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SBB feuern Transport-Polizist nach Nazi-Posts definitiv



Die SBB haben sich von einem Transportpolizisten getrennt, der offenbar durch rassistische Facebook-Posts aufgefallen war. (Archivbild)

(Symbolbild). Bild: KEYSTONE

Die SBB haben sich von einem Transportpolizisten getrennt, der durch seine Facebook-Posts negativ in Erscheinung getreten war. Der Mann war zuvor bereits suspendiert worden.

Eine interne Untersuchung sei zum Schluss gekommen, dass die rechtsextremen Aktivitäten des Mannes den ethischen und moralischen Ansprüchen an einen Polizisten nicht gerecht würden, bestätigte ein SBB-Sprecher einen Bericht des Onlineportals blick.ch vom Mittwoch

Die SBB und der betroffene Mitarbeiter hätten in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen, das Arbeitsverhältnis zu beenden. Bereits während der Dauer der Untersuchung war der Transportpolizist freigestellt worden.

Aufgedeckt hatte den Fall Ende April der «SonntagsBlick». Die SBB hatten den Transportpolizisten daraufhin befragt und eine Untersuchung eingeleitet. Laut dem Zeitungsbericht soll er seit Jahren mit rassistischen Sprüchen und Gewaltfantasien gegen Flüchtlinge aufgefallen sein.

Die SBB hatten bereits bei Bekanntwerden des Falls klar gemacht, dass sie «kein menschenverachtendes, rassistisches, gewaltverherrlichendes oder extremistisches Verhalten» von Mitarbeitenden dulden. Der SBB-Verhaltenskodex sei Bestandteil aller Arbeitsverträge. Die Angestellten verpflichteten sich zu dessen Einhaltung.

Die SBB-Transportpolizei ist eine spezialisierte Sicherheitspolizei. Ihre rund 190 Polizistinnen und Polizisten arbeiten auf Bahnhöfen und in öffentlichen Verkehrsmitteln: Ausgebildet werden sie an anerkannten Polizeischulen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerRaucher 12.06.2019 16:30
    Highlight Highlight Ich hoffe der Kerl bekommt nie wieder einen Job wo er eine Machtposition gegenüber anderen hat.
    • Scott 12.06.2019 20:46
      Highlight Highlight "Ich hoffe der Kerl bekommt nie wieder einen Job..."

      Ab in die Sozialhilfe?
    • DerRaucher 13.06.2019 01:48
      Highlight Highlight Warum cuttest du meinen Satz in der Mitte? Hörst du in der Mitte auf Kommentare zu lesen? Blick-Leser like?
  • H. Fröhlich 12.06.2019 14:29
    Highlight Highlight Die Arbeitsgeber für Sicherheitsberufe / Polizei sollten sehr wachsam sein was die Gesinnung ihrer Mitarbeiter*innen angeht. Leider haben diese Berufe eine Anziehung für rechts-nationale, menschenverachtende und machtgeile Menschen.
    • Scott 12.06.2019 20:45
      Highlight Highlight Sie schlagen also eine Gesinnungspolizei vor.

      Hmm, hatten wir das nicht schon?
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 13.06.2019 18:19
      Highlight Highlight @Scott
      Diskutier sachlich mit oder lass es gleich ganz bleiben.
      Aber heul nicht herum, weil es die meisten als untragbar erachten, gewaltbereiten Extremisten einen Posten in einer solchen Position zu überlassen.
    • Scott 14.06.2019 10:35
      Highlight Highlight Damit fängt es doch schon an: rechtes Gedankengut = gewaltbereit.

      Dieser Bahnpolizist hat seinen Job vorbildlich ausgeübt.

      Hätte er seinen Job auch verloren, wenn er Gewaltfantasien gegen das Kapital oder die SVP gepostet hätte?

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