Schweiz
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Arena

Initiant Armin Capaul und Bundesrat Johann Schneider-Ammann treten gegeneinander an.  Bild: srf

Schneider-Ammann packt Capaul bei den Hörnern: So verlief die Hornkuh-«Arena»

Die Abstimmungs-«Arena» zur Hornkuh-Initiative war eine zähe Sache. Es dauerte lange, bis über den Inhalt diskutiert wurde und Initiant Armin Capaul auf Touren kam.



Die direkte Demokratie ist eine schöne Sache. Man darf über alles und jedes abstimmen, sofern die nötigen 100'000 Unterschriften für eine Volksinitiative zusammen kommen. Eine besonders ausgefallene Vorlage kommt am 25. November zur Abstimmung: Die Hornkuh-Initiative. Sie will Bauern mit Subventionen belohnen, wenn sie Kühe (und Ziegen!) mit Hörnern halten.

Armin Capaul, ein Bergbauer aus dem Südjura, hat es tatsächlich geschafft, zu diesem Thema eine Volksinitiative zu stemmen. Grosse Wellen hat das Anliegen aber nicht geworfen. Das zeigte sich auch bei der Abstimmungs-«Arena» am Freitag. An der Diskussion nahmen überwiegend No-Names teil. In der 25-jährigen Geschichte der Sendung dürfte es dies kaum je gegeben haben.

Der abtretende Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann immerhin engagiert sich für das Nein. In seiner letzten «Arena» konfrontierte ihn Moderator Mario Grossniklaus gleich zu Beginn mit touristischen Werbebildern von gehörnten Kühen – obwohl nur noch zehn Prozent der Kühe in der Schweiz Hörner haben. Und er zeigte ein ziemlich gruseliges Video, das zeigte, wie einem Kalb die Hornanlage ausgebrannt wird.

«Das lässt mich nicht kalt», sagte Schneider-Ammann und verwies auf seine Herkunft als Sohn eines Tierarztes. Die Technologie aber sei in den letzten Jahren nicht schlechter geworden. Ohnehin müsse der Bund das Tierwohl als Ganzes im Auge behalten, und das sei ohne Hörner besser gewährleistet. Die Tierpsychologin Tamara Fretz verwies hingegen auf die Selektion: «In der Natur haben Kühe mit Horn überlebt und über Kühe ohne Horn dominiert.»

Als Armin Capaul über verstümmelte Kühe klagte, packte Schneider-Ammann ihn bei den Hörnern: «Von Verstümmelung kann keine Rede sein!» Damit war die Richtung vorgegeben. Der Bundesrat gab sich angriffig, während der Initiant lange irritierend blass blieb. Mit seinem wilden Bart, der Wollkappe und dem vorsintflutlichen Wollpulli sah Capaul wie eine Klischeefigur seines Berufsstands aus. Wer davon einen kernigen Auftritt erhofft hatte, wurde jedoch enttäuscht.

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In die Bresche mussten seine Mitstreiter springen, etwa die Bündner SP-Nationalrätin Silva Semadeni: «Kühe ohne Hörner sind verstümmelt!», konterte sie und stimmte ein Loblied auf die Eringer Kühe im Wallis an. Ansonsten verlief die Diskussion zäh und zahm. Man debattierte ausufernd über Hörner als Kommunikationsmittel oder die mit ihnen verbundene Unfallgefahr.

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Ein engagiertes Votum für die Hörner hielt Martin Ott, Schulleiter für biodynamische Landwirtschaft und Autor des Buches «Kühe verstehen». Kühe sähen relativ schlecht, und alle sähen ziemlich gleich aus, erklärte er. Zur Unterscheidung blieben nur der der Kopf und die Hörner in ihren unterschiedlichen Formen und Farben, sagte Ott und demonstrierte dies gleich selbst.

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Sein Gegenspieler am Expertentisch, der Bündner Tierarzt Urs Iselin, betonte hingegen die Gefahren: «Ich kenne vier Leute. Drei von ihnen haben heute ein Glasauge, beim vierten wurde das Auge knapp gerettet. Alles wegen den Hörnern.» Es war der Auftakt zu einer ausufernden Unfalldebatte, zum Unwillen von Bundesrat Schneider-Ammann, der lieber über das eigentliche Thema der Initiative gesprochen hätte: Das Geld.

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Mario Grossniklaus illustrierte die Unfallgefahr mit einer Kuh, der durch ein Horn ein Loch in die Bauchdecke gestossen worden war. Nun kamen auch die beiden Bäuerinnen in der Runde zu Wort. Befürworterin Regula Imperatori verwies darauf, dass sie Kühe mit und ohne Hörner im Stall habe. Letztere seien nicht aggressiver. Christine Bühler, Präsidentin des Bäuerinnen- und Landfrauenverbands und Initiativgegnerin, meinte hingegen, enthornte Kühe seien «viel ruhiger».

