Schweiz
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Das neue Schuljahr naht – doch es fehlen die Lehrkräfte



Viele Schulen in der Schweiz suchen noch immer fieberhaft nach Lehrerpersonen für das kommende Schuljahr. Vor allem in Kindergärten und Primarschulen ist es schwierig, genügend Lehrkräfte zu finden, berichtet SRF.

In Bern mussten für das laufende Schuljahr bereits Studierende der Pädagogischen Hochschule eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler wurden folglich von Personen unterrichtet, die ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben. Es ist nicht auszuschliessen, dass dies auch im kommenden Schuljahr der Fall sein wird. In Bern werde man allenfalls auch auf pensionierte Lehrkräfte zurückgreifen, so Erwin Sommer, Vorsteher des Amtes für Kindergarten und Volksschule gegenüber SRF.

Ähnlich sieht die Situation in Zürich aus. Bis Mitte Juni waren noch 350 Stellen unbesetzt. Auch der Zürcher Notfallplan sieht vor, dass pensionierte Lehrer ins Klassenzimmer zurückgeholt werden.

Die Lage wird sich in Zukunft noch weiter zuspitzen. «Ich befürchte, dass es für die nächsten fünf Jahre wirklich dramatisch wird, weil wir einen historischen Höchststand bei den Schülerzahlen haben», so Beat Zemp, Präsident des Dachverbandes der Schweizer Lehrkräfte LCH. 2027 wird es schweizweit 14 Prozent mehr Schülerinnen und Schüler geben als noch heute. Das fordert Tausende von zusätzlichen Lehrkräften.

(ohe)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Garp 25.06.2019 13:09
    Highlight Highlight Als Primarl. kann man keine Karriere machen. Früher war man sehr selbständig, heut muss man immer mehr Rechenschaft ablegen, Formulare ausfüllen, Statistiken führen, viel Papierkram, Sitzungen. Politiker (Laien) reden rein.

    Jeder meint er sei Fachmann für Schule, weil jeder mal zur Schule ging.

    Lehrer und die Schule werden ständig angefochten, kaum Unterstützung.

    Angesichts der Arbeit die man leistet und der Verantwortung, die man hat und der vielen Kompetenzen, ist der Lohn mies.

    Männer auf Primarstufe müssen riskieren als pädophil angesehen zu werden, bei ganz normalem Verhalten.
    • Ali G 25.06.2019 14:52
      Highlight Highlight Sehr treffend formuliert Garp
      Ich hatte das Glück mit sehr starken Lehrern aufzuwachsen. Jeder ein leidenschaftlicher Experte auf seinem Gebiet.
      Nur haben alle den Leherberuf verlassen, von oben nur noch Bürokratie und die Eltern haben ihnen mit den Anwälten jede Phantasie ausgetrieben bis sie nur noch nach Lehrplan arbeiteten.
  • Bits_and_More 25.06.2019 10:47
    Highlight Highlight Übrigens, zum Vorwurf dass bei der Bildung immer mehr gekürzt wird, hier die Daten vom BFS.

    Ja, wir haben einen Mangel an Lehrkräft, doch es wäre doch zu einfach, dies einfach immer auf das liebe Geld zu schieben. Das Geld ist bei einem Beruf nur ein sehr kurzfristiger Anreiz, da gibt es viel wichtigere Aspekte.
    Benutzer Bild
    • ingmarbergman 25.06.2019 12:50
      Highlight Highlight Statistiken muss man auch lesen können, gell.

      Das Thema sind Lehrer in der Volksschule, also Kindergarten, Primar, Sek, Gymnasium.
      Die gesamtschweizerischen Bildungsausgaben steigen, weil immer mehr in tertiäre Bildung investiert wird, die Grundstufe hingegen stagniert. Ausserdem ist die Volksschule mehrheitlich von den Kantonen finanziert. Das ist dort wo die grossen Sparpakete gemacht werden (z.B. Luzern).

      Wenn du mit Geld Lohn meinst, dann hast du Recht. Das ist für viele Lehrer kein Grund zu klagen. Aber gespart wird eben und vor allem auch bei der Infrastruktur, Klassengrössen, etc.
    • Bits_and_More 25.06.2019 13:50
      Highlight Highlight Leider ist das Bild nicht wirklich gut aufgelöst worden. Aber auch die Bildungsausgaben auf kantonaler Ebene sind die letzten Jahrzehnte gestiegen. Natürlich sind auch die Anforderungen an Infrastruktur und je nach Jahrgang die Anzahl Kinder gestiegen. Das habe ich nicht berücksichtigt.
    • Resche G 25.06.2019 23:10
      Highlight Highlight Egal was die gründe Sind. Wenn es zu wenig Lehrer /innen hat gibt es keinen anderen Weg als die Anreize so weit zu erhöhen bis es wieder genügend hat. Genügend Lehrer/innen ist einfach ein muss.

