Schweiz
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Zürcher Polizei soll in Meldungen Nationalität angeben



Der mutmassliche Kinderschaender Rene Osterwalder wird am Montag, 4. Mai 1998, vom Obergericht in Zuerich in die Mittagspause abgefuehrt. Im Zentrum stand zu Beginn der zweiten Woche im Osterwalder-Prozess die Befragung der Zeugen, die den Fall erst ins Rollen gebracht haben. (KEYSTONE/MICHELE LIMINA)

Die Polizei informiert über ihre Aktivitäten, aber wie viel soll sie von den Tätern preisgeben? Bild: KEYSTONE

Die Polizeikorps im Kanton Zürich sollen in ihren Medienmitteilungen die Nationalität der mutmasslichen Täter nennen. Die zuständige Kantonsratskommission befürwortet den Gegenvorschlag des Regierungsrates zur SVP-Volksinitiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» einstimmig. Die Initiative wird abgelehnt.

Kritische Stimmen in der Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit seien dem Gegenvorschlag gefolgt, weil das Initiativkomitee in Aussicht gestellt habe, bei einer Zustimmung des Kantonsrates zum Gegenvorschlag die Volksinitiative zurückzuziehen. Dies teilt die Kommission am Freitag mit.

Der Gegenvorschlag zur kantonalen Volksinitiative «Bei Polizeimeldungen sind die Nationalitäten anzugeben» sieht vor, dass die Polizei zukünftig Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit der Täterinnen und Täter, Tatverdächtigen und Opfer bekannt gibt, sofern keine Gründe des Persönlichkeitsschutzes dagegen sprechen oder die Gefahr besteht, dass die Personen identifiziert werden. Auf eine Nennung eines allfälligen Migrationshintergrunds hingegen wird verzichtet.

Umfrage

Soll die Polizei die Nationalität der Täter nennen?

  • Abstimmen

1,767

  • Ja, das ist eine wichtige Information.57%
  • Nein, das ist so unwichtig wie die Haarfarbe.26%
  • Haben wir keine anderen Probleme?17%

Die Kommission für Justiz und öffentliche Sicherheit war sich darüber mehrheitlich einig, dass es durchaus im öffentlichen Interesse ist, zu erfahren, welche Staatsbürgerschaft Personen haben, die verdächtigt werden, eine Straftat begangen zu haben. Sie beantragt deshalb dem Kantonsrat, dem Gegenvorschlag des Regierungsrates zuzustimmen.

Information zu Migrationshintergrund

Die Nennung von Alter, Geschlecht und Nationalität entspricht auch den Empfehlungen der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz. Mit ihrem Entscheid befürworte die Kommission eine einheitliche Lösung für alle Polizeikorps des Kantons Zürich, heisst es in der Mitteilung.

THEMENBILD ZUR ABSTIMMUNG DURCHSETZUNGSINITIATIVE --- Drei Zuercher Stadtpolizisten des Sonderkommissariats Uno 44 durchsuchen und verhaften am 30. Mai 2008 in Zuerich, Schweiz, einen Mann, der im Kanton Zuerich Rayonverbot hat. Der Auftrag der SOKO Uno 44 ist die Verhinderung einer verdeckten Drogenszene. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Keine Zustimmung fand die Volksinitiative. Diese fordert, dass bei Polizeimeldungen Alter, Geschlecht und Nationalität bekannt gegeben werden müssen. Zusätzlich soll auf Anfrage auch ein Migrationshintergrund bekannt gegeben werden, soweit die Information verfügbar ist.

Die Zürcher Stadtpolizei gibt seit November 2017 die Nationalitäten in Polizeimeldungen nur noch auf Nachfrage bekannt. Das Stadtparlament hatte ein entsprechendes Postulat überwiesen, weil mit der Nationalitäten-Nennung suggeriert werde, dass sich eine Tat mit der Herkunft erklären lasse. Dies verdecke jedoch die eigentlichen Ursachen wie Armut, tiefes Bildungsniveau oder Drogensucht. Die kantonale SVP warf der Stadt daraufhin vor, sie betreibe «Zensurpolitik».

SVP wartet Ratsdebatte ab

Wie die SVP des Kantons Zürich am Freitag mitteilte, wartet sie die Debatte zum Gegenvorschlag des Regierungsrats im Kantonsrat ab und entscheidet danach, je nach Resultat, über einen Rückzug der Initiativ oder über die Beibehaltung der Initiative.