Lebendiger wurde es erst, als Armin Capaul in den Prüfstand gerufen wurde. Warum wolle er das Enthornen nicht verbieten, fragte ihn Grossniklaus. «Man hätte mit den Stall angezündet», erwiderte der Bergbauer. Tatsächlich hätte er mit dieser Forderung die Bauern auf die Barrikaden getrieben. Zusätzliche Subventionen hingegen haben die Schweizer Landwirte noch nie abgelehnt.

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Nach einem weiteren Nebengeplänkel über die Frage, ob diese Forderung in die Verfassung gehört, kam die «Arena» nach mehr als einer Stunde endlich zur Kernfrage: Woher kommt das Geld für die Kuh- und Ziegenhörner? Der Bauernverband verlangt eine Aufstockung der ohnehin üppigen Landwirtschaftsausgaben, nicht unbedingt zur Freude des Bundesrats.

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Armin Capaul verwies auf die teils sehr hohen Direktzahlungen. Er legte nun endlich seine Zurückhaltung ab und lieferte sich ein Wortgefecht mit dem Bündner BDP-Nationalrat Duri Campell, der Johann Schneider-Ammann am Pult der Initiativgegner sekundierte. Nun hätte sich nach knapp 70 ziemlich mühsamen Minuten endlich eine lebhafte Diskussion entwickeln können.

Da war die Sendung aber schon zu Ende. Und so bleibt nur der Befund: Glücklich ein Land, das über solche «Probleme» abstimmen kann.

