Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUR GEPLANTEN UMGESTALTUNG DES ZUERCHER HOCHSCHULQUARTIERS STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- The USZ Kernareal Mitte (the central core area of the University Hospital Zurich) in Zurich's university district with the Semper observatory in the foreground and the main buildings of the University of Zurich (background, left) and the Swiss Federal Institute of Technology (background, center), pictured on June 28, 2018. Zurich’s university district with the various buildings of the University of Zurich, the Swiss Federal Institute of Technology, the ETH Zurich, and the University Hospital Zurich will be redeveloped and expanded over the next few decades. (KEYSTONE/Christian Beutler)

An einer ausserordentlichen Sitzung behandelte der ETH-Rat den Antrag der ETH Zürich auf Entlassung einer Professorin am ehemaligen Institut für Astronomie, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Bild: KEYSTONE

Korruptionsvorwürfe: ETH Zürich leitet Untersuchung ein



Wegen der geplanten Entlassung einer Professorin an der ETH Zürich und nachfolgender Korruptionsvorwürfe durch eine weitere Professorin hat der ETH-Rat am Freitag beschlossen, eine Untersuchung einzuleiten. Diese soll von einer externen Stelle durchgeführt werden.

An einer ausserordentlichen Sitzung behandelte der ETH-Rat den Antrag der ETH Zürich auf Entlassung einer Professorin am ehemaligen Institut für Astronomie, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der ETH-Rat gewähre nun der betroffenen Person zunächst die Gelegenheit, zum Antrag der ETH Zürich Stellung zu nehmen.

Des Weiteren werde der ETH-Rat Vorwürfe betreffend Governance, Verteilung der finanziellen Mittel und Geschlechtergleichstellung extern untersuchen lassen.

Von Führungsmängeln an der Hochschule, Sexismus und Korruption hatte ETH-Physikprofessorin Ursula Keller letzte Woche in einem Interview mit dem Onlinemagazin «Republik» gesprochen. Es habe zu viele Ungereimtheiten gegeben, als dass man ihre Kollegin Marcella Carollo mit gutem Gewissen entlassen könnte. Als Frau sei man im Physikdepartement in einem Haifischbecken.

«Im Grunde Korruption»

Der Hochschule warf Keller gravierende Führungsmängel vor und forderte eine klare Trennung von Kompetenzen. Die ETH werde von inoffiziellen Koalitionen gelenkt, die sämtliche Macht auf sich vereinigten. «Im Grunde spreche ich von Korruption», sagte Keller. Wenn der ETH-Rat der beantragten Entlassung zustimme, fordere sie eine parlamentarische Untersuchung.

ETH-Präsident Joël Mesot erklärte am Freitag, das Interview von Keller beinhaltete massive, jedoch völlig unbelegte Vorwürfe gegen die ETH. Er habe den ETH-Rat als Aufsichtsorgan darum gebeten, die Vorwürfe zu überprüfen. Er begrüsse es sehr, dass dies nun geschehe. Das Ergebnis der Untersuchung werde «in jedem Fall Konsequenzen haben». (sda)

Schweizer Roboterwagen geht richtig steil

Deshalb ist Yoga für die Katz

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • So en Ueli 30.03.2019 00:15
    Highlight Highlight Ist die Recherche der Republik auf echten Fakten basiert? Oder haben wir das es mit heisser Luft zu tun?
    • Zwei Fallende Stimmen 30.03.2019 12:56
      Highlight Highlight Es ist eine dreiteilige Recherche, die auf unzähligen Dokumenten zum Fall basiert. Ob die Vorwürfe der Doktoranden zutreffen, konnte und musste die Republik nicht klären. Dass das ETH-Verfahren unfair und unprofessionell durchgeführt wurde, daran besteht allerdings kein Zweifel!
  • forevernewbie 29.03.2019 19:24
    Highlight Highlight der mist zieht sich ja über jahre hin..
    was da an geld verschwendet wird...🤦‍♂️
    nicht dass ich finde die jetzig eingeleitete untersuchung braucht es nicht, aber angefangen hat das mit der astroprofessorin ja vor einer gefühlten ewigkeit...
  • fireboltfrog 29.03.2019 18:36
    Highlight Highlight Frage mich ob das ohne der Recherche der Republik auch diese Wendung genommen hätte oder ob man einfach auf die Schulleitung gehört hätte... Da sieht man einmal wie gute Mittel die Pressefreiheit und gute Journalisten gegen Korruption sind.

Sonntagszeitungen: Rentenalter 67 ++ Ehrenfeier für Klaus Schwab

Im neuen Parlament nach den eidgenössischen Wahlen im Herbst zeichnet sich offenbar eine Mehrheit für ein höheres Rentenalter ab. Dies prognostiziert die «NZZ am Sonntag» mit Verweis auf eine Auswertung von neuen Kandidatenangaben bei der Onlinewahlhilfe Smartvote.

Bei dieser stimmten rund die Hälfte der Kandidierenden für den Nationalrat der Frage zu, ob das Rentenalter zum Beispiel auf 67 Jahre erhöht werden soll. Die Analyse beruht auf den Rückmeldungen von zwei Dritteln der Kandidaten. …

Artikel lesen
Link zum Artikel