Schweiz
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ARCHIV --- ZUM PILOTPROJEKT MOBILITY-PRICING STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Commuters get on a suburban train at Museumsstrasse train station in Zurich's main station, pictured in the evening of September 29, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Volle Züge werden toleriert, weil sonst die Schweiz still steht (Symbolbild). Bild: KEYSTONE

Analyse

Fussball Nein, S-Bahn Ja: Das Coronavirus lässt die Willkür wuchern

Veranstaltungen werden eingeschränkt, volle Züge dürfen aber weiter verkehren. Die ach so perfekte Schweiz erweist sich im Umgang mit dem Coronavirus alles andere als trittsicher.



Ich wurde diese Woche ausgesperrt – für 24 Stunden. So lange durften Journalisten mit einem C1-Ausweis das Parlamentsgebäude in Bern ab Montagabend nicht mehr betreten. Es handelt sich um eine Art Akkreditierung zweiter Klasse für Medienschaffende, die nicht zu mindestens 60 Prozent im Bundeshaus arbeiten. Wegen des Coronavirus waren wir nicht mehr erwünscht.

Ich hätte damit leben können. Hart war der Entscheid vor allem für Vertreterinnen und Vertreter kleinerer Medien, die sich kein festes Büro in Bern leisten können oder wollen, während den Sessionen aber in der Bundesstadt einquartiert sind, um über die Arbeit des Parlaments zu berichten. Sie standen auf einmal vor verschlossenen Türen.

Ruhige Stimmung in der Wandelhalle des Nationalrats, an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 3. Maerz 2020 im Nationalrat in Bern. Als Massnahme zur Bekaempfung des Coronavirus wurde der Zutritt zum Parlament waehrend der laufenden Session auf Parlamentsmitglieder und fest akreditierte Personen beschraenkt. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Leere statt Bienenhaus-Atmosphäre: Die Wandelhalle vor dem Nationalratssaal. Bild: KEYSTONE

Weiterhin zugelassen waren fest akkreditierte Journalisten – und Lobbyisten mit Zutrittsbadge eines Parlamentsmitglieds. Selbst Vertreter dieser Branche schüttelten den Kopf. Am Dienstagabend liess die von Nationalratspräsidentin Isabelle Moret (FDP) geleitete Verwaltungsdelegation der Bundesversammlung uns C1-er wieder rein.

Ein Land ist überfordert

Ein Besuch am Mittwoch ergab ein seltsames Bild. Es war irritierend ruhig in dem Gebäude, das normalerweise einem Bienenhaus gleicht, wenn das Parlament tagt. «Gewöhnliche» Besucher bleiben coronabedingt von der Frühjahrsession ausgeschlossen, weshalb etwa das Parlamentscafé «Galerie des Alpes» eine regelrechte Leerstelle bildete.

In Gesprächen mit Kolleginnen und Parlamentariern kam eine gewisse Überforderung zum Ausdruck. Das Coronavirus sorgt für einen Ausnahmezustand, der auch für ältere Semester ungewohnt ist. Wir haben nie eine ähnliche Situation erlebt. Das gilt auch für andere Länder, für die Schweiz als von grossen Katastrophen verschonte «Insel der Seligen» aber erst recht.

Überfordert sind viele, nicht nur das Parlament im Umgang mit Journalisten. Selbst das zuständige Bundesamt für Gesundheit (BAG) wirkt nicht immer trittsicher. Mit Daniel Koch verfügt es über einen Fachmann, der Kompetenz und Ruhe ausstrahlt. Der konkrete Umgang mit dem Virus aber lässt zu wünschen übrig.

Inkompetenz an der Hotline

So gibt es Klagen über schlecht geführte Statistiken. Eine watson-Kollegin versuchte diese Woche zweimal vergeblich, die BAG-Hotline zu erreichen. Beim dritten Mal wurde sie nach 28 (!) Minuten mit einer Person verbunden, die sich als inkompetent erwies. Kein Wunder: Die Mitarbeitenden haben keine medizinische Ausbildung, sie wurden notdürftig geschult.

Man kann ihnen keinen Vorwurf machen. Das gilt nicht für den Gesundheitsminister. Als Alain Berset am Mittwochabend vor die Medien trat, beschwor er das Social Distancing. Man solle eine gewisse Distanz zu den Mitmenschen einhalten, um die Verletzlichsten zu schützen. Bereits am Montag hatte das BAG empfohlen, das Händeschütteln zu vermeiden.

Vieles wirkt wenig durchdacht

Was aber tat Berset nach der Medienkonferenz? Er reichte Heidi Hanselmann, der Präsidentin der kantonalen Gesundheitsdirektoren, die Hand! Hohn und Spott in den sozialen Medien liessen nicht auf sich warten. Ein Gesundheitsminister, der die Empfehlung seiner Behörde ignoriert – wie kann man da den Kampf gegen das Coronavirus ernst nehmen?

Vieles wirkt wenig durchdacht. Das gilt auch für die am Mittwoch beschlossene faktische Bewilligungspflicht für Veranstaltungen mit mehr als 150 Teilnehmenden. Schulen und öffentliche Verkehrsmittel sind ausgenommen. «Es ist ein Balanceakt, griffige Massnahmen zu erreichen, ohne das gesellschaftliche Leben lahmzulegen», räumte Hanselmann ein.

Ein Anflug von Corona-Panik

Wenn Züge, Trams und Busse nicht mehr verkehren, steht die Schweiz still. Dabei ist das Ansteckungsrisiko nicht zu unterschätzen, dachte ich ebenfalls diese Woche, als ich zur abendlichen Stosszeit in einer vollen Zürcher S-Bahn unterwegs war. Als der Sitznachbar auch noch auf Italienisch in sein Handy plapperte, kam endgültig so etwas wie Corona-Panik auf.

So schnell können Vorurteile zuschlagen!

ARCHIV - ZUR ENTSCHEIDUNG DES BUNDESRATS, WEGEN DES CORONAVIRUS ALLE OEFFENTLICHEN GROSSVERANSTALTUNGEN MIT MEHR ALS TAUSEND TEILNEHMERINNEN UND TEILNEHMERN BIS ZUM 15. MAERZ 2020 ZU VERBIETEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDE ARCHIVBILDER ZUR VERFUEGUNG - Blick ins leere Stadion im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Sion im Letzigrund, am Mittwoch, 22. Mai 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Geisterspiele wie hier GC gegen Sion im letzten Mai tun den Fussballklubs weh. Bild: KEYSTONE

Es geht hier wohlgemerkt nicht darum, die Krankheit zu verharmlosen. Sie hat in der Waadt gerade ihr erstes Todesopfer gefordert, eine 74-jährige Frau, was darauf hindeutet, dass ältere Personen tatsächlich besonders gefährdet sind. Experten wie der Epidemiologe Marcel Salathé von der ETH Lausanne warnen, das Virus könnte uns das ganze Jahr verfolgen.

Irritierender Applaus

Und genau da beginnt das Problem, etwa mit dem vom Bundesrat am letzten Freitag angeordneten Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern. Die meisten Medien applaudierten dem Entscheid, was mich ziemlich irritierte. In Notlagen schliesst man reflexartig die Reihen hinter der Regierung, ohne die weiteren Konsequenzen zu bedenken.

Die Anordnung ist vorerst bis zum 15. März befristet. Was aber geschieht danach, wenn sich die Lage nicht entspannt, worauf so ziemlich alles hindeutet? Einfach zurücknehmen kann der Bundesrat den Entscheid nicht, dabei beklagen Event-Veranstalter und Sportvereine schon jetzt lautstark die ihnen entgehenden Einnahmen.

Klubs brauchen das Geld

Für sie könnte es schnell existenzbedrohend werden. Unsere Fussballklubs brauchen das Geld, das die Zuschauer durch Eintritte und Konsumation ablieferen, weil die Fernsehrechte vergleichsweise wenig einbringen. Geisterspiele sind deshalb keine Option. Ein Abbruch der Meisterschaft würde nicht nur den FC St. Gallen schmerzen.

Erste Rufe nach Subventionen sind bereits laut geworden. Auch Konzertveranstalter hoffen auf Papa Staat. Einzelne Kantone scheinen die Limite gezielt auszureizen, damit ihre hoch subventionierten Theater und Opernhäuser eine Schliessung vermeiden können – obwohl gerade diese Einrichtungen tendenziell ein überaltertes Publikum haben.

Wir beantworten eure Fragen zum Coronavirus

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Video: watson/Lino Haltinner

Die Absicht der Landesregierung, Tatkraft zu demonstrieren, hat zu Willkür geführt und könnte unabsehbare Folgen haben. Ähnlich drastische Massnahmen hat nur das schwer geprüfte Italien ergriffen. Andere scheinen pragmatischer vorzugehen, etwa die Deutschen, denen man nicht ganz zu Unrecht einen Hang zur Überreaktion nachsagt.

Der Schweizer Perfektionismus

Vielleicht liegt es nicht nur daran, dass wir Schweizer keine Erfahrung im Umgang mit Katastrophen haben. Unsere Manie, alles möglichst perfekt zu erledigen, könnte das harte Durchgreifen ebenfalls motiviert haben. Entstanden ist ein Kuddelmuddel, bei dem Menschenmassen hier verboten sind und dort toleriert werden.

Heute Freitag trifft sich der Bundesrat zu seiner nächsten Sitzung. Das Coronavirus wird bestimmt ein Thema sein. Man darf auf mögliche Entscheide gespannt sein. Und im Parlament werden vielleicht bald alle ausgesperrt, nicht nur wir C1-Journalisten. Danach bleibt nur die Heimreise – zum Beispiel im voll besetzten Zug.

Leeres Venedig

Was passiert bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus?

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306Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.03.2020 18:25
    Highlight Highlight Wenn China bei der Statistik trickst, ist es kein Wunder, dass die Fallzahlen dort sinken. Gibt es dazu Verlässliches oder ist das Geunke im Blätterwald?
  • Eiswalzer 06.03.2020 14:24
    Highlight Highlight Das Problem der Verhältnismässigkeit liegt nicht primär bei der BR-Massnahme. Sondern vor allem in der Bewertung der Folgen und der Bezeichnung der gesamten Unterhaltungsindustrie als vernachlässigbar. Verniedlichung des Problems als “Konsumverzicht”. Oftmals liest man in diesen Tagen, Sportvereine und Klubs müssten ja wohl ein paar Monate von Reserven etc leben können oder hätten Versicherungen (meist unbezahlbar). Wenn aber Massnahmen für die “relevantere” Wirtschaft im Raum stehen, sei der Schaden schnell zu gross und unverhältnismässig. Und NIEMAND redet dort von Reserven/Versicherungen...
  • Norge Sverige Sverige Fan 06.03.2020 13:04
    Highlight Highlight Wenn man diesen Artikel liest, könnte man meinen, es wäre ein Versuch, eine Simulation für ein Anfang einer Diktatur.
    Verbote, Zensur und Verhaltensregeln, werden in einer Demokratie sicher nicht mit Gehirnwäsche eingetrichtert.
    Geht es wirklich nur um das Corona Virus, oder steckt da irgend ein System dahinter?
    Bei jeder normalen Influenz Grippe Epidemie ist grösser und wesentlich gefährlicher als dieser Virus. Es wird aber bei sehr viel mehr toten fast nie was berichtet. Schaltet euer Hirn ein, wenn es von dieder Hirnwäsche nicht schon infiziert ist.
  • Inex Loom 06.03.2020 13:01
    Highlight Highlight Der Artikel ist betitelt mit "Analyse". Was dann folgt, ist aber subjektiv, unstrukturiert, nicht mit Fakten hinterlegt und tendenziös. Das ist keine Analyse sondern bestenfalls ein Kommentar / eine Kolumne. Auf der einen Seite wirft er den Behörden Willkür und Unüberlegtheit vor, kann aber selbst nicht den Unterschied zwischen gesamtwirtschaftlich sinnvoll/notwendig (z.B. ÖV) und verzichtbar/Spassgesellschaft/Partikularinteressen ( Fussball, eigener Bundeshauszugang) machen. Insgesamt bleibt unklar, was der Artikel den Leser bringen soll. Anhäufung von Worten ohne Sinn und Verstand.
  • Doppelpass 06.03.2020 12:57
    Highlight Highlight Willkürlich scheint mir die Aussage: "Einfach zurücknehmen kann der Bundesrat den Entscheid nicht, dabei...."
    Weshalb sollte der BR die Massnahme nicht aufheben? Wenn sich im Ausland zeigt, dass solche Veranstaltungen nur ein minimales Risiko bergen, oder nichts bringen, wird er eine neue Abwägung machen.
    Oder nicht?
    • Astrogator 06.03.2020 14:10
      Highlight Highlight Wohl kaum, das Virus breitet sich weiter aus. Wenn man jetzt die einzige getroffene Massnahme wegen fehlender Wirksamkeit rückgängig macht wird das Fragen aufwerfen.
  • Ghostrider 06.03.2020 12:49
    Highlight Highlight Für ne Party die Gesundheit zu riskieren ist verboten, auf dem weg zur Arbeit und beim Arbeiten selbst ist es legitim die Gesundheit zi riskieren! Könnte vielleicht die Wirtschaftslobby Angst vor etwaigen finanziellen Ausfällen haben?


    "Ironie off"
  • Doppelpass 06.03.2020 12:48
    Highlight Highlight Ich erhalte den Eindruck, die sogenannte "Aussperrung" hat Herr Blunschli etwas persönlich getroffen.
    Fussball NEIN, S-Bahn JA, ist aus meiner Sicht eben alles andere als willkürlich.
    Es geht doch um eine Abwägung bezüglich Risiken und Folgen für die Gesellschaft.
    Das sind bestimmt unglaublich schwierige Entscheidungen für die Verantwortlichen. Es ist auch unmöglich es allen recht zu machen und es wird auch erst später klar werden, welche Massnahme Wirkung zeigt und welche nicht.
    Sehr viel einfacher ist es, die Massnamen zu kritisieren und als willkürlich zu bezeichnen.
  • Astrogator 06.03.2020 12:41
    Highlight Highlight Mal ein Input wie man als Regierung handeln könnte wenn das Ziel die Eindämmung des Virus und nicht möglichst lange möglichst tiefe Kosten für die Wirtschaft sind:

    https://www.blick.ch/news/ausland/taiwan-hat-nur-wenige-faelle-mit-dem-neuartigen-coronavirus-so-verhinderte-taiwan-den-ausbruch-des-coronavirus-id15783904.html
  • einmalquer 06.03.2020 12:23
    Highlight Highlight Man könnte, was geboten wäre um sich sich über die Massnahmen zu informieren, den Influenza-Pandemieplan des BAG herunterladen.

    Auch die Kompetenzen und Verantworungsverteilung zwischen Bund und Kantonen ist dort geregelt.

