Schweiz
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Switzerlanders von Michael Steiner

Kein nordischer Fjord, sondern der schmelzende Rhonegletscher: Strenger Klimaschutz tut not! Bild: praesens-film

Review

«Switzerlanders»: Wo Männer labern und Frauen Kinder zur Welt und Brot aus dem Ofen holen

Michael Steiner rief die Schweiz dazu auf, ihm kleine Filme aus dem Alltag zu schicken. Daraus hat er einen Dokfilm geschnitten. Es lässt sich sagen: Unsympathisch sind wir nicht. Bis auf ein paar Autofahrer.



Die Schweiz hat viel Zeit. Also Freizeit. Unentwegt kann sie an irgendwelchen Geräten von Bergen springen oder über Seen gleiten. Oder Velo, Auto, Bahn und Schiff fahren. Gern ist die Schweiz in der Badi. Das Wasser ist blau, die Wiesen sind grün, schlechtes Wetter gibt es nicht. Die Schweiz ist immer liebenswürdig. Zu ihren Schwangeren und blutjungen Schwingerinnen. Ihre Söhne in der Rekrutenschule sind ordentlich und sanftmütig.

Grundsätzlich ist die Schweiz besonnen, philosophisch und sehr, sehr anständig. Sie liebt ihre Tiere. Ein Schweizer sagt, Hunde seien das Beste, was dem Menschen passieren könne, der beste Freund, da ehrlich und nicht fake. Sie würden immer ihr bestes geben und nur einem ausgeglichenen Rudelführer folgen, «nicht wie die Menschen, die jedem Vollpfosten nachlaufen».

Trailer zu «Switzerlanders»

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Ein Bub sagt, für ihn sei das Schönste, dass es in der Schweiz so viele Brunnen gebe. Überhaupt redet der Schweizer gern und viel. Die Schweizerin dagegen macht. Holt Kinder auf die Welt und Brot aus dem Ofen.

Hunde und Brunnen also. In welchem Jahr befinden wir uns? 1939? 1959? Nein, halt, 2019!

Und an welchem Tag des Jahres 2019 befinden wir uns? Am 21. Juni! Also nicht ganz genau, aber das Datum ist gut, denn erstens ist der 21. Juni der längste Tag eines Jahres, und zudem war der 21. Juni 2019 einer von unzähligen Fridays for Future und eine Woche nach dem Frauenstreik. Es passt also, dass sich in einem Dokfilm, der mit der Zeitangabe «21. Juni 2019, 00.00 Uhr» beginnt, auch etliche Demobilder befinden.

Switzerlanders von Michael Steiner

Sie ist jung, sie ist stark, sie ist Schwingerin. Unter dem Nachwuchs des Schweizer Männersports par excellence finden sich sehr viele Mädchen. Bild: praesens-film

Denn «Switzerlanders» von Regisseur Michael Steiner ist ein Dokfilm. Theoretisch jedenfalls. Praktisch ist er eine Art bewegtes Riesenselfie geworden. Man nennt dies korrekterweise wohl Image-Film. Ein Film über ein wunderschönes Land mit wunderfreundlichen Menschen, wo Christen, Juden und Moslems friedlich koexistieren und in ihren Kirchen, Synagogen und Moscheen weisen alten Männern lauschen und finden, man könne schon noch voneinander lernen, von den Schweizern die Pünktlichkeit, von den andern die Lockerheit.

Über allem liegt die schöne Erkenntnis: Der Mensch ist wichtiger als das Land, aus dem er kommt.

Michael Steiner gewinnt mit Wolkenbruch in der Kategorie Filmproduktion an der Prix Walo Preisverleihung in Zuerich am Sonntag, 12. Mai 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Hier nimmt Michael Steiner einen von vielen Preisen für «Wolkenbruch» entgegen. Bild: KEYSTONE

Entstanden ist «Switzerlanders» so: Steiner machte gemeinsam mit «20 Minuten» einen landesweiten Aufruf. Die Menschen sollten ihm Clips aus ihrem Alltag schicken. Steiner schwebte vor, Geschichten «vo Läbe bis Tod» zu erzählen. Interessante Geschichten. Und daraus sollte ein interessantes filmisches Mosaik geschnitten werden. Das Panoptikum einer aufgewühlten Zeit. Und angeblich das grösste Filmprojekt, das die Schweiz jemals gesehen haben sollte. Damals ahnte niemand, dass das Frühjahr 2020 um ein Vielfaches aufwühlender würde.

