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ZUM ENTSCHEID VOM EUROPAEISCHEN GERICHTSHOF BEZ. DISPENSATION VOM SEXUALUNTERRICHT IN DER UNTERSTUFE, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 18. JANUAR 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Schuelerinnen und Schuler der 2. Sekundarstufe nehmen im Schulhaus Florentini in Chur am Sexualkunde-Unterricht teil, aufgenommen am 24. Januar 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Anstatt über Schwangerschaftsabbrüche informiert zu werden, blättern die Schüler durch Materialen, in denen ein fiktiver Fötus in einem Brief ums Überleben bettelt (Symbolbild). Bild: KEYSTONE

St.Galler Lehrerin verbreitet Anti-Abtreibungsparolen im Unterricht

Schüler einer St.Galler Sekundarschule sollten zum Thema Abtreibung aufgeklärt werden. Stattdessen wird ihnen der Schwangerschaftsabbruch als Verbrechen präsentiert.

noemi heule /ch media



Es gebe nichts zu beschönigen, schreibt das Schulamt der Stadt St.Gallen auf erneutes Nachhaken zu einem umstrittenen Arbeitsblatt. Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Blumenau sollten mit dem Papier zum Thema Abtreibung aufgeklärt werden. Stattdessen wird ihnen der Schwangerschaftsabbruch als Verbrechen grösser noch als das Morden der Nazis präsentiert. Ein fiktiver Fötus bettelt in einem Brief ums Überleben.

Derlei Lehrmittel seien an einer öffentlichen Schule weder erwünscht noch mit dem Lehrplan vereinbar, sagte das städtische Schulamt in einer ersten Reaktion. Sie liess offen, wie das Material in den Unterricht einer 3. Sekundarklasse an der Oberstufe Blumenau gelangte.

Nun ist klar: Die Unterlagen stammten von einer jungen Lehrerin. Sie hatte die Arbeitsblätter kurz zuvor auf der einer Austauschplattform des Lehrerkollegiums abgelegt und mit dem Kennzeichen der Schule versehen. Gemäss Titelkopf geht es um Unterrichtsmaterial im Fach Biologie. Das städtische Schulamt nimmt die junge Lehrerin aus der Verantwortung:

«Hellhörig macht, dass das kritische Material von einem auswärtigen Praktikumsleiter stammt, der Studierende offiziell begleitet hat.»

Das schreibt Marlis Angehrn, Leiterin der städtischen Dienststelle für Schule und Musik in einer Stellung­nahme.

Das Lehrmaterial stammt demnach noch aus der Studienzeit der Lehrerin. Sie hat es ihrerseits während eines Praktikums erhalten. «Dass ein Praktikumsleiter Studierenden solches Material als geeignet anpreist, erfordert unsere Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Stellen», heisst es weiter. Um welche Schule es sich handelt, will Marlis Angehrn allerdings nicht preisgeben. Nur so viel: Es handle sich um eine Schule im Kanton.

Der Sündenbock wird weitergescheucht

Auch an der pädagogischen Hochschule St.Gallen gibt man die Verantwortung weiter: Die Schule pflege die Zusammenarbeit mit über 600 externen Praktikumslehrpersonen, die diese Aufgabe zusätzlich zu ihrer Haupttätigkeit wahrnehmen, sagt Prorektor Martin Annen, der vom aktuellen Fall keine Kenntnis hat. Mit diesen Lehrpersonen pflegt die PHSG kein Anstellungsverhältnis, vielmehr sind sie den Schulgemeinden unterstellt. «Das Qualitätsmanagement unterliegt der jeweiligen Schulleitung», sagt er. Und:

«Es entspricht nicht unserem Auftrag, sie zu kontrollieren.»

Man gehe allerdings davon aus, dass die Lehrkräfte der Verantwortung ihres Berufs nachkommen. Wenn immer möglich sollten zudem offizielle Lehrmittel verwendet werden. Solche fehlen im Sexualkundeunterricht. «Die Lehrerinnen und Lehrer thematisieren die sensiblen Inhalte mit der nötigen Sorgfalt und Professionalität», schreibt das kantonale Amt für Volksschule dazu einzig.

