Schweiz
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Lost commuters pack a platform waiting for a diesel train in the main train station during a blackout in Zurich, Switzerland, Wednesday, June 22, 2005. Due to a nationwide power failure, the entire Swiss Federal Railways SBB system of Switzerland was shut down, leaving thousands of commuters stranded in trains and stations. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

11 Dinge, die du über die «Stellwerkstörung» wissen musst



Das sogenannte Stellwerk «stellt» weit mehr als nur die Weichen. Zum Beispiel auch die Signale und die Bahnübergänge.

Ein Lokfuehrer steigt in einen Zug im verschneiten Hauptbahnhof in Zuerich, aufgenommen am Mittwoch, 31. Dezember 2014. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

«Stellwerkstörung» ist dementsprechend ein Oberbegriff ...

View of the inner city from the Prime Tower, Zurich, Switzerland, pictured on June 7, 2013. Agglomerations shape the Swiss landscape. It is a conglomerate coexistence of big and small, old and new, esthetic and functional. In Switzerland, the opinion on agglomerations is divided. Some speak of

Bild: KEYSTONE

... für alle Ereignisse mit Sicherungsanlagen der Eisenbahn.

Ein Dispatcher sitzt vor seinen Bildschirmen im Operation Center Personenverkehr der SBB, am Sonntag, 14. Dezember 2014 in Bern. Das Operation Center ueberwacht den SBB Personenverkehr. Seit heute Sonntag gilt der Fahrplan 2015. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Bei einer «Stellwerkstörung» sind – jetzt wird es verwirrend – aber meist nicht die eigentlichen Stellwerke betroffen, sondern ein Streckenabschnitt.

A train on its way on the railroad line Olten-Aarau near Daenikon in the canton of Solothurn, Switzerland, pictured on November 5, 2010. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Ein Zug faehrt auf der Bahnlinie Olten-Aarau bei Daeniken im Kanton Solothurn, aufgenommen am 5. November 2010. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bild: KEYSTONE

Die häufigste «Stellwerkstörung» ist die «Gleisfreimeldestörung» – wenn der Abschnitt meldet, dass er belegt ist, obwohl weit und breit kein Zug in Sicht ist.

Ein Dispatcher sitzt vor seinen Bildschirmen im Operation Center Personenverkehr der SBB, am Sonntag, 14. Dezember 2014 in Bern. Das Operation Center ueberwacht den SBB Personenverkehr. Seit heute Sonntag gilt der Fahrplan 2015. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

«Belegt» kann das Gleis sein weil z. B.:

HANDOUT - Gefrierender Regen hat am Samstagmorgen, 14. Dezember 2013, Baselbieter Strassen zu Rutschbahnen gemacht. Allein zwischen acht und elf Uhr erhielt die Polizei rund 250 Anrufe und zaehlte an die 50 Unfaelle, einzelne mit Verletzten. Selbst Polizeiautos seien auf spiegelglatten Strassen stecken geblieben. Der spektakulaerste Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben in Liestal, wo ein Auto von der Strasse abkam und auf dem Geleise der Waldenburgerbahn (WB) auf dem Dach landete. Die Lenkerin blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. (POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT

Die «belegte» Strecke wird vom System aus Sicherheitsgründen automatisch gesperrt.

ZUR MELDUNG, DASS DIE SBB ALLE GEFAEHRLICHEN BAHNUEBERGAENGE SANIERT HABE, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 13. JANUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Rangierarbeiter wartet am 20. Januar 2004 vor einer Barriere auf dem Rangierbahnhof Limmattal. Der Rangierbahnhof nahm vor 26 Jahren den Betrieb auf und ist der modernste und leistungsfaehigste der ganzen Schweiz. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Bild: KEYSTONE

Bevor die Ursache nicht gefunden wurde, kann die Strecke nicht mehr befahren werden.

