Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - This Feb. 19, 2014 file photo shows the WhatsApp and Facebook app icons on an iPhone in New York. More “headline-grabbing” acquisitions are likely over the coming year as businesses take advantage of a period of improving economic growth and cheap financing, according to business consulting firm EY. Facebook announced its biggest ever acquisition with a proposed $19 billion takeover of WhatsApp. (AP Photo/Patrick Sison, File)

Per Nachrichtendienst Whatsapp wurde in St.Gallen ein Kurzvideo verschickt.
Bild: Patrick Sison/AP/KEYSTONE

Per Whatsapp Kinderpornografie verbreitet: St.Galler Staatsanwaltschaft verurteilt Teenager



In der Stadt St.Gallen hat sich die Staatsanwaltschaft mit einem Handy-Kurzfilm beschäftigt, auf dem zwei bekleidete Knaben einen Geschlechtsakt nachahmen. Die Behörden waren von einer Schulleitung wegen eines kursierenden Videos mit mutmasslich kinderpornografischem Inhalt eingeschaltet worden.

Inzwischen wurde der Fall untersucht. Die Jugendanwaltsschaft sei zum Schluss gekommen, dass der Kurzfilm, auf dem zwei unter 16-jährige Knaben zu sehen seien, sexuelle Handlungen unter Minderjährigen darstelle und deshalb unter den Tatbestand der Pornografie falle, teilte die St.Galler Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Umfrage

Findest du das Urteil der Staatsanwaltschaft okay?

  • Abstimmen

160 Votes zu: Findest du das Urteil der Staatsanwaltschaft okay?

  • 29%Ja, bei solch heiklen Themen muss resolut durchgegriffen werden.
  • 70%Nein, die beiden Jungs waren ja bekleidet. Das ist doch nicht schlimm.

Die Kantonspolizei habe «eine jugendliche Person» ermitteln können, die den 20 Sekunden dauernden Film auf sein Handy geladen und ihn über WhatsApp weiterverbreitet hatte. Sie sei wegen des Besitzes und der Verbreitung von (Kinder-) Pornografie zu einer Arbeitsleistung verurteilt worden.

Die Untersuchung habe keinen Hinweis darauf ergeben, wer den Kurzfilm wo aufgenommen habe, heisst es in der Mitteilung. Auch die Identität der beiden Darsteller konnte nicht festgestellt werden. (sda)

Abonniere unseren Newsletter

Themen
4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stephan Locher 22.12.2015 12:49
    Highlight Highlight Wann kann man sich das Resultat der Umfrage ansehen ohne selbst abzustimmen?
  • wipix 22.12.2015 12:41
    Highlight Highlight Diese Urteil zeigt die wachsende Verunsicherung unserer Gesellschaft im Umgang mit den eigentlich normalen Vorgängen von Heranwachsenden (Verurteilte und Darsteller) betreffend der sexuellen Entwicklung. Neue Medien geben einfach einen etwas anderen Blick frei und diesen gilt es distanziert und unaufgeregt auszuhalten, soweit die sexuelle Integrität nicht verletzt wird.
  • C0BR4.cH 22.12.2015 11:57
    Highlight Highlight Wenn ein Schullehrer ein Video seiner Schüler beim Turnen macht, ist das in dem Fall also auch Kinderpornografie...
  • Statler 22.12.2015 11:51
    Highlight Highlight Einfach nur ein bescheuertes Urteil...

Beinahe-Crash: Zürcher Obergericht korrigiert Bezirksgericht und verurteilt Fluglotsen

Der Skyguide-Fluglotse, der einen Beinahe-Zusammenstoss zweier Flugzeuge verursacht hatte, wird für seinen Fehler bestraft. Das Zürcher Obergericht hat ihn am Mittwoch zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.

Der 36-Jährige wird wegen fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs zu einer bedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 210 Franken verurteilt. Die Probezeit beträgt zwei Jahre.

Der Skyguide-Mitarbeiter hatte im März 2011 zwei Swiss-Maschinen mit insgesamt über 260 Menschen an Bord …

Artikel lesen
Link to Article