Sensibilisierung im Studium

Lehrpersonen, die Studentinnen und Studenten der PHSG betreuen, absolvieren eine obligatorische Aus- und Weiterbildung. Ein fünftägiger Kurs geht der Aufgabe voraus, pro Praktikum steht zudem ein Tag Weiterbildung an. Mit dieser Ausbildung sei die PHSG schweizweit führend, sagt Annen. Nebst der externen Lehrperson steht den Praktikanten ein interner Mentor zur Seite. In einem Vor- und Nachgespräch hätten die angehenden Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich zu melden, falls sie mit unangemessenem Unterrichtsstoff konfrontiert werden. Zudem besucht sie der Mentor während des Praktikums vor Ort.

Dem Thema Sexualpädagogik widmet die Hochschule überdies eine obligatorische Vertiefungswoche unter der Leitung von Prisca Walliser, Dozentin für Sexualpädagogik. «Das Thema Sexualität und Aufklärung bleibt ein Thema von Werten und Normen», sagt sie gegenüber dieser Zeitung. «Es ist wichtig, dass künftige Lehrpersonen sich bewusst sind, wo sie selber stehen.» Sensibilisierung und Selbstreflexion stehen laut Walliser im Zentrum des obligatorischen Unterrichts.

Keine Kontrolle und milde Konsequenzen

Im vorliegenden Fall hat diese Selbstreflexion offenbar versagt. Stattdessen fand eine erzkonservative Grundhaltung Eingang in den Biologieunterricht. Der abgedruckte «Brief vom Himmel», in dem das ungeborene Kind auf «Jesu Schoss» sitzt, ist in einschlägigen Netzwerken kein Novum. Auch die Pro-Life-Bewegung bedient sich einer ähnlichen Rhetorik, wobei das aktuelle Beispiel selbst Abtreibungsgegner abschreckt.

«Persönliche Glaubenshaltungen gehören nicht ins Schulzimmer», stellt Schulamtsleiterin Marlis Angehrn klar. Und ergänzt:

«Religiös motiviertes Moralisieren hat an einer öffentlichen Schule nichts verloren.»

Die Konsequenzen bleiben mild. Die Lehrerin sei auf den Fehler aufmerksam gemacht und das Material von der Austauschplattform entfernt worden. Auf die Kritik einer Mutter habe die Lehrperson reagiert, die Unterlagen im Unterricht kritisch diskutiert und die Klasse auf die «nicht beabsichtigte Wirkung» angesprochen. Ein internes Kontrollorgan gebe es nicht: Die wirksamste Kontrolle finde unter Kollegen statt.

Welche Folgen der Fall für die Lehrperson hat, die das Material in Umlauf brachte, ist offen. Da Prorektor Martin Annen den aktuellen Fall nicht kennt, will er sich zu den möglichen Konsequenzen nicht äussern. Genüge eine Praktikumslehrperson den Anforderungen nicht mehr, sei es möglich, dass sie von dieser Aufgabe ausgeschlossen werde. «Einer solchen Massnahme gehen jedoch immer Gespräche mit den verantwortlichen Beteiligten voraus.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Cédric Wermutstropfen 09.07.2019 19:01
    Highlight Highlight „Ein fiktiver Fötus bettelt in einem Brief ums Überleben.“

    Wie lächerlich ist das denn. Genauso peinlich wie fiktive Briefe aus der Perspektive von Tieren.
  • Uglyman 09.07.2019 15:46
    Highlight Highlight Sind LehrerInnen derart dumm, dass sie unkritisch mit Lehrmitteln unterrichten. So jemand ist im falschen Beruf. Ohne wenn und aber vor den Kindern schützen. sofort



