Schweiz
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Switzerland's German coach Ottmar Hitzfeld gives a press conference at The Corinthians Arena Stadium in Sao Paulo on June 30, 2014, on the eve of the 2014 FIFA World Cup round of 16 football match Switzerland vs Argentina.            AFP PHOTO / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

«Dem Messi, dem brettere ich morgen eine rein.» Na gut, hat Hitzfeld nicht gesagt. Aber anderes von Interesse.  Bild: AFP

Kampfansage an den Über-Gaucho

Herr Hitzfeld, wie kann Lionel Messi gestoppt werden? «Das werden wir zeigen!»

Vor dem Achtelfinale gegen Argentinien steigt der Puls bei der Schweizer Nati. Trainer Hitzfeld höchstpersönlich und Kapitän Inler traben zum Pressetermin an. Sie demonstrieren Selbstvertrauen und deponieren eine Kampfansage.



Für Cheftrainer Hitzfeld und seinen verlängerten Arm, Captain Inler, steht gegen Argentinien ein Karriere-Höhepunkt auf dem Programm. Keiner allerdings, vor dem sie sich fürchten – sagen sie unisono. Im Brustton der Überzeugung ergänzt Hitzfeld: «Wir wollen uns weitere Träume erfüllen. Ich gehe nicht davon aus, dass es das letzte Spiel meiner Karriere sein wird.» Was er und Gökhan Inler sonst noch zu Protokoll gaben: Eine Auflistung.

... die Entwicklung des Teams:

Hitzfeld: «Zwar haben wir gegen Frankreich mehrere Gegentore kassiert, aber wir haben uns stetig steigern können. Das hat unsere Sinne geschärft. Wir wollen uns nochmals steigern gegen Argentinien. Jeder Spieler muss eine besondere Leistung bringen und auch das Team als Ganzes. Die Reaktion gegen Honduras war gut, aber gegen Argentinien müssen wir über uns hinauswachsen.» 

25.06.2014; Manaus; Fussball - WM Brasilien 2014 - Schweiz - Honduras; Ottmar Hitzfeld (SUI)  und Granit Xhaka (SUI)  (Pier Giorgio/Best Photo/fotogloria/freshfocus)

Ottmar Hitzfeld ist mit der Schweizer Leistung gegen Honduras zufrieden, fordert am Dienstag aber noch eine Steigerung. Bild: Pier Giorgio/freshfocus

... die Gefühlslage im Nati-Camp:

Hitzfeld: «Jeder weiss, dass wir etwas Historisches erreichen können. Für jeden Spieler ist der zweifache Weltmeister Argentinien eine grosse Herausforderung. Die Anspannung ist gross. Wir haben uns mit dem Achtelfinal bereits einen kleinen Traum erfüllt. Jetzt geht es darum, uns weitere Träume zu erfüllen.»

... den Nimbus des Gegners:

Inler: «Es ist natürlich speziell, im Achtelfinal gegen einen Topfavoriten zu spielen. Wir gehen mit Respekt ins Spiel, aber ohne Angst. Wenn wir siegen, schreiben wir Geschichte. Aber klar: Es braucht 90 oder 120 Minuten eine Top-Leistung.» 

«Dieses Achtelfinale ist für mich persönlich ein Höhepunkt meiner Trainerkarriere.»

Ottmar Hitzfeld

Hitzfeld: «Argentinien ist eine grosse Mannschaft, und sie hat an dieser WM noch nicht ihre beste Seite gezeigt. Man hat ein riesiges Potential an Spielern. Aber sie spielt eben auch so, wie sie gefordert wird. Es liegt an uns, die Argentinier zu fordern. Dieses Achtelfinale ist für mich persönlich ein Höhepunkt meiner Trainerkarriere.» 

... die Parallelen zum Spanien-Spiel vor vier Jahren:

Hitzfeld: «Die Schweizer Nationalmannschaft von 2014 kann man nicht mit jener von 2010 vergleichen. Wir haben jetzt einen anderen Stil und eine andere Taktik und überdies auch andere Möglichkeiten als damals.»

«Die neutralen Zuschauer werden die Schweiz unterstützen.»

... die drohende argentinische Überzahl auf den Rängen:

Hitzfeld: «Die neutralen Zuschauer werden die Schweiz unterstützen, davon gehe ich aus. Zwischen Brasilien und Argentinien besteht ja doch eine gewisse Rivalität.»

25.06.2014; Porto Alegre; Fussball - WM Brasilien 2014 - Argentinien - Nigeria; Argentinien Fan (Best Photo Agency/fotogloria/freshfocus)

Hitzfeld und Inler erwarten im Stadion mehr Argentinier als Schweizer, hoffen aber auf die Unterstützung der neutralen Fans. Bild: Gustavo Ortiz/JAM MEDIA

Inler: «Auch ich glaube, dass die Brasilianer uns unterstützen werden. Das ist gut und wichtig. Aber auf dem Feld stehen elf Schweizer gegen elf Argentinier.»

... das drohende Ende der Trainerkarriere Hitzfelds:

Hitzfeld: «Ich bereite mich immer so vor, dass es weitergeht. Und das Viertelfinale haben wir mit eingeplant. Ich gehe nicht davon aus, dass es mein letztes Spiel ist.»

... Xherdan Shaqiri:

«Es ist elementar, dass Shaqiri seine Freiheiten hat und unberechenbar ist hinter den Spitzen.»

Gökhan Inler

Inler: «Er hat viele Freiheiten auf dem Platz, braucht aber eine gute Mannschaft, dass er ins Spiel kommt. Im Mittelfeld müssen wir dafür sorgen, dass er diese Freiheiten bekommt. Es ist elementar, dass er unberechenbar ist hinter den Spitzen.»

Hitzfeld: «Wie gross ein Spieler ist, das spielt keine Rolle. Es kommt auf die Technik und Schnelligkeit an, auf die Begabung. Siehe Lionel Messi

Switzerland's midfielder Xherdan Shaqiri and Switzerland's forward Admir Mehmedi (L) take part in an official training session at The Corinthians Arena Stadium in Sao Paulo on June 30, 2014, on the eve of the 2014 FIFA World Cup round of 16 football match Switzerland vs Argentina.            AFP PHOTO / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT

Xherdan Shaqiri soll gegen Argentinien wieder alle Freiheiten erhalten.  Bild: AFP

... Lionel Messi:

Hitzfeld: «Messi stellt jede Verteidigung vor Probleme. Aber Probleme sind da, um gelöst zu werden. Ich bin optimistisch und habe Vertrauen in unsere Defensive wie übrigens in die ganze Mannschaft.»

Nachfrage des Reporters: «Wie kann Messi gestoppt werden?»

Hitzfeld: «Das werden wir morgen zeigen.»

Argentina's forward Lionel Messi laughs during the official training session at The Corinthians Arena in Sao Paulo some 430kms south-west of Rio de Janeiro on June 30, 2014, ahead of their 2014 FIFA World Cup Brazil round of 16 football match against Switzerland to be held on July 1.   AFP PHOTO / JUAN MABROMATA

Lionel Messi soll das Lachen gegen die Schweiz vergehen. Bild: AFP

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