1400 Stunden Material trafen bei Steiner ein, 75 Minuten hat er davon verwendet. Von heute aus gesehen sind das 75 Minuten reine Nostalgie. Und 75 Minuten Werbespot für das Ferienland Schweiz im Coronasommer 2020.

Switzerlanders von Michael Steiner

Schöne Seen, Berge und Menschen hat das Land. Bild: praesens-film

Das mit dem «Läbe» hat geklappt, wir besuchen eine Geburtsstation und eine Herzklinik, aber den Tod muss man sich vorstellen, der bleibt aussen vor. Was verständlich ist, wenn man die Leute bittet, etwas einzuschicken, was sie gerne zeigen möchten. Da kommen dann eben viele Naturschönheiten Tiere und – Autos.

Am Auto scheiden sich die Schweizer Geister. Da flippen sie aus.

Einer zeigt verrückt vor Glück den 100'000. Kilometer seines Elektroautos. Ein anderer macht einem Maserati einen Heiratsantrag: «Ich ha no nie sone geili Sau gseh, mit somene Arsch und söttige Kurve!» Auto gleich Sau gleich Frau. Dazu passt auch der Typ (hängen wirklich nur Männer an Autos?), der sich ein Playboy-Loft eingerichtet hat, und sagt, er hasse das rot-grüne «Pack» von Zürich, das ihm seine grossen amerikanischen Schlitten madig und das Leben schwer machen wolle.

Switzerlanders von Michael Steiner

Die Zürcher Bahnhofstrasse zu einer Zeit, als Corona nur ein Bier war. Bild: praesens-film

Zum Glück kommt gleich danach ein Gletscherschützer mit dem majestätischen Rhonegletscher. Selbst mit starkem Klimaschutz, sagt er, liesse sich höchstens ein Drittel der Schweizer Gletscher retten. Da will man ganz schnell die wöchentlichen Klimademos zurück, subito!

Erfunden hat das Prinzip von einem Land, das sich einen Tag lang filmisch selbst darstellt, Ridley Scott. Dessen Produktionsfirma steht denn auch mit hinter «Switzerlanders». Italien, Indien, Japan, Grossbritannien haben sich so schon verwirklicht, jetzt also die total sympathische, harmonische und herzig rückwärtsgewandte Schweiz. Und man fragt sich: Wo ist die andere? Die Kulturschweiz (abgesehen von einem, der sich mit seinem Auftritt keinen Gefallen tut)? Die Wissenschaftsschweiz? Las die etwa ... hüstel ... den Aufruf in «20 Minuten» nicht?

Übrigens wohnt die Schweiz am liebsten in Häusern. Jedenfalls gehen am frühen Morgen sehr viele Menschen eine Treppe hinunter, bevor sie Frühstück machen. Und nach Einbruch der Dunkelheit frönen sie einem Fetisch für Lichterketten. Das ist friedlich. Und schön. Wie die Natur.

«Switzerlanders» ist ab 21. Mai auf folgenden Plattformen erhältlich: Sky, UPC, iTunes, myfilm.ch, kino-on-demand.ch und Teleclub. Auch die DVD erscheint dann.

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40Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Telomerase 15.05.2020 20:36
    Highlight Highlight Ich finds ehrlich gesagt schön, dass nicht immer nur masochistische Selbstgeisselung gefragt ist, sobald man als Schweizer über die Schweiz reden soll, sondern dass man auch mal vielleicht sogar mit etwas Stolz die Vorzüge unseres kleinen, aber feinen Landes und der doch beeindruckenden Natur zeigen darf.
    • Laut_bis_10 16.05.2020 08:04
      Highlight Highlight Ich habe noch nie einen Schweizer getroffen, der nicht jede Chance wahrnimmt, die Vorzüge der Schweiz zu preisen 😅 Kann es sein, dass du die Schweiz mit Deutschland verwechselst?
    • DemonCore 17.05.2020 08:13
      Highlight Highlight Stolz? Kein Schweizer, der heute lebt hat die Schweiz schön gemacht, und darüber was an der Schweiz schön ist, lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten. Weiter ist kein einziger Schweizer aufgrund seiner persönlichen Leistung Schweizer, sondern aus Zufall, so wie jeder Albaner nur zufällig Albaner ist und jeder Kanadier nur zufällig Kanadier ist.

