Schweiz
Schaffhausen

FDP verteidigt zweiten Sitz in Schaffhausen – Martin Kessler und Walter Vogelsanger (SP) gewählt

Martin Kessler, links, (FDP) und Walter Vogelsanger, rechts, (SP) strahlen nach ihrer Wahl in den Regierungsrat in Schaffhausen am Sonntag, 28. August 2016. Die Sitzverteilung in der Schaffhauser Kant ...
Strahlen um die Wette: Martin Kessler (FDP) und Walter Vogelsanger (SP), die beiden neuen Schaffhauser Regierungsräte. Bild: KEYSTONE

FDP verteidigt zweiten Sitz in Schaffhausen – Martin Kessler und Walter Vogelsanger (SP) gewählt

28.08.2016, 15:1128.08.2016, 15:58

Martin Kessler (FDP) hat es geschafft. Er konnte für seine Partei den zweiten Sitz im Schaffhauser Regierungsrat verteidigen. Ebenfalls neu gewählt wurde Walter Vogelsanger (SP). Die drei Bisherigen wurden in ihrem Amt bestätigt.

Damit haben weiterhin SVP und FDP je zwei Sitze inne, für die SP bleibt es bei einem Sitz. Der Partei ist es erneut nicht gelungen, ihren vor 16 Jahren verlorenen zweiten Sitz zurückzuerobern.

SVP mit dem besten Resultat

Mit 15'451 Stimmen erzielte Ernst Landolt (SVP) das beste Resultat. Auf den Plätzen folgen Christian Amsler (FDP) mit 14'858 Stimmen und Rosmarie Widmer Gysel (SVP) mit 13'915 Stimmen.

Martin Kessler (FDP) erhielt 12'106 Stimmen, Walter Vogelsanger (SP) 11'373. Kurt Zubler (SP) lag mit 10'431 Stimmen zwar über dem absoluten Mehr, schied aber als überzählig aus. Das absolute Mehr lag bei 9412 Stimmen.

Keine Chancen für AL und ÖBS

Die Wahlbeteiligung betrug 59,1 Prozent. Deutlich zurück lagen dagegen die beiden AL-Kandidatinnen Linda de Ventura mit 4731 Stimmen und Susi Stühlinger mit 3960 Stimmen sowie Jürg Biedermann (ÖBS) mit 3884 Stimmen.

Die Vorsteherin des Innern, Ursula Hafner-Wipf (SP), und Baudirektor Reto Dubach (FDP) hatten sich nicht wieder zur Wahl gestellt. Dienstälteste ist nun Finanzdirektorin Rosmarie Widmer Gysel, für die am 1. Januar die vierte Amtszeit beginnt. Erziehungsdirektor Christian Amsler ist seit 2010 im Amt. Volkswirtschaftsdirektor Ernst Landolt wurde 2011 gewählt. (egg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Baut die Schweiz am falschen Ort den Verkehr aus? Röstis Pläne sorgen für Kritik
Der Bundesrat gibt grünes Licht für Milliardenprojekte wie den Durchgangsbahnhof Luzern oder den Grimseltunnel. Setzt er damit die Prioritäten falsch – und verunmöglicht rasche Verbesserungen?
In der Zürcher S10 treffen Touristen, die auf den Uetliberg fahren, auf Berufspendler auf dem Weg ins Büro. In den Stosszeiten fährt sie alle 10 Minuten, künftig soll der 7,5-Minuten-Takt gelten. Schon heute sind die Züge oft verspätet. Deshalb plant die Betreiberin, die SZU, einen neuen Doppelspurabschnitt. Er ist mit 25 Millionen Franken günstig – und Testsieger. Kein zweites Projekt hat in der Wirkungsbeurteilung des Gutachtens, das ETH-Professor Ulrich Weidmann für Verkehrsminister Albert Rösti (SVP) erstellt hat, besser abgeschnitten.
Zur Story