Schweiz
Ski

SBB vereinfachen Reisen in Skiorte – Zürcher Langläufer dürfen jubeln

SBB vereinfachen Reisen in Skiorte – Zürcher Langläufer dürfen jubeln

27.11.2023, 09:5427.11.2023, 16:04
Mehr «Schweiz»
In der Region Einsiedeln gibt es beliebte Loipen.
In der Region Einsiedeln gibt es beliebte Loipen.Bild: EYZ

Die SBB wollen mit dem neuen Fahrplan touristische Destinationen wie Graubünden oder das Wallis besser anschliessen. Neu gibt es am Wochenende unter anderem zusätzliche Direktverbindungen von Genf via Zürich nach Chur und umgekehrt.

Ab dem Fahrplanwechsel am 10. Dezember fahren damit am Wochenende vier über den ganzen Tag verteilte Direktverbindungen zwischen Genf und Chur, wie die SBB am Montag mitteilten. Auf den letzten Fahrplanwechsel vor einem Jahr hin hatte das Bahnunternehmen zwei solche direkte Züge eingeführt.

Von Weihnachten bis Ostern, an Auffahrt, Pfingsten sowie von Juni bis Oktober verbindet laut Communiqué zudem neu am Samstagmorgen ein Direktzug Zürich mit Brig. Der Zug hält auch in Frutigen im Berner Oberland. Am Sonntagnachmittag fährt auf derselben Strecke ein Direktzug in die Gegenrichtung.

Langläuferinnen kriegen eigene Verbindung

Neben zahlreichen anderen Neuerungen führen die SBB in diesem Winter eine Verbindung für Langläuferinnen und Langläufer ein. Sie verkehrt direkt von Zürich nach Einsiedeln SZ, ohne Umsteigen in Wädenswil.

Die Langlauf-Verbindung fährt vom 13. Januar bis am 3. März 2024 jeweils an den Wochenenden, wie aus den Angaben zum neuen Fahrplan hervorgeht. Die Direktzüge fahren um 8.27 und 9.40 Uhr nach Einsiedeln und am Nachmittag um 15.32 und 16.38 zurück nach Zürich. Der Hinweg dauert neu 52 Minuten bzw. 44 Minuten (spätere Verbindung).

Langlaufen hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Trendsportart entwickelt. Einsiedeln mit seinem «Schwedentritt» und weiteren Loipen ist dabei eine der nächstgelegenen grösseren Destinationen für Langläuferinnen und Langläufer aus dem Kanton Zürich. (sda/jaw)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
10 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Stambuoch
27.11.2023 09:59registriert März 2015
Aber auch nur die Zürcher. Für Genf-Chur wird der IC 3 Basel-Chur in Zürich gebrochen, sprich Basel verliert im selben Masse die einzige Direktverbindung in den Osten der Schweiz.
238
Melden
Zum Kommentar
avatar
Tokyo
27.11.2023 09:56registriert Juni 2021
wie viele Leute wohl von Genf nach Chur fahren?
Wichtiger wäre es, wenn die SBB Rollmaterial einsetzen würde, dass Platz für Skis hat und vor allem Züge die lang genug sind
2110
Melden
Zum Kommentar
10
Rösti muss die SRG noch stärker in die Schranken weisen
Die Senkung der SRG-Gebühr auf 300 Franken ist ein richtiger Entscheid. Noch wichtiger aber wird die neue Konzession: Die SRG muss sich auf den Service public konzentrieren.

Albert Rösti beweist Stehvermögen. Trotz heftigem Widerstand in der Vernehmlassung hat sich der Medienminister im Gesamtbundesrat durchgesetzt. Die Radio- und Fernsehabgabe wird bis 2029 auf 300 Franken pro Jahr gesenkt. Es ist eine Art Gegenvorschlag zur Volksinitiative «200 Franken sind genug!», von der der Bundesrat nichts wissen will.

Zur Story