      Da wir niemanden Zwingen können müssen wir einfach soviel Lohn bezahlen bis das Angebot wieder stimmt. Andere Idee ?
  • Nick Name 25.06.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich verstehe die Unlust junger Menschen insbesondere auf den Job als Kindergarten-, Unter-, Mittelstufenlehrperson, solange sich die Höhe des Lohns im Vergleich vor allem zur Gymnasialstufe derart umgekehrt proportional zur Höhe der Verantwortung für die Entwicklung des einzelnen Menschen verhält; habe selbst die Primarlehrerausbildung, aber bin da ganz schnell raus.
    Und heute ist das Verheizpotenzial durch die fortlaufend steigenden Ansprüche von allen Seiten noch mal einiges höher als damals.
    • babbedibubbedi 25.06.2019 13:15
      Highlight Highlight Ich kann Ihren Unmut teilweise verstehen. Dass ein Gymnasiallehrer mehr verdient sollte aber auch logisch sein. Auch er trägt eine grosse Verantwortung. Zudem studiert der Gymnasiallehrer 5 Jahre für einen Masterabschluss plus mind. 1 Jahr für das pädagogische Diplom im Gegensatz zu den 3 Jahren die ein Primarschullehrer studieren muss.
    • Nibu 25.06.2019 15:37
      Highlight Highlight 3 Jahre auf 35 Jahre Berufsleben sind nicht gerade viel.
      Aufsichrspflicht ist bei 7 bus 12 Jährigen wohl mehr Verantwortung als bei 13 bis 18 Jährigen.
      Lehrer im Gymi reden schnell mal von Eigenverantwortung ... .
      Wers schafft, schaffts, wer nichr, nicht.
    • Nick Name 25.06.2019 16:24
      Highlight Highlight Das Argument der Ausbildung erwartete ich. Ich finde es völlig falsch. Drei Jahre länger studieren (im Vergleich zu Kindergartenlehrpersonen) sollen übers Berufsleben gerechnet Grund sein für hunderttausende Franken mehr Lohn? Ein Beispiel: Maximallohn KG in BE: 116'000, Gym in BE: 162'000 (https://www.watson.ch/schweiz/wirtschaft/454150654-so-viel-verdient-dein-lehrer-der-grosse-schweizer-lohnreport-2018).
      Dieses Argument kann doch nicht ernst gemeint sein?!
      Und natürlich trägt ein(e) Gymerlehrer(in) auch Verantwortung – aber der Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung ist sicher kleiner.
  • Lucida Sans 25.06.2019 10:39
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich verstehe das nicht! Immer wieder liest und hört man, wie bequem so ein Lehrerleben ist. Lächerlich wenige Wochenstunden, endlose Ferien, keine Auseinandersetzung vom ‚wirklichen Leben’. Und das alles zu einem horrend hohen Fantasielohn.

    Unverständlich, dass die PHs nicht überfüllt sind mit Bewerbern, die sich einen grossartigen Traum erfüllen möchten.
    • BRUSSELL 25.06.2019 13:46
      Highlight Highlight Auch noch Jahre nach ihrem Stellenantritt sehe ich Kollegen und Kolleginnen regelmässig Wochenenden und Ferien durcharbeiten. Überstunden werden nicht angerechnet. Der Lohn ist für die Arbeitsbelastung gering, besonders auf niedrigen Schulstufen. Dann kann die Arbeit äusserst belastend sein, weil man konstant persönlich exponiert ist und für alles mögliche verantwortlich gemacht wird.
      Wer Lehrerin oder Lehrer wird, tut dies meist aus einem Gefühl der Berufenheit oder anderen ideologischen Gründen und sicher nicht, weil es ein Schöggelerjob ist.
    • Lucida Sans 26.06.2019 18:06
      Highlight Highlight @JoWu. Hätte ich unter mein Post noch „Zynismus off“ schreiben sollen? Vielleicht.
      Ergänzend zu Ihren Ausführungen möchte ich noch an jene Kollegen erinnern, die sich mit der Hilfe von Psychopharmaka, Alkohol, diverser Therapien, psychosomatischer Krankheiten, etc. durch ihre Tage bis zur Pensionierung hangeln. Gute, engagierte Leute, die alles geben und denen man von aussen nichts anmerkt.

