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Mehr Plätze als üblich bleiben im Entlastungs-Intercity Bern-Zürich an diesem Montag leer. bilder: watson

So erleben Pendler den Tag 1 im neuen Corona-Regime

Pendeln zu Stosszeiten ist eigentlich ab sofort tabu. Die Realität sieht (noch) anders aus. Viele Berufstätige ignorieren die Empfehlungen des BAG. Ein Augenschein im SBB-Intercity Bern-Zürich.



Totenstille herrscht im SBB-Intercity Bern-Zürich, als der Entlastungszug um 7.10 Uhr aus dem Bahnhof Bern fährt.

Pendeln zu Stosszeiten vermeiden: Es ist der erste Pendlertag, seit das BAG am Freitagnachmittag die Empfehlungen verschärft hat.

«Bei jedem Mucks kommt Corona-Verdacht auf.»

Andreas, 33

Eine Frau im Abteil gegenüber desinfiziert sich schon nach wenigen Minuten Fahrt erstmals die Hände. Dann passiert es: Eine junge Pendlerin fängt im Abteil an zu husten. Volles Rohr. Einige Passagiere blicken auf. «Bei jedem Mucks von Menschen hat man schon fast einen Corona-Verdacht», sagt Andreas (33) aus Bern. Die Furcht vor dem Virus fährt zumindest unterbewusst mit.

Aber nicht bei allen. Simon (24) ignoriert die neue BAG-Empfehlungen bewusst. «Ich habe keine Lust, Homeoffice zu machen. Ich bin jung und mache mir keine Sorgen um meine Gesundheit», sagt der IT-Spezialist. Und beginnt sogleich zu husten. Vor drei Wochen habe er sich die Grippe eingefangen, erklärt er schulterzuckend.

«Ich bin jung und mache mir keine Sorgen um meine Gesundheit.»

Simon, 24

Der Intercity rast mit 200 km/h Richtung Olten. Einige Pendler schlafen, andere arbeiten konzentriert am Laptop. Der 25-jährige Marco aus Bern hat heute bewusst den Entlastungszug genommen, weil dieser normalerweise weniger vollgepfercht ist als der reguläre Intercity.

Marco arbeitet ebenfalls in der IT-Branche. Ganz freiwillig benutzt er den ÖV heute nicht: «Ich muss heute einen Kunden besuchen und kann darum kein Homeoffice machen.» Aber warum hat er das Treffen nicht auf den Nachmittag verschoben? «Das spielt fast keine Rolle. Auf den Hauptstrecken sind die Züge immer voll, egal zu welcher Zeit man fährt», sagt er.

Auch der watson-Reporter nimmt heute ausnahmsweise den Entlastungszug, um dem grössten Gedränge aus dem Weg zu gehen. Die Redaktionssitzung in Zürich ruft. Zumindest heute noch. Bei watson sind die Mitarbeitenden angehalten, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten.

«Ich kann nicht einfach Homeoffice machen.»

Marco, 25

Wir passieren Aarau. Der SBB-Kontrolleur muss trotz des Coronavirus seinen Job weitermachen. Courant normal herrscht aber auch beim SBB-Personal nicht: «Ich mache weniger Ticketkontrollen und nehme den Swisspass nicht mehr in die Hand», sagt der Zugbegleiter.

Es sei schon ein etwas ein komisches Gefühl, durch den Zug zu gehen und immer wieder Leute anzutreffen, die husten. «Ich wasche mir jetzt einfach viel öfter die Hände. Mehr kann ich wohl nicht machen», sagt der Mann und geht in den nächsten Wagen.

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Andreas, 33, hat nur Heuschnupfen. bild: watson

Der Intercity braust an Lenzburg vorbei. Sophie (31) blickt aus dem Fenster. Sie wohnt und arbeitet in Zürich, ihr Freund aber lebt in Bern. «Die Situation ist mir noch zuwenig ernst, als dass ich nicht mehr bei meinem Liebsten übernachte», sagt sie. In ihrem Team sei es wegen den vielen Kundenkontakten fast nicht möglich, im Homeoffice zu arbeiten.

Bei der Einfahrt in den Zürich HB niest Andreas (33) vor sich hin. «Keine Angst, ich habe nur Heuschnupfen. Das schafft in diesen Tagen viel Platz im Zug», sagt er und schmunzelt.

Bonus: Der Corona-Pendlertipp

Wer entgegen der BAG-Empfehlungen weiterhin zu Stosszeiten pendeln muss, sollte sich ein Upgrade in die 1. Klasse gönnen. Im Entlastungszug hatten die Reisenden der 1. Klasse ganze Sechserabteile für sich alleine. Fragt einfach euren Arbeitgeber, ob er den Klassenwechsel bezahlt.

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Gähnende Leere herrscht in der 1. Klasse. bild:watson

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143Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 10.03.2020 08:18
    Highlight Highlight Bei uns wurden allen Homeoffice gewährt. Das Büro ist so gut wie ausgestorben. Alle Meetings, die nicht systemrelevant sind, wurden verschoben. Alle externe Besuche wurden ebenfalls abgesagt.
  • Töfflifahrer 10.03.2020 06:40
    Highlight Highlight ... Viele Ignorieren ....????? Schon mal daran gedacht, dass nicht jeder einfach dann zur Arbeit kann wenn er will? Da hat der Arbeitgeber ein gewichtiges Wort mitzureden und wenn der nicht will, geht es eben nicht!!!
  • LeLewy 10.03.2020 01:23
    Highlight Highlight Da ich noch Schüler bin und jeden Tag mit dem Bus 45 min zur Schule fahre, bin ich wohl ein potenzieller Träger des Virus. Jedoch kann ich schlecht Homeoffice betreiben oder ein 1. Klasse Ticket für den Bus nehmen.
  • Thomas Rothen 09.03.2020 23:45
    Highlight Highlight Also vom Arbeitgeber aus könnte ich so viel Homeoffice machen, wie ich möchte...
    Aber sag unseren Kunden, sie sollen alle Geräte zum Reparieren bei mir zu Hause vorbei bringen 🙄😜

    Servicetechniker Aussendienstler. Da wirds schwer mit HO.

