Schweiz
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Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten, BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Situation des neuen Coronavirus (2019-nCoV) im Medienzentrum Bundeshaus in Bern, am Freitag, 21 Februar 2020. (KEYSTONE/Anthony Anex)

«Es ist nicht einfach, mich in Panik zu versetzen», sagt Daniel Koch und bleibt an Medienkonferenzen stets die Ruhe selbst. Bild: KEYSTONE

Das Gesicht der Krise – so tickt «Mr. Coronavirus» Daniel Koch

Daniel Koch ist derzeit auf allen Kanälen zu sehen. Der oberste Corona-Beschützer redet nie um den Brei herum und bleibt stets die Ruhe selbst. Seine Ex-Arbeitskollegin sagt, woher der 64-Jährige seine Kraft nimmt – und wie ihn Bürgerkriege in Afrika prägten. Ein Portrait.



Er hat den derzeit wohl verantwortungsvollsten Job der Schweiz. Seit Wochen ist Daniel Koch, Leiter Übertragbare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit (BAG), auf allen Kanälen präsent. Mit einer stoischen Ruhe informiert «Mr. Coronavirus» die Schweizerinnen und Schweizer, redet nie um den Brei herum: «Die Lage ist ernst und wird immer ernster. Es ist unwahrscheinlich, dass wir in der Schweiz keine Todesfälle haben werden», sagt der 64-Jährige am Mittwoch und trägt dazu eine schwarz-weiss-gestreifte Krawatte. Nicht einmal 24 Stunden später vermeldet das BAG den ersten Corona-Todesfall in der Schweiz.

Seiner belegten Stimme ist die Müdigkeit anzuhören. Von Sitzung zu Sitzung, von Mikrofon zu Mikrofon: Koch hat in den letzten Tagen manchmal bis um 2 Uhr gearbeitet und stand in der Früh schon wieder auf der Matte.

Woher nimmt er diese Kraft? «Er braucht wenig Schlaf und kann gut mit seinen Ressourcen umgehen», sagt eine frühere BAG-Arbeitskollegin von Koch im Gespräch mit watson. Sie will aus persönlichen Gründen anonym bleiben.

«Es ist nicht einfach, mich in Panik zu versetzen.»

Daniel Koch

Abgehackte Hände in Afrika

Koch habe in seinem Leben schon viel erlebt. Vor seiner Zeit beim BAG war er 14 Jahre als Arzt für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) unterwegs, hat viel Schlimmes gesehen. In schrecklichen Bürgerkriegen wie in Sierra Leone, wo Kindersoldaten Hände abgehackt wurden. «In Afrika lernte er, Ruhe und Gelassenheit zu bewahren. Sonst kann man dort nicht arbeiten», sagt die Bekannte weiter. Die Zeit auf dem schwarzen Kontinent habe ihn hart und geduldig gemacht. «Es ist nicht einfach, mich in Panik zu versetzen», sagte Koch denn auch zum Blick.

Daniel Koch, Leiter Abteilung uebertragbare Krankheiten BAG, spricht waehrend einer Medienkonferenz ueber die Situation des Coronavirus, am Montag, 24. Februar 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Unterarme auf dem Tisch, Körper leicht nach vorne gebäugt: Daniel Koch bleibt auch im Scheinwerferlicht die Ruhe selbst. Bild: KEYSTONE

Der Arzt arbeitet seit 2002 beim BAG, wo er unter anderem in Taskforces gegen die Sars-Krise und die Vogelgrippe mitwirkte. 2019 kämpfte er in seiner Funktion gegen die Ausbreitung der Masern in der Schweiz.

«Er kann wahnsinnig gut mit Menschen umgehen.»