Eine Beibehaltung würde dazu führen, dass der Bürger und die Bürgerin über die Initiative und den Gegenvorschlag abstimmen und bei einer Stichfrage präzisieren könnten, ob sie bei einem doppelten Ja die Initiative oder dem weniger weit gehenden Gegenvorschlag den Vorrang geben wollen. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kanischti 22.11.2019 18:56
    Highlight Highlight Woran liegt es, dass hier die Mehrheit die Herkunft der Delinquenten genannt haben will?

    Ich glaube es liegt daran, dass viele damit auf das Problem hinweisen wollen, wie lasch die Justiz mit Immigranten/Touristen aus bestimmten Regionen, welche bei schweren Delikten wie Raub und Angriffe auf Leib und Leben übervertreten sind, umgeht.

    Solange dieses Problem nicht gelöst ist, solange bleibt die Unzufriedenheit bestehen und solange wird diese Nennung verlangt werden.

    Diejenigen, die diese Nennung befürworten, als rechte Hetzer hinzustellen dient der Sache bestimmt nicht!
  • Avalon 22.11.2019 18:46
    Highlight Highlight Fact ist, die Straftaten nehmen immer mehr ab. Übrigens auch in Deutschland (von wegen AfD und so).
    Meine Fragen vor allem an diejenigen, die aus den Löchern kommen, sobald es um Migration oder Kriminalität geht:
    Was habt Ihr davon, über Mord und Totschlag oder über Einbrüche etc zu lesen?
    Warum schürt Ihr Eure Angst, was bringt Euch das?
    Warum lehnt Ihr alles ab, was anders ist?
    Echt gemeinte Fragen!
    • Rabbi Jussuf 22.11.2019 20:01
      Highlight Highlight Avalon
      Wo hast du bloss deinen "Fact" her, dass die Straftaten abnehmen würden?

      Ein Einbruch interessiert mich schon, wenn er in meiner Umgebung passiert.
      Damit dürfte auch deine Frage beantwortet sein, warum man etwas, "was anders" ist, ablehnt und sogar die Polizei holt.
    • Avalon 23.11.2019 09:57
      Highlight Highlight https://www.republik.ch/2019/11/14/der-boulevard-ist-ein-denkbar-schlechter-richter
      Interview mit einem Schweizer Bundesrichter, sehr spannend!
      Meine Fragen hast Du nicht beantwortet. Nur wieder ein Vorurteil aufgeführt.
    • Rabbi Jussuf 23.11.2019 10:44
      Highlight Highlight Avalon
      Dein Vorurteil steht auch immer noch im Raum. Wahrscheinlich merkst du es selber nicht einmal: Alles was anders ist, ist automatisch gut.

      Das passt eben wunderbar zu deinen verdrehten Fakten, dass Straftaten abnehmen würden. Das Gegenteil ist der Fall.
  • Statler 22.11.2019 18:04
    Highlight Highlight Ich würde von all denen, die eine Nennung der Nationalität fordern, gerne mal wissen, was genau Ihr mit dieser Information denn anfangen wollt?
    Was wären die Konsequenzen daraus?

    • Statler 22.11.2019 20:20
      Highlight Highlight Nicht blitzen, antworten!
    • redeye70 22.11.2019 23:25
      Highlight Highlight Lies weiter unten den Kommentar von «Cédric Wermutstropfen». Alles relevante gesagt.
    • Statler 23.11.2019 03:09
      Highlight Highlight @redeye: «Probleme importiert»? Echt?

      Das heisst, Ausländer sind grundsätzlich kriminell, oder neigen dazu, kriminell zu werden?