    Bin sowieso der Meinung, das Ganze ist ein wenig ein Panikhype der Medien.

    Btw. der Kanton Solothurn hat Feuerwehrübungen verboten... Der AG nicht.

    Unsere Gemeinde (bzw. Feuerwehr) besteht aus AG und Solothurn. 🙄😂
    • Thomas Rothen 10.03.2020 11:28
      Highlight Highlight Nun, solange nix anderes kommuniziert, halten wir uns an die Anweisungen des AGV (Aargauische Gebäudeversicherung): Übungen finden statt 🤷🏻‍♂️
  • Barracuda 09.03.2020 22:16
    Highlight Highlight Läck, der Simon ist aber ein cooler Rebell 🤦🏻‍♂️ Der Typ hat nicht verstanden, dass halbstarke Möchtegerns keine Hochkonjunktur haben. Nix verstanden und einfach nur oberpeinlich!
  • Silent_Revolution 09.03.2020 21:19
    Highlight Highlight Empfehlungen des Bundes für das Verhalten der Pendler im öffentlichen Verkehr, welcher fast vollumfänglich im Besitz des Bundes ist.

    Seit Jahren bereichern sich Verantwortliche des Bundes an völlig überfüllten, zugequetschten Zügen zu Stosszeiten. Und bei der ersten Epidemie wird auch noch dem Pendler die Verantwortung übertragen, gehts noch?

    Wie wärs, wenn diese überbezahlten Verhaltenspolizisten mit ihrem Geiz etwas zurückstecken, mit einer grösseren Anzahl an Wägen zu Stosszeiten auffahren, gefälligst die 1-Klasse vorrübergehend auflösen und ordentliche Reinigung zu betreiben.
    • Silent_Revolution 10.03.2020 09:53
      Highlight Highlight The Emperor

      Dann müssten eben mehrere Loks zu Stosszeiten her um die gefragtesten Destinationen ordentlich zu bedienen.

      Wenn Waggons und Loks fehlen, dann wäre es an der Zeit dieser Firma den Monopolstecker zu ziehen. Wer die Nachfrage nicht ordentlich abdecken kann, soll bestimmt nicht auch noch eine staatliche Vormachtsstellung innehalten dürfen.

      Das man jetzt ernsthaft erwartet, dass sich Kunden den überteuerten Erste-Klasse Aufpreis antun, um sich besser im Zug zu verteilen ist Unsinn. Wenn dem Bund die Verteilung so wichtig wäre, müsste er diese auflösen.
    • Habibihanspeter 11.03.2020 09:22
      Highlight Highlight Schonmal dran gedacht, dass die Infrastruktur es schlicht nicht hergibt?
      Willst du wirklich extra für die Stosszeit X Fahrzeuge und Infrastruktur mehr beschaffen nur damit ein paar Personen einen Sitzplatz haben?

      Der Bund soll Gleitzeit und Homeoffice fördern. Somit wäre das Problem bei überfüllten Zügen gelöst...
  • malu 64 09.03.2020 20:50
    Highlight Highlight Es wird soweit kommen, das Leute welche husten sofort isoliert werden. Der Virus wird uns wie eine Grippewelle treffen und sich verbreiten.
    • PlayaGua 09.03.2020 22:20
      Highlight Highlight Nein, es geht genau in die entgegengesetzte Richtung. Tests nur noch bei Risikogruppen und deutlich weniger Quarantäne.
    • malu 64 10.03.2020 01:56
      Highlight Highlight Vielleicht in der Theorie, Goa Playa!
    • Nerd077 10.03.2020 07:54
      Highlight Highlight PlayaGua hat nicht unrecht. Unser Gesundheitssystem ist jetzt bereits überlastet. Kürzlich einen Bericht darüber gehört welche Kantonsspitäler wieviele Zimmer zur Komplettisolation haben. Das sind in den meisten Fällen unter hundert. Wenn die langsam voll werden, werden nur noch Risikopatienten aufgenommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • achsoooooo 09.03.2020 20:22
    Highlight Highlight Das mit dem Swisspass-in die Hand nehmen war mir sowieso schon immer ein Dorn im Auge.

    Danke für den interessanten Artikel :)
  • el fuego 09.03.2020 19:28
    Highlight Highlight Das Ganze ist insofern ein Witz als dass bei uns die Arbeit einen höheren Stellenwert hat als die Gesundheit aber ohne Gesundheit geht nichts mehr! Die Sklaverei ist also dich nicht ganz abgeschafft worden!
    • ands 10.03.2020 12:28
      Highlight Highlight Ohne Arbeit geht auch nichts mehr. Oder denkst du, die Lebensmittel wachsen fertig abgepackt im Supermarkt?
  • Scrj1945 09.03.2020 18:42
    Highlight Highlight Soll sich ein upgrade gönnen?! Ernsthaft? Es ist ja nicht so dass das so billig ist. Es gibt einfach leute die um diese heit den zug nehmen müssen. Sonst sind sie zu spät bei der arbeit. Die arbeitgeber sollen flexiblere zeiten einführen.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 09.03.2020 18:28
    Highlight Highlight Thx Simon
    Benutzer Bild
  • Hierundjetzt 09.03.2020 18:08
    Highlight Highlight Berufe mit Kundenkontakt ist immer im Tieflohnbereich (Gastro, Hotel, Detailhandel, LIEFERservice etc).