  • Rolf Mueller 09.07.2019 13:06
    Highlight Highlight "Das städtische Schulamt nimmt die junge Lehrerin aus der Verantwortung"
    Entweder hat sie den Text den sie verteilte nicht verstanden (eher unwahrscheinlich) oder sie steht hinter dem Text - in beiden Fällen ist sie als Lehrerin nicht tragbar und gehört aus dem Schuldienst entfernt, egal woher sie die Unterlagen hat.
  • Bebbi 09.07.2019 12:20
    Highlight Highlight Man muss aufpassen beim Thema Abtreibung, damit es nicht noch mehr zum ideologischen Minenfeld wird: Statt Abtreibung sollte man dafür sorgen, dass ein Kind bekommen kein Unfall ist, dass also «gefallene Mädchen» ein Kind ohne Benachteiligung für sie und das Kind aufziehen können. Denn eine Abtreibung ist immer ein tiefgreifender Eingriff in Persönlichkeit, Körper und Psyche. Ausnahmen sollten Ausnahmen bleiben und andere als wirtschaftliche oder Standesgründe haben und hauptsächlich aus medizinischen Gründen vorgenommen werden. Ändert die Einstellung zum Kinderaufziehen!
    • Lioness 09.07.2019 13:46
      Highlight Highlight Ungewollte Schwangerschaften durchstehen und ungewollt eine Geburt mitmachen ist auch kein Spaziergang. Auch wenn das Kind zur Adoption freigegeben wird, hat man davor etliche Einschränkungen im Altag als Schwangere. Beide Wege sind schwer, die Entscheidung einer Abtreibung wird kaum eine Frau leichtfertig fällen. Detaillierte Aufklärung über Verhütung finde ich sehr wichtig.
      Wer denkt man könne als Frau einfach mal so ein Kind austragen, gebären und dann weggeben, war noch nie schwanger.
    • Feuerwanze 09.07.2019 15:35
      Highlight Highlight @ Bebbi: So viele Blitze hat Dein Kommentar nicht verdient. Wenn gewisse Umstände besser wären, würde die eine oder andere Abtreibung vielleicht nicht stattfinden. Was nicht heisst, dass es nicht auch nachvollziehbare Gründe für eine Abtreibung gibt, die sich nicht ändern lassen ...
    • natalie74 09.07.2019 15:38
      Highlight Highlight Eine Abtreibung muss für alle Frauen möglich sein.
      Deine Einstellung ist unglaublich altmodisch -zumindest in der Schweiz ist man kein gefallenes Mädchen mehr, wenn man ledig schwanger wird.
      Ich halte es für immens wichtig, über Verhütung zu informieren, so dass keine ungewollte Schwangerschaft entsteht.
      Und eine Abtreibung ist keineswegs immer ein tiefgreifender Eingriff in die Psyche. Das ist für jede Frau anders und ich - als Frau - würde mir nie anmassen, über eine Frau zu urteilen, die anders entscheidet, als ich es würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • steamer 09.07.2019 11:58
    Highlight Highlight Ich finde es nur erschreckend, wie gleichgültig unsere Geselkschaft gegenüber dem Leben anderer geworden sind. Und insbesondere gegenüber dem Leben Ungeborener. Wenn nur jeder eine Sekunde sich auf diese Gedanken einlassen würde, dann wäre es völlig egal, ob Freikirche oder Indoktrinieren oder ungenügende Kontrolle der Schulleitung. Freilich muss man der Lehrerin beibringen, dass sie den Schülern alle Seiten und Facetten beibringen muss. Aber im Grunde hat sie recht, und das hat nichts mit religiösem Fanatismus zu tun.
    • xHascox 09.07.2019 13:12
      Highlight Highlight Ich verstehe nicht, wie aus einer Eizelle und einem Spermium, welche einzeln nicht als Leben gelten, plötzlich etwas lebendiges wird. Ich hätte kein Problem damit, wenn ich abgetrieben worden wäre, denn zu diesem Zeitpunkt finde ich, ist man noch nicht wirklich ein Mensch.
    • Geiwetschteiler 09.07.2019 14:20
      Highlight Highlight Das ist eine höchst private Angelegenheit und nein die Lehrerin hat nicht recht. Und nein es gibt kein ungeborenes Leben. Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Davor ist es als Fötus Teil der Mutter. Und das Recht der Frauen auf Selbstbestimmung wollen sie bei der zur Zeit herrschenden Politik wohl nicht auch noch anzweifeln??
    • natalie74 09.07.2019 15:39
      Highlight Highlight Was ist mit der Gleichgültigkeit gegenüber den bereits Lebenden? Zählt ein lebender Mensch weniger als ein noch nicht geborener?
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 09.07.2019 11:35
    Highlight Highlight Wenn die Lehrerin keine Konsequenzen tragen muss, dann wird die Leiterin auch nicht ganz abgeneigt sein. Die Verantwortung auf den Praktikumsleiter ist zu einfach, da wohl beide (Leiter und Lehrerin) eine ähnliche Auffassung zu diesem Thema haben. Religion ist und bleibt Privatsache
  • Anilu 09.07.2019 11:31
    Highlight Highlight Ein Problem liegt doch darin, dass es kein offizielles Lehrmittel zum Sexualkundeunterricht gibt. Und wieso wohl nicht? Weil die Meinungen, was zu diesem Thema gelehrt werden soll, so weit auseinander gehen, siehe das Theater um den Sexkoffer in Basel.
    Wenn nun die Lehrpersonen ihr Unterrichtsmaterial selber erstellen oder zusammensuchen müssen, muss man damit rechnen, dass sie auch persönliche Ansichten vertreten, die eigentlich nichts in der Volksschule zu suchen haben, oder unbedacht problematisches vorhandenes Material verwenden.
  • Daniel Caduff 09.07.2019 11:27
    Highlight Highlight Es ist leider eine Tatsache, dass Freikirchler, Evangelikale, ICF-Jünger und ähnlich Verwirrte schon seit langem versuchen, die pädagogischen Hochschulen zu unterwandern. Religion muss endlich aus dem öffentlichen Raum entfernt werden, aus Umweltschutzgründen. Aber darum gehts hier nicht.

