Schweiz
SBB

Tessin wird für NEAT-Ausbau fit gemacht – Bahnhof Lugano erneuert

SBB investiert 1,5 Milliarden

Tessin wird für NEAT-Ausbau fit gemacht – Bahnhof Lugano erneuert

07.08.2014, 17:38
Mehr «Schweiz»

Renovierte Bahnhöfe und neue Züge für das Tessin: Um den Kanton fit für den NEAT-Ausbau zu machen, investiert die SBB bis 2020 mehr als 1,5 Milliarden Franken. Am Donnerstag wurde ein Teil des erneuerten Bahnhofs in Lugano eingeweiht. Der neue Ceneri-Tunnel wird voraussichtlich erst 2019 fertiggestellt sein – das neue Rollmaterial ist aber schon eingetroffen.

In Lugano beginnen nun offiziell die Renovierungsarbeiten, die laut SBB-Chef Andreas Meyer bis zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember 2016 abgeschlossen sein sollen. Am Bahnhof Lugano fiel der Startschuss für die Umbauarbeiten bereits im Jahr 2012. Der historische Teil des Bahnhofs ist mittlerweile saniert, die Fertigstellung der Haupthalle wird aber noch bis 2016 dauern.

Parallel dazu wird die Drahtseilbahn erneuert, die den Bahnhof mit dem historischen Stadtkern am See verbindet. In den kommenden zwei Jahren verkehren deshalb Ersatzbusse. Die neuen Züge der Generation ETR 610 können Reisende ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2014 auf der Gotthard-Achse zwischen Zürich und Mailand nutzen. Auf der Simplon-Achse auf den Strecken Basel–Brig–Mailand und Genf–Brig–Mailand ist der neue Zugtyp bereits auf der Schiene. (dwi/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Missbrauchspotenzial bei Comparis: Deshalb überwacht jetzt die Finma den Vergleichsdienst
Das beliebte Onlineportal verliert vor Gericht gegen die Finanzmarktaufsicht. Der Rechtsstreit gibt einen Einblick in das Millionengeschäft mit den Krankenkassenwechseln.

Eigentlich steht Comparis.ch für Transparenz. Der führende Vergleichsdienst der Schweiz durchleuchtet seit 1996 den Markt, um seine Nutzerinnen und Nutzer zum besten Angebot zu führen, sei es für Occasionsautos, Wohnungen oder Versicherungen. 80 Millionen Aufrufe erzielt er damit pro Jahr. Eine Million davon für Versicherungsvergleiche. Doch in eigener Sache hat Comparis bisher vollständige Transparenz gescheut.

Zur Story