Die Anzeigetafel zeigt diverse Verspaetungen am Zuerich HB am Montag, 15. Dezember 2014, in Zuerich. Die Strecke zwischen Effretikon und Kemptthal ist unterbrochen worden. Wie die SBB mitteilen, ist die Linie Zürich HB - Winterthur betroffen. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Bahnverkehr in der Schweiz. Es muss mit Verspaetungen und Zugausfaellen gerechnet werden. Bahnersatzbusse seien aufgeboten. Die Dauer der Stoerung ist unbestimmt. Grund fuer den Unterbruch ist gemaess der Bahnverkehrsinformation Railifo ein Personenunfalll. (KEYSTONE/MARKUS LAENG)

Bild: KEYSTONE

Alleine zwischen Bern und Zürich müssen 200'000 Schaltungen fehlerfrei funktionieren, damit Züge die Strecke befahren dürfen. 

Ein Zug faehrt aus dem Bahnhof Bern, am Sonntag, 14. Dezember 2014. Seit heute Sonntag gilt der Fahrplan 2015. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Auf dem gesamten Netz der SBB müssen täglich 500 Millionen Schaltungen – 6000 pro Sekunde – fehlerfrei funktionieren.

ZUR SBB INFRASTRUKTUR STELLEN WIR IHNEN HEUTE NEUES BILDMATERIAL DER SBB BETRIEBSLEITZENTRALE OST ZUR VERFUEGUNG --- Bildschirme zeigen Zugsbewegungen an, in der Betriebszentrale Ost der SBB, am Flughafen Zuerich, am 10. Januar 2014. Auf den Bildschirmen sind Bahnhoefe und die verschiedenen Zugverbindungen dargestellt. Von der Betriebsleitzentrale Ost aus wird das S-Bahn Netz Zuerich sowie der gesamte Schienenverkehr der Ostschweiz gesteuert, das ist insgesamt rund ein Drittel des gesamten Verjehrs in der Schweiz. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Bild: KEYSTONE

Pro Tag erhält die SBB 17 Fehlermeldungen. Das ist eine Quote von 0.0000034 Prozent.

Aus Informationen der SBB-Medienstelle – zur Strecke Bern – Zürich hat die SBB hier eine schöne Infografik gebastelt!

(tog)

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33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • danmaster333 22.01.2016 12:58
    Highlight Highlight Die Strecke wird vom System nicht automatisch gesperrt... Diese schaltet nämlich der Fahrdienstleiter ein. Was jedoch "automatisch" nicht passiert, ist das Einstellen einer neuen Zugfahrstrasse durch die Zuglenkung, da das System davon ausgeht, dass dort noch ein Schienenfahrzeug rumsteht.
  • Buebi 24.11.2015 10:23
    Highlight Highlight Stellt euch mal vor. Da wollte mal einer in Timbuktu mit dem Zug reisen. Der hat umgerechnet "zwöifüfzg" für das Ticket bezahlt. Er wollte 20km mit der Bahn zurücklegen. Im Lautsprecher kam eine Durchsage: " Stellwerkstörung auf der Strecke XY." Drei Tage später war die Störung behoben und der Mann an seinem Ziel angelangt.

    Na? Tscheggsch?

    Dasselbe gilt im Strassenverkehr. Ausser man will in der Ferienzeit mit dem Auto durch den Gotthard. Aber wer will das schon?
  • 2sel 08.02.2015 11:24
    Highlight Highlight Schlussendlich dient ja die Zugsicherungssysteme unserer Sicherheit und sind bei unserem dichten Zugverkehr unerlässlich. Und diese Sicherheit kostet halt auch etwas.
    Noch ein Beispiel für alle, die sich an scheinbar sinnlos geschlossenen Bahnübergängen nerven: Die Strecke für einen Zug wird Blockweise freigegeben, das heisst der Block vor ihm wird nur freigegeben, wenn er nicht belegt gemeldet, die Weichen und Signale richtig gestellt und eben die Barrieren unten sind. Je nach Grösse des Blocks müssen die Barierren deshalb so lange vorher schliessen bevor der Zug vorbeifährt...
  • Mischhi 29.01.2015 09:18
    Highlight Highlight SBB macht en super Job. Danke für's ufkläre, watson!
  • Chuengel 28.01.2015 18:06
    Highlight Highlight Mir weitgehend egal. Fahre Auto.
    • who cares? 24.11.2015 09:57
      Highlight Highlight Warum dann den Artikel angeklickt?
  • droelfmalbumst 28.01.2015 14:22
    Highlight Highlight und genau das akzeptiere ich nicht wenn ich schon 30.- für ein Zugticket vom ZH-Oberland nach ZH-City bezahlen muss.
    • 7immi 28.01.2015 22:05
      Highlight Highlight und wieviel zahlen sie denn fürs auto für die gleiche strecke? mobilität kostet. auch mit dem auto!
    • one0one 29.01.2015 03:55
      Highlight Highlight hui! ich hoffe dein Chef liest dir auch gehoerig die Leviten wenn bei dir naechstes mal was schief geht... Du kostest ihn sicher auch mindestens 30 CHF die Stunde. Wobei... wahrscheinlich bist du einer der uns alle was kostet...
    • droelfmalbumst 29.01.2015 09:10
      Highlight Highlight 7immi: von mir zuhause bis in die stadt ca. 25km. Mit meinem Auto ist das ein Verbrauch von ca. 2L (8L auf 100km). 2L kosten im moment CHF 2.90.-. Dan noch von mir aus 10.- für Parkplatz und nochmal 2L für die rückfahrt...macht 15.- total... verglichen zu 30.- S-Bahn also die hälfte.