    Hier liegt die Verantwortung zu 100% bei der Lehrerin. Egal woher sie das Pamphlet hatte, darf erwartet werden, dass sie es prüft, bevor es den Schülern abgegeben wird.

    Wer ohne hinzusehen einfach irgendwelche Blätter verteilt, kann kein guter Lehrer / Lehrerin sein.
  • nass 09.07.2019 11:20
    Highlight Highlight Wiedermal typisch, dass Lehrpersonen mit Samthandscuhen angefasst werden. Die Lehrerin wird ganz genau gewusst haben, was sie da an Material abgibt. Und wenn nu behauptet wird dem sei nicht so wundere ich mich ebenfalls. Gibt man als Lehrperson einfach Unterlagen ab ohne sie zu kennen??

    Die Dame gehört defintiv verwarnt und sollte überdenken, ob sie an der richtigen Stelle ist.
  • auloniella 09.07.2019 10:49
    Highlight Highlight Das beste Mittel gegen Abtreibungen ist ja Aufklärung, neben dem Zugang natürlich. Nur sind solche Kreise dann gegen Sexualkundeunterricht. Ich werde so-was nie verstehen.

    Die Lehrerin sollte verwarnt werden und weiterhin kontrolliert werden. Sie hat sich an den Lehrplan zu halten. Falls Sie wieder rückfällig wird, fände ich eine Entlassung absolut angemessen.
    Und dass die unteren Stufen an der PH Freikirchler anziehen ist ja lange bekannt. An einer Schweizer PH habe ich als Gruftie die Weiterbildung zur Gymilehrerin gemacht. Gab einige Versuche mich vor der Hölle zu retten...
    • leu84 09.07.2019 11:37
      Highlight Highlight Gut, gibt es noch Lehrkräfte mit Verstand :)
  • Pfauenauge 09.07.2019 10:36
    Highlight Highlight Erinnert mich vage an eine Geschichte von meinem Cousin, dessen Philosophielehrer war Mitglied bei den Zeugen Jehovas und hat während des Unterrichts sowohl missioniert als auch den Wachturm verteilt. Da sind sowohl Eltern als auch Schüler regelmässig Sturm gelaufen und passiert ist nichts... (war aber auch in Spanien, vor etwa 15 Jahren.)
    Im Nachhinein fanden wir das sehr lustig, aber eigentlich ist es doch ziemlich tragisch und je nach dem auch gefährlich...
  • fidget 09.07.2019 10:17
    Highlight Highlight Die Lehrerin kann man schon in die Verantwortung ziehen. Schliesslich war sie es, die dieses Arbeitsblatt an die Schüler abgab. Ich traue ihr zu, dass sie das Unterrichtsmaterial vorher sichtet und sich bewusst ist, was sie verwendet. So differenziert sollte man als Lehrperson schon sein, und die Problematik hinter solchen Aussagen sehen können.
  • Brrrringsallyup 09.07.2019 10:01
    Highlight Highlight Mich würde jetzt sehr interessieren, welche PH‘s die Kommentarschreiber wann besucht haben, denn ich war noch vor nicht allzu langer Zeit in Bern. Da gabs einen kleinen Prozentteil an „Freikirchlern“, welche aber sehr angepasst waren. Da würde ich jetzt nicht von „Unterwanderung“ oder „Indoktrination“ sprechen.