      Insofern ist das Konzept "Nationalstolz" recht fragwürdig. Andererseits ist eigentlich jeder Schweizer indirekt dafür verantwortlich dass die Schweiz nicht immer ganz so schön ist, mental und auch physisch. Wir verschmutzen unsere Umwelt.
  • Martin Fluxus 15.05.2020 20:22
    Highlight Highlight Der 21. Juni ist NICHT zwangsläufig der längste Tag des Jahres - ein populärer Irrtum. Siehe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende
    • Martin Fluxus 17.05.2020 07:28
      Highlight Highlight Gibt es eigentlich irgendeine rationale Erklärung, wieso ein vollständig sachlicher und faktisch korrekter Hinweis zu einer Mehrzahl von Blitzen statt Herzen führt? Ihr habt sie doch nicht mehr alle. ^^'
  • DemonCore 15.05.2020 15:59
    Highlight Highlight 1400 Stunden Bünzli-Einblicke hochkonzentriert in 75 Minuten? Nein danke. Ich brauche meine geistige Gesundheit noch ein paar Jährchen. Den Klimaforscher nehme ich aus, aber sonst muss ich mir die 2019er Ausgabe der Gartenzwerg/20-Minuten-Schweiz nicht antun.
  • TanookiStormtrooper 15.05.2020 15:35
    Highlight Highlight Klingt für mich nach 75min zusammenschnitt von YouTube/Instagram-Story.
    Muss ich echt nicht haben. Dann doch lieber mal ein Video, wo uns Frau Meier die Schweiz erklärt.
  • uhl 15.05.2020 14:10
    Highlight Highlight Steiner hat sich also eher einen Film machen lassen
  • Hierundjetzt 15.05.2020 14:04
    Highlight Highlight Geh ich mir anschauen. Find i guet. So si mir und so isches schön.
    • DemonCore 15.05.2020 16:25
      Highlight Highlight Zersiedelung, SUVs, violette Strähnchen oder Kurzhaarfrisuren bei Frauen, Sportschuhe, Sportjacken, 20-Minuten-Boxen, Nordic-Walking-Stöcke, E-Bikes, Solar-Gartenlichter und Armeen von Hunden und Katzen. Das sind für mich die optisch-kulturellen Hinweise, dass ich in der Schweiz bin. Schön? Nein.

      Was auch nicht so schön ist: Die Überzeugung dass, nur weil wir Schweizerdeutsch sprechen, wir so unglaublich viel schlauer und besser seien als alle anderen. Manchmal trifft diese Überheblichkeit sogar unsere Mit-Schweizer ennet der Sprachgrenze.

      20-Minuten hat diese Denke jahrelang kultiviert.
    • rüeblisaft 15.05.2020 17:19
      Highlight Highlight Was zur Hölle ist dein Problem mit kurzhaarige Frauen??
    • LeBase 15.05.2020 17:31
      Highlight Highlight @DemonCore
      Ich kann dir nur beipflichten 👍🏻

      Der von Schweizern gezogene Schluss, wonach Schweizer nicht unsympatisch seien, ist auch so ein Klassiker...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 15.05.2020 13:48
    Highlight Highlight (hängen wirklich nur Männer an Autos?),

    Eine Arbeitskollegin nennt ihr Auto "Schatz", wenn sie morgens zum Auto läuft macht sie eine Instagram Story in der sie dann langsam mit der Hand über das Autodach fährt und sagt - zitat: "gut geschlafen mein schatz? - gömmer und fahremo zur arbeit".

    UND DAZU kommt noch, dass sie angefangen hat "Sujet" von ihrem "Liebling" auf den beiden Armen - Schulter bis Fingerspitze sowie beiden Oberschenkel zu tattowieren

    Ergo - NEIN nicht nur Männer hangen an Autos. :)
    • Garp 15.05.2020 16:19
      Highlight Highlight Mehrheitlich Männer, einverstanden?
    • DemonCore 15.05.2020 16:26
      Highlight Highlight Stimmt, habe auch schon Frauen kennengelernt die eine besorgniserregende Nähe und Zuneigung zu ihrem Auto an den Tag legten. Vor allem auf dem Land...
  • Watt's Sohn 15.05.2020 13:11
    Highlight Highlight Ich tschegg's nicht. Was ist 20 Minuten?
    • DemonCore 15.05.2020 16:27
      Highlight Highlight Das was FCKW für die Ozonschicht waren, einfach für den öffentlichen Diskurs in der Schweiz.
  • Rethinking 15.05.2020 13:04
    Highlight Highlight Da der Film ja „von uns ist“ ist er sicherlich kostenlos zu streamen oder?
  • Eskimo 15.05.2020 12:12
    Highlight Highlight Müsst halt auch mal aus Zürich und Basel raus, wenn ihr nicht glaubt wie schön die Schweiz ist...
  • Vecchia 15.05.2020 11:57
    Highlight Highlight 20minuten, 20minutes, 20minuti

    Vorteil dieses Mediums ist die Vertretung in 3 Sprachkulturen der Schweiz.