    Zeitgleich sind es Stellen, ohne Homeofficemöglichkeit (Zuhause fürs Resti Kochen geht irgendwie nicht)

    Krankentaggeld bei einem Bruttolohn von 4‘000.-? 😂😂😂

    Virustesten um 0300? Nach einer 12h Schicht? 😂😂😂

    Einfach BAG Hygieneempfehlungen umsetzen und nicht diese etwas sehr seltsame „Panik“ schieben

    Ihr alle (inkl. ich) habt täglich mit Menschen zu tun die täglich mit 100eten von verschiedenen Kunden zu tun haben. Gesunden wie Kranken.

    Alles gut 😌
  • Rethinking 09.03.2020 17:45
    Highlight Highlight „Viele Berufstätige ignorieren die Empfehlungen des BAG“

    Total falsche Aussage!

    Korrekt wäre:

    „Viele Berufstätige können die Empfehlungen des BAG mangels Unterdtützung der Arbeitgeber nicht umsetzen“
  • mmanser 09.03.2020 17:00
    Highlight Highlight Bei meinem Arbeitsgeber sagte man mir, dass diese Empfehlung nur für die Risikogruppen zähle. Stimmt das? Bzw. gibt es ein Dokument wo steht, dass dies für alle so empfohlen ist?
    • Kubod 09.03.2020 17:20
      Highlight Highlight Es gilt für alle. Es geht um die Gesundheit der "Herde".
      Jemand, der nicht in einer Risikogruppe ist, aber erkrankt, steckt andere Menschen an. Diese wiederum andere.
      Gefährlich ist es auch deshalb, weil der Virentäger noch keine Symptome zeigt, also gesund wirkt, dabei aber schon hoch ansteckend ist.
      Wenn das Virus keine neuen Opfer mehr findet, ist die Ausbreitungskette unterbrochen. Deshalb muss man sich wenn möglich der Menge entziehen und weiterdenken, als Simon aus dem Artikel. Leider gefährdet er andere mehr, als sich selber.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.03.2020 20:18
      Highlight Highlight Wenn dem BAG die Gesundheit der Herde wichtig wäre, würde dieses Amt etwas gegen den Zigarettenrauch an jeder Ecke tun. Die Gesundheit ist irrelevant. Es geht um die Wirtschaft und den Schutz selbiger vor einem Kollaps.
  • J-ME 09.03.2020 16:57
    Highlight Highlight Ich würde ja gerne, nur habe ich einen fixen Stundenplan von der Berufsschule einzuhalten... Der IC5 (06:59) von Olten -> Zürich HB ist immer eine Katastrophe.
  • Monty P. 09.03.2020 16:48
    Highlight Highlight Bin ich ein schlechter Mensch, wenn ich beim Husten im Zügli Spass daran habe?
    Ich, 27ig, Allergikerin in Hochsaison
    • Kiakira 09.03.2020 18:53
      Highlight Highlight Ja das kenne ich... Man fühlt sich wie ein Aussätziger...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.03.2020 20:23
      Highlight Highlight @Monty P.: Nö, überhaupt nicht.

      Ich würde dann bloss unverschämt anmerken: "Aha, COPD-Patientin? Nein? Ah Allergie..., gut. Glück gehabt. Dann ist man hier wenigstens halbwegs vor Third-Hand-Smoke sicher. Mit SARS-CoV2 hätte ich jetzt auch keine Probleme gehabt."
  • AnDerWand 09.03.2020 16:45
    Highlight Highlight Ich denke man sollte hier einfach aufpassen, dass man sich nicht gegeneinander aufhetzt und gleich jeden verdächtigt und freundlich zu einander bleiben.

    Jeder soll, sofern möglich und nach seinem Gutdünken seinen Teil dazu beitragen. Der eine Arbeitet von Zuhause aus, der andere muss die Hygiene noch verbessern.
  • StGb Art. 258 @ Bundesrat 09.03.2020 16:12
    Highlight Highlight "Wer entgegen der BAG-Empfehlungen weiterhin zu Stosszeiten pendeln muss, sollte sich ein Upgrade in die 1. Klasse gönnen. " Kostet ja nix ;)
  • Millennium-Falke 09.03.2020 16:11
    Highlight Highlight Super Empfehlung! Nützt nur nichts, wenn sie die Arbeitgeber nicht umsetzten. Ich kann kein Homeoffice machen und muss von 08.00-17.00 arbeiten....
  • Rolf stühlinger (1) 09.03.2020 16:10
    Highlight Highlight Jetzt soll watson mal sagen wie verkaufspersonal, servicefachangestellte, angestellte im gesundheitsbereich und handwerker die mit dem zug reisen, bitte 2-3 stunden später zur arbeit sollen.
    Nicht alle im zug sind bürogummis!
    • StGb Art. 258 @ Bundesrat 09.03.2020 17:34
      Highlight Highlight Angestellte im Gesundheitsbereich haben fast immer ein Auto da sie sonst Nachts nicht mehr nach Hause kämen ;)
    • Lioness 09.03.2020 17:40
      Highlight Highlight Wenn so viele wie möglich (jene dies können) Homeoffice machen oder zu Nebenzeiten pendeln, gibt es Entlastung (= mehr Platz) für all Jene, die das nicht können. So einfach ist das.
    • erkolino 09.03.2020 18:07
      Highlight Highlight Ja, lieber Rolf Stühlinger. Diese Empfehlung gilt auch nur für diejenigen, für die es möglich ist auszuweichen. Und wenn nur diese die Empfehlung befolgen würden, wäre die Entlastung spürbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Covid-20 09.03.2020 16:09
    Highlight Highlight Beispiel Forchbahn. Letze Woche hat es weniger Passagiere gegeben als normalerweise. Was passiert dann ist, die schlaue Geschäftsleitung hat es bemerk und die Züge in kürzere Formationen geschickt.
    • invisible 10.03.2020 16:07
      Highlight Highlight 😅
      Ist eigentlich überhaupt nicht lustig, aber lachen geht weniger auf den Nacken als Kopfschütteln.