      Bisschen arg eindimensional, oder nicht? Denkst Du nicht, dass die Probleme mit der Kriminalität eventuell etwas vielschichtiger sein könnten?
      Wenn - wie die Kriminalstatistik ja durchaus bestätigt - überdurchschnittlich viele Ausländer in der Schweiz Straftaten begehen, liegt das dann an deren Herkunft? Und ist das das einzige Kriterium das zählt, oder könnten da eventuell noch andere Faktoren eine Rolle spielen?
  • zen_87 22.11.2019 16:22
    Highlight Highlight Ist garantiert wieder eine Kampagne der svp damit sie Stimmen abfangen können. Dies führt dazu dass man die Leute aus dieser Herkunft schubladisiert, was man ja schon bereits macht. Es kommt nicht darauf woher dieser Person stammt was für Hautfarbe ha, wenn der mensch was Böses in sich trägt kann es egal sein..
    • Adam Smith 22.11.2019 17:54
      Highlight Highlight Wenn aber Beispielsweise (rein erfundene Zahlen) 20% der Bevölkerung Ausländer wären und diese 60% der Verbrechen begehen, ist die Nationalität sehr wohl relevant. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer dieser Gruppe ein Verbrechen begeht, ist demnach bei weitem grösser.
  • Cédric Wermutstropfen 22.11.2019 16:01
    Highlight Highlight Informationen sind immer gut. Daher würde ich es auch begrüssen, wenn man den allfälligen Migrationshintergrund erführe. An erster Stelle der Problemlösung steht nämlich immer die Identifizierung des Problems und ich denke wir haben uns da einige Probleme „importiert“.
  • i schwörs 22.11.2019 15:42
    Highlight Highlight Also einigen scheint nicht klar zu sein, dass es hier um die Angabe dieser Informationen in *Pressemitteilungen* der Polizei geht und nicht um die Erfassung an sich. All diese Angaben fliessen in die Kriminalstatistik ein. Was genau soll also die Nennung von Nationalitäten in Medienmitteilungen zu Einzeltaten bringen? Was genau ist der wesentliche Gewinn für die Leser? Was ist mit den Taten, die es nicht in die Presse schaffen? Ich bin sofort mit der Nennung von Nationalität etc. einverstanden, wenn mir jemand einen einzigen überzeugenden Vorteil auch für nicht-Stammtischler zeigen kann.
    • Rabbi Jussuf 22.11.2019 20:24
      Highlight Highlight Der Migrationshintergrund fliesst nicht in die Statistik ein. Das sollte wirklich geändert werden.

      Wenn die Nationalität in bestimmten Fällen nicht genannt wird, dann braucht es überhaupt keine Pressemitteilung, weil es kaum mehr eine Information darstellt. Wie das bis jetzt ja von Zürich gehandhabt wurde.
  • Rolf stühlinger (1) 22.11.2019 15:24
    Highlight Highlight Einfach mal zur info vieler hier.
    Die polizei gibt auf anfrage die nationalität preis. Aber eben auf nachfrage. Da sind einfach die journis und politike zu faul ein mail zu schreiben oder anzurufen.
    Und die svp braucht halt dringend neue fremdenfeindliche munition. Da ihre ausländerhass kampagnen ja langsam nicht mehr ziehen.
  • nuhresideeli 22.11.2019 15:06
    Highlight Highlight Hat ein Steuerflüchtling auch einen Migrationshintergrund?
    Er flieht vor der Staatsgewalt seines "Heimatlandes", könnte das auch als Verrat geahndet werden?
    • Theor 22.11.2019 16:05
      Highlight Highlight Was der Rechte alles auf Asylanten zurückführt, kontert der Linke indem er immer bei allem in den Raum werfen muss, dass die einzig wahren Monster da draussen die bösen bösen Steuernverstecker sind...
    • Rabbi Jussuf 22.11.2019 20:31
      Highlight Highlight Theor
      Sind sie ja auch, böse, die Steuerverstecker!
      Weil sie das Geld vorenthalten, das die Linken so gerne ausgeben würden.

      nuhr
      Dein Steuerflüchtling hat keinen "Migrationshintergrund" da er ja sowieso Ausländer ist.
  • Der Frieden 22.11.2019 14:12
    Highlight Highlight Ich glaube, einen zwingend Punkt, den viele Kommentarschreibende übersehen, ist, dass es such um VERDÄCHTIGTE handelt. Sobald ein verdächtigter überführt wird, bin ich durchaus der Meinung, dass die Nationalität gennant werden soll, aber vorher führt das nur zu Vorurteilen...
    • Hierundjetzt 22.11.2019 15:08
      Highlight Highlight Bei *DIR* führt das wohl zu Vorurteilen. Bei mir ist es die korrekte Einordnung der Tatsachen.

      Es geht ja nicht um Eierdiebe...
  • dääd 22.11.2019 14:03
    Highlight Highlight Wenn, dann bitte auch bei Steuerhinterziehung angeben...
  • Zahlenheini 22.11.2019 13:51
    Highlight Highlight Diesen Wunsch nach Transparenz könnte man doch auf andere wichtige Bereiche weiterziehen wie - sagen wir einfach mal - die Parteienfinanzierung?
    Das Stimmvolk hat doch ein Recht darauf, vor Abstimmungen zu sehen, wer die Plakate finanziert hat und wessen Interessen hier und dort vertreten werden.
    Auch wäre interessant zu sehen, wo wieviel Munition in WKs in die Luft für wieviel Fränkli geschossen wurde. So könnten wir Stimmbürger uns ein Bild machen, wo die sicherheitspolitischen Prioritäten gesetzt werden. Und bitte die Reiseziele des Bundesrats noch publik machen.
    • Scott 22.11.2019 16:38
      Highlight Highlight Seit wann ist die Parteienfinanzierung eine strafbare Handlung?
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 22.11.2019 19:27
      Highlight Highlight Scott, Parteienfinanzierung ist keine strafbare Handlung. Wieso also diese Geheimnistuerei?
    • Scott 22.11.2019 19:48
      Highlight Highlight @Hinkypunkk
      Das erläutere ich gerne bei einem Artikel, wo es um Parteienfinanzierung geht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 22.11.2019 13:29
    Highlight Highlight Ausser einem Steilpass für Ausländerhasser und rechte Hetzer bietet die Nennung der Nationalität rein gar keinen Erkenntnisgewinn.