Gute Freundin über Daniel Koch

Nun hat er es beim Coronavirus mit einer ungleich grösseren Aufgabe zu tun. «Er zieht seine Energie aus der Herausforderung und geht in seinen Aufgaben total auf», sagt die Arbeitskollegin weiter. Sein Charakter helfe ihm, den Job zu bewältigen. «Er ist ein sehr empathischer Mensch und kann wahnsinnig gut mit Menschen umgehen.» Weiter könne er sich emotional gut distanzieren – etwa vor vorlauten Journalistenfragen, die er sich dieser Tage oft anhören muss. «Er hat viel Verständnis, dass man ihn und die kommunizierten Massnahmen gegen das Coronavirus nicht immer sofort versteht», sagt Bekannte weiter.

Seine letzte grosse Mission

Das Coronavirus ist die letzte grosse berufliche Mission Kochs. Am 13. April feiert er seinen 65. Geburtstag und sollte eigentlich in Pension gehen. Womöglich bleibt er aber nun noch länger an Bord, je nachdem wie sich die Situation in der Schweiz weiterentwickelt. Ein Chefwechsel mitten in der Corona-Krise käme wohl zur Unzeit.

Kraft tanken kann Koch bei seinem grossen Hobby, seinen zwei Boxer-Hunden. Zeit für Geländerennen (Canicross) mit den Vierbeinern hat der Vater zweier erwachsener Töchter aber momentan nicht. Die Hunde musste er nun wegen der grossen zeitlichen Belastung in den Hort geben, wie der Blick weiter schreibt. «Irgendwann wird auch er an seine Grenzen kommen», sagt die Bekannte.

Koch engagiert sich nicht nur für notleidende Menschen, sondern auch für Tiere. Er ist in der Stiftung Certodog aktiv, die sich für das Wohl der Hunde einsetzt. Dort gab er vor einigen Jahren Kurse zum Thema «Erste Hilfe beim Hund – Theorie und Praxis».

Koch gibt sich privat bedeckt. Er ist weder auf Facebook, Twitter noch Instagram auf die Schnelle auffindbar.

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52Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alexis_BE 07.03.2020 12:29
    Highlight Highlight Die Bevölkerung hat über Mitteilungen wie viele durch den Coronavirus Infizierte zu zählen sind keine wahre und richtige Information.

    Die Anzahl der Infizierten ist eine Zahl welche ständig zunimmt und nicht repräsentativ sein kann. Die daran wieder Geheilten müssen aus diesen Zahlen verschwinden. Die sind nicht mehr infiziert.
    Die gesamte Zahl der am Ende dieser Geschichte vom Virus befallenen kann am Schluss in den Statistiken ihren Eingang finden.

    Mit der Anzahl erkranken zur JETZIGEN Zeit hat man auch eine klare Info über die tatsächliche Verbreitung und des tatsächlichen Problems.



  • TheGoblin 06.03.2020 11:57
    Highlight Highlight In Zeiten der Krise und Unruhe wenden sich die Menschen an genau solche Anker. Ich wünsche Hrn. Koch und seiner Familie viel Kraft & Unterstützung.
  • Rethinking 06.03.2020 06:02
    Highlight Highlight Ein Chef wie man ihn sich wünscht... Emphatisch, Ruhig, Konzentriert, klar, kommt auf den Punkt. hat es nicht nötig den Schauspieler zu geben und im Rampenlicht zu stehen...
  • Zat 05.03.2020 23:40
    Highlight Highlight Gerade heute habe ich gedacht, Daniel Koch wäre ein guter Bundesrat. Behält die Ruhe, erklärt verständlich, nennt die Dinge beim Namen, gibt auf unterschiedlichste Fragen kohärente Antworten, etc. Wir brauchen ihn zurzeit hier. Aber ich würde ihm schon mal eine Verschnaufpause gönnen.
  • Rueyres 05.03.2020 20:49
    Highlight Highlight Auch der Untertitel ist schlecht gewählt. Leider muss das "dunkle Afrika" - Bild herhalten für die Story.