      Ich liebe es wenn ein Plan austüftelt 😎
  • Merida 09.03.2020 16:05
    Highlight Highlight Ich könnte daheim meine Katzen in Mathe unterrichten.. 🤔
    • AnDerWand 09.03.2020 17:12
      Highlight Highlight Welche Stufe unterrichtest du? Je nach dem würden sie besser mitmachen, wären motivierter. Evtl. könnten sie so ihre Sprünge besser berechnen, aber dann gäbs ja weniger Fail Videos😂
    • Red4 *Miss Vanjie* 09.03.2020 17:52
      Highlight Highlight Meine Katze könnte sonst auch kommen, Tricks kann sie auch schon. 😅
    • Panna cotta 09.03.2020 19:08
      Highlight Highlight @Red4: Deine Katze darf aber nicht zu Stosszeiten pendeln, sonst beisst sich die sprichwörtliche Katze in den Schwanz. 🙂
  • IRKITTEH 09.03.2020 15:40
    Highlight Highlight Ich hab heute ne Std später als nornal den Zug genommen und es wa voll mit mit viele die ich normalerweise im früheren Zug sehe..
  • Nonne 09.03.2020 15:36
    Highlight Highlight Wenn wir schon nicht ÖV fahren dürfen, dann wenigstens günstig mit dem Auto. Danke Saudis und Russland, dass ihr in dieser grossen Krise den Ölpreis senkt, sehr nobel von euch.
  • maljian 09.03.2020 15:10
    Highlight Highlight Im Januar habe ich mein Pensum reduziert, um nicht so früh aufstehen zu müssen (Kind muss am Nachmittag abgeholt werden).

    Nun fahre ich wieder so früh, da der 6 Uhr Zug Zürich - Luzern so leer ist, das jeder ein eigenen vierer Abteil hat.

    Weiteres Plus, ich umgehe so auch die Stosszeit am Nachmittag.

    Bei uns wurde ein Mail verschickt, wo darum gebeten wurde Home Office zu machen.

    Es gibt also auch solche AG.
    • sterpfi 09.03.2020 16:45
      Highlight Highlight Hab auch den 6 Uhr Zug von Zürich nach Frauenfeld genommen, war recht leer... mal schauen wie's jetzt auf der Rückreise ist
    • who cares? 10.03.2020 07:16
      Highlight Highlight @sterpfi das ist ja auch eher antizyklisch. Oder ist der normalerweise voll?
  • CalibriLight 09.03.2020 14:59
    Highlight Highlight Hier einmal ein grosses Merci an alle Arbeitnehmenden, die weiterhin tapfer pendeln müssen für unser aller Wohl und die nicht einfach HomeOffice machen können:

    Menschen im Detailhandel, auf dem Bau, die Mechaniker, Lehrpersonal, diejenigen im Transportwesen oder der Produktion, die auf öffentlichen Ämtern, diejenigen im Gesundheitswesen etc. (ich weiss ich vergesse viele, meine aber wirklich alle....) kurz:

    Alle, die jetzt für uns da sind und uns darin unterstützen, den Karren so gut wie möglich am Laufen zu halten!

    • Roelli 09.03.2020 15:41
      Highlight Highlight Vielen Dank für deine lieben Worte
      Ich nehme die gerne entgegen und möchte sie auch Weiterleiten in deinem Sinne.
  • niklausb 09.03.2020 14:58
    Highlight Highlight Wenn alle die zur Stosszeit pendeln nicht dann pendeln würden sondern 1 oder 2 Stunden später wär das halt einfach dann die Stosszeit mit vielen Passagieren. Irgendwie nicht ganu durchdacht. Es müsste wahrscheinlich unter riesigem Administrativaufwand eine art Einteilug gemacht werden wer wann zu fahren hat, um einer Überfüllung vorzubeugen. Und dann eben alle Arbeitnehmer die nicht den Luxus haben um 09.00 erst anzufangen. Wer schreibt welcher Firma vor wann jetzt eine Schicht beginnen soll? Sollen Schichtbetriebe auch zeitversetzt werden damit so weniger Leute unterwegs sind?
  • samsam88 09.03.2020 14:55
    Highlight Highlight Also ich sitze gerade im (Freizeitfahrt - ich weiss ganz böse) und ich erlebe die Zugfahrt wie "früher" Menschen sind am Handy, am lesen, am Stricken, etc

