Skelett in Lüftungsschacht in Zürich gefunden: Mann wollte an die Street Parade
Entdeckt wurde das Skelett bei Bauarbeiten an der Zürcher Langstrasse. Arbeiter fanden 2024 einen Schädel und weitere Knochenteile in einem Lüftungsschacht und informierten daraufhin die Stadtpolizei. Zunächst war unklar, um wen es sich dabei handelte.
Nun gibt es weitere Informationen darüber. Laut dem Tages-Anzeiger soll es sich um einen damals 48-jährigen Italiener handeln, der 2022 nach Zürich an die Street Parade gereist war. An diesem Wochenende kam er ums Leben.
Wie, das ist weiterhin unklar. Die Untersuchungen konnten die Umstände nicht restlos klären. Es sei möglich, dass es sich um einen Unfall oder einen natürlichen Tod handle. Doch auch eine Dritteinwirkung kann nicht ausgeschlossen werden.
Die rechtsmedizinische Untersuchung wurde durch die Umstände rund um die Entdeckung erschwert. Bei den Abbrucharbeiten, während derer das Skelett gefunden wurde, kam es möglicherweise zu Beschädigungen an Knochen, wie die Oberstaatsanwaltschaft gegenüber der Zeitung erklärt.
Ebenfalls offen bleibt die Frage, ob es der Italiener überhaupt an die Street Parade geschafft hat oder auf dem Weg dahin ums Leben kam. Auch wie sein Skelett in den Lüftungsschacht kam, ist nicht geklärt.
Trotz der offenen Fragen wurde die Untersuchung im März 2026 vorläufig sistiert. Sie geht erst wieder weiter, wenn neue Informationen oder Erkenntnisse vorliegen. (vro)