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  • dracului 04.11.2018 09:21
    Highlight Highlight Ich kriege Pickel, wenn ich ich das Wort „Würde“ höre. Eine Kalb hat schon mal Glück, wenn es es nicht als Kalbfleisch endet. Die angehende Kuh muss dann ein Leben lang Milch und Kälber liefern, sonst landet sie (früher) beim Metzger. Die Kühe sind hochgezüchtet, dass sie meist ohne Kraftfutterzugaben die Milchleistung gar nicht halten könnten. Ob diesem Leben Hörner und Direktzahlung an den Bauern wirklich mehr Würde verleihen? Letztlich sind es die Bauern, die die Schweiz als Milchkuh behandeln und Subventionen melken. Wer Hörner will, kann sie einfach wachsen lassen - es kostet nichts!
    • Skip Bo 04.11.2018 11:02
      Highlight Highlight Der letzte Satz stimmt.
      Es ist nun mal eine Eigenschaft von Menschen zu essen. Irgendwer hat die undankbare Aufgabe Lebensmittel zu produzieren. In den hochentwickelten Ländern besteht ein Missverhältnis der Produktionskosten zum Produktepreis. Diese Differenz muss bezahlt werden, wenn eine Inlandproduktion gewünscht wird. Die Alternative wäre kostengerechte Preise. Das wiederum würde kleine Budgets überdurchschnittlich belasten. Der Ausgleich über Steuergelder ist aus sozialer Sicht vorzuziehen. Man kann natürlich auch auf die Inlandproduktion verzichten, wie vor dem 1. WK (bis 80% Importe).
  • walsa 03.11.2018 20:52
    Highlight Highlight
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    • rodolofo 04.11.2018 10:02
      Highlight Highlight Hoch interessant!
      Danke für den Link!
      Nicht meine Welt, weil manchmal allzu anthroposophisch und humorlos gestreng.
      Aber trotzdem sehr inspirierend!
      Als Bio-Organisch orientierter Mensch kann ich mir gut vorstellen, dass ich diese Hornkuh-Initiative am Ende doch mit einem JA unterstütze, da diese Kuhhörner ja tatsächlich mehr sind, als nur spitze Waffen, eben Teile des Verdauungs-Systems, in denen Verdauungs-Gase zirkulieren und zur Kühlung gebraucht.
      Unsere hornlosen Kühe dürfen wenigstens zur Kühlung auf die Alp, und im Stall verwenden wir zur Kühlung einen riesigen Ventilator.
  • Key 03.11.2018 20:24
    Highlight Highlight Kampfhunde haben schon mehr Menschen durch Bisse umgebracht, als Kühe Hörner haben!Meines Wissens wurden Kampfhunde nie verboten,geschweige denn ihre ,Zähne gestutzt,während Hörner angeblich "zu gefährlich sind"Die Wahrheit ist,dass "Nutztiere"Produkte sind,während Haustiere geknuddelt und vermenschlicht werden und alle Rechte haben!!
    • Magnum44 03.11.2018 21:31
      Highlight Highlight Oh doch, einige Kantone habe entsprechende Listen erlassen.
  • Peter Panther 03.11.2018 19:29
    Highlight Highlight Die grösste herausforderung dieser arena war, JSA bei seinen ausschweifungen zu folgen. Wusste er am ende eines satzes noch, wie er ihn angefangen hatte und wie er ihn beenden könnte? Früher hat man sich über ihn geärgert. Heute hat man nur noch mitleid mit ihm und freut sich für ihn, dass er es bald überstanden hat. Good luck, JSA, du hast es dir wohl auch anders vorgestellt, das Bundesratsein, wir auch!
  • Göschene-Eirolo 03.11.2018 15:30
    Highlight Highlight Vorschlag zur Güte: den Kühen die Hörner lassen, diese zu aphrodisierendem "Nashornpulver" verarbeiten und den Chinesen für teures Geld verkaufen.
  • Magnum44 03.11.2018 14:41
    Highlight Highlight Da nicht klar ist, von wo das Geld stammen soll, erübrigt sich für mich die ganze Diskusion und es gibt ein nein.
  • rodolofo 03.11.2018 14:24
    Highlight Highlight Martin Ott ist ja inzwischen Schweizweit bekannt als "Kuhflüsterer".
    Er verfügt als eine Art "Grüner Volks-Tribun" über ein ähnlich wortgewaltiges Charisma, wie damals Pfarrer Sieber selig.
    Was er sagt, ist auch aufgrund seiner jahrelangen Berufserfahrung als Bauer und Ausbilder von Demeter-Landwirtschafts-Lehrlingen sehr überzeugend.
    Dennoch hat mich etwas irritiert, als er sagte, Kühe sähen schlecht und würden Viereck-Schemas bespringen, wenn sie "stierig" seien, oder wenn sie tatsächlich Stiere seien.
    Mit dieser Aussage zog er unsere Rindviecher ja geradezu ins Lächerliche!
    • AlteSchachtel 03.11.2018 15:01
