Schweiz
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epa04258727 Pope Francis greets the faithful on his arrival at the Trastevere's borough for his meeting with the Sant 'Egidio Community, Rome, Italy, 15 June 2014. Pope Francis is visiting the Church of 'Santa Maria in Trastevere' to meet with the poor who are assisted by the Saint Egidio Community.  EPA/MASSIMO PERCOSSI

Papst Franziskus spricht von einem «Skandal». Bild: EPA/ANSA

Vatikan

Papst fordert Initiative gegen Spekulation mit Lebensmitteln

Papst Franziskus hat eine weltweite Initiative gegen Preistreiberei im Handel mit Lebensmitteln gefordert. Diese Form der Spekulation sei ein Skandal mit ernsten Folgen für die Ernährung der Ärmsten, sagte der Papst am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der US-Hilfsorganisation Catholic Relief Services im Vatikan.

Es sei dringend notwendig, dass sich die Märkte in den Dienst des Gemeinwohls stellten. Bereits in seiner Morgenmesse hatte der Papst heutige Geschäftspraktiken gegeisselt, dabei aber auch Verfehlungen der katholischen Kirche einbezogen. 

«Man spricht viel über einen Prälaten, der sich zu sehr bereichert hat und seine pastorale Pflicht zugunsten der Macht vernachlässigt hat. Das sind korrupte Politiker, Wirtschaftsleute und Kirchenleute. Sie sind überall.» 

– Papst Franziskus

Die Korruption der Mächtigen werde letztlich von den Armen bezahlt. Der einzige Weg, diese Sünde zu besiegen, sei ist der Dienst am Nächsten, sagte der Pontifex. (pma/sda)



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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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