  • pamayer 25.06.2019 10:05
    Highlight Highlight was ist teurer als bildung?
    keine bildung.
  • pamayer 25.06.2019 10:04
    Highlight Highlight löhne rauf.
    überstunden bezahlen.
    pflichtlektionen runter.
    schulleitungen partei ergreifen für lehrpersonen statt für anwalt der eltern.
    griffigere disziplinarmassnahmen.
    schülerinnen und schüler von der volksschule ausschliessen können.

    dann ist der lehrer*innen mangel rasch behoben.
    • Garp 25.06.2019 12:57
      Highlight Highlight Wenns so einfach wäre. Ist es aber nicht
    • Garp 25.06.2019 14:29
      Highlight Highlight Wie ich an anderer Stelle sagte, jeder fühlt sich kompetent, wenn es um Schule geht. Schüler von der Primarstufe auszuschliessen ist doch ein völliges Unding.
  • dorfne 25.06.2019 09:22
    Highlight Highlight Ich möchte niemals Lehrerin werden. Mobbende Schüler und Eltern, Vorgesetzte die nicht hinter den Lehrern stehen. Dauernd wird an Unterrichtsformen und Inhalten herumgeschraubt usw.. Da wird man zerrieben. Früher waren viele Lehrer Sadisten, die wegen nichts zuschlugen (hab ich selbst erlebt, obwohl ich eine passable Schülerin und ein braves Mädchen war), und bis heute hat man keinen Mittelweg gefunden.
  • auloniella 25.06.2019 09:10
    Highlight Highlight So lange von allen Seiten Lehrer für alles verantwortlich gemacht werden, sie alles unterrichten sollen, aber bitte mit weniger Lektionen und gleichzeitig ständig als Faulpelze (Du hast ja so viele Ferien bla bla) abgestempelt werden...ja solange wird es wohl nicht mehr Studierende geben. Oder die Lehrkräfte schulen sich nach ein paar Jahren um und gehen dem System verloren. Und die heute eine Lehrerausbildung anstreben tun dies oft in der Hoffnung auf ein festes Einkommen. Das sollte nicht die Hauptmotivation sein. Und bevor jemand meckert, natürlich gibt es super PH Studis, kenne einige :)
  • Ökonometriker 25.06.2019 08:42
    Highlight Highlight Warum bleiben so viele Stellen unbesetzt? Bilden wir weniger Lehrer aus als früher? Nimmt die Zahl der Schüler zu? Wechseln Lehrer in andere Branchen? Etwas mehr Hintergrundinformationen wären Hilfreich...
    • ingmarbergman 25.06.2019 09:36
      Highlight Highlight Kinderraten fluktuieren stark. Dazu kommt, dass bei einem Anstieg der Geburtenrate die Effekte in der Schule erst 6 Jahre später auftreten.
      Könnte man vorausplanen, aber Menschen ziehen ja auch um und daher schwierig.

      Dazu kommt, es ist ein freier Markt. Und da die bürgerlich regierten Kantone die Bildungskosten kürzen, kommt es genau dort zu Lehrermangel. Sehe es bei meiner Freundin die im Kt AG unterrichtet. Dabei ist es nicht mal nur der Lohn, sondern verlotternde Schulhäuser, grosse Klassen, keine Betreuung für Sonderschüler.
      Aber wenn man lieber Steuern senken will.. 🤷🏻‍♂️
    • Bits_and_More 25.06.2019 10:39
    • radiisli 25.06.2019 12:54
      Highlight Highlight Ein gewichtiger Grund:
      Die Babyboomer (eine zahlenmässig riesige Genaration) werden jetzt pensioniert. Das macht viel aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Buceador 25.06.2019 08:36
    Highlight Highlight Tja, ich (M, 28) hätte eigentlich das Diplom für die Primarstufe. Da ich aber in finanzieller Hinsicht eine gewisse Steigerung anstrebe, beginne ich im Herbst noch ein Studium in eine komplett andere Richtung. 🤷‍♂️
    • ingmarbergman 25.06.2019 10:25
      Highlight Highlight Das ist ok. Wenn es dir nur um Geld ging, war Lehrer der falsche Beruf.

      Wobei die Löhne oft nicht mal das Problem sind (wenn es nicht gerade ein Sparkanton ist - Primarschule Kt ZH mit 10 Jahren Erfahrung: 120k, was ich anständig finde).