      Highlight Highlight Es kann aber je nach Situation tatsächlich passieren, dass man als Mensch innerhalb einer Herde plötzlich zum Objekt der Begierde einer stierigen Kuh oder eines Munis wird. Zwar eher selten, aber ich habe schon gesehen, wie eine "Anlauf" genommen hat. Der Bauer hat es allerdings frühzeitig gemerkt und konnte noch rechtzeitig reagieren. Sonst wird das unangenehm.... nicht lächerlich.
    • rodolofo 03.11.2018 15:16
      Highlight Highlight @ AlteSchachtel
      Ja, ich habe auch schon Munis gestriegelt, und die sind schon von einer solchen Zärtlichkeit zum Orgasmus gekommen.
      Ein Muni ist ja auch auf eine ganze Kuhherde ausgelegt, ähnlich wie der Schafbock eine ganze Schafherde zu beglücken hat.
      Die haben eine beneidenswerte Potenz, die dann allerdings -wir sehen es ja- auch verpflichtet...
  • AULI 03.11.2018 14:16
    Highlight Highlight In einem Land, dessen Regierung den Verkauf von Kriegsmaterial in Krisengebiete zulässt ( und gar eine Ausweitung diskutiert ! ), trotz einer angeblich "neutralen" Ausrichtung, kann man in Tierschutzfragen nicht viel erwarten. LEIDER ! Ich schäme mich.
    Warum ist bei Haustieren das Kupieren von Ohren und Schwanz verboten ???
  • Therealmonti 03.11.2018 13:36
    Highlight Highlight "Die direkte Demokratie ist eine schöne Sache. Man darf über alles und jedes abstimmen, sofern die nötigen 100'000 Unterschriften für eine Volksinitiative zusammen kommen", schreibt Blunschi. Das stimmt wohl. Bloss wäre es längst angebracht, die Zahl der nötigen Unterschriften der Anzahl der Stimmberechtigten anzupassen, sprich zu erhöhen. Dann müssten wir nicht wegen jedem Stuss zur Urne.
    PS. Die Hornkuh-Abstimmung zähle ich nicht zur Kategorie Stuss. Meiner Meinung nach sollten die Kühe ihre Hörner behalten dürfen. Die Natur hat sie ihnen nicht grundlos gegeben.
    • Alle haben bessere Namen als ich. 03.11.2018 19:51
      Highlight Highlight Damit nimmst du aber kleinen und (finanz)schwachen Interessengruppen die Möglichkeit zur Volksinitiative. Genau für die ist sie aber gedacht.
      Gleichzeitig können die grossen Parteien (die eigentlich andere Möglichkeiten hätten und den parlamentarischen Weg gehen sollten) weiter ihre Anliegen ohne Probleme vors Volk bringen.
  • Alter-Sack 03.11.2018 12:27
    Highlight Highlight Ich denke es wird wirklich Zeit, dass wir die Unterschriftenzahl für Initiativen erhöhen. Als die 100'000 festgesetzt wurde, hatte die Schweiz weniger als die Hälfte Einwohner. Verfassungänderungen sollte wesentliche Korrekturen vorbehalten bleiben.
  • Don Sinner 03.11.2018 11:01
    Highlight Highlight Allerspätestens, als BR JSA gegen Schluss mit einem süffisanten, überheblichen Lächeln sagte, sie hätten Herrn Capaul - nach dessen 9 Jahre langem vergeblichen polit. Kampf - darauf aufmerksam gemacht, er könne es ja noch mit einer Volksinitiative (und also Verfassungsweg als letzt möglichen Weg!) versuchen, wusste ich, was ich abstimmen würde. Geld Geld Geld & Arroganz gegen ein bisschen Menschlichkeit/Tierliebe, Bescheidenheit, Idealismus.
    • Don Sinner 03.11.2018 11:16
      Highlight Highlight Muss vielleicht präzisierenn: eine Mia-Agrarindustrie und entspr. Arroganz vs. Bescheidenheit. Goliath gegen David.
  • mogad 03.11.2018 11:00
    Highlight Highlight Auf ein Neues. Herr Capaul sagt, es ginge ihm um den Erhalt der 10% Hornkühe in der Schweiz! Wer nur für mehr Geld vom Bund den Kühen die Hörner lässt, dem geht es nicht ums Tierwohl.
    • Skip Bo 03.11.2018 13:04
      Highlight Highlight Stimmt, man könnte meinen, wenn die Initiative abgelehnt würde, fände in Anbindeställen das grosse Enthornen statt. Nein, in den Anbindeställen ist die Haltung von Hornkühen eher Problemlos und die richtigen Hornfreunde belassen die Hörner auch ohne Beiträge.
  • m. benedetti 03.11.2018 11:00
    Highlight Highlight Was mich stört ist, dass so etwas natürliches wie Kuhhörner 🐄 offenbar nur über Subventionen geregelt werden kann. Für das Tierwohl hat die Schweiz bspw. ein Coupier-Verbot von Hundeschwänzen 🐕 erlassen. Ich werde wohl weder ja noch nein stimmen können, sondern den Stimmzettel leer einlegen müssen. 🤔
  • mogad 03.11.2018 10:55