    Der einzige Vorteil wird es sein, dass mit mehr Verstössen gegen die Rassismusstrafnorm zu rechnen ist und so mehr Rassisten verurteilt werden. - Sind übrigens meist rassenreine Schweizer.
    • ConcernedCitizen 22.11.2019 14:28
      Highlight Highlight Steilpass ist eher wenn man Daten zu verstecken versucht. Aus den Augen, aus dem Sinn. Fakten sollten nicht wegen vermeintlicher Unzumutbarkeit verschleiert werden, sei es bei Verbrechen oder beim verseuchten Trinkwasser. (dort wurde auch nicht angegeben, welche Wasserquellen betroffen waren)
    • LCT 22.11.2019 14:36
      Highlight Highlight @Lowend:

      Dein letzter Satz macht dich zu einem lupenreinen Rassist, Kollege ;)
    • Lowend 22.11.2019 15:16
      Highlight Highlight Lieber BesorgterBürger, passen Sie bitte auf, wenn Sie mit dem Bild des «Brunnenvergifters» hantieren, denn in der jüngeren Neuzeit wurde dieses Bild hauptsächlich von den Nazis gegen die Juden verwendet.

      Lieber LCT, ihr Comment ist ein netter Versuch der Verunglimpfung. Er wäre richtig, wenn ich alle Schweizer als Rassisten bezeichnen würde, weil da aber das Wörtchen "meist" steht, ist dieser Dreckwurf der volle Rohrkrepierer. 🤦‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 22.11.2019 13:09
    Highlight Highlight Ja, die Nationalität kann man nennen, ohne damit etwas auszusagen.
    In der Schweiz haben wir ja auch SVP'ler, und trotzdem sind nicht alle SchweizerInnen Füdlibürger-Ekelpakete.
  • Kramer 22.11.2019 13:05
    Highlight Highlight Ich finde die Nationalität darf in den Medien abgedruckt werden, sie sollte aber bei der Polizei nachgefragt werden.

    Warum? Wenn die Nationalität direkt genannt wird, dann geschieht die Auswahl, über welche Delikte berichtet wird, auch über die Nationalität; und "Ausländer macht dies und das" verkauft sich nun mal besser als "Schweizer macht dieses und jenes"
  • Stefan Morgenthaler-Müller 22.11.2019 13:02
    Highlight Highlight Es ist sehr überraschend, dass wir im Jahr 2019 trotz vielen Studien, Erfahrungen und immensem Wissen zur Kriminalität die "Nationalität" einer Person als etwas betrachten wollen, dass zwingend etwas mit Kriminalität zu tun hat.

    Die Nationalität sagt heute nicht einmal mehr aus, wo jemand sozialisiert oder in welchen Verhältnissen die Person lebt, geschweige denn sind die Angehörigen einer Nation eine homogene Gruppe.

    Hier geht es einzig und allein darum, rassistische Ressentiments zu zementieren. Das hat nichts mehr mit Wissenschaft zu tun, sondern mit hohlem Stammtischgeschwätz.
    • jogurt 22.11.2019 14:07
      Highlight Highlight Man kann auch einfach einen Teil der Realität verweigern. Ob denn dies hilfreicher ist, stelle ich in Frage.
    • Chili5000 22.11.2019 14:24
      Highlight Highlight Du hast vollkommen recht. Die Leute werden das aber nie verstehen. Ein einfaches Beispiel: Findest du das jeder Pole ein Verbrecher ist? Ja oder Nein? .... Nein? was nützt es dir zu wissen das ein Pole ein Verbrecher war? Man kann jede Nationalität einsezten, ergibt immer das gleiche Resultat. Diese Informationen hat einfach keinen Nutzen ausser rassistische Ressentiments zu schüren...
    • Hierundjetzt 22.11.2019 15:11
      Highlight Highlight Stefan: klassisches Eigentor. Ok. Die Nationalität sagt nichts aus, darum verbieten wir die Nennung der Nationalität?