      oneOone: mal etwas schief gehen ist das eine, IMMER etwas schief gehen ist das andere. vor allem dann wenn jahr für jahr die preise immer steigen aber die dienstleistung schlechter wird!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nikita Schaffner 28.01.2015 12:27
    Highlight Highlight Aaah Wunderbar. Endlich klärt einer auf. Danke liebe Watson.
    Mit der genannten Fehlerquote kann man endlich vielleicht gewisse Personen beruhigen.
    • Petar Marjanović 28.01.2015 17:27
      Highlight Highlight Nein, siehe oben.
    • faio1449 28.01.2015 17:38
      Highlight Highlight Ernsthaft, seid glückljch mit unserem ÖV! Verglichen mit diversen anderen Ländern, die deutlich weniger Bewegungen pro Tag haben und dennoch immer wieder Störungen, Streiks, Verspätungen, etc. Haben und in denen die Billete vergleichsweise gleich viel kosten, ist das hier Luxus. Saubere Züge, technisch auf dem neusten Stand und meistens sind die Züge enorm pünktlich. Andere müssen sich mit alten Rostlaugen befriedigt geben !
    • Nikita Schaffner 28.01.2015 18:25
      Highlight Highlight Musste ja sein, hahahaha.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paul_Partisan 28.01.2015 11:35
    Highlight Highlight Bitte genau lesen liebe WUT-PENDLER, bevor ihr das nächste mal zum Rundumschlag gegen die pöse pöse SBB ausholt ;-)
    • Mr.Stepper 28.01.2015 13:01
      Highlight Highlight Als WUT-PENDLER (zwangsläufiger Pendler der es hasst) rege ich mich natürlich über jede Verspätung oder doofe Meldung auf.. Logo, weil nach der Arbeit will ich nachhause und dabei möglichst keine Zeit verlieren;-) Es ist aber schön Mal etwas Backgroundinfos zu bekommen... Ich glaube bei der nächsten Stellwerkstörung werde ich lachend daran denken, dass jetzt irgend einer Tausende Lämpchen prüfen darf... Danke Leute
    • efrain 24.11.2015 09:26
      Highlight Highlight Find ich auch.. ich beklage mich aber gerne immer noch über die Kommunikation im Störungsfall. Auch heute morgen: ich hätte gerne, dass die SBB mir sagt, wie ich mich verhalten soll. Aber es heisst einfach auf irgebdwelchen Kanälen "Störung. Dauer unbekannt." - Soll ich jetzt im Zug warten, nen Kaffee trinken gehn oder kann ich wieder nach Hause?
    • HabbyHab 24.11.2015 17:13
      Highlight Highlight @efrain das problem ist eben auch.. sie wissen selbst nicht, wie lange das anhalten wird und was für auswirkungen zu erwarten sind. meist wird aber sehr gut reagiert, nach einer weile stehen entweder leute für fragen bereit oder es werden durchsagen gemacht
  • jk8 28.01.2015 11:17
    Highlight Highlight (y)

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