    Im Moment folgen die Verantwortlichen diesem Plan.

    https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/das-bag/publikationen/broschueren/publikationen-uebertragbare-krankheiten/pandemieplan-2018.html

  • Clank 06.03.2020 12:05
    Highlight Highlight Andere Bereiche (Transport, Schule/Uni, Mensa, Militär, etc) wo die Ansteckungsgefahr mindestens gleich hoch wäre wie in einem Stadion oder Club, rührt man aber nicht an, weil es ja der Wirtschaft oder starken Lobby missfallen würde.
    Diese Inkonsequenz hat zur Folge, dass trotz Massnahmen, die Ausbreitung des Virus weiterhin exponentiell vorangeht.
    Diese halbherzige Massnahmen machen quasi nur einen symbolischen Eindruck, effektiv scheinen sie nicht. Dementsprechend werden sie auch immer weniger Ernst genommen. [Teil 2 von 2]
  • Bavaria 06.03.2020 12:01
    Highlight Highlight Hat viel wahres drin...
    Benutzer Bild
  • Raber 06.03.2020 12:00
    Highlight Highlight Abschliessend kann in ein paar Wochen erst sagen,obs und was es gebracht hat. In Deutschland wird ja fast nichts dagegen unternommen, hier eher viel. Somit kann später geschaut werden,obs in Deutschland prozentual mehr Tote gab und wie ihr Gesundheitssystem damit klargekommen ist. Tendenziell denke ich, dass hier einfach alles verzögert wird,aber nicht aufgehalten.
    • Scrj1945 06.03.2020 12:38
      Highlight Highlight Die anzahl der toten kommt auf die gruppe infizierter an. Wenn nur die jungen infiziert werden. Bleibt die todes zahl tief
    • Astrogator 06.03.2020 14:12
      Highlight Highlight Ähm Nein, Deutschland macht einiges mehr, hat aber keine Panikberichterstattung.
      Hochgerechnet auf die Einwohnerzahl haben wir mehr als doppelt so viele Fälle wie Deutschland.
    • Raber 06.03.2020 15:54
      Highlight Highlight Also, Fussballspiele und Fasnacht, wurden da nicht abgesagt. wo machen sie denn mehr?@scrj:schlussendlich werden ganze Bevölkerungsschichten angesteckt werden, dass nur junge krank werden, ist ne fromme Hoffnung.
  • Clank 06.03.2020 11:59
    Highlight Highlight Wenig durchdacht? Das ist der falsche Begriff. Das Ganze wirkt sehr wohl durchdacht, es ist aber alles andere als KONSEQUENT.
    Man merkt ja förmlich, wie man Massnahmen nur dort ergreift, wo man es sich als Politiker erlauben darf. Sport, Events, Nachtleben, genau die "politisch-schwache" Branchen werden eingeschränkt, wo sich auch sonst der Büezer denkt "darauf kann man verzichten". Da geht es ja nur um Spass und Vergnügen und vor allem betrifft es ja nur die Jungen (die selten wählen gehen).
    Welche Ironie! Dabei wäre das Risiko für Jungen gerade am tiefsten. [Teil 1 von 2]
  • uicked 06.03.2020 11:35
    Highlight Highlight Schon toll. Sind doch die Politiker wieder die Ersten die nicht mehr arbeiten gehen.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 06.03.2020 11:25
    Highlight Highlight Herr Blunschi

    Bis jetzt habe ich immer gedacht, Sie seien ein seriöser Journalist.
  • Fairness 06.03.2020 11:07
    Highlight Highlight Wieso hat der Bund das Virus so lange „als nicht schlimmer als normale Grippe“ verharmlost? Dadurch nehmen es jetzt viel zu viele zu wenig ernst und null Rücksicht. Das hat mit Panik machen nichts zu tun. Lasst alle, wo irgend möglich, 14 Tage zu Hause bleiben und hungert das Virus aus. Ist am Schluss für die Wirtschaft günstiger!
    • P. Meier 06.03.2020 11:57
      Highlight Highlight Solange im Ausland noch Infektionen stattfinden ist diese Lösung sinnlos.
    • Chili5000 06.03.2020 12:00
      Highlight Highlight Weil es nicht wirklich VIEL schlimmer als eine Grippe ist. Die alte Frau mit der chronischen Krankheit wäre bei einer richtigen Grippe wohl auch verstorben. Wie viele sehr alte Menschen. Die sterblichkeitsrate ist marginal höher als bei der Grippe. Das könnte auch daran liegen das häufiger ältere Personen angesteckt wurden. Die Panik ist einfach übertrieben. Dank der 24/7 berieselung der Medien verlieren viele Leute den Verstand...
    • Neruda 06.03.2020 12:01
      Highlight Highlight Dann muss man aber auch die Grenzen dicht machen, bis der Virus auch im Ausland abgeflaut ist. Wahrscheinlich für Monate.
  • Kari Baldi #WirallesindCorona 06.03.2020 11:05
    Highlight Highlight Ein Impfstoff wird kommen, irgendwann. Bis dahin oder zumindest bis sich der Virus abschwächt, wird sich die Gesellschaft entsolidarisieren und isolieren. Ich werde wohl meine Enkelkinder längere Zeit nicht mehr sehen, geschweige sie Herzen dürfen. Ich werde noch mehr alleine unterwegs sein, als dies bisher schon der Fall war. Freuen werden sich diejenigen, die die Alten und chronisch Kranken bisher sowieso nur als Sozialschmarotzer und somit als Belastung für das System gesehen haben.
  • Hans Peter 100 06.03.2020 11:02
    Highlight Highlight So ist es. Es ist ernüchternd wie der Staat mir dieser Situation umgeht, welche ja notabene noch ein "leichter Fall" ist. Nicht auszudenken, was bei einem anderen Krankheitsverlauf des Virus aktuell ab ginge. Ich bin schwer enttäuscht. Man macht was, aber nicht richtig und eben wie erwähnt willkürlich. Unprofessionell.. Nicht konsequent und teilweise auch nicht logisch und verständlich. Desi und Schutzmasken sind nicht vorhanden. Notfallpläne in Spitälern scheinen inexistent. Und auch wie die Versorgung aufrecht gehalten werden will ist unklar.. Die Leute haben den Job nicht gemacht!
    • ursus3000 07.03.2020 08:46
      Highlight Highlight "Nicht auszudenken, was bei einem anderen Krankheitsverlauf des Virus aktuell ab ginge. Ich bin schwer enttäuscht." Habe ich das richtig verstanden , dass Du enttäuscht bist , dass es nicht schlimmer ist ?
  • MartinZH 06.03.2020 11:00
    Highlight Highlight Ist es nicht willkürlich, wenn man einen Kommentar, bei dem der Autor lediglich seine persönliche Sicht – und eigene Frustrationen – einfliessen lässt, als Analyse zu bezeichnen? 🤔😉😂
  • Meyer Andrej 06.03.2020 10:59
    Highlight Highlight Ist ja klar, der ÖV und deren Benutzung ist der Lebensnerv der Wirtschaft, wenn man diesen kappt, dann ist Schicht im Schacht! Ich für meinen Teil habe mir ein Arztzeugnis besorgt, ich bin nicht gewillt meine Gesundheit als Mitarbeiter im ÖV zu riskieren!
    • DerMeiner 06.03.2020 11:16
      Highlight Highlight Ach du Armer.
    • Felix Meyer 06.03.2020 12:15
      Highlight Highlight Erschreckend, dass dafür ein Arztzeugnis ausgestellt wird... Solche Mitarbeiter kann jedes Unternehmen brauchen - niiicht.
      Die Ansteckungsgefahr im Führerstand dürfte extrem gering sein, da bist du ja die meiste Zeit alleine. Da ist jedes Grossraumbüro gefährdeter.
  • Arts 06.03.2020 10:51
    Highlight Highlight Was kann man den tun? Die ganze Welt 14 Tage unter Karantäne stellen, 14 Tage weltweite Ausgangssperre?

    So ala Zombiefilme?
    • Fairness 06.03.2020 11:08
      Highlight Highlight Das wäre tatsächlich genau das Richtige!
    • Astrogator 06.03.2020 11:32
      Highlight Highlight Nein, aber schneller, mehr und konsequenter. Wieso nicht von Beginn weg jeden anweisen zu Hause zu bleiben wenn er hustet auch wenn er kein Fieber hat? Wieso wartet man bis die Sache auch bei uns entgleist ist, und das ist sie, wir werden es an den Fallzahlen sehen.

      Wer jetzt genau hinhört beim BAG nimmt durchaus wahr, dass die Lage gekippt ist.

      Die Infektionsketten seien bekannt, man verfolge die Infektionskette allerdings nicht mehr in jedem Fall 🙄

      Am Anfang hiess es bei jeder Infektion, hat sich im Ausland angesteckt oder bei einem dieser Patienten. Jetzt: nichts mehr...
    • Cubbie 06.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Fairness, hoffentlich wirst du, oder jemand aus deiner Familie, während dieser 14 Tage nicht ernsthaft krank. Du wirst dann auch nicht ärztlich versorgt. Nur so ein Gedanke.
      Ich nehme nicht an, dass du verlangst, dass dann für deine Gesundheit, die Regeln gebrochen werden müssten.
  • David Marti 06.03.2020 10:51
    Highlight Highlight Wäre eine Gesundheitskampagne nicht eine gute Massnahme um die Bevölkerung zu sensibilisieren und das Ansteckungsrisiko zu vermindern.
  • swisskiss 06.03.2020 10:48
    Highlight Highlight Am 23. Februar schrieb ein gewisser Herr Bluntschi in watson:"Grosse Teile Chinas sind durch das neue Coronavirus faktisch lahm gelegt worden. Die schwere Lungenkrankheit enthüllt schonungslos, wie unfähig totalitäre Systeme im Umgang mit Krisen sind."

    Meine Antwort:"China als totalitäres Regime ist äusserst kritisch zu bewerten. Ob aber diese Krankheit als ideologischer Aufhänger dafür geeignet ist, wenn man noch nicht weiss, ob " freie" Gesellschaften besser damit klarkommen ist subjektiv und voreilig."

    Soviel zum diesem Artikel....
    • Peter 06.03.2020 13:46
      Highlight Highlight Die Behörden in Wuhan haben die Krankheit wochenlang vertuscht und Berichte darüber unterdrückt. Millionen sind in dieser Zeit dort ein- und ausgereist und haben das Virus verbreitet. Bei uns wird nichts vertuscht. Klar hat China drastische Massnahmen ergriffen und damit die Infektionsrate gesenkt. Aber Experten gehen davon aus, dass sie wieder ansteigt, wenn die Massnahmen gelockert werden. Ein pragmatischer Umgang wie bei uns ist tendenziell besser, aber man muss an die Konsequenzen denken.
    • Eiswalzer 06.03.2020 14:29
      Highlight Highlight Peter:
      Sehr richtig. Sehe ich genauso...
  • Nibu 06.03.2020 10:44
    Highlight Highlight Die Fehler passierten vorher.
    Als die ersten Fälle in Noŕditalien bekannt waren, hat Herr Berset gesagt, es müssten keine Massnahmen ergriffen werden.

    Hier hätte man alle, die mir " Norditalien " in Kontakt waren, aufrufen, sich Untersuchen zu lassen.


    Ja jetzt... ist s zu spät...

  • Speedy Düsentrieb 06.03.2020 10:43
    Highlight Highlight Aha! Also doch ein Artikel über Fussball.
  • n3rd 06.03.2020 10:33
    Highlight Highlight Interessant ist auch das Statement "... schnell existenzbedrohend werden". Wenn etwas schnell existenzbedrohend wird, dann stimmt das Risikomanagement nicht bzw. man hat verpasst, im Budget Rückstellungen vorzusehen. Zumal man ja schon seit Mitte Dezember davon ausgehen konnte, dass das Virus auch zu uns konnt.
    • Astrogator 06.03.2020 11:38
      Highlight Highlight "Zumal man ja schon seit Mitte Dezember davon ausgehen konnte, dass das Virus auch zu uns konnt."
      Und trotzdem gibt der erste Kanton abgelaufene Schutzmasken an sein medizinisches Fachpersonal ab und auch der Bund kann anscheinend nicht aushelfen.

      Und jetzt sollen wir glauben, dass sie die Lage im Griff haben?
    • Felix Meyer 06.03.2020 12:21
      Highlight Highlight Rückstellungen können nur gemacht werden, wenn man Gewinn macht. Die kleineren Sportklubs kommen in der Schweiz normalerweise gerade etwa auf eine schwarze Null. Woher also soll das Geld dafür kommen?
    • n3rd 06.03.2020 16:10
      Highlight Highlight Felix Meyer, bei kleineren Clubs hängt das meiste vom Engagement von Freiwilligen ab. Die Spieler machen das nicht hauptberuflich. Wenn dort keine Spiele stattfinden gibt es auch keine Ausgaben, also auch eine schwarze Null. Infrastruktur ist ja sowieso von der Gemeinde getragen, nicht vom Club.

      Ich beziehe mich hauptsächlich auf die grossen Clubs. Wenn man in der Lage ist Transfersummen und Löhne in der Höhe von mehreren Millionen auszugeben soll man sich jetzt bitte nicht als notleidend und bedürftig hinstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tömu 06.03.2020 10:27
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Johnny Schmallippe 06.03.2020 10:27
    Highlight Highlight irgendwie lustig, dass das Symbolbild für Geisterspiele ausgerechnet GC zeigt.
    Der einzige Club, der sich für Geisterspiele ausgesprochen hat 😄


    • Burkis 06.03.2020 11:37
      Highlight Highlight Off-topic.
      Aber dazu gibts einen durchaus gut erklärenden Bericht im Tagi und ich bin mir nicht sicher ob zwei/drei Geisterspiele nicht die bessere Entscheidung für alle gewesen wäre.

      https://www.tagesanzeiger.ch/30237436
  • Bloody Mary 06.03.2020 10:24
    Highlight Highlight Naja wenn man das so sieht, müsste man auch die Flughäfen schliessen und alle Grenzen dicht machen, was das bedeuten würde, muss ich hier nicht aufzählen.
    Was soll das bringen? Das BAG versucht mit allen Mitteln eine Pandemie zu verhindern und setzt dort an, wo man auch mal darauf verzichten kann ohne all zu grossen Schaden anzurichten: Bei Freizeitvergnügen. Ich finde ein Restrisiko besteht immer. Ich könnte heute zur Haustür hinaus und mich anstecken. Soll ich mich komplett isolieren? Nein. Auch meine Kinder nicht. Ich denke, das BAG macht einen guten Job.
    • dan2016 06.03.2020 10:40
      Highlight Highlight voll einverstanden, und - diesmal - null Verständnis für den Artikel
    • Astrogator 06.03.2020 11:44
      Highlight Highlight Das "Freizeitvergnügen" ist aber auch Broterwerb von anderen.