    Kein Mensch ist hier in Panik, aber diese Info erzeugt natürlich keine Klicks 🙄
  • grandvlad 09.03.2020 14:55
    Highlight Highlight "Pendeln zu Stosszeiten ist eigentlich ab sofort tabu."
    Die Schule hat weiterhin ihre fixen Stundenplanung.... 😏 Hat das BAG eine Ahnung wie und was die Bevölkerung arbeitet? Wenn der Coronavirus seitens BAG -Einschätzung wirklich lebensgefährlich ist, dann hilft nur ein generelles nationales Arbeitsverbot. Viele Arbeitnehmer können nicht einfach wählen, wann sie arbeiten....
    • ands 09.03.2020 17:06
      Highlight Highlight Du zitierst Watson und kritisierst auf dieser Grundlage das BAG? Das BAG sagt, man solle *falls möglich* nicht zu Stosszeiten pendeln. Das führt automatisch auch dazu, dass diejenigen, welche zu Stosszeiten pendeln müssen, besser geschützt sind. Und es gibt ausreichend Berufe, in denen Homeoffice und flexible Arbeitszeiten möglich sind.
  • FrancoL 09.03.2020 14:45
    Highlight Highlight «Ich habe keine Lust, Homeoffice zu machen. Ich bin jung und mache mir keine Sorgen um meine Gesundheit»
    Wie beschränkt muss man sein um einen solchen Satz bei einem ansteckenden Virus zu sagen? Das zeigt NULL Verantwortung und das ist bedenklich, bedenklich für die geistigen Zustand dieser Person.
    • Peter R. 09.03.2020 15:44
      Highlight Highlight Ja so sind sie halt die Egoisten/Ignoranten. Dies muss man jetzt öfters lesen, dass junge Leute sich so beschränkt ausdrücken - es ist ihnen egal wenn sie Menschen aus Risikogruppen anstecken.
    • Ohniznachtisbett 09.03.2020 15:52
      Highlight Highlight Dann dürfte jeder der Homeoffice machen könnte,
      jedes Jahr von Oktober bis April nicht ins Büro. Weil dann Erkältungs- und Grippesaison ist. Es zeigt nämlich: In der Schweiz wurden über 4000 Personen getestet, gem. CH-Testregime wurden nur Personen mit Symptomen getestet. Das heisst ganz viele Personen sind "krank", haben aber nicht Corona. Die Chance sich irgendwo eine Erkältung oder eine Grippe einzufangen ist genauso da. Bleibe ich deshalb zu Hause? Nein. Bleibe ich wegen Corona zu Hause, ebenfalls Nein.
    • ands 09.03.2020 18:03
      Highlight Highlight @ Ohniznachtisbett: Gegen die saisonale Grippe kann man sich impfen. Risikopatienten werden geschützt, indem man sie selbst und/oder ihr Umfeld impft.
      Die Erkältung verläuft sehr selten tödlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ramonez 09.03.2020 14:43
    Highlight Highlight Wieder mal sind die Berufstätigen Schuld. Meine Vorgesetzten wollen den Mitarbeitern kein Home Office erlauben. Man könnte ja dann nicht kontrolliert werden. Ich könnte 90% meiner Arbeit von zuhause erledigen. Warum wird hier nicht der Arbeitgeber in die Pflicht genommen? Es wir immer alles auf den Arbeitnehmer abgewälzt.
    • FrancoL 09.03.2020 18:17
      Highlight Highlight Habe volles Verständnis für Deine Ansicht, möchte aber anführen, dass unsere MA über Jahre betrachtet zu Hause nicht die gleiche Leistung erbringen und der Unterschied ist nicht ganz irrelevant. Ob das nur in unserer Branche so ist kann ich nicht abschätzen. Häufig werden auch Aufgaben zB sehr spät am Abend erledigt was der geforderten Genauigkeit abträglich ist. Nicht einfach hier einen Mittelweg zu finden.
    • FrancoL 09.03.2020 21:38
      Highlight Highlight @duhuerepanne, schön das Du der Masstab bist, wir haben immerhin über mehrere Jahre immer wieder die Leistungen verglichen und haben eine Minderleistung feststellen müssen. Dies wie bereits erwähnt in unserer Branche, dem konstruktiven Planen. Aber schön dass das was Du nicht kennst als Schwachsinn betitelst, das dürfte doch einige Dutzend Mitarbeiter erstaunen, trotz guter Ausbildung, als Schwachsinnige taxiert zu werden, aber ich bin mir sicher, dass diese schwachköpfigen Mitarbeiter natürlich nie Deine Qualitäten haben dürften.
    • FrancoL 10.03.2020 09:50
      Highlight Highlight Nein@duhuerpanane; Ich und lustigerweise auch die Mitarbeiter sind sich im Klaren, dass je nach Aufgabenstellung die "Heimarbeit" sich als weniger produktiv erweist. Nicht ich sondern WIR, also auch die Mitarbeiter haben dies so vermerkt.
      Merkst Du nun etwas?
      Du widersprichst Dir in Deinen letzten beiden Posts. im Ersten stellst Du fest dass die Leistung nicht schlechter ist, im Zweiten versuchst Du Dich mit der richtigen Aussage, dass man in der heutigen Situation nicht auf die Leistung schauen müsse, sondern es darum gehe das Volk zu schützen, was ich durchaus richtig finde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geff Joldblum 09.03.2020 14:26
    Highlight Highlight Bravo Simon! 👏 Du hast es leider nicht verstanden! 🤦🏽‍♂️Und damit ist Simon leider nicht allein. 🤷
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 10.03.2020 01:33
      Highlight Highlight Er ist vielleicht kein Katholik, Freikirchler oder Zeugen Jehovas, sondern Atheist und legt da deshalb nicht so viel Wert auf diese propagierte Nächstenliebe. Ist doch OK, wenn's für ihn so stimmt. Ich kann mit der Bibel auch nicht so viel anfangen.
  • Adriank 09.03.2020 14:26
    Highlight Highlight In diesem Bericht gibt es zwei Fehler: ich fahre 1.klasse und die ist nicht leer und war es auch noch nie und zu stosszeiten ist auch diese recht voll ! - es gibt vielleicht einzelne Strecken!
    Und wenn man husten muss, wird man absolut nicht gleich verdächtigt/ das sind so schauermärchen!
  • zeromg 09.03.2020 14:25
    Highlight Highlight Die italienische Sprache ist neu ein Segen im überfüllten Zug oder Tram ;-)
  • Der Buchstabe I 09.03.2020 14:24
    Highlight Highlight Ich finde es eine ziemliche Frechheit, mir quasi vorwerfen lassen zu müssen, dass ich nunmal nicht die Freiheit habe, zu Arbeiten wann ich will.