    Highlight Highlight Herr Capaul sagte, z.Zeit gäbe es noch ca. 10% Hornkühe. Mit seiner Initiative wolle er erreichen, dass dank einer neuen Subvention diese 10% erhalten bleiben. Also lautet die Botschaft, entweder kriegen wir mehr Geld für die Hornkühe, oder wir fangen auch an zu enthornen! Wer nur gegen des zusätzlichen Geldesden Kühen die
    • Macto 03.11.2018 12:30
      Highlight Highlight Glauben sie mir, für die paar franken die der herr Capaul dann zusätzlich erhält wird sich der immense Aufwand eine Initiative zu realisieren nie und niemer ausbezahlen. Da gibt es viel leichtete Wege an mehr Geld zu kommen. Dem gehts um die Kühe, nicht sein Geld.
    • rodolofo 03.11.2018 14:32
      Highlight Highlight Nein.
      Hornkuh-Bauern gehen tatsächlich ein grösseres Risiko ein, verletzt zu werden!
      Wenn Du einer Kuh gegenüber trittst, dann tust Du das mit einer relativ geringen Körpermasse und Kraft. Umso mehr musst Du mit Deiner Körpersprache und mit deiner Sprache Entschlossenheit markieren, aber auch liebevolle Fürsorglichkeit.
      Die Kuh versteht alle diese Dinge und lässt sich auch beeindrucken!
      Wenn eine Kuh auf mich zugerannt kommt, die auch noch Hörner hat, dann fällt es mir viel schwerer, sie zu bluffen, indem ich mich ihr resolut in den Weg stelle.
      Ist einfach so, reine Psychologie...
  • Olmabrotwurst 03.11.2018 10:54
    Highlight Highlight 🐮
  • Key 03.11.2018 10:36
    Highlight Highlight Lieber Herr AMMAN! Sie behaupten, "es sei KEINE Verstümmelung", mit dem Argument, "der Schnitt werde "sauber" durchgeführt! Entschuldigen Sie.... Jeder Chirurg kann einen "Schnitt sauber durchführen"...genauso könnte man ein menschlichen Eingriff in eine Amputation beschreiben!! ES IST GANZ KLAR EINE VERSTÜMMELUNG! Ihr WOLLT sie einfach nicht sehen, weil es SO bequemer ist, das Tier nicht nur auszunutzen sondern EUCH JEDES RECHT ZU NEHMEN, WIE IHR MIT TIEREN UMGEHT!!!
    • LeChef 03.11.2018 13:02
      Highlight Highlight Ist dein Caps Lock kaputt?
    • Bündn0r 03.11.2018 13:04
      Highlight Highlight Der benutzt ja viele Grossbuchstaben. Der muss recht haben.
  • Key 03.11.2018 10:29
    Highlight Highlight Wenn der Kuh die Hörner abgesagt werden,ist es,als ob man ihr ein SINNESORGAN wegsägt,denn die Kuh KOMMUNIZIERTund FUEHLT durch Hörner! Profitgier bringt ins Vergessen,WORUM es hier eigentlich geht.Man disskutiert und argumentiert,alles ist wichtiger als das natürliche WESEN DER KUH zu respektieren!WENN DER MENSCH DAS"NUTZTIER" SCHON SCHAMLOS AUSNUTZT; SO SOLL ER SIE NICHT AUCH NOCH VERSTÜMMELN, und es soll niemand behaupten, dass das KEINE VERSTÜMMELUNG ist!"Wir" SOLLTE TIERE ACHTEN, aber ich sehe NIX davon!ALLEN DANK HERNN KAPAUL für seinen unermüdlichen Einsatz!!
    • Swissbex 03.11.2018 11:29
      Highlight Highlight Dann müssten sie aber ein Verbot vordern. Die vorliegende Initiative bietet hingegen falsche Anreize, da enthornen ja weiterhin erlaubt bleibt.
    • rodolofo 03.11.2018 15:02
      Highlight Highlight Hier geht es auch nicht um das Absägen von bereits voll entwickelten Hörnern!
      Das Enthornen von Kälbern ist nur bis zum Alter von ca. 3 Monaten überhaupt erlaubt!
      Dann werden die ANLAGEN für die Entwicklung von Hörnern durch Abbrennen unter Vollnarkose abgetötet.
      Die Kälber liegen nach dieser Operation noch eine Weile benommen herum, sind aber schon am folgenden Tag wieder putzmunter!
      Ich kann also keine Tierquälerei feststellen.
      Der Eingriff scheint mir human und vertretbar zu sein, im Sinne des Tierwohls UND des Tierpfleger-Wohls.
      Bitte auch das Wohl der TierpflegerInnen fördern!
    • ooredana 03.11.2018 19:47
      Highlight Highlight Das Enthornen von Kühen unter Vollnarkose lässt sich mit der Kastration von Hunden und Katzen vergleichen.
      Es nutzt dem Menschen.
      Und über das Kastrieren wird auch nicht an der Urne abgestummen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • tolgito 03.11.2018 10:23
    Highlight Highlight Und darüber gibts eine Arena Sendung 🙄 was soll ich dazu sagen... fühle mich auf die Hörner genommen
    • Swissbex 03.11.2018 11:30
      Highlight Highlight Meines Wissens gibt es zu jeder Abstimmung eine Arena?
  • AlteSchachtel 03.11.2018 10:12
    Highlight Highlight Schade kam Martin Ott nicht mehr zu Wort, er war in der gestrigen Arena der Kompetenteste, was das Thema betrifft.

