Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Pädophiler Schweizer in Kambodscha verlangte Sozialhilfe – Gesuch abgewiesen



Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat das Gesuch um Sozialhilfe eines seit 28 Jahren in Kambodscha lebenden Schweizers zurecht abgewiesen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Der Mann wurde wegen Pädophilie verurteilt.

Wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hervor geht, reichte der Auslandschweizer bereits einmal ein Gesuch um monatliche Unterstützung für den Lebensunterhalt ein. Dieses wurde abgelehnt.

Nach der Verbüssung einer Gefängnisstrafe wegen Pädophilie bat der heute 72-jährige Mann im Juni 2016 erneut um Sozialhilfe. Er begründete seine Anfrage damit, dass er aufgrund seiner Vorstrafen, seines Alters und mangels einer Arbeitsgenehmigung keine Anstellung mehr finde.

Die konsularische Direktion des EDA lehnte auch dieses Gesuch ab, weil die Bedingungen für die Ausrichtung von Sozialhilfe nicht erfüllt seien. Das Bundesverwaltungsgericht hat diesen Entscheid bestätigt.

Beschwerde gegen Ausweisung

Abklärungen der Vorinstanz hatten ergeben, dass der Mann möglicherweise gar nicht bedürftig ist, sondern von Einheimischen ein Hotel gepachtet hat, das dem Anschein nach in Betrieb ist. Das Bundesverwaltungsgericht hält fest, dass die Schweiz ausserdem den illegalen Aufenthalt nicht mittels Sozialhilfeleistungen unterstütze.

Aus den Akten gehe hervor, dass der Mann 2014 aus Kambodscha ausgewiesen werden sollte. Weil er dagegen eine Beschwerde eingereicht habe, sei die Sache hängig. Wann ein rechtskräftiger Entscheid vorliegen werde, sei völlig offen.

Nicht gelten lässt das Bundesverwaltungsgericht das Argument des Auslandschweizers, er könne sich einen Aufenthalt in der Schweiz nicht leisten und das Leben in Kambodscha koste viel weniger.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann ans Bundesgericht weitergezogen werden. (Urteil F-3829/2017) (aeg/sda)

Bundespolizei wird Terror-Unterstützer nicht los

Die Sozialhilfe nimmt uns Schweizern die Frauen weg!

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Nach 27 Jahren kommt der Nachfolger der SMS – das musst du über RCS wissen

Link zum Artikel

Merkel beginnt bei Staatsbesuch plötzlich zu zittern – Entwarnung folgt kurz darauf

Link zum Artikel

Wetter: Nächste Woche wird's heiss

Link zum Artikel

Ohrfeige für Bundesanwalt vom Bundesstrafgericht – Lauber ist im FIFA-Fall befangen

Link zum Artikel

40 Millionen Liter Trinkwasser verschwunden? Das Rätsel von Tägerig ist gelöst

Link zum Artikel

OMG – wir haben Knoblauch unser ganzes Leben lang falsch geschält

Link zum Artikel

Warum Donald Trump 2020 wiedergewählt wird – und warum nicht

Link zum Artikel

Ein 3-jähriges Mädchen zerstört eine Fliege – das macht dann 56'000 Franken

Link zum Artikel

«Kann man sich in einen guten Freund verlieben?»

Link zum Artikel

Facebook will eine digitale Weltwährung etablieren

Link zum Artikel

Federer vor Halle-Auftakt: «Rasen hat seine eigenen Regeln – vor allem für mich»

Link zum Artikel

We will always love you – vor 60 Jahren veröffentlichte Dolly ihre erste Single

Link zum Artikel

Fazit nach Frauenstreik: Hunderttausende Menschen protestierten für Gleichstellung

Link zum Artikel

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

Link zum Artikel

Du willst dein Handy sicherer machen? Dann solltest du diese 10 Regeln kennen

Link zum Artikel

FCB-Sportchef Streller tritt mit emotionalem SMS zurück: «Es bricht mir s’Herz»

Link zum Artikel

Trump hat sich im Persischen Golf verzockt

Link zum Artikel

5 Action-Heldinnen, die die Filmwelt ordentlich gerockt haben

Link zum Artikel

Preisgeld-Vergleich: So viel mehr kassieren Männer im Sport als Frauen

Link zum Artikel

14 Gründe, warum die Frauen heute streiken

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

9 spannende Geisterstädte und ihre Geschichten

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stampfer 07.05.2019 17:16
    Highlight Highlight Es wurde wegen seiner Gefängnisstrafe abgewiesen, nicht einfach weil er pädophil war. Nicht jeder Pädophiliebetroffene begeht eine Straftat, bitte verwechselt das nicht.
  • Garp 07.05.2019 16:58
    Highlight Highlight Welche art von Sozialhilfe hat er denn beantragt.
    ? Er bekommt AHV, wenn ihm die nicht reicht, muss er halt zurück in die CH, dann gibt es Ergänzungsleitsungen nachdem er alle seine finanziellen Verhältnisse offen gelegt hat. Wenn man im Ausland lebt, bekommt mann AHV oder IV, aber nichts zusätzlich, meines Wissens.
  • Mijasma 07.05.2019 13:05
    Highlight Highlight Da kommt bei mir ein bisschen glaube an unsere Justiz zurück.
  • Butschina 07.05.2019 12:09
    Highlight Highlight Eine kleine AHV Rente wird er ja bekommen. Zumindest ist dies bei meiner Tante die in Italien lebt so.
    • Sir Football 07.05.2019 12:20
      Highlight Highlight Ist deine Tante auch Vorbestraft(Pädophil)?
    • Na_Ja 07.05.2019 12:55
      Highlight Highlight Deine Tante befindet sich wahrscheinlich auch nicht illegal in Italien mit drohender Ausweisung.
    • Hierundjetzt 07.05.2019 13:54
      Highlight Highlight Auch ein Mörder kriegt seine AHV. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun 😉
    Weitere Antworten anzeigen

Zürcher Pfarrer wird verurteilt – weil er geholfen hat

Man kann sich auch aus Liebe strafbar machen: So lautet das Gerichtsurteil gegen einen Geistlichen in Zürich.

Pfarrer Josef Karber erscheint in einem weissen Kollarhemd vor Gericht und spricht in einem feierlichen Ton, als würde er eine Predigt halten. Als ihm sein Anwalt die Mappe mit den Rechtsschriften reicht, winkt er ab. Er braucht sie nicht. Denn er hat nicht vor, mit Gesetzestexten zu argumentieren, sondern mit der Bibel.

Einvernahme zur Person: Karber, 59, katholischer Pfarrer, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in Zürich, Leiter der Pfarrei Liebfrauen seit zwölf Jahren. Kaufmännische …

Artikel lesen
Link zum Artikel