar viel viel Geld auf Kosten der Steuerzahler. Aber sie liefern nichts. Man könnte genau so gut den sogenannten "Mann von der Strasse" fragen, ob ein Mensch gefährlich sei oder nicht.

    Ich vermute, Frank Urbaniok wird sich im Blick noch zu diesem Drama äussern und seinen überflüssigen Berufsstand verteidigen.


  • stamm 04.01.2017 23:33
    Highlight Highlight Heieiei, der Wilde Westen läuft auf den Strassen einfach so herum. Sind eigentlich Psychologen ihr Geld auch wert? Oder warum geschieht sowas andauernd?

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