    Kühe mit Hörnern brauchen mehr Platz und wenn man mit Ruhe, Bewusstsein und fundierten Kenntnissen über ihr natürliches Verhalten mit ihnen arbeitet, geschehen nicht mehr Unfälle als mit den Hornlosen.

    (Wer schon mal eine Angus-Mutter mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt beim Verteidigen ihres Kalbes beobachtet hat, der weiss auch, dass die gefährliche Kraft nicht in den Hörnern steckt.)


    • mogad 03.11.2018 10:37
      Highlight Highlight Ihre Argumente sind respektabel, aber mich überzeugen sie nicht. Was nützt es dem Wohl der Hornkuh, wenn sie im Stall zu wenig Platz hat? Kein Bauer hat das Geld für den Ausbau seines Kuhstalls zu einem Boxenlaufstall. Ohne einen solchen wird ein Leid (Enthornung) durch ein anderes, grösseres Leid ersetzt, nämlich durch Kettenhaltung aus Platzmangel.
    • AlteSchachtel 03.11.2018 11:25
      Highlight Highlight @mogad: Ich gehe nicht davon aus, dass es mit Hörnern mehr Anbindeställe geben wird.

      Anbindeställe bringen in der Regel Mehrarbeit und sind ein Auslaufmodell. Die 0815-Normlaufställe sind aber auch nicht immer optimal und abgesehen von den Finanzen sitzen nicht wenige Bauern auch wegen Baubewilligungen und Zonenplänen in der Tinte wenn es um den Ausbau geht.

      Die Initiative ist für mich ein erster Schritt.

      Dass neuerdings nur noch hornlose Tiere zur Alpsömmerung zugelassen werden, ist eine Sauerei, genau wie gestoppten Forschungsgelder an der Uni Bern.
    • AULI 03.11.2018 14:26
      Highlight Highlight @mogad
      Wer kein Geld hat, um seine Tiere Artgerecht und Gesetzeskonform zu halten, soll besser gar keine anschaffen !
    Weitere Antworten anzeigen
  • klugundweise 03.11.2018 10:06
    Highlight Highlight Kühe müssen enthront werden, weil sie sich sonst im Freilaufstall gegenseitig verletzen. Also ist ihnen da nicht so vögeliwohl wie viele meinen.
    Sie sind zu eng gehalten auf den Betonböden und werden daher aggressiv.
    Übrigens: mit dem Segen des Tierschutzes werden heute immer noch subventionierte Anbinde-Ställe gebaut.
  • Skip Bo 03.11.2018 10:06
    Highlight Highlight Wen's interessiert, unter

    https://www.schweizerbauer.ch/politik--wirtschaft/agrarpolitik/hornkuh-gegner-formieren-sich-45502.html

    findet sich eine interessante Diskussion unter Bauern.
  • rodolofo 03.11.2018 09:56
    Highlight Highlight Wenn die Initianden schon für die Würde von Kühen ins Feld ziehen, müssten sie auch auf das die Kuh-Würde verletzende Schlachten verzichten.
    Ich habe beinahe täglich mit Kühen und deren Kälbern zu tun, und sage hier, dass ich als Landarbeiter VIEL LIEBER mit hornlosen Kühen umgehe, als mit der einen Hornkuh in unserer Herde, bei der das Enthornen vergessen wurde.
    Bei der Horn-Kuh bleibe ich auf Distanz.
    Ich erinnere mich nämlich noch sehr gut an ein Kuhhorn zwischen meinen Augen!
    Die Andern aber kann ich liebevoll knuddeln!
    Darum überlege ich mir eine Initiative für Knuddel-Beiträge...
    • Key 03.11.2018 19:11
      Highlight Highlight Ja, vollkommen richtig, ...aufs SCHLACHTEN müssten sie verzichten!! Es gibt in Hinteregg einen Hof,mit Namen "Hofnarr", der "Nutztiere" nicht mehr nutzt,-sie dürfen,dank Patenschaften und Spenden, am leben bleiben! Der Landwirt hat auf Gemüseanbau angesetzt!
    • Key 03.11.2018 19:32
      Highlight Highlight Was das Verletzten vom Horn betrifft: Eine Kuh, die is so stark, die könnte einen Menschen mit einem Tritt ins Krankenhaus befördern! Viel mehr Menschen, darunter sehr viele Kinder wurden von Kampfhunden TOT GEBISSEN!Auch ich wurde ebenfalls immer wieder von Kampfhunden aggressivt bekläfft und angeknurrt, und fühlte mich angegriffen! Ich liebe Hunde,doch ich ärgere mich immer noch über deren Besitzer,die die HUNDE NICHT ZURUECKRIEFEN,geschweige denn,dass sie sich entschuldigten!Wurden Kampfhunde verboten?Wurden ihre Zähne etwa gestutzt?NEIN!Wieso darf dann eine Kuh nicht dasselbe Recht haben?
  • Eric Lang 03.11.2018 09:52
    Highlight Highlight Persönlich finde ich, man sollte die Kühe natürlich behornt lassen.