      Es gibt noch vieles was man nicht braucht, würdest du es auch so entspannt sehen wenn deine Branche betroffen wäre und du auf Kurzarbeit wärst, womöglich den Job verlierst und in finanzielle Not gerätst?
      Gerade in der Freizeit. - Industrie arbeiten nicht die Lohnbezüger die grosse finanzielle Reserven haben.

      Wenn man Schulen und Unis offen lässt wieso sollen die Jungen dann nicht auch in den Ausgang dürfen.

      Von der Homepage des Opernhaus Zürich: "Coronavirus – Vorstellungen finden statt"...
    • Fairness 06.03.2020 12:04
      Highlight Highlight Nur wird das nicht reichen, um eine Pandemie zu verhindern.
  • Unicron 06.03.2020 09:58
    Highlight Highlight Ich finde der Artikel kommt total zur falschen Zeit. Das ist Wasser auf die Mühlen der Jammeris welche sich dauernd beschweren weil man sich jetzt halt man etwas anpassen muss.
    Kritisieren wir die Organisation wenn es vorüber ist und man das ganze Ausmass kennt, bis dahin können wir es ja doch nicht ändern, also unterstützen wir unsere Regierung lieber bei der Eindämmung der Situation.
  • h-max 06.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Wenn man die Tagesschau im ersten und zweiten Deutschen Fernsehen anschaut, kommt man ins grübeln. Deutschlands Informationspolitik zu den Coronainfektionen kann ich nicht nachvollziehen, besonders wenn man mit der Schweiz vergleicht (Bravo Schweiz!). In der Tagesschau und Heute wird das Corona Thema weit nach den anderen aktuellen Themen behandelt. Mit einem Satz werden die rund 400 Infektionen in DE vermeldet, dann folgen Bilder aus Italien und wie schlimm die Situation dort und in Asien sei. Mit keinem Wort werden Vorsichtsmassnahmen oder detaillierte Angaben zu den Fällen in DE gemacht...
    • Jason84 06.03.2020 11:12
      Highlight Highlight Im Ernst, man miss auch nicht alles übertreiben. In der Schweiz, könnte man meinen, es wäre Ebola, Lepra und die Pest zusammen ausgebrochen. Es sterben hier immer noch weit mehr Menschen an einer normalen Grippe als am Corona.
    • Astrogator 06.03.2020 11:53
      Highlight Highlight @h-max: die Massnahmen in Deutschland zur Eindämmung des Virus gehen viel weiter als bei uns in der Schweiz.

      Und ich denke, weniger Panikmache und mehr wirksame Massnahmen geben Deutschland Recht.

      Hochgerechnet auf die Bevölkerungszahl hat die Schweiz Deutschland innert 5 Tagen ein- und überholt.
      Dann sichert die Bundesregierung auch den Vorrat an Schutzkleidung und Desinfektionsmittel, da gilt ein Exportverbot. Und bei uns gibt man in Woche 1 nach dem ersten Fall abgelaufene Masken an Spitäler ab weil man sonst keine mehr hat.

      Bravo Schweiz, in der Tat....
  • Kiro Striked 06.03.2020 09:40
    Highlight Highlight Ohne Brot und Spiele, wird sich die Regierung irgendwann vor dem Ruin sehen. Denn das kleine Stressmonster nagt unaufhörlich an uns allen weiter,
    Immer etwas mehr, Heute Kein Fussball, Morgen darf man nichtmehr ins Pub und übermorgen, soll man dann zuhause brav sitzen bleiben, und arbeiten, das kann man ja weiterhin, mit dem ÖV, wärend man in den Medien nurnoch von dem Virus hört.

    Gefährliche Situation für alle Seiten. Aber der Verbot der Grössten Gewalt der einfachen Bevölkerung (Brot und Spiele), hat schon manchem Herrscher den Kopf gekostet.
    • Kiro Striked 06.03.2020 10:15
      Highlight Highlight Und, an die ganzen hier, die sagen "muss man sich halt mal etwas zurückhalten".

      Das ist schon Richtig, und kann von jedem so lange so unterstützt werden, wie die eigenen "Erholfaktoren" nicht zu flächendeckend angefriffen werden.

      Wenn z.b. der FC St. Gallen nun aber der einzig nennenswerte Inhalt meines Lebens wäre, dann kann ich diese Menschen schon Nachvollziehen, dass es sehr an die Substanz geht.

      Es ist immer einfach, über andere zu richten, wenn man sich selbst nur minimal zurücknehmen muss, für manche Menschen sind dies aber Angriffe auf ihr "wichtigstes". Muss man auch verstehen.
  • Burkis 06.03.2020 09:38
    Highlight Highlight Sorry Blunschi, aber das ist reine Stimmungsmache. Hättest du nicht soviel Text geschrieben, könnte man fast meinen auf Blick oder 20Min gelandet zu sein.

    Ich hoffe ehrlich es kommt nicht so weit das bei uns ÖV, Schulen und öffentliche Einrichtungen flächendeckend geschlossen werden und die Leute über mehrere Tage von der Arbeit ferngehalten werden. Dann hätte der Blunschi wohl ein grösseres Problem als vom Bundeshaus ausgeschlossen zu werden.
    • Avalon 06.03.2020 10:09
      Highlight Highlight Im Gegenteil, er hat mit gesundem Menschenverstand und mit Blick auf das grosse Ganze analysiert, wie widersprüchlich die getroffenen Massnahmen sind.
      Spannend wäre auch noch festzustellen, welche Themen plötzlich von der Bildfläche verschwunden sind 😉
    • RiiseHolzchopf 06.03.2020 10:49
      Highlight Highlight @Avalon Sorry, aber Burkis hat das eig ganz gut auf den Punkt gebracht. Klar gibt es Kontroversen, sonst müsste man wirklich ALLES schliessen, wo sich eine gewisse Anzahl von Menschen nahe kommen können. Und das ist schlichtweg nicht angebracht bei einem Virus dieser Gefährlichkeits-Stufe.

      Vielleicht könnte man, dort wo es relativ unkompliziert umsetzbar ist, noch einen Home-Office-Befehl veranlassen.

      Aber den ganzen ÖV zu schliessen wäre absurd, dann würden unsere Strassen aus allen Nähten platzen, denn die Leute werden nicht einfach zu Hause bleiben.

    • Felix Meyer 06.03.2020 12:23
      Highlight Highlight In vielen Firmen wurden bereits alle Mitarbeiter, bei denen es möglich ist, angehalten Home-Office zu machen.
  • Biitoo 06.03.2020 09:36
    Highlight Highlight Plötzlich geht es um die Wirtschaft. Die Wirtschaft aber ist komplex, nicht nur Fussball usw. die Kleineren wird es treffen Eventfirmen, z.B. der Metzger der Bratwürste in grosser Menge eingekauft hat für irgendwelche Veranstaltung - Abgesagt!
    Sagt ja niemand, dass der ÖV stillgelegt werden soll aber müsste der Bund als recht grosser Arbeitgeber nicht z.B. die Leute zu Hause arbeiten lassen die nicht unbedingt ins Büro müssten ( Heimarbeit) und damit die Pendlerströme ein wenig zu mindern, Sitzungen per Video? In der Privatwirtschaft gibt es da anscheinend schon Bestrebungen!
    • Dubio 06.03.2020 10:11
      Highlight Highlight Der Bund macht das übrigens bereits. Wird gestaffelt ausgerollt.
  • Rundlauf 06.03.2020 09:24
    Highlight Highlight Lange tat man gar nichts, dann ein Veranstaltungsverbot. Zeugt schon von einer gewissen Überforderung.

    Würde man das Virus ausrotten wollen, müsste man temporär noch drastischer vorgehen. Will man das nicht tun, bringen die aktuellen Massnahmen auch wenig, denn sie taugen nicht als Dauerzustand.

    Die Angst vor wirtschaftlichen Einbussen führt dazu, dass wir künftig mit diesem Virus werden leben müssen. Und je schneller wir wieder normal weitermachen können, desto besser; unter all der Coronapanik ging regelrecht unter, dass gerade ein Rekordwinter im negativen Sinn zu Ende geht. #Prioritäten
  • Evan 06.03.2020 09:23
    Highlight Highlight Das Coronavirus ist mal ein top Argument, die Strasseninfrastruktur auszubauen.
    • Felix Meyer 06.03.2020 12:24
      Highlight Highlight Dann hätten wir bald noch deutlich grössere Probleme als das Coronavirus...
  • Leon1 06.03.2020 09:21
    Highlight Highlight Sehr guter, nüchtern-sachlicher Artikel!

    Wir haben in der Schweiz offenbar die Tendenz, in gewissen Bereichen eine unrealistische es-darf-gar-nichts-passieren Politik zu verfolgen, was dann zu Verhältnismässigkeitswahnsinn führt. Zu beobachten beim Strassenverkehr mit Via Sicura, jetzt bei BAG wegen Corona.

    Viele betrachten das Veranstaltungsverbot aus Sicht der Zuschauer. Aber das ist auch ein Wirtschaftszweig mit Unternehmen und Jobs. Ich selbst bin finanziell stark davon betroffen. Und da muss sich das BAG irgendwann schon die Frage nach der Verhältnismässigkeit gefallen lassen...
    • Eiswalzer 06.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Sehe ich ganz genau so. Vor allem, wenn man Massnahmen in anderen Bereichen wegen wirtschaftlicher Interessen absagt, und dort der Schutz der Bevölkerung wegen ebenjener nicht vorrangig ist (Verhältnismässigkeit). Insofern, aus Überlegungen der Verhältnismässigkeit, ist das befristete Veranstaltungsverbot bis am 15. März verständlich, müsste dann aber aufgehoben werden. Aus den gleichen Überlegungen.
    • ursus3000 06.03.2020 10:02
      Highlight Highlight Du hast Recht Spitalaufenthalte und Beerdigungen sind auch Bruttosozialprodukt
    • dan2016 06.03.2020 10:46
      Highlight Highlight @Eiswalzer, ich finde das Abwägen eigentlich ein relativ bewährtes Vorgehen. Wo beginnen die wirtschaftlichen Interessen? Sind Einkäufe notwendig oder nicht? Welche? Müssen nur Autobesitzer in die Spitäler kommen? oder auch öV-Benutzer?
      Ich finde es echt peinlich von Blunschi und Co zu erwarten, dass in solchen Situationen ins Detail austarierte konsitente Entscheide gefällt werden können.
  • Miss Geschick 06.03.2020 09:20
    Highlight Highlight Ich empfinde diesen Artikel nicht als Analyse, sondern als Kommentar. Er widerspiegelt die Meinung vom Autor.

    Mich interessiert noch, was gemäss der Meinung vom Autor, denn die richtige Reaktion auf dieses neuartige Virus wäre. Kritisieren ist immer leicht, aber selber Lösungen bringen anscheinend nicht. Ich finde das BAG und die Kantone machen es ganz gut. Es ist nun mal eine neue Situation.

    Ausserdem denke ich auf Grund der aktuellen kleinen Anzahl von Toten, vergessen die meisten, dass wenn alle Einwohner der Schweiz sich anstecken würden, dies bei 1% Mortalität ca. 85'000 Tote wären.
    • jimmyspeakstruths 06.03.2020 10:06
      Highlight Highlight Zu den 1% übrigens, davon ausgehend, dass die Zahl nicht extrem falsch sein wird : Ausgehend von einem durchschnittlich Bekanntenkreis von 40 Leuten hast du eine ~25% Chance dass jemand stirbt, der dir Nahe steht (bei ~55-60% Ansteckungsrate) . Kann man sich ja mal so vor Augen führen bevor man das nächste Mal ins Tram hinein hustet. So an gewisse Mitmenschen gerichtet ;)
  • gpf 06.03.2020 09:14
    Highlight Highlight Ich erachte das Vorgehen als Fragwürdig, da Aufgrund des Virus die Freiheiten des einzelnen Bürgers sehr einseitig beschnitten werden. Jeweils morgens im Pendlerverkehr ist man, insbesondere in der zweiten Klasse, längere Zeit auf engstem Raum zusammengepfercht.
    Die Möglichkeit, sich von einzelnen Personen zu distanzieren ist schlichtweg nicht möglich, obwohl diese nichtvorhandene Rückzugsmöglichkeit bei Clubs und Veranstaltungen als Grund zur Schliessung angegeben wird.
  • Denverclan 06.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Ich bin doch erstaunt, wie viele so locker vom Hocker, abgesagte Events wie Fussballspiele, Eishockeyspiele, Messen und vieles mehr, als nicht tragisch ansehen. Schon mal daran gedacht, was da sonst noch alles dran hängt? Hotelübernachtungen, Catering, Zulieferer, Aussteller usw. die Liste kann beliebig ergänzt werden. Erstaunlich ist doch auch, dass der Flughafen Zürich bis auf Flüge nach Italien und China weiterhin auf Hochtouren läuft...nicht nur Zürich...Also eine Ausdehnung über den 15. März würde wohl ein sehr grosses Chaos in der Wirtschaft auslösen.
    • für d' Füchs 06.03.2020 10:42
      Highlight Highlight Nein, der Flughafen läuft nicht auf Hochtouren, glaub mir. Ich arbeite da (an der Front) und die Lage für dieses Jahr sieht ziemlich miserabel aus. Ich darf hier natürlich keine genauen internen Infos weitergeben, über uns allen hängt aber die Angst, dass es entweder zu Entlassungen kommt oder wir teilweise unser Pensum runterschrauben MÜSSEN, weil es schlichtweg zu wenig Arbeit für uns alle gibt. Bei Flight Attendants wirds wohl ähnlich aussehen. Andere Berufsfelder kann ich nicht beurteilen, denke aber, dass es auch nicht rosig aussieht. Abwarten und hoffen, was anderes können wir nicht tun.
    • peeti 06.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Was willst Du damit sagen? Sobald bei einer Einschränkung irgendwer schon nur einen kleinen wirtschaftlichen Schaden erfährt, muss die Einschränkung entweder aufgehoben oder dann halt auf alle Menschen übertragen werden? Im Sinne von entweder leider alle oder niemand, sonst ist es Willkür?
    • Denverclan 06.03.2020 11:20
      Highlight Highlight Momentan reden wir von Konsequenzen wegen ein paar Tagen oder wenigen Wochen. Was, wenn die Situation schlimmer wird und zur Normalität? Die daraus resultierenden Konsequenzen werden dann aber katastrophal ausfallen. Wir sind es uns gewohnt, dass alles rund läuft und höchstens vorübergehende Störungen vorkommen...hier haben wir es aber mit einer sehr existenzgefährdenden Situation zu tun, die sich durchaus auf die breite Masse ausdehnen kann/wird. Das sollte uns schon Sorgen bereiten...leider!
  • Heinzbond 06.03.2020 09:11
    Highlight Highlight Hmm gut ohne öv, eine Stunde Velo zur Arbeit oder zwei zu Fuss überland... Bei einer 12h Schicht... Ja ne dann geh ich lieber in quarantäne... Was fussball und andere Veranstaltungen angeht... Namen und Adressen durch BAG oder den Veranstalter notieren lassen? Gut nach Stasi und FB noch ne datenkrake...
    Ich denke so wie es hier gerade läuft, ist es der beste Kompromiss den man in einer Demokratie aushandeln kann... Was das geschlossene bundeshaus angeht, hach all die nutzlosen Lobbyisten nicht da drinn das wäre mal ein Traum...
  • feuseltier 06.03.2020 09:06
    Highlight Highlight ..stellt euch vor, es ist gar nicht so schlimm...