    Das Abtrennen der Hände der Zivilbevölkerung (nicht der Kindersoldaten!) war übrigens die grausame Kriegsstrategie der Rebellen im sierra leonischen Bürgerkrieg um Wahlen zu verhindern.
  • Simon LeBon 05.03.2020 19:45
    Highlight Highlight Herr Koch ist vermutlich brillant. Er arbeitet in Bern. Raucht filterlose Zigaretten und ordnet eine landesweite Krise. Er erinnert mich stark an Peter Siegenthaler. In einer ählichen Rolle 2001. Beim Grounding der Swissair. Auch damals war die Aufregung gross. Schön besitzt unser Land so unaufgeregte Menschen, die unserem Land, bei Bedarf, einen inneren Kompass verleihen. Unterbezahlt.
  • philmore 05.03.2020 18:55
    Highlight Highlight Was soll eigentlich an dem Corona-Virus gefährlich sein?
    Ausser dem Hype der Medien und gewissen Menschen, die in eine Pseudo-Sicherheit leben? Ich denke mal es sterben weltweit mehr Menschen am Hungertot, an Verkehrsunfällen, oder der saisonalen Grippe. Wo bleibt der Ticket zu diesen Themen. Der westliche Mensch geht studieren und bildet sich was auf seine Diplome ein aber kann seinen gesunden Menschenverstand nicht mehr brauchen.
    • Mia_san_mia 05.03.2020 21:32
      Highlight Highlight 😴
    • Butschina 06.03.2020 02:08
      Highlight Highlight Wer den gesunden Menschenverstand einschaltet, sieht, dass es für unseren Alltag recht viele Folgen hätte, wenn plötzlich die halbe Belegschaft eines Spitals, eines Coops oder anderer Zweige krank wäre. Daher ist das Ziel des BAGs, die gleichzeitigen Krankheitsfälle so tief wie möglich zu halten.
      Bei einen neuen Virus ist niemand immun gegen den Erreger. Somit stecken sich deutlich mehr Menschen damit an und werden krank. Grippeviren treten immer wieder in anderen Konstellationen auf. So gibt es immer Menschen die bereits immun sind und mit der Impfung kann Prävention betrieben werden.
    • philmore 06.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Hmm die wenigsten merken überhaupt dass sie das virus haben, geschweige werden sie krank davon. Alles Panikmache, weil niemand Eier hat und alle im gleichen aufgeblasenen Strom schwimmen... jetzt gehen ja erst recht alle zum arzt in den Notfall, kaufen alle gesichtsmasken auf ... und am nächstes Jahr fragen sich wieder alle wieso die kosten im Gesundheitswesen explodieren... hmm anstatt panik verbreiten lieber den leuten erzählen wie sie ihr Imunsystem stärken können ... aber der mensch der 1. Welt liebt diese Dramen und möchtegern Problemchen ...
  • lostwatch 05.03.2020 18:41
    Highlight Highlight Erst wenn Koch nervös wird, geh ich Konserven hamstern 🧘🏼‍♂️.
    • Stromer5 05.03.2020 22:45
      Highlight Highlight 😁😁
      Hat was 👍😀
  • gecko25 05.03.2020 17:56
    Highlight Highlight Sorry für meinen vorherigen Kommentar. hab einen Absatz übersprungen und den Zusammenhang zu seinen vorherigen Aufgaben beim Bund verpasst.
  • KrasseChecker 05.03.2020 17:56
    Highlight Highlight Ich schaue alle PKs und er ist einigermassen symphatisch, doch er kommuniziert nicht Klartext. Die Informationen kommen immer erst dann, wenn sie müssen und nicht mehr hinausgezögert werden können. Für mich hat die Führung bei dieser Krise keine Qualitäten und das werden wir an den massiv steigenden Fallzahlen und Todesfällen sehen. Alles was Koch gesagt und getan hat, wusste ich als Laie durch Eigenrecherche bereits Tage vorher und es ist mir bis dato ein Rätsel, warum nicht endlich eine Massenquarantäne angeordnet wird, denn es wird sowieso eine geben müssen.
  • vpsq 05.03.2020 17:54
    Highlight Highlight Vielen Dank an Herrn Koch und sein Team für diese schwierige und oft auch undankbare Arbeit.
  • gecko25 05.03.2020 17:52
    Highlight Highlight Wieso er mit dem Coronavirus eine ungleich grössere Herausforderung als mit abgehackten Kinderhänden hat, erschliesst sich mir bei aller derzeitigen Problematik nicht wirklich
  • Enliro89 05.03.2020 17:46
    Highlight Highlight Krise.😂😂
    • Tobi-wan 05.03.2020 23:38
      Highlight Highlight Ja z.B. bereits für Veranstaltungs-, Licht- und Tontechniker, die aktuell keine Aufträge haben und ihre MA nicht mehr lange zahlen können.
    • NathanBiel 06.03.2020 05:58
      Highlight Highlight Ja, aber nicht wegen dem Coronavirus sondern wegen dem BAG und den unsinnigen Verboten.
  • Fairness 05.03.2020 17:01
    Highlight Highlight Wenn zwei, drei Wochen möglichst alle mit nicht überlebenswichtigen (nicht finanziell) Jobs zu Hause blieben, wäre das Virus so gut wie ausgehungert und verschwunden!
    • Kruk 05.03.2020 17:12
      Highlight Highlight Leider hängt fast alles zusammen.


