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Grundsatzpapier: SP will den EU-Beitritt

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Grundsatzpapier: SP will den EU-Beitritt

18.03.2014, 19:4018.03.2014, 21:10
  • Laut dem Tages-Anzeiger haben sich in der SP-Fraktion im Bundeshaus die Euro-Turbos durchgesetzt.
  • «Es ist Zeit, die europäische Idee auch in der Schweiz wieder offen zu reflektieren und darüber zu entscheiden», heisst es in einem Grundsatzpapier der Partei.
  • Geht es nach dem Willen der SP, sollen EU-Beitrittsverhandlungen in der Schweiz wieder zum Thema werden. Allerdings wolle man den bilateralen Weg solange wie möglich weitergehen.

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«Das Wallis ist das schlechte Gewissen der Schweiz»
Nach dem Brand von Crans-Montana geht es plötzlich nicht mehr um die Opfer, sondern um angebliche «Wallisereien». Filz, Fatalismus, Vetternwirtschaft: Der Alpenforscher Boris Previšić sagt, warum das Wallis zum Prügelknaben wird – und weshalb die Schweiz damit vor allem von eigenen Versäumnissen ablenkt.
Zwei Wochen nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana spricht die Schweiz weniger über die Opfer als über das Wallis. Über Vetternwirtschaft und «Wallisereien», die sogar alt Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, selbst im Wallis aufgewachsen, kritisiert. Boris Previšić, Sie forschen seit Jahrzehnten zu Selbst- und Fremdbildern im Alpenraum und in Europa. Wie ordnen Sie solche Vorwürfe ein?
Boris Previšić: Mich hat diese Aussage überrascht. Von einer ehemaligen SP-Bundesrätin hätte ich an erster Stelle nationale Solidarität mit den Opfern erwartet. Dieser Vorwurf der «Walliserei» beruht auf Vorurteilen.
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