    Würde der Staat besser zu seiner Mittelschicht schauen, könnte ich ja zu Hause bleiben. Aber ich habe leider keinerlei Mitspracherecht und nun muss ich mir anhören lassen, dass ich gefährlich handle?

    Da merke ich mal wieder, dass die Politik den Bezug zur Bevölkerung verloren hat.
    Benutzer Bild
    • Firefly 09.03.2020 14:48
      Highlight Highlight "Aber ich habe leider keinerlei Mitspracherecht "

      Naja, in erster Linie scheinst du bei deinem Arbeitgeber kein Mitspracherecht zu haben. Politiker kannst du ja wählen oder abwählen.
      Also müsste dein Fazit korrekterweise lauten:

      "Da merke ich mal wieder, dass die Wirtschaf den Bezug zur Bevölkerung verloren hat."

    • Der Buchstabe I 09.03.2020 14:55
      Highlight Highlight Wenn die Pomitok solche Empfehlungen abgibt, müssen ske auch dafür sorgen, dass die Arbeitgeber entsprechend handeln und die MA von zu Hause aus arbeiten lassen.

      "Wer entgegen der BAG-Empfehlungen weiterhin zu Stosszeiten pendeln muss, sollte sich ein Upgrade in die 1. Klasse gönnen. Im Entlastungszug hatten die Reisenden der 1. Klasse ganze Sechserabteile für sich alleine. Fragt einfach euren Arbeitgeber, ob er den Klassenwechsel bezahlt."

      Oder von der SBB verlangen, dass Pendler in vollen Zügen gratis in die 1. Klasse ausweichen dürfen. Statt auch das auf die Arbeitnehmer abzuwälzen.
    • sowhat 09.03.2020 17:08
      Highlight Highlight i, du bist einfach einer von denen, bei denen immer die anderen Schuld sind.
      1. Hast du deinen Chef gefragt, ob du später anfangen kannst?
      2. Hast du gefragt, ob du von zu Hause aus arbeiten kannst?
      3. Hast du gefragt, ob dir der Aufpreis in die 1ste Klasse bezahlt wird?
      Falls du im Servicebereich arbeitest, wo Verschieben und Zuhausearbeiten nicht gehen, hast du dann gebeten die Schichtpläne um die Stosszeiten herum zu planen?
      Wäschst du deine Hände täglich mehrfach gründlich mit Flüssigseife?

      Versuch auch mal selbst zur Lösung deiner Probleme beizutragen, anstatt prophylaktisch zu motzen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jason96 09.03.2020 14:21
    Highlight Highlight Nein, mein Arbeitgeber bezahlt keinen Klassenwechsel, ausserdem liegt 1. Klasse für mich preislich nicht drin. Kommt dazu dass ich nicht Auto fahre und zu bestimmten Zeiten arbeite, und auch Home Office ist nicht möglich.
    Sag mir, lieber Redaktor, warum das für mich tabu sein sollte...
    • sowhat 09.03.2020 17:14
      Highlight Highlight In diesem Falle solltest du dafür einstehen, dass die bei denen es möglich ist, es tun. Und froh sein drum.
      Das ist ja gerade das Ziel dieser Massnahme. Dass nämlich die die wirklich müssen., noch im überfüllten Zug sitzen.
      Der Reaktor hat nicht gesagt du musst, er hat legiglich Stimmen im Zug aufgenommen und wiedergegeben.
      Das BAG hat diese Weisung herausgegeben und wir im Forum, unterstützen sie grösstenteils. Einfach weil es Sinn macht.
    • sowhat 09.03.2020 17:36
      Highlight Highlight Sorry, Tippfehler 1. Dass die die wirklich müssen Nicht im überfüllten Zug sitzen
      Und 2. Der Redaktor (als Reaktor wollte ich Adrian nicht bezeichnen, tschuligom)
  • bebby 09.03.2020 14:20
    Highlight Highlight Mühsam ist ehrlich gesagt das Theater, das gemacht wird, wenn gehustet oder geschneuzt wird. Wir haben Winter und vermutlich tragen die Meisten irgendein Virus mit sich herum.
    Viel wichtiger ist das Händewaschen für die Übertragung im Falle des Covid19. Das wird kaum aerosol übertragen.
    • Saraina 09.03.2020 14:40
      Highlight Highlight Wir haben zum Winter auch noch Frühling, und somit Hasel-Allergie, und hüsteln und schnupfen fleissig.
    • wilhelmsson 09.03.2020 14:53
      Highlight Highlight Woher hast du die Information betreffend Übertragung? Laut Expertenberichten ist die Tröpfcheninfektion beim Husten/Niesen durchaus relevant.
    • Garp 09.03.2020 15:32
      Highlight Highlight Covid 19 wird durch Tröpfchen übertragen, husten, niesen, sprechen.
      Zusätzlich kommt es zu Schmierinfektionen, weil Leute in die Hände husten und niesen und danach mit diesen Händen vieles anfingern, wie Haltestangen, Liftknöpfe, Kühlschränke beim Detailhändler etc. . In die Armbeuge niesen und husten ist wichtig, beim Sprechen miteinander 2 m Abstand halten, kein Hände geben und gute Handhygiene.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sikki_nix 09.03.2020 14:19
    Highlight Highlight Das Paradoxe daran ist ja, dass wenn sich alle an diese Empfehlung halten würden, dann wäre es wiederum kein Problem mehr, an den Hauptzeiten zu fahren. Es ist quasi eine Empfehlung die bereits davon ausgeht, dass sich die wenigsten Menschen daran halten werden.
    • sowhat 09.03.2020 17:17
      Highlight Highlight Nein, sikki_nix, es gibt immer noch genug die nicht ausweichen KÖNNEN.
      (sorry, ich wollte nicht schreien, aber ich kann nicht unterstreichen ;))
    • Garp 09.03.2020 18:05
      Highlight Highlight Als Tip sowat, _können_
  • p4trick 09.03.2020 14:19
    Highlight Highlight Viele ÖV Pendler sind aufs Auto umgestiegen, der Verkehr auf den Strassen nimmt drastisch zu.
    (Keine Reklamation nur eine Feststellung)
    • DonChaote 09.03.2020 18:11
      Highlight Highlight @p4trick
      Also ich habe heute nicht mehr als den normalen allmontäglichen wahnsinn auf der strasse (A1 region zürich; ja, ich weiss, selber schuld) erlebt...
  • Duscholux 09.03.2020 14:17
    Highlight Highlight "Pendeln zu Stosszeiten ist eigentlich ab sofort tabu."