      🤯
    Weitere Antworten anzeigen
  • [Nickname] 22.11.2019 12:58
    Highlight Highlight Passend dazu

    Play Icon
    • The Destiny // Team Telegram 22.11.2019 18:18
      Highlight Highlight Super, treffender gehts nicht.
  • ingmarbergman 22.11.2019 12:57
    Highlight Highlight Können wir bitte ab sofort Blocher immer mit dem Zusatz „Migrationshintergrund“ bzw „Papierlischwizer“ versehen?
    Oder gilt das nicht für Deutsche?
  • TanookiStormtrooper 22.11.2019 12:52
    Highlight Highlight Und wenn sie sagen es sei ein Schweizer gewesen verlangt die SVP demnächst ein Gutachten von seinem Stammbaum, damit sie auch ganz sicher irgendwo noch einen Ausländer finden. 🙄
    • rodolofo 22.11.2019 13:19
      Highlight Highlight Ist der Familienmörder von Ruppertswil Schweizer?
      Womöglich ist er sogar Aargauer!
      Bitte von jetzt an auch die Kantonszugehörigkeit nennen!
    • Team Insomnia 22.11.2019 13:28
      Highlight Highlight @Tanooki:
      Es gibt Tage im Leben, da blitzt es nur noch😉.

      (Vorallem wenn du nicht die Mainstream-Meinung teilst und gegen den Strom der Masse schwimmst.)
    • Scott 22.11.2019 13:46
      Highlight Highlight Der Begriff Doppelbürger reicht völlig aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rabbi Jussuf 22.11.2019 12:45
    Highlight Highlight Ohne Nennung der Nationalität machen viele der Meldungen keinen Sinn. Eigentlich müsste der Migrationshintergrund bei Schweizer Tätern auch genannt werden. Aber das wäre vielleicht eine Sparte für eine jährliche Statistik. Immerhin nimmt der Anteil der Bürger mit Mihi rasant zu. Berücksichtigt man das nicht endlich, geben auch Statistiken ein verfälschtes Bild ab.
    • Baccaralette 22.11.2019 13:59
      Highlight Highlight Bitte was???

      Was ist der Unterschied zwischen

      Bankräuber erbeutet 4 Milionen

      und

      Bankräuber (Kroate, 42, Migrationshintergrund) erbeutet 4 Millionen

      ??

      Ausserdem - Migrationshintergrund. Also ich nehme mal schwer an, wenn er kein Schweizer ist, hat er Migrationshintergrund. Oder irre ich mich jetzt??
    • Rabbi Jussuf 22.11.2019 14:15
      Highlight Highlight Baccaralette
      Es geht kaum um eher sektene Straftaten wie Bankraub. Die werden sowieso publizistisch auseinandergenommen. Wegen der Seltenheit trägt auch die Nennung der Nationalität wenig bei.

      Anders sieht es z.B. bei Messerstechereien aus. Da ist die Nationalität schon interessant und ein ev. Mihi bei Schweizern wäre auch aufschlussreich.
    • Fritz N 22.11.2019 14:47
      Highlight Highlight ähm Nein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pisti 22.11.2019 12:38
    Highlight Highlight Und bei Doppelbürgern bitte beide Nationalitäten nennen, bis anhin schrieb man einfach Schweizer.
    • flamingmops666 22.11.2019 18:02
      Highlight Highlight Ja, aber auch mit Prozentangaben, wenn es Dreifachbürger sind oder noch mehr Wurzeln haben. Penisgrösse wäre auch noch relevant für die Boulevardbevölkerung.
  • Hierundjetzt 22.11.2019 12:33
    Highlight Highlight Mit Blick auf die Nationalitäten der Insassen der JVA (80% Ausländer, die Statistik ist öffentlich) ist die Sachlage zwar bereits heute allen klar (ausser der linken Betonfraktion), wer für die Kriminalität verantwortlich ist. Da gibts nichts rumzudeuteln und lustige Standartbegriffe wie Armut heranzuziehen

    Als ob arme Menschen per se straffällig sind 🙄

    Demgegenüber geht die Initiative der SVP mit Ihrer Stahlhelmfraktion definitiv zu weit.

    Richten wir also wieder das ursprüngliche Informationsverhalten der Behörden ein.

    Wieder mal Geld für nichts ausgegeben

    Bravo SP / SVP 👏🏼👏🏼👏🏼
    • Unicron 22.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Du denkst also dass Menschen welche nicht in der Schweiz geboren wurden genetisch dazu veranlagt sind mehr Straftaten zu begehen, oder wie erklärst du dir den Unterschied in der Statistik?