    Nein doch oh...
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    • Wiedergabe 06.03.2020 09:33
      Highlight Highlight Wow, es gibt Leute die eine Ansteckung überleben.
      Los, sofort alle Massnahmen absagen..?
  • feuseltier 06.03.2020 09:04
    Highlight Highlight ..
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    • TWilli 06.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Es war 2017, als das Buch veröffentlicht wurde, aber egal
    • Suntory Time 06.03.2020 09:35
      Highlight Highlight Klassischer Internet-Hoax:
      „Asterix in Italien“ wurde 2017 publiziert.
    • MartinZH 06.03.2020 10:35
      Highlight Highlight @feuseltier: Typisch, dass genau Du [!] auf den Hoax hereinfällst... 😂
  • Bo Bell 06.03.2020 09:02
    Highlight Highlight Was aber denn dann? Schleifen lassen wie die Italiener und Deutschen (nachdem sie bei hart aber fair darüber palavert haben, sie hätten das Virus im Griff)? Dann hätten wir wirklich ein Problem. Was ich allerdings auch nicht verstehe: Warum der BR, dort wo möglich, nicht zum Home Office rät. Die Mitarbeiter hätten es dann einfacher, das vom Arbeitgeber einzufordern. Das würde den ÖV auch schon sicherer machen, weil weniger Leute unterwegs.
    • Bo Bell 06.03.2020 10:23
      Highlight Highlight Bei 150 Infizierten pro Tag...?
      Aber schon so: Kaum muss sich die Ego-Spassgesellschaft mal ein bisschen einschränken, um die vielen Risiko-Personen zu schützen, geht das Gegränne los. Lächerlich.
    • Bo Bell 06.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Gut stützt sich der Bund anders als Deutschland (die Berliner Charité fordert Massnahmen à la Schweiz) auf Virologen und Epidemiologen, nicht auf Hobby-Experten wie Sie. Ich arbeite übrigens im Medizin-Sektor und weiss ziemlich gut, was läuft und was eine Ansteckung für viele Menschen bedeuten könnte.
    • Arts 06.03.2020 10:36
      Highlight Highlight Ich denke nicht dass maneinen Virus im Griff haben kann. Aber was soll man den tun? Die ganze Welt 14 Tage unter Karantäne stellen, 14 Tage weltweite Ausgangssperre?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enliro89 06.03.2020 08:59
    Highlight Highlight Es geht ja nicht darum den kompletten ÖV lahmzulegen. Aber etwas schwierig nachzuvollziehen finde ich es schon wenn bei Veranstaltungen eine sehr harte Linie geführt wird und gleichzeitig es kaum Massnahmen gibt den Pendlerverkehr zu minimieren. Schlussendlich ist einem Virus egal, ob du bei der Arbeit oder an einer Freizeitaktivität bist. 😉 Wenn man dann noch bedenkt, dass von Kanton zu Kanton doch relativ grosse Unterschiede bei der Umsetzung von Massnahmen herrschen, finde ich massive Kritik zwar falsch, jedoch von einer gewissen Willkür zu reden auch nicht ganz unangebracht.
    • Super8 06.03.2020 09:39
      Highlight Highlight Das Pendlerproblem hat sich von selbst minimiert. Jedenfalls auf meiner Strecke sind deutlich weniger Passagiere unterwegs. Ich denke dasselbe wäre auch bei Veranstaltungen so, auch ohne Verbot. Für mich ist es vollkommen unverständlich wie nach 1 Woche schon ein Riesengejammer ensteht bei Veranstaltern und Gastgewerbe und nach staatlicher Hilfe gerufen wird. Der Gewinn dem Chef und die Verluste der Allgemeinheit.
    • Felix Meyer 06.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Es gibt ja Massnahmen, den Pendlerverkehr zu minimieren. Bereits haben diverse grössere Firmen und der Bund allen Mitarbeitern, die können, Home Office auferlegt.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 06.03.2020 08:55
    Highlight Highlight Tatsächlich müsste man die ÖVs zu machen. Geht aber schwierig. Vielleicht könnte man die Waggons mit UV-Lampen ausstatten, und ein bisschen Chlor in die Lüftung tun (logischerweise nicht die Assad-Dosis, sondern eher die Hallenbad-Dosis)
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser_________________ 06.03.2020 09:55
      Highlight Highlight Habe gerade im Ticker gelesen, dass Italienzüge bei jeder Wendung desinfisziert werden. Gute Sache! Aber wieso nicht auch sämtliche inländische Züge?
  • гопник con Семечки 06.03.2020 08:53
    Highlight Highlight Nur so a la über 150 Personen ists verboten und der ÖV dürfte nicht mehr fahren.
    Dann müsste man die VBSG Busse ein wenig unter die Lupe nehmen.
    In einigen hat es bis zu 160 Plätze, in den anderen 20 weniger.
    MMn ist da die Möglichkeit eher gegeben sich irgendwie anzustecken und da schreit niemand danach diesen einzuschränken.
    Ein bisschen mehr gesunder Menschenverstand.
    Sprich halt Dir was vor den Mund wenn Du husten musst, wohlbemerkt nicht den Hinterkopf einer Person vor und bleib zu Hause wenn du Dich unwohl fühlst.
    Ernst nehmen ja, Panik verbreiten nein.
    • Zwingli 06.03.2020 09:50
      Highlight Highlight Über 150 ist nicht verboten, bei über 150 sollte eine Risikoanalyse gemacht werden.

      zB in Zürich werden die Clubs offen haben, aber mit Vorkehrungen die vom Kanton/Bund gutgeheissen wurden.
  • GetReal 06.03.2020 08:48
    Highlight Highlight Es gibt keinen Grund, diesem Virus anders zu begegnen als allen anderen Grippenviren. Die unverhältnismässigen Massnahmen, die getroffen wurden, kosten uns alle enorm viel Geld. Ich hoffe, die Verantwortlichen werden nach dieser "Krise" dafür zu Rechenschaft gezogen.
    • Raffaele Merminod 06.03.2020 09:14
      Highlight Highlight Ja so sehen es die Italiener auch ...
    • Thomas G. 06.03.2020 09:27
      Highlight Highlight Es ist kein Grippevirus! Das Coronavirus verursacht zwar ähnliche Symptome wie die Grippe aber es wirkt ganz anders. Das Virus sorgt für Organversagen ausser man ist gesund wie ein Ross, ein Stier oder ein Bär.
    • leed 06.03.2020 09:27
      Highlight Highlight Absolut. Hier scheint es eine reine Überreaktion zu sein, damit man den Chinesen zeigen kann, dass man auch abriegeln und Quarantäne machen kann. Das Virus ist eh schon überall, wäre es ernst, hätte man viel früher und viel drastischer gehandelt.
  • BöserOnkel 06.03.2020 08:45
    Highlight Highlight Ist dies Willkür? Ich denke nicht. Man kann sich ganz allgemein fragen ob es Sinn macht Grossveranstaltungen zu verbieten. Bei der hohen Dunkelziffer von Menschen die gar keine Symptome zeigen dürfte das Virus schlussendlich wahrscheinlich weniger gefährlich sein als angenommen. Das Problem ist das wahrscheinlich... Und es ist ein riesen Unterschied Freizeit Vergnügungen einzuschränken oder gleich den öffentlichen Verkehr lahm zu legen!
    Die Behörden versuchen aktuell die Ausbreitung zu minimieren und hinaus zu zögern. Das ist m.E. nach allem was gehört habe nicht so falsch!
  • Faceoff 06.03.2020 08:42
    Highlight Highlight Ich würde mir wünschen, dass Watson den Ticker von der Startseite nimmt – oder ihn wenigstens weiter unten platziert, so wie während des Super Tuesday. Ein Appell zu mehr Ordnung und Gelassenheit sollte bei den Qualitätsmedien beginnen.
    • a-minoro 06.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Apropos Startseite und Liveticker:
      Benutzer Bild
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.03.2020 08:40
    Highlight Highlight Der beste Sohn von allen liegt mit üblem Kopfwehhustenfieber im Bett, reimt launig "Ich heisse Ramona und habe Corona" (der kleine Teufel). Influenza kann ich ausschliessen. Das Problem mit der Hotline beim BAG kann ich bestätigen: unerreichbar, es läuft nur das Band. Problem ist: Wir wissen nicht, ob wir das wie eine normale Erkältung behandeln sollen (24 h fieberfrei) oder wie Corona. Ist Oma-Opa-Kontakt ok oder nicht? Sollen wir uns auf 14 Tage Homeoffice einstellen oder nicht? Darf der junge Mann in den ÖV oder nicht? Geben wir symptomlosen Eltern Viren weiter oder nicht? 😷🤧
    • Thomas G. 06.03.2020 09:28
      Highlight Highlight Na dann quaräntiert Euch halt sicherheitshalber selbst.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.03.2020 10:34
      Highlight Highlight *hust*Arbeitgeber*hust
      Aber wir sind dran ...
    • Felix Meyer 06.03.2020 12:32
      Highlight Highlight Ruft den Hausarzt an statt der BAG-Hotline.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 06.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Genau diese Entscheide und Weisungen machen die "Pandemie" so lächerlich. Kranke Menschen gehen eher nicht in den Ausgang aber sie gehen eher krank arbeiten. Wir stehen ja darauf halb Tot arbeiten zu gehen um dem Chef oder den Mitarbeiter zu zeigen wie gerne man arbeiten kommt. Wo schleppt man diese Keime mit, genau in die ÖVs! Wir stecken uns eher im ÖV an als an einem Konzert. Aber Konzerte machen ja Spass also besser das absagen. Bei der Schweinegrippe war übrigens die Panikmache einiges geringer.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.03.2020 09:03
      Highlight Highlight Schweiz halt - unseren täglichen Calvin gib uns heute. 💁‍♀️
  • Astrogator 06.03.2020 08:39
    Highlight Highlight Guter Artikel. spricht mir aus der Seele. Genau deswegen gehe ich auch trotz Symptomen nicht zum Arzt, ich habe keinen Bock auf Quarantäne. Wenn der Bund derart erratisch handelt, dann darf auch ich eine Einschätzung der Verhältnismässigkeit vornehmen. Und für meine Familie überwiegen die Nachteile einer möglichen Quarantäne die Vorteile für die Gesellschaft bei weitem. Ich huste seit Tagen 9 Stunden täglich in Züge und jetzt wo die Symptome abklingen soll ich doch noch zum Arzt wegen Husten, obwohl es vor 2 Tagen noch kein Problem war?

    Sorry liebe Pendler, Lokführermangel, es braucht jeden.
    • Thomas G. 06.03.2020 09:28
      Highlight Highlight Das ist genau der Egoismus der uns in den Abgrund führt.
    • Wiedergabe 06.03.2020 09:38
      Highlight Highlight Ist das nun Egoismus (ich habe keinen Bock auf Quarantäne) oder Besserwisserei?
      Doch, vor zwei Tage war dies bereits auch ein Problem!
      Haben nicht genau sie in jedem Artikel weitergehende Massnahmen des Bundes verlangt? Und nun weigern sie sich zum Arzt zu gehen?
      Ein Paradebeispiel dafür, dass der Bund nur Leitplanken vorgeben kann, der Erfolg hängt dann von der Vernunft oder eben Unvernunft des Einzelnen ab.
      Aber Hauptsache die anderen sind immer Schuld und machen alles falsch.
    • Astrogator 06.03.2020 09:47
      Highlight Highlight Eine lieben Blitzer, jetzt müsst ihr stark sein. Fälle wir meiner sind einkalkuliert in der Entscheidung ob man im ÖV Massnahmen trifft oder nicht. Dadurch wird im Ganzen gesehen keiner mehr oder weniger angesteckt. Wie vor allem „Wiedergabe“ immer wieder betont, es geht um Verhältnismässigkeit, nicht in erster Linie darum Ansteckungen zu verhindern.

      @Wiedergabe: Wenn die weitergehenden Massnahmen bereits bei Auftritt meiner Symptome gegolten hätten, wäre ich zum Arzt und hätte die Quarantäne in Kauf genommen.
      Wie verhältnismässig wäre es jetzt nach einer Woche mit abklingenden Symptomen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 06.03.2020 08:38
    Highlight Highlight ◾️Schaut die Sendung Einstein vom 13.2. zum Thema Viren. Dann bekommt man eine Sichtweise, die man nicht vergisst und froh ist, wie „mild“ es bisher ist.

    ◾️Sars-CoV-2 ist hochansteckend und die Sterblichkeit an Covid-19 ist um einiges höher als bei anderen Grippestämmen.

    ◾️Dieses Virus wird vermutlich nicht ausgerotet, sondern nur über einen Impfstoff als stetig wiederkehrende Epedemie eindämmbar.

    ◾️Derweilen könnte das Virus mutieren und der Wettlauf mit Gegenmitteln beginnt von vorne.

    ◾️Es ist nicht etwas abstraktes. Es werden weitere Menschen sterben.

    ◾️Alle Massnahmen sind angezeigt.
    • sirlurkalot 06.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • BratmirnenStorch 06.03.2020 08:33
    Highlight Highlight Die Wirtschaft steuert den Krankheitsverlauf oder umgekehrt (siehe China).
  • Vecchia 06.03.2020 08:32
    Highlight Highlight Mittlerweile sehe ich die Vorsicht des Bundes als berechtigt, nicht nur wegen dem Schutz von besonders Gefährdeten.

    Das grösste Problem wird die schon länger herrschende Neoliberalisierung und "Mc-Kinseysierung" des CHer Gesundheitswesen sein. Aus habgierbedingter Sparwut ist das Personal in Spitälern schon ohne Virus am Anschlag und betreffend Medikamente etc. ist man wegen Outsourcing aus Gewinnoptimierungsgründen vom Ausland abhängig.
    Müssten viele Patienten hospitalisiert werden, sähe die CH eben nicht mehr so souverän aus, wie sie sich gerne darstellt.
  • Acacia 06.03.2020 08:30
    Highlight Highlight Tut mir Leid dürfen Sie nicht ins Bundeshaus und an keine Fussballspiele und Konzerte.