      Das Problem ist vielmehr dass auch rundherum gespart wird: Schulhäuser werden nicht renoviert. Klassengrössen sind zu gross.
      Dazu haben viele Eltern keinen Respekt mehr von Lehrern und verlangen, dass Lehrer die Kinder erziehen (weil man es selber nicht hinkriegt).

      Da müsste man ansetzen. Bildung ist die wertvollste Ressource in unserem Land. Sparen - nope!
  • PAPY__ 25.06.2019 07:44
    Highlight Highlight Aber einen viel zu Aufwändigen Vorkurs mit viel zu Umfangreicher Abschlussprüfung (mit etwa 30% Durchfallquote). Ah ja ein Assessment gibts ja auch noch. Bravo -.-' Klar haben wir immer zu wenig Lehrpersonen...
    • ceciestunepipe 25.06.2019 09:08
      Highlight Highlight Das Problem ist weniger die Ausbildung, als viel mehr der Alltag, der gerade an Primarschulen heutzutage kaum mehr attraktiv ist.
    • ingmarbergman 25.06.2019 09:37
      Highlight Highlight Unsinn. Lehrer ist ein anspruchsvoller Job, das soll nicht jeder einfach so machen dürfen. Es ist wichtig die Qualität der Ausbildung hochzuhalten.
    • Tartaruga 25.06.2019 10:59
      Highlight Highlight Eine Durchfallquote von 30% ist viel? Da sieht's bei anderen Studiengängen ja übler aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resche G 25.06.2019 07:05
    Highlight Highlight Es gibt keinen wichtigeren Job als die Ausbildung der nächsten generation. Es ist beschämend für die Schweiz/Kt. Bern das aus Gründen bei der Bildung und den Lehrern gespart wird. Lehrer sollte ein attraktiver Beruf sein. Was bringt es genügend Ingenieure und Banker zu haben wenn wir nicht genügend Lehrer für unseren Nachwuchs haben ;(
    • Gondeli 25.06.2019 07:18
      Highlight Highlight Banker- und Ingenieursnachwuchs kommt aus
    • Gondeli 25.06.2019 07:19
      Highlight Highlight Banker- und Ingenieursnachwuchs kommt aus den Privatschulen...
    • 7immi 25.06.2019 08:20
      Highlight Highlight @resche
      Es wird ja nicht bei der Bildung gespart, sondern bei den Lehrern (Das Bildungsbudget steigt stetig). Man hat Schulleitungen und Sozialarbeiter eingeführt und Sonderschüler eingegliedert, was zusätzliches Personal benötigt. Dann kommen noch all die Deutschkurse, psychologischen Abklärungen und Therapien. Das kostet alles, schlussendlich kommt davon aber weniger bei den Kindern an. Wenn man sieht wie der (nichtlehrer-) Personalbestand an Schulen explodierte in den letzten Jahren, erstaunt dies nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RowRow 25.06.2019 07:02
    Highlight Highlight Ich sag mal, Männerförderung wäre da vielleicht die Lösung.
    • auloniella 25.06.2019 09:04
      Highlight Highlight Ja absolut. Männer zeigen aber immer noch eine Präferenz für berufe mit Status. Als Lehrer hast du oftmals den Ruf ein fauler Sack zu sein...
    • dorfne 25.06.2019 09:43
      Highlight Highlight Einverstanden und ganz ohne Genderhintergedanken. Wenn eine männliche Lehrperson sich nicht mehr getraut einem Kind die Hand auf die Schulter zu legen, weil er dann damit rechnen muss als Pädophiler angeprangert zu werden......kein Wunder halten sich die Männer von diesem Beruf fern.
    • 7immi 25.06.2019 09:57
      Highlight Highlight @rowrow
      An technischen Hochschulen werden Frauen auch gefördert, warum also nicht auch umgekehrt. Wäre sicher sicher ein Ansatz und der Gleichstellung dienend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 25.06.2019 07:01
    Highlight Highlight Da man neu ja von 3 Monaten Sommerferien spricht und Teilzeitarbeit quasi schon die Norm ist, würde ich mich zur Verfügung stellen...
    • tin-tin 25.06.2019 09:11
      Highlight Highlight Ja dann mach!
    • auloniella 25.06.2019 09:12
      Highlight Highlight Ahaha aber sicher nur Teilzeit gell. Bei 100 bist du froh wenn du die ersten Jahre mal zwei Wochen am Stück Ruhe hast...genau wegen Leuten wie dir, welche Lehrer mal pauschal als faul abstempeln ist der Beruf unter anderem so unattraktiv.
    • Lucida Sans 25.06.2019 13:57
      Highlight Highlight Na, dann los! Und viel Spass in den Ferien!

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