      Wenn es nicht Armunt und Chancenungleichheit ist, was ist es denn dann?
    • Saraina 22.11.2019 13:05
      Highlight Highlight Tatsache ist schon, dass Kriminelle in die Schweiz einreisen, um hier Einbrüche oder Diebstähle zu begehen. Der grösste Teil der Ausländer, der in den Strafanstalten einsitzt, sind Kriminaltouristen. Natürlich kommen die meist aus ärmeren Ländern. Aber Armut allein für Kriminalität verantwortlich zu machen, greift viel zu kurz. Die meisten Wirtschaftskriminellen sind nicht arm, und die meisten Europäer, die in Asien und Afrika Kinder missbrauchen, auch nicht.
    • rodolofo 22.11.2019 13:22
      Highlight Highlight Schon mal was von kriminellen Machenschaften der Schweizer Grossbanken gehört?
      Die Kosten viele Menschen das Leben, oder treiben sie in die Flucht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 22.11.2019 12:33
    Highlight Highlight Das ist natürlich eine sehr wichtige Information, ich muss doch darauf vorbereitet sein über welche Minderheit wir uns demnächst am Stammtisch aufregen werden!

    Wo soll sich denn der moderne Wutbürger von heute sonst informieren können?!
  • WID 22.11.2019 12:22
    Highlight Highlight Die Nennung von spezifischen Merkmalen ist dann angezeigt, wenn Träger des Merkmals eine signifikant höhere Kriminalitätsrate aufweisen. Im Alltag wird man sich dann gegenüber Trägern des entsprechenden Merkmals vorsichtiger verhalten.
    • Unicron 22.11.2019 12:50
      Highlight Highlight Wenn jetzt aber 10 Leute hintereinander von Afrikanern überfallen werden, wie rechtfertigt es dann dass jetzt ALLEN Afrikanern mit Misstrauen begegnet wird?

      Die meisten Straftaten werden mit Abstand von Männern begangen.
      Sollte man denn nicht jetzt ALLEN Männern gegenüber misstrauisch sein?
    • WID 22.11.2019 13:08
      Highlight Highlight @ Unicron: ja, wenn ich eine Frau wäre würde ich unbekannten Männern morgens um 3 eher aus dem Weg gehen als unbekannten Frauen, eben weil sie signifikanter krimineller sind. Das heisst aber nicht, dass ALLLE Männer kriminell sind. Es heisst auch nicht dass keine Frau kriminell ist. Analog verhält es sich mit anderen Merkmalen.
    • Walser 22.11.2019 13:36
      Highlight Highlight @Unicron. Hat eine Frau die Nachts alleine durch eine Parkanlage nach Hause läuft eher Angst vor Männern oder Frauen? ...Eben! Ich fühle mich als Mann darum auch nicht in Generalverdacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walter Sahli 22.11.2019 12:19
    Highlight Highlight Auf welchem Platz liegt "Nationalität" in der Rangliste der häufigsten Gemeinsamkeiten von Straftätern? 6.?7.? Und warum interessiert sich die SVP nicht für die vorderen Ränge?
    • Unicron 22.11.2019 12:52
      Highlight Highlight Ja, verbietet endlich den Konsum von Brot!
      90% aller Straftäter haben bis 48 Stunden vor der Straftat Brot konsumiert?
      Zufall? ICH glaube nicht!
      #Lügenpresse #WirdManDochNochSagenDürfen #IchBinJaKeinBrotistABER
    • Rabbi Jussuf 22.11.2019 12:57
      Highlight Highlight Für Nr 1 vielleicht: Die Gemeinsamkeit liegt darin , dass alle Straftäter kriminelle Handlungen begingen?
    • rodolofo 22.11.2019 13:25
      Highlight Highlight Weil sie ewiggestrige Nationalisten und Rassisten sind!
      Solche findest Du übrigens auch im Balkan, was jetzt nichts gegen den Balkan sagen soll, oder vielleicht doch ein wenig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 22.11.2019 12:17
    Highlight Highlight Ich verstehe durchaus dass es einige interessiert welche Nationalität ein Krimineller hat. Jedoch bin ich der Ansicht dass dies das Bild über Migranten und Co. verfälscht. Denn das einzige was tatsächlich etwas aussagt ist, wenn man weiss Wieviele Schweizer, Kroaten, Deutsche etc. im Gefängnis sitzen.
    Alles andere unterstützt nur die Rechten mit "siehst? Ich hans jo gseit, die huure Usländer" oder die anderen. Egal, es bringt nicht wirklich was ausser das es einige dazu anregt noch mehr zu polemisieren.
    Alter, Geschlecht Imho ok.
    • P. Silie 22.11.2019 12:46
      Highlight Highlight Naja, das Problem ist, dass wenn man es nicht nennt, der Verdacht erst recht aufkommt (chan ja nume en XY gsi sii).. Womit ist mehr gedient?
    • tomtom1 22.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Möchte dein Bild ja nicht verfälschen...aber 2/3 aller Gefängnisinsassen in der Schweiz sind Ausländer. Wenn man die Zahlen in Relation zur Bevölkerung setzt dann siehts für "die huure Usländer" noch schlechter aus.
  • youmetoo 22.11.2019 12:11
    Highlight Highlight Bitte die Nationalität nur nennen, wenn es KEINE Schweizer sind.
    • Oigen 22.11.2019 12:53
      Highlight Highlight richtig,
      denn wenn es schweizer sind bitte bürgerort und geburtsort angeben.
    • Unicron 22.11.2019 12:53
      Highlight Highlight Gelten denn eingebürgerte Schweizer auch?
      Oder wie soll man verfahren bei Doppelbürgern?