    Ziemlich eine weltfremde Aussage das.
  • Satox 09.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Simon, 24, herzlichen Glückwunsch!
    Du scheinst wirklich nicht die hellste Kerze auf der Torte! Ich hoffe fest für dich, dass du gesund bleibst, nicht weil ich es für dich hoffe, sondern damit du nicht Risikopatienten gefährdest.
    So krass zu sein, empfehle ich dir in anderen Lebensbereichen zu sein, nicht jetzt! Du bist lächerlich
    • xTuri 09.03.2020 14:32
      Highlight Highlight Ich würde jetzt nicht zu viel darauf geben. Das ist eine Aussage in einem Artikel, dass auf ein transkribiertes Interview beruht. Wenn man nicht die konkrete Frage und die klare Antwort Wort für Wort hat, könnte dies auch zusammengeschnitten worden sein und der Kontext verändert haben. Klassischer Fall von Hörensagen. Da wäre ein Interviewvideo vielsagender.
    • Sk8/Di3 09.03.2020 16:09
      Highlight Highlight Finde die Aussage von Ihnen etwas krass. Evtl. war Simon ja beim Arzt, Diagnose Grippe und geht jetzt wieder arbeiten. Sie sagen es ja selber Risikopatienten...ist es den nicht vernünftig, wenn sich diese Riskiopatienten an gewisse Empfehlungen halten und die anderen eben weitermachen?

      Klar muss man verantwortlich handeln und bei Syntomem Abklärungen treffen, etc. Aber den jungen Mann, ohne genaue Kenntnisse so zu betiteln, finde ich auch nicht hilfreich.

    • techiesg 09.03.2020 16:52
      Highlight Highlight An alle Blitze: Satox hat schon recht - schlussendlich geht es nicht um dich selber, sondern um dein Umfeld. Aber ich weiss - wenn dir jahrelang von allen ‚egoismus‘ vorgelebt und verherrlicht wurde, ist es schwer auf einmal an das ‚Allgemeinwohl‘ zu denken. 😉
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  • Michael Scott 09.03.2020 14:13
    Highlight Highlight Ich arbeite in einer grossen Firma in der IT etwa 150 Leute. Niemand macht Home Office! Warum? Es wäre so einfach. Sind die Anweisungen nicht klar? Wieso setzten Firmen diese Verordnungen nicht durch?!?
    • Coffeetime ☕ 09.03.2020 14:45
      Highlight Highlight Wollte unser Chef auch nicht.... sei ja nicht schlimm und so. Bis bekannt wurde, dass einer im Betrieb direkten Kontakt mit einem Verdachtsfall hatte... jetzt sitzen wir plötzlich alle zu Hause 🤷🏻‍♀️
    • wilhelmsson 09.03.2020 14:46
      Highlight Highlight Danke für das Beispiel. Es wäre auch ohne Corona eine gute Sache, zumindest für einige Tage pro Woche!
    • BlueFlower 09.03.2020 16:14
      Highlight Highlight Es gibt glücklicherweise Firmen, die diese Empfehlung durchsetzen. Bei uns z.B. müssen ab sofort mindestens 50% im Homeoffice arbeiten. Wir sind über 2'400 Mitarbeiter und nicht wenige davon auch tatsächlich Pendler. Davon dürften indirekt auch jene ein bisschen profitieren, die nicht von zu Hause aus arbeiten können oder dürfen.
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  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 09.03.2020 14:10
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Albi Gabriel 09.03.2020 14:18
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • AngelitosHE 09.03.2020 14:10
    Highlight Highlight Ignorieren = Müssen zu Zeiten irgendwo sein.
  • Ricardo Tubbs 09.03.2020 14:10
    Highlight Highlight genau, ob der arbeitgeber den klassenwechsel bezahlt...
  • TanookiStormtrooper 09.03.2020 14:09
    Highlight Highlight "Bei watson sind die Mitarbeitenden angehalten, wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten."

    Das Video hier ist in diesem Fall sehr schlecht gealtert... 😜

    https://www.watson.ch/!830137817
    • sowhat 09.03.2020 17:20
      Highlight Highlight Tanooki, er ist doch lernfähig 😏😏
  • papaya 09.03.2020 14:08
    Highlight Highlight "Viele Berufstätige ignorieren die Empfehlungen des BAG"...Sorry aber das ist nicht in jedem Beruf so easy... Nicht überall kann man so einach Homeoffice oder gleitende Arbeitszeiten einführen! *nerv mi grad echli*
    • Boogie 09.03.2020 16:26
      Highlight Highlight Selbst dort wo man easy Homeoffice machen könnte, sehen die Arbeitgeber offenbar oft keinen Bedarf. Bei uns hiess es zumindest, dass alle weiterhin ins Büro kommen müssen.
    • Dominik Treier 10.03.2020 09:37
      Highlight Highlight Und selbst dort wo man das einfach so könnte, sind Arbeitgeber als die mächtigere Partri in praktisch jedem Arbeitsverhältnis, weder verpflichtet, noch motiviert so etwas anbieten zu müssen...
  • Biker Girl 09.03.2020 14:08
    Highlight Highlight Schön alle verteilen, damit sie dann in grossen Bürogebäuden in den Innenstädten ihre Viren verteilen können.