    Jedoch starb ein Onkel von mir, durch einen Hornstich direkt ins Herz, da musste man keinen Krankenwagen mehr rufen.
    Somit bin ich weiterhin bei dieser Initiative eher unschlüssig.
    • _kokolorix 03.11.2018 18:58
      Highlight Highlight Es werden extrem viel mehr Bauern durch Unfälle mit Traktoren verletzt und getötet. Traktoren verbieten?
      Die Initiative will ja bloss den Bauern, welche den Mehraufwand betreiben, eine Entschädigung auszahlen. Keiner wird gezwungen.
    • Skip Bo 03.11.2018 19:54
      Highlight Highlight Im Anbindestall entsteht, im Gegensatz zum Freilaufstall, nun mal kein Mehraufwand wegen Hörnern. Kenne beide Stallsysteme aus der Praxis.
      Wenn schon, sind Beiträge auf die Laufstallhaltung zu beschränken.
    • Ueli der Knecht 04.11.2018 06:16
      Highlight Highlight Eric Lang: Solche Verletzungen lassen sich vermeiden, indem man mit einem Schleifpapier die Spitzen der Hörner etwas abraspelt, so dass sie abgerundet und stumpf sind. Das ist dann vergleichbar zum Nägel schneiden und tut der Kuh überhaupt nicht weh. Auch an den Klauen lassen sich Kühe hin und wieder gerne eine Maniküre gefallen.
  • Coffey 03.11.2018 08:54
    Highlight Highlight Hörner sind kuhl.
  • T13 03.11.2018 02:28
    Highlight Highlight Wie wärs wenn man denen welche ohne hörner die subventionen streicht anstelle nochmehr in die übersubventionierte landwirtschaft zu pumpen?
    Sorry aber können die bauern auch was anderes als ständig rumjammern?
    • 7immi 03.11.2018 06:48
      Highlight Highlight es geht ja darum den mehraufwand zu decken, den die bauern mit behornten kühen hätten...
    • Troxi 03.11.2018 07:41
      Highlight Highlight Weil es auch Hornlose Rassen gibt, geht ihre Theorie nur bedingt auf.
    • beaetel 03.11.2018 07:41
      Highlight Highlight Enthronen ist kein Mehraufwand?
    Weitere Antworten anzeigen
  • yeahmann 03.11.2018 01:35
    Highlight Highlight Ich bin etwas enttäuscht von Blunschi, den die Sache an sich, ziemlich kalt lässt und überhaupt nicht thematisiert.

    Menschen verdienen Geld mit Tieren. Menschen besitzen Tiere und schneiden ihnen aus ökonomischen Gründen die Hörner ab. Und dann gibts mal ne Debatte in der Arena, wo Menschen ernsthaft darüber streiten, ob man Tiere enthörnen darf sollte oder muss.

    Wo bleibt die Ethik?

    In der Werbung tragen Tiere Hörner, in der Realität nicht. Wir Menschen haben tatsächlich diese arrogante Eigenschaft - und leider auch Macht - darüber zu urteilen.


    • Skip Bo 03.11.2018 08:16
      Highlight Highlight In der Werbung werden Kühe stets im Freien abgebildet. In der Realität stehen Hornkühe aber meist angekettet, dreiviertel ihres Lebens, angebunden im Anbindestall. Zum Wohl der Tiere?
    • Skip Bo 03.11.2018 08:43
      Highlight Highlight In der Werbung werden die Tiere stets im Freien gezeigt. In der Realität stehen die meisten Hornkühe bis zu dreiviertel ihres Lebens angebunden im Anbindestall.
    • Key 03.11.2018 11:25
      Highlight Highlight GENAU! Danke für diesen Kommentar! So iss es!! Wer ne Kuh mit Hörnern und seinem Kälbchen zusammen beobachtet,der sieht eine:stolze, wunderschöne, nicht "über Euterte",Kuh, die Würde ausstrahlt! Daneben die"hornlosen"...Stelle man sich vor,es gäbe ein Gesetz,dass alle Frauen Glatzen tragen MÜSSTEN, sie würden von irgendwelchen OBERRIESEN rasiert und könnten sich nicht wehren!! SIE MUSSTEN KAHLKÖPFIG umherlaufen...NUR weil die Kuh "unsere Sprache" nicht spricht,heisst es nicht,dass sich eine "Hornlose" wohl fühlt...
  • blaubar 03.11.2018 00:45
    Highlight Highlight Ich glaube, die Arena wurde in der Nacht um 3 Uhr aufgezeichnet. Irgendwie war das eine sehr träge Angelegenheit. Am liebsten hätten alle einfach nichts gesagt. Wenn wenigstens die Teilnehmer ein bisschen mehr Hörner gehabt hätten...
    • blaubar 03.11.2018 13:23
      Highlight Highlight Man sollte eine Hornbundesratinitiative lancieren.
  • AnnaBanana 03.11.2018 00:18
    Highlight Highlight Ja warum nicht in die Verfassung schreiben, dass für Tiere mit Hörner mehr Direktzahlungen bezahlt werden sollen? Als nächstes dann in die Verfassung:
    "Pro Fenster mit roten Geranien"
    "Gezöpfelte Miststöcke für ein schöneres Landschaftsbild"
    "Traktor und Gerät sollten aus optischen Gründen von der gleichen Marke sein"