    Und ich gebe zu: Obwohl Watson-Leserin, äuge ich ab und zu, gerade bei regionalen Geschehnissen, auch mal kurz ins 20 Minuten.

    Bin gespannt auf den Zusammenschnitt. Vielleicht entdeckt man trotz Stammtischgepolter auch die Vielfalt der Schweiz.
  • felixJongleur 15.05.2020 11:40
    Highlight Highlight Den Kommentaren hier zufolge gibt es in unserem Land offenbar einen 20min./Blick - Watson (Tagi, Republik, NZZ etc.?) Graben (wobei ich keine Ahnung habe wie das in den anderen Landesteilen ist).
  • Chrigi-B 15.05.2020 11:14
    Highlight Highlight "und herzig rückwärtsgewandte"

    Nur weil etwas neues gerade trendig ist, heisst es noch lange nicht das es besser als das Alte ist 😉.
  • pachifig 15.05.2020 11:07
    Highlight Highlight Das ist ja keine Darstellung über die SchweizerInnen, sondern wie sich diese gerne darstellen.
    Wie auf Instagram und co halt.
  • Frausowieso 15.05.2020 11:07
    Highlight Highlight Interessant wäre, wenn man auf allen grossen News Plattformenen ein solchen Aufruf gestartet hätte und nun die Filme vergleichen könnte. Ohne zu tief in der Vorurteilskiste zu wühlen, bin ich mir sicher, die Filme würden sich teilweise stark unterscheiden.
  • Der Rückbauer 15.05.2020 11:01
    Highlight Highlight Ououou, da sehen aber die feschn Bayernmadln alt aus.
  • Tomtom64 15.05.2020 10:43
    Highlight Highlight Naja, was kann man anderes erwarten, wenn der Aufruf für den Film nur via 20Minuten erfolgte?
  • G. Samsa 15.05.2020 10:42
    Highlight Highlight "Und nach Einbruch der Dunkelheit fröhnen sie einem Fetisch für Lichterketten."

    Sehr cool! Aber sieht man Lichterketten nicht überall?
  • Morgan Wlan 15.05.2020 10:41
    Highlight Highlight Also weniger ein Portrait der Schweizer und mehr ein Portrait der 20 Minuten Leser.
  • LeBase 15.05.2020 10:29
    Highlight Highlight Die Kultur- und Wissenschaftsschweiz erreicht man bestensfalls sehr bedingt, wenn man solche Aufrufe nur in der allgemeinen Informationsquelle des bildungsfernen Mobs publiziert 😂
  • Coffeetime ☕ 15.05.2020 10:18
    Highlight Highlight Hat sich jemand dann 1400 Stunden Videomaterial von fremden Leben "reingezogen" also ca. 60 Tage non-stopp, um die besten Sequenzen zu finden? 🤔
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.05.2020 09:50
    Highlight Highlight "Die Kulturschweiz (abgesehen von einem Irren, der sich Schriftsteller nennt)? Die Wissenschaftsschweiz? Las die etwa ... hüstel ... den Aufruf in «20 Minuten» nicht?"
    Das Bildungsbürgertum liest watson....;-)
  • BerthaPhilipPayne 15.05.2020 09:45
    Highlight Highlight solange die frauen nicht kinder aus dem ofen und brot zur welt bringen ist ja alles ok
    • Jamaisgamay 15.05.2020 11:33
      Highlight Highlight Englisch-sprachige machen das schon: 'to have one in the oven'😱

      Und wenn man so die aktuell weitverbreitete Brotbackerei anschaut, sind häufig ziemlich schwierige Geburten 🤣🤣
    • Truth Bot 15.05.2020 12:08
      Highlight Highlight "das ist dein Bruder! ... Er ist aus demselben Ofen geschossen worden, aus dem du geschossen bist!"

      Schillers Räuber, 1781
    • Amateurschreiber 15.05.2020 12:51
      Highlight Highlight "Einen Brot im Ofen haben" ist auch im deutschen Sprachraum eine (alte) Umschreibung für "Schwanger sein".
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