    Wie viele Personen haben in den grössten Bürogebäuden der Stadt ZH ihren Arbeitsplatz?
  • Mike Milligan 09.03.2020 14:06
    Highlight Highlight Ich stellte heute mehr Leute im erste Klasse-Wagen von Spiez nach Bern fest. Sechs Uhr.
  • creative 09.03.2020 14:06
    Highlight Highlight "Viele Berufstätige ignorieren die Empfehlungen des BAG."

    Viele Berufstätige können vielleicht auch, aufgrund Ihres Berufs, nicht einfach mal zwei bis drei Stunden später zur Arbeit?
    • chandler 09.03.2020 14:15
      Highlight Highlight Das ist ja das Hauptproblem, dass die Arbeitgeber ihre Regeln nicht anpassen. Ich zum Beispiel habe Blockzeiten einzuhalten, bis heute wurde hier nichts geändert oder vorübergehend gelockert. Also kann ich auch nicht 3h später arbeiten gehen...
    • dontmindme 09.03.2020 14:23
      Highlight Highlight Meine Mutter arbeitet zum Beispiel im Spital als Pflegefachfrau. Sie muss jeden morgen während der absoluten Stosszeit im Zug sitzen. Homeoffice ist da ein bisschen unmöglich 🤷🏼‍♀️
    • Maracuja 09.03.2020 14:34
      Highlight Highlight An meinem Arbeitsplatz wurden Blockzeiten gelockert und Homeoffice empfohlen. Gibt aber Wirtschaftszweige, in denen das nicht möglich ist. Wer Kinder hat, ist bzgl. des Wechsels der Arbeitszeiten nicht so flexibel. In Zentren wie Zürich sind die Verkehrsmittel auch ausserhalb der Stosszeiten gut ausgelastet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • humpalumpa 09.03.2020 14:00
    Highlight Highlight Als würden die meisten das absichtlich ignorieren. Gibt leider immer noch sehr viele Betriebe die dich schräg anschauen wenn du erst um 09.00 eintrudelst... Beamtenland halt immer noch ;-)
  • Psychonaut1934 09.03.2020 14:00
    Highlight Highlight Husten, und erzählen wie schön doch der Italien und China Urlaub war. Die Blicke sind unbezahlbar und schon hat man das 4er Abteil für sich.
    • TanookiStormtrooper 09.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Am Telefon italienisch reden und zwischendurch husten klappt auch prima! 🤌
  • silvu7i 09.03.2020 13:58
    Highlight Highlight Wie will man denn nicht in der Stosszeit reisen???
    Berufsschule fängt um 8 an 🤦🏼‍♂️
    • sowhat 09.03.2020 17:29
      Highlight Highlight Bei der Schule intervenieren, das sie 1 Std später anfangen sollen.
    • silvu7i 09.03.2020 19:46
      Highlight Highlight @sowhat ja sicher, unsere Berufsschule interessiert das doch nicht. Wir hatten schon einen Corona Fall in unserer Schule und niemanden juckts...
      Die Gesundheit der Schüler ist überhaupt nicht wichtig hier.
    • sowhat 10.03.2020 13:47
      Highlight Highlight Das ist eben genau falsch. Rafft euch auf, arbeitet zusammen, werdet bei den Lehrenden vorstellig, schreibt einen Brief, den ihr und eure Eltern unterschreibt und und und. Wenn ihr am Anfang eures Berufslebens schon so fatalistisch seid, wird das auch mit der Karriere nichts.
      Mann, ich könnt euch schütteln. Wann wollt ihr denn aufmüpfig sein, wenn nicht jetzt?
  • Liquidpsy 09.03.2020 13:52
    Highlight Highlight "Pendeln zu Stosszeiten ist eigentlich ab sofort tabu. Die Realität sieht (noch) anders aus. Viele Berufstätige ignorieren die Empfehlungen des BAG."

    Was für eine Doofe Einleitung.. Es ist überhaupt nichts Tabu.. Das ist bloss eine Empfehlung.. Viele würden es ja gerne umsetzten aber es ist schlicht nicht möglich! oder soll ich jetzt einfach nicht mehr arbeiten ?? wie stellt sich das BAG das vor ? einfach lächerlich..
  • Ton 09.03.2020 13:50
    Highlight Highlight Das Problem ist der Charakter einer Empfehlung. Solange eine Chefin oder Chef nicht klar sagt, wie man sich verhalten soll, solange maacht man normal weiter. Arbeitnehmer dir nun aus eigener Initiative später kommen und gehen oder selbstbestimmt Home-Office machen, müssen sich rechtfertigen.
    Deshalb an alle mitlesenden Chefs: Macht uns bitte eine klare Ansage, auch wenn wir pünktlich und im Büro arbeiten sollen -- oder eben bessere Massnahmen.
    • sowhat 09.03.2020 17:31
      Highlight Highlight Halloooo, wo ist die Selbstverantwortung der Mitarbeitenden?
      Man kann seinen Chef ja auch mal drauf ansprechen, jaja braucht halt bisschen Rückgrat.

Anonymous zerlegt Schweizer Sektenführer nach Strich und Faden

In der Nacht auf Donnerstag haben Anonymous-Aktivisten den Instagram-Account des Fake-News-Senders kla.tv gehackt. Die Aktion ist Teil einer umfassenden Aktion von Netzaktivisten gegen die Schweizer OCG-Sekte, die zum Sammelbecken für Verschwörungsideologen in Europa wurde.

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