      Oder soll man sich einfach auf die Hautfarbe und/oder Religion beschränken?

      Ausserdem fände ich es auch wichtig zu wissen ob es sich dabei um Rechts- oder Linkshänder handelt.
  • i schwörs 22.11.2019 12:04
    Highlight Highlight Einige Fragen dazu: werden sämtliche Ereignisse veröffentlicht? Nur die schlimmsten? Oder diejenigen, wo ein subjektives "öffentliches Interesse" wahrgenommen wird? Und wenn in Zürich, wie siehts dann in anderen Kantonen aus? Von dem her ist von der Veröffentlichung dieser Angaben keinerlei objektiv verwertbare Information zu erwarten. Die nationale Kriminalstatistik ist da zuverlässiger, wobei da aufgepasst werden muss, was mit was verglichen wird. So oder so, aus diesen Angaben bei Tatverdächtigen wird eh jeder das herauslesen,, was seiner Agenda entspricht. Viel Sinn macht das nicht.
  • Aldobaldo 22.11.2019 12:02
    Highlight Highlight Eigentlich gibt es keinen wirklichen Grund für Polizeimeldungen an sich (ausser evtl. sichherheitstechnische Gründe in manchen Fällen), ausser unsere Sensationsgeilheit.

    Es dient auch nicht zu Bildung einer Meinung zur Realität, da es diese viel eher verzerrt als festigt, aufgrund unserer unbestreitbaren Irrationalität und unserer selektiven Wahrnehmung, was rein logische Gründe hat (wir können gar nicht jede Polizeimeldung lesen). Kriminalstatistiken können dazu hilfreich sein, aber nicht Einzelfälle.
    • P. Silie 22.11.2019 12:47
      Highlight Highlight @ Aldobaldo: Eine Statistik wird aus vielen Einzelfällen erstellt um ein Gesamtbild zu erhalten.
    • Aldobaldo 22.11.2019 14:10
      Highlight Highlight @ P.Silie
      Das ist mir durchaus bewusst, wie sollte es auch anders sein. Eine Statistik ist trotzdem nicht dasselbe wie ein Einzelfall. Ich bin ja eben der Meinung, dass das Betrachten von Einzelbilder alleine (aufgrund den genannten Gründen) nicht taugt, um sich ein Gesamtbild zu machen. Statistiken erfüllen, wie von dir erwähnt, diesen Zweck.

      Mich erstaunt, dass viele wohl nicht meiner Meinung sind. Mich würde interessieren, was denn der konkrete Nutzen von Polizeimeldungen ist? Kann durchaus sein, dass ich etwas übersehe.
    • P. Silie 22.11.2019 14:43
      Highlight Highlight "Mich würde interessieren, was denn der konkrete Nutzen von Polizeimeldungen ist?"

      Ich möchte die Frage genau andersrum stellen: was denn der Nutzen davon ist, wenn man es nicht nennt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 22.11.2019 11:52
    Highlight Highlight "Dies verdecke jedoch die eigentlichen Ursachen wie Armut, tiefes Bildungsniveau oder Drogensucht."

    Sind wir ernsthaft soweit, dass wir Straftaten mit tiefer Bildung, Armut oder Drogensucht entschuldigen? Es gibt keine Entschuldigung für eine Straftat!
    • dä dingsbums 22.11.2019 12:47
      Highlight Highlight Wer spricht denn hier von entschuldigen?