    Zum Telefonat, dass man Inkompetenz am Hörer hat wenn man beim Bund/Kanton anruft kann auch krisenunabhängig sein.

    Züge fahren, damit die Wirtschaft/Gesundheitswesen noch funktioniert.🤷🏼‍♂️

    Alain Berset ist haltbauch ein Gewohnheitsmensch, der schüttelt halt viele Hände.

    Ich finde es richtig, die Entscheidungen der Regierung und die Konsequenzen zu hinterfragen.

    Gejammer jedoch, und ihr Artikel liest sich wie ein Gejammer (mimimi ke Fuessball meh), stehe ich persönlich auch kritisch gegenüber.

  • Real John Doe 06.03.2020 08:28
    Highlight Highlight Bei uns im Office dürfen bspw. keine Meetings und Events mehr stattfinden mit mehr als einem Dutzend Personen. Am Mittag treffe ich jedoch über 200 Kollegen zusammen in unserer Mensa Stuhl an Stuhl, Ellbogen an Ellbogen aufgereiht beim Essen.

    • Zeit_Genosse 06.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Eigenverantwortung heisst sich anpassen. Sie müssen nicht unter 200 Menschen und so nah essen. Sie können sich ja vornehmen, für die nächsten 2 Wochen, nur jeden 2. Tag oder sogar für jeden Mittag etwas mitnehmen und einen Spaziergang an der frischen Luft machen. Vielleicht kommen ja 2 oder 3 KollegInnen mit. Sie sind nicht Opfer, sie haben Möglichkeiten, die halt auch ausserhalb der Gewohnheits-/Komfortzone sind 😀
  • stadtzuercher 06.03.2020 08:27
    Highlight Highlight Durchschaubar, dieses Lobbyisten-Genörgele. Die Unterhaltungslobby (Parties, Events) nörgelt, dass der OeV noch fahren darf. Gähn. Sonst habt ihr Partylobbyisten keine Argumente?
    • Miracoolix 06.03.2020 11:59
      Highlight Highlight Und dein Argument ist?
  • Ricardo Tubbs 06.03.2020 08:22
    Highlight Highlight wundert mich nicht, für einmal kommt es darauf an und die schweiz versagt komplett.
    • dan2016 06.03.2020 10:51
      Highlight Highlight nein, bisher haben nur die Medien versagt, dafür katastrophal....
  • Lappituedaugeuf 06.03.2020 08:19
    Highlight Highlight Die Medien sollten ebenfalls Ruhe bewahren und keine Panik verbreiten. Klar mögen Entscheide des Bundes aus unserer Sicht widersprüchlich sein, aber man sollte den Behörden und den Experten vertrauen. Denn sie machen im Gegensatz zu anderen Regierungen einen guten Job. Das Problem sind definitiv hysterische Personen, die Unsinn verbreiten, Masken und Desinfektionsmittel klauen und Hamsterkäufe tätigen. Mein Rat: Vorsichtig sein, grössere Menschenmassen umgehen und die Chance nutzen, Zeit für sich selbst und seine engsten Freunde und Familienangehörige nehmen.
  • Strandmolch 06.03.2020 08:13
    Highlight Highlight Ich verstehe nich genau was sie nun möchten Herr Blunschi. Möchten sie das die Veranstaltungsverbote gelockert werden oder das die Züge gestopt werden? Unsere Regierung versucht in diesem dynamischen Ereignis eine Epidemie in der Schweiz einzudämmen oder zu verzögern bis mann mehr über das Virus und dessen Bekämpfung weis( eine Verhinderung der Ausbreitung ist wohl leider ausgeschlossen). Das macht sie mit Blick auf die Gesundheit der Gesamtbevölkerung und der Wirtschft.
  • P. Meier 06.03.2020 08:13
    Highlight Highlight Dass es Unterhaltungs-Clubs hart trifft ist eine Tatsache. Aber das Jammern betreffend Fussball ist einfach lächerlich. Wieso wird der Fussball immer so medienmässig überbewertet? Wie sieht es mit den Organisatoren anderer Sportanlässe aus, denen jetzt die entsprechenden Einnahmen fehlen? Oh ja, das ist nicht Fussball, daher ist es nicht Sport und somit interessiert es nicht. Daneben empfehle ich der AZ und Watson ihre MA aufzufordern nicht mehr mit dem ÖV zu reisen. Dann können sie die Auswirkung direkt analysieren.
  • beaetel 06.03.2020 08:12
    Highlight Highlight Die Frage die sich stellt ist doch, ob die Massnahmen sinnvoll, verhältnismässig und zielführend sind. Grossanlässe abzusagen sind auf jeden Fall ein Zeichen, dass es unheimlich schlimm sein muss. Überfülle Züge scheinen dem dann wieder zu widersprechen. Ich bin ja gespannt, wie die Deutschen und Briten statistisch abschneiden werden, im Vergleich zu uns, denn dort werden Fussballspiele immer noch vor vollen Zuschauerrängen durchgeführt. Nur der Literatur und anderen Messen geht es an den Kragen. Weiss hier jemand, wie es dort um‘s Hockey steht?
  • ManuelSeiz 06.03.2020 08:08
    Highlight Highlight Sozial und gleichzeitig wirtschaftlich zu handeln, ist definitiv nicht einfach. Hätte der BR gar nichts gemacht, wäre er angefeindet geworden und jetzt steht er auch in Diskussion. Allen Recht machen - unmöglich.
  • Areyouforreal??? 06.03.2020 08:05
    Highlight Highlight Also das Beispiel mit dem GC Match ist ziemlich unpassend. Da ist ja quasi jedes ein Geisterspiel xD
  • Baumi72 06.03.2020 08:03
    Highlight Highlight Sehr guter Beitrag, vielen Dank!

    Endlich zeigt jemand die grosse Unverhältnismässigkeit auf. Eine ähnliche Situation hatten wir ja schon beim SARS Virus. Aus meiner Sicht dürfte man von den Behörden ein klareres und professionelleres Vorgehen erwarten.
    • Astrogator 06.03.2020 08:43
      Highlight Highlight Vor vier Tagen hat der erste Kanton begonnen abgelaufene Schutzmasken ans medizinische Personal abzugeben.

      Wir waren in Woche eins nach dem ersten Fall und wir hatten bereits keine Vorräte mehr für die Leute die in einer solchen Krise nicht ausfallen dürfen.

      Demnächst wird wieder über neue Kampfjets abgestimmt. Ich frage mich schon wo die Milliarden dafür besser für den Bevölkerungsschutz eingesetzt sind, in einer handvoll Flieger oder in einer anständige Vorratshaltung für die nächste Epidemie.

      Darf jeder gerne mal selbst darüber nachdenken.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.03.2020 14:41
      Highlight Highlight Oh, haken Sie dieser Tage mal bei grösseren Unternehmen nach, wie viel Sterilium vor Ort installiert und gebrauchsfertig ist. Also wirklich vor Ort und nicht in Bestellung oder unterwegs oder morgen ist es da ...
      Wenn das der Testlauf vor etwas Üblerem ist, können die Pandemiedelegierten in den Konzernen noch richtig was dazu lernen. Sie sollten die Chance nutzen.
  • chandler 06.03.2020 08:00
    Highlight Highlight Wir haben ja seit 2 Wochen ca. 8 Mio. Virologen in unserem Land, welche scheinbar alles über diese Krankheit wissen und jeden und alles kritisieren.
    Die Situation ist für alle neu, ob Mechaniker, Kassiererin, Anwalt, Arzt oder Bundesrat. Ein bisschen mehr Geduld und Verständnis würde sicher nicht schaden.
    Insbesondere die Presse scheint ja besonders heiss auf diese Panik zu sein. Es ist echt nicht mehr auszuhalten...
    • Astrogator 06.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Man muss kein Virologe sein um die Nutzlosigkeit eines Veranstaltungsverbots zu erkennen, dass zudem in jedem Kanton anders gehandhabt wird und teilweise von so lächerlichen Kriterien abhängt ob du mit Fasnachtskostüm oder ziviler Kleidung in der Beiz sitzst.

      Das hat einfach mit logisch denken und etwas Mathematik zu tun. Das Risiko eines Infekts steigt mit zeitlicher Belastung und körperlicher Nähe.
      Du bist nun mal viel mehr Zeit pro Woche am pendeln und auf Arbeit als im Ausgang.
    • Tagedieb 06.03.2020 09:19
      Highlight Highlight @Astrogator - ich bin ja oft deiner Meinung, aber sagen logisches Denken & Mathematik reichen ist dann doch etwas ....unlogisch! Und zwar weil es viel zu viele "weiche" Faktoren hat. bei der Arbeit sind manche gezwungen den Abstand von 2m zu unterschreiten, manche nicht. Manche arbeiten mit Menschen, manche nicht etc. Wie kannst du da sagen, das Pendeln (manche mit Velo, manche in überfülltem Zug) & Arbeit schlimmer ist als Ausgang? Und im Ausgang gibt's nochmals ganz ganz unterschiedliche Situationen) . Und u.a. aus diesen Gründen können Entscheide unmöglich strikt logisch sein.
    • chandler 06.03.2020 09:27
      Highlight Highlight Ich habe es nicht nur auf das Veranstaltungsverbot bezogen sondern allgemein (siehe auch Gebrauch von Schutzmasken/Desinfektionsmittel, etc.
      Aber hei, falls das Verbot ja so sinnlos sein sollte, können sie es ja problemlos ab 15.03. wieder aufheben.
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  • Kucy 06.03.2020 07:59
    Highlight Highlight Kleines Beispiel aus Zürich: Person in Heimquarantäne - Partner im selben Haushalt nicht. 🤷
    • Leica 06.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Das kann durchaus sein und macht auch Sinn. Unter Quarantäne kommen nur Leute, die im direkten Kontakt zu einer infizierten Person standen (sogenannte Erstkontakte). Hatte der Mitbewohner selbst keinen direkten Kontakt zur infizierten Person, spricht man von einem Zweitkontakt. Bei denen ist das Ansteckungsrisiko ungleich kleiner. Sie müssen nicht in Quarantäne, sollen sich aber bei Symptomen sofort zu melden.
  • feuseltier 06.03.2020 07:58
    Highlight Highlight Sorry aber es sind nicht nur Fußballspiele.. Eishockey; Musik Konzerte, Weinmesse, alles!!

    • DieFeuerlilie 06.03.2020 13:27
      Highlight Highlight Tja.. Aber es wird dir sicher auch noch etwas Anderes einfallen, um dich zu beschäftigen oder zu unterhalten, oder? :)
  • Weisser Mann 06.03.2020 07:56
    Highlight Highlight Als Berset sagte, dass der mindestabstand von 2m im ÖV gegeben wäre und deswegen verzichtet würde, diese lahmzulegen musste ich lachen und dachte mir "Alter, wenn bist du das letzte mal Zug gefahren?"

    Man hätte Dutzende Gründe nennen können, warum man die ÖV im Betrieb lässt. Der Platz und ein geringes Ansteckungsrisiko ist definitv keiner davon. xD
    • Real John Doe 06.03.2020 08:29
      Highlight Highlight oder zumindest wann ist er letztmals 2. klasse gefahren? ;)
    • Weisser Mann 06.03.2020 08:39
      Highlight Highlight Stimmt. Tja, tragisch wenn man seinen Blick nicht mehr dem Perron "hinunter" auf die Arbeitsklasse richtet... ^^
    • Astrogator 06.03.2020 08:54
      Highlight Highlight Das ist eben genau der Grund wieso ich die Regierung für nicht gerade kompetent halte. Wenn ein Bundesrat derart grenzdebile Aussagen macht, dann ist die Botschaft die bei mir ankommt: wir können oder wollen im ÖV keine Massnahmen treffen, aber wir müssen der grossen dummen Masse irgend einen Grund geben wieso.

      Der zweite Grund wieso ich denke die Regierung handelt fahrlässig, wie alle anderen Länder macht man auch hier denselben Fehler. Man hofft mit wenigen Massnahmen geht der Kelch vorbei und lässt es wie alle Länder zuvor stufenweise eskalieren. Man könnte ja von anderen lernen...
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  • Heini Hemmi 06.03.2020 07:54
    Highlight Highlight Vergnügungsveranstaltungen mit dem ÖV zu vergleichen, ist ziemlich dilettantisch. Der Verzicht auf ersteres bedroht nur diejenigen Veranstalter in ihrer Existenz, die nicht versichert sind. Der Verzicht auf zweiter bedroht die ganze Wirtschaft.
    • Astrogator 06.03.2020 09:00
      Highlight Highlight Es gibt Zwischenstufen, ÖV ist nicht binär.

      Das Risiko einer Ansteckung ist nun mal grösser bei einer Aktivität, die 50 Stunden pro Woche dazu führt, eng und lange auf anderen Menschen zu sitzen als im Ausgang.

      Wer das verhältnismässig findet und befürwortet, im ÖV nichts zu unternehmen, hat seine Stärke wohl nicht in Logik.

      Ein Beispiel, ich gehe trotz Schnupfen und Husten zur Arbeit. Zum Glück fahre ich in der nächsten Zeit keinen Zug nach Deutschland, denn dann müsste ich mich bei Grenzübertritt bei den deutschen Behörden selbst melden, hier ist alles OK.
    • dan2016 06.03.2020 11:02
      Highlight Highlight @Astrogator, also, Deine Logikstärke besagt, dass wir Aktivitäten, welche typischerweise dazu führen, dass 50+ Stunden pro Woche eng und lange mit anderen Menschen 'zusammengearbeitet werden muss', einstellen sollten, dann denke ich typischerweise nicht an Lokführer, sondern an Ärzte, Pflegepersonal, Verkaufspersonal, Taxifahrer. Also, als erste Massnahme würden wir pfefferscharf die Spitäler stillegen.
      Aber kein Problem, Du darfst - wie Blunschi - davon überzeugt sein, alles besser zu wissen.
  • feuseltier 06.03.2020 07:53
    Highlight Highlight Es geht hier wohlgemerkt nicht darum, die Krankheit zu verharmlosen...


    Und wieviele sterben jährlich an der Grippe ??
    • Toerpe Zwerg 06.03.2020 08:12
      Highlight Highlight Was möchten Sie damit aussagen?
    • MartinZH 06.03.2020 10:47
      Highlight Highlight @feuseltier: Du hast gestern bereits gefragt, wie viele an der Grippe sterben und ich habe Dir eine Antwort geschrieben. Und jetzt fragst Du wieder? 🤔👎😂
  • Tekk 06.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Arbeiten geht immer... Selbst wenn wir alle auf der Strasse krepieren würden. Schliesslich will der karren am laufen gehalten werden. 😉
    • Mattse73 06.03.2020 08:33
      Highlight Highlight an dem Karren hängt ja auch dein unser aller Einkommen und ich nehme nicht an dass du bei der letzten Lohnerhöhung freiwillig verzichtet hast...
  • bokl 06.03.2020 07:52
    Highlight Highlight Da wir so lange von grossen Krisen verschont geblieben sind, wurden Notvorräte, Pflichtlager, Reserven, Rückstellung, etc. vermehrt als unnötiger Kostentreiber deklariert und weggespart.