    Solche Regelungen wie Mehrzahlungen für Horntiere gehören in die Direktzahlungsverordnung und nirgendwo sonst hinein!
    • Thurgauo 03.11.2018 07:41
      Highlight Highlight Heutzutage soll alles direkt in die Verfassung, obwohl es nicht dahin gehört, sie haben recht!
    • Filzstift 03.11.2018 08:43
      Highlight Highlight Weil das Parlament das verpasst hatte. Hätten die das gemacht wäre die Initiative zurückgezogen worden.
    • AnnaBanana 03.11.2018 09:02
      Highlight Highlight Wenn das Parlament nicht alles "verpassen" und jeden Pipifax aufnehmen würde, hätte die DZV noch viel mehr als 108 Artikel. Versteht jetzt schon praktisch niemand vollständig und ändert alle paar Jahre.
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  • mogad 03.11.2018 00:03
    Highlight Highlight Herr Capaul hat für seine Hornkühe nur einen Anbindestall wo sie angekettet sind und nicht piff und paff machen können. Weil aus Platzmangel die Verletzungsgefahr durch die Hörner zu gross ist. Wer garantiert
    mir denn, dass die angeketteten Hornkühe länger oder gleich lang draussen sind wie die enthornten Kühe, die über einen Freilaufstall verfügen und Bewegungsfreiheit haben? Zusätzliche Subventionen für das Anketten von Hornkühen im Stall? Nein und nochmals nein.
    • undduso 03.11.2018 00:59
      Highlight Highlight Ich kenne mehr Bauernhöfe in denen Kühe ohne Hörner angebunden werden als solche in welchen Kühe mit Hörnern angebunden werden.
      Ich wuchs auf einem Bauernhof mit Schottischen Hochlandrindern auf. Was ich zum Thema Hörner sagen kann, dass es kein Problem ist, solange die Tiere genügend Platz haben. Wir hatten noe Probleme mit den Hörnern. Die Tiere benutzen diese auch zur Kommunikation. Sie lassen dich mit einem Hornschwenker wissen, wenn ihnen was nicht passt.
      Es ist ein Hohn, dass Tiere ohne Hörner weniger Platz benötigen sollen. Da müsste man ansetzen. Leider gehts nur per Initiative.
    • Geralt 03.11.2018 01:13
      Highlight Highlight ...und selbst wenn, schadet es den Kühen garantiert nicht, wenn sie mehr Platz haben... Horn hin oder her...
    • H. L. 03.11.2018 01:24
      Highlight Highlight mogad:
      Hast du die Sendung verfolgt?
      Von Anbindestall zu sprechen, ist reine Angstmacherei. Die Kühe verletzen sich auch ohne Hörner im ohnehin meistens viel zu kleinen Stall.
      Herr Capaul hat den Kern der Sache mit seiner Aussage, dass die Hornfrage eine rein ökonomische sei, recht gut getroffen.
      Um Tierwohl geht es nur am Rande, wenn überhaupt. Lächerlich, wie oft JSA - ein knallharter Ökonom notabene - auf selbiges hingewiesen hat und dass es im Fall einer Annahme der Initiative eben nicht gewährleistet sei - obwohl vor allem die Wissenschaft ein anderes Bild zeichnet.
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  • blaubar 02.11.2018 23:58
    Highlight Highlight Für einen Stadtzürcher ist die Abstimmung sicher irrelevant. Für eine Kuh hingegen nicht.
    • Skip Bo 03.11.2018 08:50
      Highlight Highlight Für eine Hornkuh ist die Abstimmung insofern relevant, dass sie angebunden bleibt. Weil der Anbiindestall mit Horngeld wirtschschaftlicher wird, wird sie nie in einem Laufstall leben zu können.
    • Ueli der Knecht 03.11.2018 10:12
      Highlight Highlight Ein für Hornkühe ausreichend dimensionierter Freilaufstall ist effizienter als die Anbinde-Haltung, Skip Bo. Bei gleichem Viehbestand könnten Hornbauern auf Freilaufställe umsteigen, weil sie dadurch viel Arbeit einsparen können. Andere Bauern mit bestehenden Freilaufställen könnten ihren Viehbestand verkleinern und von hornlosen auf gehörnte Kühe umsteigen. Gehörnte Kühe würden dadurch auch markttauglicher.

      Bei Betrieben in der Grössenordnung Capaul würde ein Umstieg allerdings Mehrkosten verursachen und keinen Sinn machen. Bei grösseren Betrieben fällt das aber schnell mal ins Gewicht.
    • Skip Bo 03.11.2018 12:54
      Highlight Highlight Richtig Ueli, und genau deshalb sind Hornbeiträge auf Freilaufställe zu beschränken
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

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