      Es besteht durchaus ein Zusammenhang zwischen Armut/Bildungsniveau/Drogensucht und Kriminalität.
    • Unicron 22.11.2019 12:54
      Highlight Highlight Eine Erklärung ist nicht automatisch eine Entschuldigung.
    • Der_Andere 22.11.2019 14:01
      Highlight Highlight Chrigi-B es geht ja nicht um eine Entschuldigung. Bereuen können nur die Täter.

      Es geht um ein Nachvollziehen von Gründen. Wenn wir verstehen, warum jemand kriminell wurde, kann man künftiges Abrutschen in die Kriminalität vielleicht bremsen (ganz verhindern wird man es nie können). Auf die Frage warum jemand straffällig geworden ist, sind die Antworten "Weil er aus Land xy kommt.", "Weil er ein Mann ist." oder "Weil er so und so alt ist." aber einfach unbefriedigend. Das sind keine Gründe.

      Aber die Statistik fragt nur nach Alter, Geschlecht und Nationalität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spüdlifalt 22.11.2019 11:51
    Highlight Highlight Es wäre ja durchaus interessant, wenn es nicht einzig und allein rechter Stimmungsmache dienen würde…
    Wird eine ausländische Nationalität genannt, sind die Ausländer die Sündenböcke. Wird die Schweizer Nationalität genannt, heisst es dann, es seien sicher Eingebürgerte.
    Einmal im Jahr eine Statstik dürfte doch reichen, nicht? Dann können sich aufgeklärte Medien differenziert damit auseinandersetzen und die SVP kann sich daran sattfressen.
    • P. Silie 22.11.2019 12:50
      Highlight Highlight Sie gehen also davon aus, dass der Straftäter automatisch Ausländer sein muss? Wie rassistisch ist das denn?

      Zum Schutz der Ausländer müsste logischerweise dann sowohl Nationalität (gemäss den meisten Kommentatoren hier sowieso Schweizer), sowie den Migrationshintergrund nennen.. Da es sich bei Ausländern nur um die bekannten Einzelfälle handelt, kann so der Verdacht entkräftet werden, dass es sowieso ein Ausländer war.
  • Kapitän Haddock 22.11.2019 11:49
    Highlight Highlight Sorry aber jeder der hier "nein, das ist so unwichtig wie die haarfarbe" gevotet hat, ist ein heuchler. ihr wisst sehr genau, dass das nicht stimmt und dass die angabe der nationalität durchaus rückschlüsse auf probleme, konflikte und ungelöste situationen im asylbereich, im kriminaltourismus etc. zulässt. die nationalität ist eben nicht einfach nur ein äusseres merkmal, wie die haarfarbe.
    ich bin politisch alles andere als rechts, aber an solchen auswahlmöglichkeiten, die tatsachen einfach totschweigen oder verdrehen möchten, stosse ich mich trotzdem.
    • bokl 22.11.2019 12:42
      Highlight Highlight Stimmt, es ist gar kein äusseres Merkmal. Die Nationalität sieht man keinem Menschen an.

      Bei Geburt kann man weder Haarfarbe noch Nationalität wählen. Also ist beides irrelevant.
    • dä dingsbums 22.11.2019 12:49
      Highlight Highlight Ich finde es unwichtig wie die Haarfarbe. Kann von mir aus genannt werden oder auch nicht, egal.
    • Oigen 22.11.2019 12:51
      Highlight Highlight und als nächstes wird der kanton, dann die gemeinde, am besten noch den lohn und das guthaben veröffentlicht. die religion, haut und haarfarbe.
      sexuelle orientierung und beruf.
      wenn man dann alles weiss kann noch viel besser schubladisieren und verallgemeinern und hetzen
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  • The oder ich 22.11.2019 11:42
    Highlight Highlight Wieso nur die Nationalität: bei Schweizer/innen hätte ich gerne auch noch den Kanton. Schliesslich wollen Vorurteile gepflegt sein (Grüsse gehen an den Osten).


    Und für die, die's nicht merken: /ironieoff
    • Unicron 22.11.2019 12:57
      Highlight Highlight Bitte auch die bevorzugte Käsesorte mit angeben.
      #TeamTilsiterRot

      Den #TeamTilsiterGrün kann man nämlich nicht trauen!!
    • Scott 22.11.2019 13:56
      Highlight Highlight Ich traue vorallem niemandem, der Kriminalität von Ausländern verharmlost oder gar verstuschen will.
    • The oder ich 22.11.2019 14:00
      Highlight Highlight Bis jetzt hat mein Kommentar 32 Aargauern und Thurgauern nicht gefallen :-)
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