    Wer nur den "Happy-Flow" geplant hat und kein Krisenszenario, soll jetzt nicht nach Staatshilfe schreien.
    • Mattse73 06.03.2020 08:37
      Highlight Highlight so ist leider der Mensch... als vor 3 Jahren die deutsche Bundesregierung die Bürger aufgefordert hat einen Notvorrat anzulegen für min. 10 Tage haben sich alle lächerlich darüber gemacht.... das waren dieselben Leute die heute die Regale räumen...
      Ich erlebe dass in meinem Beruf andauernd, brennts mal sind die Leute extrem sensibilisiert, aber 5 Jahre später diskutiert man mit ihnen wieder über einfachste Grundlagen...
  • Maracuja 06.03.2020 07:42
    Highlight Highlight Die Behörden sind offensichtlich früh zur Erkenntnis gelangt, dass sich die Verbreitung nicht komplett stoppen, sondern nur verlangsamen lässt. Auf dieser Basis finde ich es wenig erstaunlich, dass man nicht die ganze Wirtschaft zum Erliegen bringt, sondern Veranstaltungen aussetzt, die es nicht dringend braucht. M.E. hätte man zwar den ÖV mehr entlasten können (offizieller Aufruf zu Homeoffice wo möglich, vernünftige Arbeitgeber wie meiner haben das aber eh umgesetzt, Homeschooling für weiterführende Schulen), aber völlig willkürlich scheint mir das Vorgehen des BAG nicht.
    • THINKdifferent 06.03.2020 07:53
      Highlight Highlight Danke, meine ne Worte. Ich könnte Problemlos homeoffice machen. Mein Arbeitgeber würde es jedoch erst zulassen wenn der Staat ihn zwingt! Und da liegt das Problem.

      Homeoffice wo möglich und firmen dafür steuerliche Vorteile als anreiz geben. Wir bleiben gesund, die Strassen werden entlastet, die Umwelt und mein Geldbeutel geschohnt. Was will man mehr?
    • Eiswalzer 06.03.2020 07:57
      Highlight Highlight Völlig willkürlich sicher nicht, aber auch nicht so stringent, dass man diesen Artikel von Blunschi hier drin so zerreissen muss wie viele es tun...
      Wird das Verbot über den 15. März, für mehrere Monate, verlängert, steht dann plötzlich ein gewaltiger wirtschaftlicher Schaden zu erwarten. Ohne, dass der Bund hilft (siehe Aussagen Parmelin). Dann würden viele Veranstalter quasi für eine Verlangsamung geopfert, während andere Massnahmen zum Schutz der Wirtschaft nicht getätigt werden?🤔🤔
    • ninolino 06.03.2020 08:07
      Highlight Highlight Danke, genau so sehe ich es auch. Die Fähigkeit, zwischen 'notwendigem Übel' und 'induvidueller Bespassung' unterscheiden zu können, scheint nicht gerade weit verbreitet zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EvilBetty 06.03.2020 07:41
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Sgt.Pepper 06.03.2020 07:39
    Highlight Highlight ich verstehe dieses schwarz/weiss-denken nicht. Für jede Massnahme gibt es eine Kosten-Nutzenanalyse.
    Ein Eventverbot trifft wohl die Veranstalter, ist für die Gesellschaft jedoch noch tragbar und verhindert auf einfache Weise grosse Ansammlungen.
    Bei einem ÖV-Verbot schaut die Kostenseite für die Gesellschaft etwas anders aus. Der Nutzen ist mit der aktuellen Verbreitung des Virus wohl noch nicht gerechtfertigt.
    Das kann sich aber wohl noch ändern, wenn die Verbreitung zunimmt. Dasselbe gilt für die Schulen.
  • Effie 06.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Finde die Kritik des Autors auch ziemlich willkürlich.
    Du ärgerst dich, dass du als c1 keinen Einlass bekommen hast, du erstarrst aber wenn jemand neben dir italienisch spricht... Züge braucht es nun mal und
    es wurden klar Empfehlungen kommuniziert , wie man sich zb in den öv verhalten soll.
    Ich bin Lehrerin und wir werden regelmässig updatet, ich finde wirklich, dass alle momentan ihr Bestes geben und dieser Artikel wenig hilfreich ist.
    Was fordert der Autor?
  • Chääschueche 06.03.2020 07:31
    Highlight Highlight Das mit den Zügen/ÖV ist wirklich wiedersprüchlich aber was wäre die andere Option?

    ÖV lahmlegen?

    Ich denke dann hätten wir noch andere Probleme.

    Ich kenne einige Unternehmen, welche aktuell vermehrt Heimarbeit vorschreiben, sofern dies möglich ist. Auch könnte Herr und Frau Schweizer selber was tun, sofern sie Gleitarbeitszeit haben. Dann geht man halt erst um 8/9 Uhr Richtung Arbeit und arbeitet länger am Abend.

    Sport ist vernachlässigbar für ein paar Wochen. Da geht keine Wirtschaft zugrunde.

    Im Grossen und Ganzen macht unsere Regierung m.M.n. einen guten Job. Perfekt ist keiner.
  • Alice36 06.03.2020 07:27
    Highlight Highlight Die Vollkasko-Konsumgesellschaft ist einfach überfordert, wenn eine Krise sie einmal direkt betrifft. In der Regel sind solche Ausnahmezustände weit weg und wir können uns schützen, indem wir nicht hinschauen oder einfach das Feriendomizil verlagern. Tritt der Ernstfall aber dann mal im eigenen Land ein, treten die Unzulänglichkeiten in unserem System plötzlich mit aller Deutlichkeit zutage. Wir müssen dringend lernen damit umzugehen und unsere Strukturen anzupassen, da solche sozialen, ökologischen oder ökonomischen Ausnahmezustände in Zukunft wohl vermehrt auftreten werden.
  • kusel 06.03.2020 07:26
    Highlight Highlight Was in der Schweiz abgeht mit dem Kantönligeist und den halbbatzigen Lösungen des BR ist gelinde gesagt beschämend.
    • Schnog 06.03.2020 07:55
      Highlight Highlight Ja liebe(r) Kusel, was wäre denn deine Lösung? es ist immer einfach zu kritisieren, wenn man nicht selber die Verantwortung trätgt...
    • Toerpe Zwerg 06.03.2020 08:15
      Highlight Highlight Für "Gelinde gesagt" dann bitte ins Phrasenschwein einzahlen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 06.03.2020 15:41
      Highlight Highlight Phrasenschwein und die Chauvikasse sind aktuell adipös ...
  • Saerd neute 06.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Was machen wir mal, wenn wirklich was Ernstes kommt?
    Wir sind schon bei eine Grippe heillos überfordert.
    • ChlyklassSFI 06.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Dann übernehmen Experten wie du das Ruder und alles wird gut.
    • Wiedergabe 06.03.2020 08:39
      Highlight Highlight Wann war die Schweiz bei einer Grippe überfordert?
      1920?
    • Saerd neute 06.03.2020 08:57
      Highlight Highlight Wiedergabe
      Nein, jetzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • fools garden 06.03.2020 07:22
    Highlight Highlight Wir Schweizer sind oft deutscher als die Deutschen, gerne Hören tun wir das natürlich nicht.
  • Wiedergabe 06.03.2020 07:20
    Highlight Highlight Herr Blunschi, wenn das BAG landensweit einheitliche Regelungen herausgibt, damit nicht jeder Kanton sein eigenes Ding macht, ist das dann nicht das Gegenteil von Willkür?
    Wenn getroffene Entscheide nachvollziehbar begründet werden, ist das dann nicht auch das Gegenteil von Willkür?
  • Noblesse 06.03.2020 07:18
    Highlight Highlight Hr. B hören Sie einfach auf! CH hat bis jetzt richtig eingegriffen. Es bräüchte 14 Tage Schulpause. Minus deren Grosseltern in den gleichen Räumen. Es geht um Verlangsamung der Verbreitung. Schreiben Sie mal gescheiter über die derzeitige Verhöhnung der Sache durch viele in diesem Land. Solidarität mit den Alten. Noch nicht gemerkt???
  • Jay888 06.03.2020 07:18
    Highlight Highlight Auch wenn ich mit gewissen Sachen in diesem Artikel einverstanden bin, klingt es für mich vor allem so, als wäre der Redaktor frustriert, dass er vor geschlossener Tür stand und mit diesem Beitrag den Frust weglässt.
  • n3rd 06.03.2020 07:16
    Highlight Highlight Ich finde den Artikel nicht hilfreich. Bei mir erweckt er eher den Eindruck, dass der Autor darin sein Ressentiment, eine Zeitlang nicht mehr ins Bundeshaus gedurft zu haben, verarbeiten will.
    • Jay888 06.03.2020 08:25
      Highlight Highlight Ich sehe, wir hatten genau diegleiche Idee (siehe mein Kommentar oben ;) )
    • Peter 06.03.2020 09:03
      Highlight Highlight Es waren 24 Stunden, in denen ich ohnehin nicht in Bern war. Kein Grund zur Frustration also. Es ist ziemlich billig, mir persönliche Motive zu unterstellen. Wenn ich mich ärgere, dann über die Willkür solcher Entscheide.
    • Wiedergabe 06.03.2020 09:12
      Highlight Highlight Habe mal Willkür gegoogelt:
      "Verhaltensweise, die ohne Rücksicht auf andere nur den eigenen Wünschen und Interessen folgt"
      Ich bin tief überzeugt, dass die Behörden versuchen, bestmöglich auf die Situation zu reagieren und jede Entscheidung abzuwägen, die Konsequenzen zu bedenken und bei der Kommunizierung gut zu begründen und NICHT "eigenen Wünschen und Interessen folgt".
      Willkür als Begriff ist für mich reisserisch und deplaciert!
      Bei "nicht immer trittsicher" kann ich zustimmen, aber wer ist das schon?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 06.03.2020 07:15
    Highlight Highlight Sitze gerade in einem vollen 32-er Bus.

    Der Bus ist hier Höhe Langstrasse/Militärstrasse vollständig gefüllt.

    Gibt es dazu eine Alternative: Nein, resp keine praktikable da die Stadt ab dem Individualverkehr erliegen würde.
    • Wiedergabe 06.03.2020 07:26
      Highlight Highlight Bin gerade in einer normalengefüllten S-Bahn unterwegs. Zwischen allen Leuten 0,5 bis 2,0m Abstand, niemand hustet. Nehme an dies ist in 90% des ÖV (abseits hochfrequentierter Strecken und Tageszeiten) der Fall. Fände ein komplettes ÖV-Verbot Nonsens.
    • Chääschueche 06.03.2020 07:35
      Highlight Highlight Das einzige was Herr und Frau Schweizer machen könnte: Alle die Gleitarbeitszeit hätten, könnten später zur Arbeit gehen.

      Anstatt um 6/7 Uhr am Morgen erst am 8/9 Uhr.

      Ich denke das würde die Situation auch schon entspannen.

      Aber dann müsste man halt am abend vielleicht länger arbeiten. Macht man nicht gern.

      Ich gehe aktuell erst um 09:00 Uhr ins Büro. Arbeite dafür bis 19:00 Uhr. Da ist der ÖV hier in Bern immer Relativ "leer"

    • bokl 06.03.2020 07:38
      Highlight Highlight Laufen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wiedergabe 06.03.2020 07:14
    Highlight Highlight Ich finde es weit hergeholt, auszuführen dass den ergriffenen Massnahmen in der Schweiz Unerfahrenheit oder blinder Perfektionismus zugrunde liegt.
    Der Autor vergisst, dass man bei einer Epidemie mit allen Massnahmen dem Virus stets einen Schritt hinterher ist. Deshalb müssen Massnahmen ein Stück weit vorausblickend ergriffen werden. Deren Wirksamkeit wird sich zwangsläufig erst später zeigen und bieten deshalb selbstverständlich Angriffsfläche für Kritik von uns selbsternannten Experten.
    Was ist in Zeiten von Corona schon ein Händeschütteln von Berset oder ein temp. Akkreditierungsverlust?
  • biszumbitterenende 06.03.2020 07:05
    Highlight Highlight Sie hat in der Waadt gerade ihr erstes Todesopfer gefordert, eine 74-jährige Frau, was darauf hindeutet, dass ältere Personen tatsächlich besonders gefährdet sind.

    Entschuldigung Sie, aber dieser Satz irritiert mich schon einwenig. Haben Sie gedacht, die Zahlen sind erfunden? Durch einen Fall wird die Statistik dann bestätigt..
  • nur Ich 06.03.2020 07:05
    Highlight Highlight So cool nimmt es Deutschland aber auch nicht. Fussballspiele werden durchgeführt gleichzeitig wird die Leipziger Buchmesse abgesagt. Auch etwas willkürlich.
    Ja, wir haben halt alle keine Erfahrung im Umgang mit einer Pandemie, also tut jedes Land möglichst das, was es für sinnvoll oder gerade noch tollerierbar erachtet, ohne dass das Land still steht.
    Frage mich allerdings schon, wie das weiter gehen wird. Und ob ich mit meinem chronischen Husten demnächst verprügelt werde, wenn ich unter die Leute muss.
  • BetterTrap 06.03.2020 07:04
    Highlight Highlight Blunschi, wie war das letzte Woche noch mit der Tirade gegen China?

    Damals hieß es noch, dass Covid-19 “schonungslos enthüllt, wie unfähig totalitäre Systeme im Umgang mit Krisen sind.”

