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ARCHIV - ZUR RUECKTRITTSFORDERUNG DER FIFA-TOPSPONSOREN COCA-COLA UND MCDONALDS STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. - FIFA President, Swiss Joseph Sepp Blatter welcomes people during the 18th edition of the

Bild: KEYSTONE

Trotz Forderung von Hauptsponsoren: Blatter bleibt dabei – kein Rücktritt vor Neuwahl

03.10.15, 09:56 03.10.15, 14:37


Sepp Blatter will bis zur Neuwahl am 26. Februar 2016 im Amt des FIFA-Präsidenten bleiben – trotz deutlicher Rücktrittsforderungen von Topsponsoren aus den USA.

Auch nach den jüngsten Mitteilungen der FIFA-Partner bekräftigte Blatter, nicht vor den Wahlen seinen Posten zu räumen. In einem Statement seiner Anwälte hiess es, dass Blatter respektvoll der Position von Coca-Cola widerspreche. Wenn er nun sein Büro verlassen würde, wäre das nicht zum besten Wohle der FIFA und es würde auch nicht den Reformprozess voranbringen, glaube er. Die Konsequenz: Er werde nicht zurücktreten.

Am Freitagabend hatten Topsponsoren den Druck auf Blatter erhöht. Die Konzerne Coca-Cola, McDonald's, VISA und Anheuser-Busch erklärten in kurzer Folge, Blatter müsse sofort zurücktreten. «Mit jedem Tag, der vergeht, werden das Bild und der Ruf von der FIFA weiter befleckt», hiess es unter anderem von Coca-Cola.

McDonald's erklärte:

«Wir glauben, dass es im Interesse des Spiels wäre, wenn FIFA-Präsident Sepp Blatter sofort zurücktreten würde, so dass der Reformprozess mit der Glaubhaftigkeit geführt werden kann, die notwendig ist.»

(si/dpa)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Marcs 03.10.2015 14:44
    Highlight Alter Mann, es ist Zeit sich ins Wallis zurückzuziehen und sich am Matterhorn zu erfreuen! Sie haben in den ersten Jahren gute Arbeit geleistet, zerstören Sie Ihr Werk nicht, bloss weil Ihr Altersstarrsinn ausgeprägter als Ihr Pragmatismus ist. Alles Gute.
    6 2 Melden
  • Rodolfo 03.10.2015 12:55
    Highlight OFFENER BRIEF AN SEPP BLATTER:
    Sehr geehrter Herr Blatter,
    Sie haben es jetzt - jetzt - in der Hand, einen einigermassen geordneten Abgang von der FIFA in den Weg zu leiten.
    "Um der FIFA ihre wichtigsten Sponsoren zu erhalten, beuge ich mich dem Diktat von Coca Cola & Co. So kann ich doch wenigstens rund 100 Millionen an Sponsorengeldern retten. Ich erkläre meinen sofortigen Rücktritt" Ende der Durchsage! Aber subito!
    4 10 Melden
  • Rodolfo 03.10.2015 12:12
    Highlight Jetzt kommt vermutlich Bewegung in die Geschichte um Blatter. Denn es geht ums Geld: Hauptsponsoren fordern den sofortigen Rücktritt von Blatter. Also Sepp: Ab dur d'Büsch!
    10 5 Melden
  • Jol Bear 03.10.2015 11:14
    Highlight So sind die standhaften Walliser halt, man lässt sich nicht runterkriegen. Solange Fendant und Raclette in ausreichender Menge verfügbar sind, gehen unserm Sepp die Wünsche der US-Junkfood-Giganten am A.... vorbei.
    15 3 Melden
  • zombie woof 03.10.2015 11:12
    Highlight Sepp ist Gott und der tritt nicht zurück!
    15 6 Melden
  • Crisyscon 03.10.2015 10:09
    Highlight Ich dachte das geht lange bis ich so etwas sage...: Coca Cola, Visa und MC Donalds liegen ausnahmsweise richtig bezüglich der Reputation und Glaubwürdigkeit. Sepp Blatter kann und sollte zum Wohle der FIFA nur noch Handlungssignale setzen!
    www.crisyscon.com / Reputation - Guard.
    13 7 Melden
  • Gringoooo 03.10.2015 10:09
    Highlight 🔚
    18 1 Melden
  • welefant 03.10.2015 10:03
    Highlight & was passiert wenn cola & mc donalds die verträge auflösen? Z.b. Pepsi und burger king würden noch so gerne übernehmen... Teufelskreis!
    21 2 Melden
    • Big_Berny 03.10.2015 11:54
      Highlight Ehrlich gesagt glaube ich, dass der Reputationsschaden für Pepsi und Burger King zu gross wäre, wenn sie als Hauptsponsoren einspringen würden.
      8 3 Melden
    • dracului 03.10.2015 14:05
      Highlight Die aktuellen Verträge laufen grundsätzlich noch viele Jahre, aber natürlich färbt die Situation auf die Marken ab. Coca Cola und McDonalds leben stark vom "Brand" und müssen diesen schützen. Auch die aktuelle Nähe der FIFA zur amerikanischen Justiz ist nie vorteilhaft für Sponsoren. Der pathologische Machthunger trübt Blatter mittlerweile dermassen die Wahrnehmung für die Realität, dass er nicht mehr sieht, dass er jeden Tag dem Fussball, den Sponsoren, der Schweiz und sich selber schadet.
      6 1 Melden

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