      Also ich würde sofort mitmachen.
    • Phrosch 05.03.2020 18:26
      Highlight Highlight Fairness, wenn das so einfach machbar wäre. Wenn man anfängt zu überlegen, wird es immer komplexer. Auch daheim müssen wir essen. Da wir daheim sind, muss irgend ein Lieferdienst Einkäufe oder fertiges Essen liefern. Die müssen Nachschub bekommen, der von jemandem produziert werden muss...
  • Holzkopf 05.03.2020 16:35
    Highlight Highlight Irgendwie befremdet es mich, dass seine Person und sein persönlicher Hintergrund mit seiner jetzigen Funktion im Krisenmanagement bzgl. SARS-CoV-2 in Verbindung gebracht werden.
    Ich habe grossen Respekt vor seiner Arbeit und seinem Einsatz, sowohl aktuell als auch früher.
    Aber dass jetzt die abgehackten Hände reisserisch in den Titel gesetzt werden ohne inhaltlichen Zusammenhang zur aktuellen Aufgabe, das lenkt doch nur vom Inhalt seiner Arbeit ab.

    Ich bin ich gegen Personenkult, egal ob im Positiven oder Negativen.
    Zudem werden alle Entscheide auf ein Team abgestützt gefällt.
    • Holzkopf 05.03.2020 17:15
      Highlight Highlight Finde ich gut, dass der Titel nun angepasst wurde 👍
  • uvara 05.03.2020 16:28
    Highlight Highlight Die Schweiz kann sich glücklich schätzen, dass uns ein so kluger, ruhiger und besonnener Mann wie Daniel Koch durch diese Krise schifft. Danke!
  • ray c 05.03.2020 16:28
    Highlight Highlight Nur wer viel schläft, ist leistungsfähig.
    • Safag83 05.03.2020 18:38
      Highlight Highlight Grundsätzlich hast du ja recht, aber ich stimme dir trotzdem nicht zu!😄
      Nicht wer viel, sondern wer genügend schläft ist leistungsfähig und dies ist bei jedem einzelnen unterschiedlich.
      Du kannst mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass der Mensch in extremen Situationen auch mehr zu leisten vermag als normal.😉
      Meines Erachtens macht Er und das BAG nach wie vor einen vorbildlichen Job.
      Ich wünsche ihm, dass er seinen wohlverdienten Ruhestand sobald als möglich antreten darf und die verpassten Stunden genüsslich ausschlafen kann.
      I dem Sinn - kei Panik,lueged uf Eu und bliibed Gsund.



    • ray c 05.03.2020 18:44
      Highlight Highlight Nein ist es nicht, ask Matthew Walker, he knows!!
    • ray c 05.03.2020 19:50
      Highlight Highlight @Safag83 dir stimme ich zu.
      @Optimist dir stimme ich nicht zu.
  • Sherlock_Holmes 05.03.2020 16:25
    Highlight Highlight Die geschilderten Eigenschaften von Herrn Koch kann ich mir vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen sofort vorstellen.