    Wie es jetzt bei uns und in Italien aussieht, wissen wir ja. Das andere Staaten völlig Versagen wird ignoriert - Aber der China-Artikel wird wohl ohne Folgen in Vergessenheit geraten...
    • Peter 06.03.2020 08:49
      Highlight Highlight Bei uns wird nichts vertuscht, wie es in Wuhan der Fall war. Deshalb halte ich zu 100 Prozent an meiner China-Analyse fest. Die Überforderung ist eine Tatsache, und die willkürlichen Entscheide sind in gewisser Weise eine Folge unserer freiheitlichen Gesellschaft. Dennoch würde man sich etwas mehr Weitsicht und Konsequenz wünschen.
    • Wiedergabe 06.03.2020 09:13
      Highlight Highlight Also, bei nur einer Handvoll Infektionsfälle sämtliche Grossveranstaltungen abzusagen, kann man mE durchaus als weitsichtig und konsequent bezeichnen.
    • Raffaele Merminod 06.03.2020 09:22
      Highlight Highlight Willkürlich bedeutet ohne sachlichen Grund. Dem ist aber nicht so!
      Würde man den ÖV einschränken, würden auch die Leute auf die wir angewiesen, sind nicht mehr zur Arbeit kommen. Pflegepersonal oder Migros, Coop usw. Personal, wie auch die Menschen in den Verteilzentren, diejenigen also die dafür sorgen das wir weiterhin Pasta und Tee einkaufen können.
      Darauf können wir nicht verzichten, aber auf Fussballspiele, Konzert und Journalisten im Parlament, darauf können wir verzichten und so die Ausbreitung etwas eindämmen.
      Einfach unverständlich wenn man da von Willkür spricht.
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  • Wiedergabe 06.03.2020 06:59
    Highlight Highlight Wenn man sich überlegt, was für ein unglaubliches Pensum aktuell die Mitarbeiter und Entscheidungsträger in den Spitälern, Labors, Ämtern, Hotlines oder Krisenstäben aktuell leisten, was von den wenigsten gesehen oder honoriert wird, ist der Mackel "nicht trittsicher" minimal. Die Situation wird 24/7 beobachtet und Entscheide in Echtzeit gefällt, auch an Sonntagen (z.B. Ausschankverbot in BL) während unsereins sein Wochenende geniesst.
    Seien wir froh, mussten wir mitunter wegen den guten Behörderreaktionen noch keine Dörfer abriegeln oder Ausgangssperren in Städten verhängen.
    • kusel 06.03.2020 07:29
      Highlight Highlight Diese Leute leisten wirklich sehr viel. Das muss klar gesagt werden. Würde der BR jedoch seinen Job machen, hätten es die Entscheidungsträger der Kantone und die Mitarbeiter vieler Einrichtungen viel einfacher. Die Schweiz hat ein Führungsproblem.
    • ursus3000 06.03.2020 07:42
      Highlight Highlight @ kusel Wir brauchen keinen Führer
    • Staedy 06.03.2020 07:47
      Highlight Highlight @kusel: Wenn schon ist es ungekehrt. Die Kantone beharren auf ihrer Souveränität sind aber nicht in der Lage, gemeinsam zu verordnen. Hier gilt dies und 5 km weiter im nächsten Kanton ist alles anders. Deshalb ist die Zeit der Selbstdarsteller auf kantonaler und erst recht kommunaler Ebene gekommen. Der Bund macht sein Ding aus meiner Sicht einwandfrei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raffaele Merminod 06.03.2020 06:54
    Highlight Highlight Ich finde diesen Artikel nicht sehr intelligent und vor allem nicht hilfreich. Es ist eine besondere Situation und so eine Situation kann man nicht vorher planen und üben.
    Das wir keine Erfahrung im Umgang mit Katastrophen haben ist korrekt, gilt aber auch für Journalisten!
    Ich finde unser Bundesrat handelt vorbildlich. Egal wie schmerzhaft das jetzt ist.
    • Staedy 06.03.2020 07:34
      Highlight Highlight Er geht einher in die Reihe der Bashingartikel hier gegen Organisationen, Verbände und hier der Regierung. So undifferenziert wie der Artikelschreiber sich äussert bin ich froh, dass er nicht in einer oben genannten Organisation als Entscheider tätig ist. Es käme nicht gut.
  • Bavaria 06.03.2020 06:43
    Highlight Highlight Ich finde es eine bodenlose Frechheit, was sich da gewisse Bundesstellen erlauben, solch weitgreifende Massnahmen ins Freizeitleben der Individuellen vorzunehmen. Zudem hat das für die gesamte Schweizer -und Weltwirtschaft massivste Auswirkungen, an denen wir noch lange zu zahlen haben. Eine Sauerei ist auch, dass Versicherungen, bei denen man eine Reiseannulationsversicherung abgeschlossen hat, wegen dem Pandemiegesetz nichts zahlen! Nun muss ich meine Italien-Ferien vergessen und das Geld dazu auch!
    • Leica 06.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Aha. Du findest also, die Regierung sollte gar nichts machen, sondern einfach alles laufen lassen? So im Stil, egal wenn alte Leute sterben, Hauptsache ich kann in die Ferien. Wirklich eine tolle Einstellung...
    • medmi 06.03.2020 10:57
      Highlight Highlight @Bavaria:
      Stell dir vor, du hast Ende April eine akute Blinddarmentzündung. Die Spitäler sind wegen all den vulnerablen Patienten (Immunsuprimiert, COPD, Lungenfibrose) die an Covid-19 erkrankt sind am Anschlag. Es kommt zu Verzögerungen mit der Operation, es gibt komplikationen - du müsstest auf die Intensivstation, aber dort hat es keinen Platz mehr - alles mit beatmeten Patienten belegt. Glaub mir, man kann Intensivmedizinplätze und das benötigte Personal nicht so einfach aus dem Boden stampfen. Wir tun gut daran zu schauen, dass wir nicht plötzlich hunderte zusätzliche schwerkranke haben!
    • Bavaria 06.03.2020 12:00
      Highlight Highlight Das stimmt eben auch wieder nicht. Es sterben nicht mehr Menschen am Coronavirus als an der normalen Grippe die es jedes Jahr gibt. Gehst Du also im Winter nie in die Ferien, weil es Grippetote geben könnte? Da sieht man, dass die Leute eben überreagieren und nicht mehr rationell denken.
  • Siriem 06.03.2020 06:41
    Highlight Highlight Dass sich die Medien geschlossen hinter die Regierung stellen während Krisenzeiten, fände ich nicht nur schlecht. Die Hamsterkäufe und überfüllten Notaufnahmen sprechen für Panik in der Bevölkerung, da wäre es beruhigend, auf die Massnahmen der Regierung zu vertrauen. Wäre Kritik erst rückblickend sinnvoller, wenn sich die Panik gelegt hat?

    Wobei ich sonst immer für kritische Stimmen bin. Und die Gedanken in diesem Artikel auch richtig finde.
  • Grave 06.03.2020 06:41
    Highlight Highlight Man stelle sich nur mal vor wenn von jetzt auf gleich die ÖV auch verboten würden ? Das Verkehrschaos auf den strassen möchte ich nicht erleben. Auf konzerte und sportveranstaltungen kann im momennt verzichtet werden, auf den öv NOCH nicht.
    • Chääschueche 06.03.2020 07:37
      Highlight Highlight Das Chaos auf den Strassen währe nicht das einzige Problem:

      Die Mitarbeiter, welche kein Auto haben und somit nicht auf die Arbeit können würde uns noch den Rest geben.

      Allen voran im Verkauf sowie der Gesundheitsbranche sowie der Gastronomie...Wenn da plötzlich die MA fehlen dann wirds unschön.
    • JoeyOnewood 06.03.2020 07:54
      Highlight Highlight Man könnte aber den Firmen verordnen, Home-Office zu fördern, wo es irgendwie geht. Dann wäre der ÖV entlastet und die Leute hätten mehr Abstand zwischen einander.

      Gestern Abend fiel in der Rushhour der Schnellzug von Bern nach Zürich aus, was bedeutete, dass sich anschliessend die Menschen aus zwei sowieso vollen Zügen in einen quetschten. Wie Sardinen stand man eine Stunde nebeneinander - und ja gehustet wurde auch.

      Da muss ich schon sagen - man muss den ÖV nicht abwürgen, aber man kann ihn entlasten und aufhören zu behaupten, es sei kein Problem.
    • Chääschueche 06.03.2020 08:38
      Highlight Highlight @Joey
      Ich kenne 4 Firmen (aus dem Persönlichen Umfeld) die den MA aktuell Home Office ans "Herz" legen.

      Daher denke ich, dass viele Firmen dies den MA schon erlauben sofern es wirklich "machbar" ist. Eine Firma die bis vor 2 Wochen kein Homeoffice hatte, kann dies aber natürlich auch jetzt nicht. Fehlt ja die nötige Infrastruktur.

      Aber ja: Eine Verordnung, würde wohl trotzdem noch was bringen.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Fraste 06.03.2020 06:41
    Highlight Highlight Erstaunlich unreflektiert. Der Vergleich zu Deutschland hinkt, da wir auf 100‘000 Einwohner 3 Mal mehr Fälle haben. Durch den laschen Umgang beim nördlichen Nachbarn mit dem Virus wird sich das ändern.

    In China wurden drastische Massnahmen ergriffen. Es ist auch das einzige Land, bei welchem die Neuansteckungen zurück gehen.
  • Ich bin 06.03.2020 06:40
    Highlight Highlight Diese "Analyse" ist einfach nur unnötig.
  • Marco Flury 06.03.2020 06:40
    Highlight Highlight Es ist immer einfacher zu kritisieren, statt gute Lösungen zu präsentieren. Persönlich finde ich den Wertbeitrag dieses Beitrags äusserst gering. Wo bitte bleiben konkrete Vorschläge zur Verbesserung? - Schande über die Landesregierung, dass man Sie nicht vorher konsultiert hat um zu lernen, wie man es richtig macht! Pfui!
  • V-REX 06.03.2020 06:39
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach hätte man nach Vogel- und Schweinegrippe genügend Zeit gehabt, einen Notfallplan für genau so etwas auszuarbeiten. Aber damals waren wir in der Schweiz wohl zu wenig davon betroffen um so eine Lage ernst zu nehmen. Ich mag mich noch erinnern, dass damals schon manche das Händeschütteln verweigerten und manche es trotzdem verlangten.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 06.03.2020 06:52
      Highlight Highlight Der Notfallplan bei Unternehmen, die einen entwickelt haben, sieht vor, regelmässig die Hände zu waschen. Bei einigen Unternehmen arbeitet jetzt ein Teil der Angestellten im Home Office.
    • [CH-Bürger] 06.03.2020 06:58
      Highlight Highlight @VRex:
      wie sähe denn ein Notfallplan aus? hast Du Ideen?
      Impfstoffe bunkern kann man nicht, da man diesen ja erst bauen kann wenn das Virus aktiv ist.

      Menschenmassen meiden ist sicher nicht falsch - diese zu verbieten, eine mögliche Massnahme. Die Frage ist berechtigt, ob die jetzigen Grenzen Sinn machen. Den ÖV stillzulegen käme einer Notbremse gleich - die vielleicht eben doch unumgänglich ist/wird.

      das Beste ist wohl, penibel auf die persönliche Hygiene zu achten wie regelmässiges + korrektes Händewaschen.
      ob das zur Prävention reicht, weiss (noch) niemand...

      Hoffen wir das Beste
    • kusel 06.03.2020 07:30
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller müssten nicht die Kantone mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Mitarbeiter wenn immer möglich auch von Zuhause aus arbeiten lassen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 06.03.2020 06:37
    Highlight Highlight Es geht um ökonomische Interessen. Und wenn da Millionen nicht zur Arbeit gehen, kollabiert die Wirtschaft.
    • öpfeli 06.03.2020 06:44
      Highlight Highlight Danke. Wollte ich auch gerade kommentieren. Der Bund handelt - täte er gar nichts, wäre es auch nicht i.o.
      Dass man die öV aufrechterhalten muss, ist klar.
    • Onkel Jenny 06.03.2020 06:49
      Highlight Highlight Das sowieso. Du darfst aber auch nicht vergessen, dass das kulturelle Leben genauso ein Wirtschaftsfaktor ist. Ein harter sowie besonders ein weicher. Veranstalter haben resp. drohen z.T. grosse finanzielle Einbussen. Genauso so für sämtliche Zulieferer. Es herrscht eine riesen Unsicherheit, ob und wie man Veranstaltungen durchführen kann. Und wie sieht es dann die nächsten Jahre aus? Das Virus wird uns bleiben. Unter diesen Umständen wird doch keiner mehr etwas durchführen wollen.

      Und wenn das kulturelle Leben in der Schweiz wegbricht, dann geht die Wirtschaft auch den Bach runter.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 06.03.2020 06:58
      Highlight Highlight Warum ist das klar, öpfeli? Die Frage ist doch, welche Interessen vom Staat stärker gewichtet werden, die des Kapitals oder die der Bevölkerung.

      Unternehmen, welche die Grundversorgung sicherstellen müssen, müssen weiterarbeiten, aber wie sieht es mit all den anderen Betrieben aus? Vom Coiffeur, Fitness bis Restaurants, usw.

      In Italien sind von offizielle 3400 Ansteckungen 100 Personen gestorben. Das ist kein Klacks.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 06.03.2020 06:37
    Highlight Highlight Ach und ihr liebes beispiel Deitschland.

    In Deutschland weigern sich Ärzte patienten zu testen weil es für sie

    1. zu teuer ssei
    2. ein risiko weil sie dann selbst zu machen müsten was lohnausfall bedeutet.

    Es gibt sehr viele twitterstorys von leuten die berechtigt getestet werden müssten infolge besicht und anzeichen aber jetzt einfach nichts machen weil sie tagelang zu keinen test gelangen.

    Mol super du, damit bekämpft man den virus.
    • Tavares 06.03.2020 06:48
      Highlight Highlight wenn man nicht testet, gibt es auch keine Infektionen 🤷‍♂️ und somit keine Pandemie...
    • Scaros_2 06.03.2020 07:07
      Highlight Highlight Klar taveres weil die leute auch zuhause bleiben 😉
    • Cubbie 06.03.2020 07:59
      Highlight Highlight Scaros_2, alleine in NRW arbeiten 80’000 Ärzte. Keine Ahnung wie die Zahlen in ganz D aussehen.
      Um wieviele Ärzte handelt es sich in deinem Kommentar?
      Deutschland mies machen, weil du irgendwo einen Bericht gesehen hast, wo sich 3 oder 4 Ärzte weigern?
      Sehen wir zu, dass es bei uns klappt und das tut es. Das weiss ich aus eigener Erfahrung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 06.03.2020 06:34
    Highlight Highlight Wenn wir den ÖV still legen hat das katastrophale Folgen für die Wirtschaft.

    Die Massnahme haben für mich keine willkür. Zuerst versucht man den Luxus zu reduzieren indem man eben events absagen lässt. Das hat zwar individuelle einbussubgen zur Folge aber es verhinder die totale ausbreitung des virus.
    • wintergrün 06.03.2020 07:02
      Highlight Highlight Eben, die Wirtschaft sollte weiterlaufen. Find ich richtig.
      Was mich erstaunt ist dass keine Home Office angeordnet wird wo Möglich.
      Der Rest hätte ein halbleeren Zügen dann auch weniger Chance zur Ansteckung.
    • Scaros_2 06.03.2020 07:06
      Highlight Highlight Nun ich kann mir vorstellen, das viele firmen einfach immer noch das gefühl haben, bei homeoffice würden die leute nicht arbeiten, oder die technische voraussetzung noch immer nicht geschaffen haben.
    • redeye70 06.03.2020 07:16
      Highlight Highlight Bei den täglichen Pendlerzahlen und Angestellten in Grossraumbüros, wo sich Erreger über die Klimaanlagen ausbreiten empfinde ich die bisherigen Massnahmen als puren Aktionismus ohne grosse Wirkung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 06.03.2020 06:33
    Highlight Highlight Sie liefern die Gründe zum Entscheid und sprechen gleichzeitig von Willkür?
  • Zeit_Genosse 06.03.2020 06:33
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es auch den nörgelnden Journalisten, denen der Coronastoff auszugehen scheint, ein Bild zu zeichnen, von einer Situation die wir alle so nicht kennen, täglich lernen und entscheiden müssen. Ein Blick in die VUCA-Welt genügt, um zu merken, dass Perfektionismus nicht möglich ist und alles unscharfe Abwägungen sind. Damit einen pragmatischen Umgang zu suchen kann man kritisieren, oder auch einschätzen, dass es keine klaren Lösungen gibt, wenn man wirtschaftliche Interessen einbezieht. Machen wir doch das Beste daraus und freuen uns das vieles (noch) funktioniert.
  • super_silv 06.03.2020 06:30
    Highlight Highlight Ich finde es schon witzig, dass Journalisten nicht mehr um 2 Ecken denken können und dadurch die Verwirrung fördern.

    Es ist doch klar, dass man den Öv nicht lahmlegt, da es sonst faktisch zu einem Shutdown kommt. Folgen davon sind ziemlich gut abschätzbar. Viele Jobs, die kein Homeoffice ermöglichen, wären dann total unterbesetzt. Nicht nur die Wirtschaft würde darunter stark leiden und viele kleinere Unternehmen wohl hopps gehen lassen, auch die ganze Supply Chain würde wohl zusammenbrechen.

    Darum hat man ja das nicht 100% Notwendige gekappt und darunter fallen Grossveranstaltungen etc..
  • der_senf_istda 06.03.2020 06:30
    Highlight Highlight Ja, nicht alles macht Sinn, es gibt Widersprüche etc. Wir haben ja auch keine Erfahrung mit solchen Situationen. Im grossen und ganzen machen unsere Behörden aber den Job nicht schlecht. Man darf auch mal loben und anerkennen, das es eine schwierige Situation ist.
    • redeye70 06.03.2020 07:13
      Highlight Highlight So rennt man aber dem Ereignis hinterher statt es wirksam einzudämmen. Man hat dort den Hebel angesetzt wo es der Wirtschaft am wenigsten weh tut. Nur wird das die Ausbreitung kaum verhindern. Ein kompletter Shutdown kann aber auch nicht die Lösung sein, da wir damit ein grösseres Problem hätten mit einer zusammenbrechenden Wirtschaft. Also müssen wir lernen damit zu leben und hoffen das es bald einen Impfstoff gibt. Aber dann kommen natürlich wieder die fanatischen Impfgegner …
    • feuseltier 06.03.2020 07:55
      Highlight Highlight Doch die jährliche Grippe
    • Sandro Lightwood 06.03.2020 07:58
      Highlight Highlight Ja, es können nicht alle Risiken minimiert werden. Der Ansatz ist wohl die Tragbarkeit. Kein ÖV mehr wäre sehr krasser Einschnitt und käme wohl nur im Extremfall zum Zug. Auf Sportveranstaltungen verzichten ist zwar ärgerlich für die Fans, viel mehr aber auch nicht.
  • Las Palmas 06.03.2020 06:25
    Highlight Highlight Ich arbeite in einem grossen Spital. Teilweise wurde das Desinfektionsmittel schon knapp. Mittags in der Mensa tummeln sich hunderte Leute, durch viele aktuelle Bauten ist der Platz sehr knapp - man steht sich sozusagen auf den Füssen... beim Selbstbedienungsbuffet fassen hunderte an dieselben Schöpfbestecke, ohne das diese mal zwischendurch gewechselt werden.

    Erkrankt jemand vom Personal, weiss auch niemand wie man fortfahren soll.

    Die Frau Hanselmann ist übrigens unsere höchste Chefin..
  • HPOfficejet3650 06.03.2020 06:25
    Highlight Highlight Die Bevölkerung in einem freien Land wie der Schweiz einzuschränken ist auch so ziemlich das heikelste, was man machen kann. Das ganze Land zu Home Office verdonnern kann nicht die Lösung sein. Daher lieber da Massnahmen, wo es der Allgemeinheit am wenigsten weh tut. Ich denke wenn man den ÖV komplett einstellt, herrscht das komplette Chaos hier in unserem kleinen Land. Das BAG hat kein leichtes Spiel... macht man nichts, wird kritisiert. Macht man was, wird kritisiert. 🤷🏽‍♀️
  • DerSeher 06.03.2020 06:20
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel! Kann man so unterschreiben!
  • firekillerolten . 06.03.2020 06:12
    Highlight Highlight Guten Tag, ich habe tagtäglich mit Personenansammlungen zu tun (Berufsbedingt), aber eine Panik kann ich nicht feststellen. Nein, eher das Gegenteil, die Leute verhalten sich normal. OK, mit ein paar Ausnahmen, namentlich Personen die es noch nicht begriffen haben beim Husten/Niesen ein Taschentuch vors Gesicht zu halten. Nunja die Unbelehrbaren.
    Ansonsten ist mein subjektives Gefühl, dass der Staat/Bund alles richtig macht mit den Informationen und wir uns daran halten sollten. Vielleicht auch mal rationell denken.

  • bastardo 06.03.2020 06:11
    Highlight Highlight Diesen Artikel als "Analyse" zu bezeichnen finde ich sportlich. Am Schluss schreibt Herr Blunschi "Danach bleibt nur die Heimreise – zum Beispiel im voll besetzten Zug." Als Pendler (in den Medien würde ich als "Experte für Fortbewegung im öffentlichen Nah- und Fernverkehr" bezeichnet werden) stelle ich fest, dass die Züge momentan höchstens halb so voll sind wie zu Nicht-Corona-Zeiten.
    Der Rest des Artikels unterlag mit Sicherheit denselben strengen Analyse-Ansprüchen des Schreibers...
    • dan2016 06.03.2020 11:15
      Highlight Highlight und grad beim Heimgehen könnte man - mit ein wenig Eigenverantwortung - auch weniger volle Züge nehmen.
  • Tinten 06.03.2020 06:05
    Highlight Highlight Was wäre denn Ihr Vorschlag? Wir würden Sie die Krise besser meistern? Wie können wir aus Ihrer Sicht besser helfen, die Ausbreitung des Virus zumindest zu verlangsamen und trotzdem das Alltagsleben aufrechtzuerhalten und das vielleicht über Monate?
    • Peter 06.03.2020 09:00
      Highlight Highlight Konsequente Anordnung von Home Office, wo immer das möglich ist. Zu viele Arbeitgeber wollen davon nichts wissen, weil sie glauben, ihre Angestellten kontrollieren zu müssen. Ausserdem muss der Bundesrat einen Plan vorlegen, wie man den vom Verbot betroffenen Veranstaltern unter die Arme greifen kann. Tausende Arbeitsplätze sind davon abhängig, das sollte man auch bedenken.
  • Lümmel 06.03.2020 06:04
    Highlight Highlight Danke, dass es jemand ausspricht (bzw. aufschreibt) was ich, und viele andere, schon lange denken.
  • FledenFan 06.03.2020 06:03
    Highlight Highlight Komplett anderer Ansicht. Die Massnahme war die einzig richtige. Dass dabei eine gewisse Willkürlichkeit (Anzahl Personen) nicht zu verhindern ist, ist nachvollziehbar.

    Ein Kollaps (bspw. Verbot von ÖV) muss verhindert werden.

    Weitere Massnahmen werden (vermutlich) noch kommen.

    PS: Die Aussage, der Tod einer 74-jährigen deute darauf hin, „dass ältere Personen tatsächlich besonders gefährdet sind“, ist sehr unglücklich. Dass Alte auch in der CH besonders gefährdet sind, sollte aus den weltweiten Daten deutlich geworden sein. Und falls nicht, so wäre ein einzelner Fall absolut nichtssagend.
  • majortom79 06.03.2020 06:00
    Highlight Highlight Fussball mit den ÖV zu vergleichen ist lächerlich. Auf Fussball kann man gut verzichten. Aber stellt euch mal den wirtschaftlichen Schaden vor, wenn niemand mehr zur Arbeit pendelt - nur, weil gerade eine etwas stärkere Grippe grassiert.
  • Sir_Saku 06.03.2020 05:57
    Highlight Highlight Wann kommen endlich die Zombies? Bei diesem dermassen aufgepushten Hype müssten die doch längstens hier sein?
  • Ökonometriker 06.03.2020 05:52
    Highlight Highlight Besser so als wenn man wie in China vollkommen überregieren würde... die Reaktion ist in keinem Verhältnis zur alljährlichen Grippe.

    Ich hoffe, dass diese Hysterie im Nachgang dann in einem interessanten Sektenblogartikel von Hugo Stamm aufgearbeitet wird.
    • Toerpe Zwerg 06.03.2020 06:34
      Highlight Highlight Der Grippevergleich ist halt Nonsense.
    • Laut_bis_10 06.03.2020 06:36
      Highlight Highlight Covid-19 hat die geschätzte 10-fache Mortalitätsrate der Grippe und ist dennoch hoch ansteckend.

      Ich sehe die Massnahmen zum Schutz unserer Familie, Freunde und Nachbarn als Sinnvoll.
    • koalabear 06.03.2020 07:04
      Highlight Highlight Die Mortalitätsrate sollte mit Vorsicht genossen werden. Die Dunkelziffer der nicht diagnostizierten Fälle wird als hoch geschätzt. Verlässliche Zahlen und Referenzwerte, wie bei einer Grippe sind nicht vorhanden. Um ein realitätsnahes Bild zu bekommen müssten in mehreren stark betroffenen Gebieten alle Einwohner getestet werden, erst dann wären die Zahlen einigermassen aussagekräftig. So beruhen sie stark auf Schätzungen und den Meldungen der einzelnen Ländern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NathanBiel 06.03.2020 05:49
    Highlight Highlight Für mich war und ist das BAG eine einzige Katastrophe und die Entscheidungen des Bundesrates ebenfalls. Einige wenige Krankheitsfälle reichten um das Veranstaltungsverbot auszulösen. Nun sind der Bundesrat und das unsägliche BAG eigentlich fast gezwungen bei steigenden Zahlen noch krassere Verbote zu erlassen oder aber sie werden komplett unglaubwürdig. Bereits bei SARS, Vogel–und Schweinegrippe fiel das BAG durch Hyperventilieren auf.
    • Leica 06.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Klar, und wenn es dann wegen den ergriffenen Massnahmen zu keiner Pandemie kommt, dann stehen Leute wie du hin und sagen: "Seht ihr, ist ja gar nichts passiert! War alles nur Panikmache."
    • NathanBiel 06.03.2020 10:27
      Highlight Highlight Was du alles weisst über mich...
  • c_meier 06.03.2020 05:38
    Highlight Highlight noch nicht lange her wurde hier China als unfähig abgetan mit Krisen umzugehen...

    sollen denn keine Züge mehr fahren? dann sind Sie auch wieder ausgesperrt oder nicht? 😉
  • Mike Milligan 06.03.2020 05:35
    Highlight Highlight Wenn man den ÖV schon nicht schliesst, sollte man wenigstens mehr Wagen an die Zugkomposition anbringen. Die SBB täte gut daran auch Hinweisschilder mit Verhaltensregeln anzubringen und Desinfektionsmittel wäre auch nicht verkehrt.
    • peterpan42 06.03.2020 08:30
      Highlight Highlight Mal abgesehen davon, dass wir nicht mehr Wagen zur Verfügung haben, die Züge jetzt schon die Maximallänge d der Perrons erreichen, glaube ich nicht, dass sich die Pendler dadurch besser in Zug verteilen würden - oder würdest du quer durch den Zug laufen, in der Hoffnung auf ein freies Abteil?
    • Leica 06.03.2020 09:01
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass zu den Hauptverkehrszeiten vermutlich eh die meisten Wagen im Einsatz sind.
  • Selbst-Verantwortin 06.03.2020 05:34
    Highlight Highlight Danke für diesen Beitrag!
    Solange der ÖV und Schulen nicht eingeschränkt werden, sind alles andere Alibi-Massnahmen.
    Entweder keine oder dann frühzeitig und konsequent (zB hätte die frühe Grenzschliessung zu Italien etwas bewirkt, jetzt sind alle Grenz-Massnahmen hinfällig).
    • Wiedergabe 06.03.2020 07:57
      Highlight Highlight Selbstverantwortin, eine Grenzschliessung zu Italien?
      Sie wissen schon dass ein Schweizer die Krankheit in die Schweiz gebracht hat. Hätten sie dem auf unbeschränkte Zeit die Rückreise verbieten wollen? Oder Italien zu zwingen für diese Leute an der Grenze eine Quarantäne einzurichten?
      Was ist mit Schweizern die im Ausland leben? Was ist mit ausl. Pflegepersonal, das dringend benötigt wird? Was ist mit Leuten die in den Ferien waren und per Flugzeug zurückkommen wollen?
      Zum Glück entscheiden Leute die auch etwas weiter denken können über solche unnützen und unrealistschen Massnahmen.
    • Selbst-Verantwortin 06.03.2020 10:12
      Highlight Highlight Stellen sie sich vor, fast jede sinnvolle Massnahme hat heftige Konsequenzen. Halbgares wirkt leider nicht.

      Und Leseverständnis: ich sage nicht, man hätte das tun sollen, ich zeige nur, dass es entweder sehr heftige, konsequente Massnahmen sein müssen oder halt Alibi bleibt. Die Realität beweist leider, dass die bisherigen nicht viel gebracht haben.
      Wenn das nicht der Anspruch ist: OK.
      Wenn mehr erreicht werden will: dann braucht es anderes.
      Was richtig gewesen wäre, wissen wir alle (noch) nicht.
    • TomteTummetott 06.03.2020 12:34
      Highlight Highlight Genau: Wir wissen es noch nicht, weshalb wir es jetzt schon heftigst kritisieren sollen...
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Coronavirus in der Schweiz: Die Zahlen aus den Kantonen

Die neuesten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit zum Coronavirus wurden am Freitagmittag publiziert. Im Vergleich zum Donnerstag sind damit über 250 neue Fälle dazugekommen. Damit haben sich bisher in der Schweiz insgesamt 1121 Personen mit dem Virus aus China angesteckt. Einige Patienten gelten aber bereits wieder als geheilt. Weil das BAG langsam an seine Grenzen in der Erfassung der Patienten stösst, werde man in Zukunft die Zahl der Patienten nicht mehr zählen sondern errechnen.

Dafür …

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