    Man trifft sie oft bei Menschen, die in ihrem Beruf und Leben mit menschlich sehr herausfordernden, schwierigen Situationen konfrontiert sind.

    Nur wenigen gelingt das auf so lange Zeit, mit einer solchen Leidenschaft, ohne auszubrennen. Dennoch geht es auch für sie nicht ohne persönliche Verluste. Der Preis ist oft hoch, wie auch die Erfüllung, die sie daraus schöpfen.

    Solchen Menschen gilt mein allergrösster Respekt und Dank.

    Der Titel des Artikels ist jedoch unangebracht.
    • grumpygirl 05.03.2020 16:42
      Highlight Highlight Stimme 100% überein.

      Sind diese Überschriften im 20Min-/Frauenzeitschriften-Style neu oder ist es mir bis jetzt nie aufgefallen?

      An die Redaktion: Wir lesen eure Artikel auch ohne melodramatische (und geschmacklose) Titel :)
    • Mat_BL 05.03.2020 17:57
      Highlight Highlight Danke @Watson Team, dass ihr den Titel nun angepasst habt.
    • Schottisch_halbhöch 05.03.2020 21:22
      Highlight Highlight Alles gesagt und geschrieben! Danke
  • Der Buchstabe I 05.03.2020 16:22
    Highlight Highlight Schön zu sehen, dass nebst den ganzen Holzköpfen auch überaus kompetente Leute wie Herr Koch für den Staat arbeiten. Ich hätte gern mehr von seiner Sorte!
  • Raddadui 05.03.2020 16:16
    Highlight Highlight Ein absoluter Lichtblick in dieser panischen Zeit. Seine Interviews und Pressekonferenzen sind eine Wohltat. Guter Mann für diesen Job!
    Danke, Herr Koch!
  • Pukelsheim 05.03.2020 16:09
    Highlight Highlight Zu einem Koch gehören drei Kellner!
    • Ceci 05.03.2020 16:46
      Highlight Highlight Ich verstehe den Sinn Ihres Kommentars nicht @marshwan
    • Mia_san_mia 05.03.2020 21:38
      Highlight Highlight @Marshawn: Was meinst Du damut?
    • Pukelsheim 05.03.2020 23:08
      Highlight Highlight Naja, diese Redewendung passt einigermassen. Jeder noch so gute Koch braucht Leute, die ihn unterstützen. Auch Herr Koch hat sicherlich viele gute Leute an seiner Seite – die aber im Hintergrund bleiben. Möchte aber selbstverständlich nicht den Fokus von ihm wegnehmen. Er macht das super!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Else 05.03.2020 16:08
    Highlight Highlight Danke für dieses Portrait, sehr interessant.Die Ruhe die Herr Koch ausstrahlt beeindruckt mich. "Krisenfest" ist ein Wort, das mir jeweils in den Sinn kommt wenn ich ihn im Fernsehen sehe.

    Merci, Herr Koch!
  • G. Samsa 05.03.2020 16:05
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Peter R. 05.03.2020 16:04
    Highlight Highlight Ein grosses Kompliment an Herrn Koch und sein Team. Es ist absolut vorbildlich wie das BAG die jetzige schwierige Situation meistert - da könnten sich einige Nachbarstaaten davon eine Scheibe abschneiden.
    Die ewigen Kritiker auch in diesen Foren, die vor allem das Corona-Virus immer ins Lächerliche ziehen, sollten endlich die Klappe halten.
    • uicked 05.03.2020 16:15
      Highlight Highlight Nein.
      Die Sache ist aufgeblasener als Trump.
    • Mia_san_mia 05.03.2020 16:29
      Highlight Highlight So ist es 👍🏻
    • Peter R. 05.03.2020 17:07
      Highlight Highlight uicked@ Joaquin@
      Merken Sie nicht, dass Sie nur noch peinlich sind mit Ihren Aussagen.
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