    • Effie 09.07.2019 12:24
      Highlight Highlight Same in ZH es hat genau eine Freikirchlerin, die im Gegenteil, eher vorsichtig mit ihrem Glauben umgeht. Auch gab es in den ganzen drei Jahren nie eine kreationistische Diskussion.
      Finde übrigens diese Krassen Atheisten, die sich weigern das Fach Religion und Kultur zu unterrichten genau so schlimm...
    • Danergy 09.07.2019 18:30
      Highlight Highlight In Bern haben schon vor 10-15 Jahren PHler bestätigt, dass es etwas viele Frömmler habe. Bei jenen, die ich so gekannt habe an der Uni (wo sie teils an Modulen teilnahmen), gabs auch so Grüppchen.
      Völlig grundlos kommen diese Vorwürfe/Einzelfälle nicht alle 2-3 Jahre wieder.
      ALLERDINGS möchte ich nicht von verschwörerischer Unterwanderung, systematischer Manipulation etc sprechen. Grobe Verfehlungen sind Einzelfälle, viele halten ihren Glauben sicherlich privat, lassen ihn nur subtil durchscheinen. Aber so Sachen wie “Evolution zusammen mit anderen Theorien lehren” hab ich auch schon gehört🙄
    • You will not be able to use your remote control. 09.07.2019 19:42
      Highlight Highlight Das Fach Religion und Kultur hat an Schulen nichts verloren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skorpion 09.07.2019 09:47
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Linus Luchs 09.07.2019 09:32
    Highlight Highlight Es ist bedenklich, wie dieser Fall mit Samthandschuhen angepackt wird. Es geht offensichtlich um die versuchte Indoktrination von Jugendlichen durch religiöse Fundamentalisten. Man stelle sich vor, eine Lehrperson würde einen fiktiven Brief verteilen, den ein Flüchtlingskind auf einem Schlauchboot im Mittelmeer geschrieben hat. Das Kind erzählt seine Leidensgeschichte und bittet um Asyl in Europa. Ja da würde es aber krachen von wegen politischer Einflussnahme! Die Lehrperson müsste sehr wahrscheinlich abtauchen und sich eine neue Telefonnummer zulegen.
  • dieBied 09.07.2019 09:26
    Highlight Highlight Ich habe kürzlich mit jemandem gesprochen, der an der PH Bern arbeitet; angeblich sollen dort ca.1/3 der Studierenden Freikirchler o.ä. sein; bei den Dozierenden soll der Anteil noch höher sein! Hat mich zutiefst schockiert! Man müsste jetzt handeln; einerseits Kirche und Staat (und v.a. Schule!) ganz klar trennen, entsprechende Sanktionen für Lehrpersonen aussprechen, die solches Gedankengut verbreiten und nicht zuletzt die Arbeitsbedingungen der Lehrpersonen verbessern, damit nicht mehr fast nur noch Lehrer werden will, wer sich der biblischen Nächstenliebe verpflichtet fühlt...
    • Brrrringsallyup 09.07.2019 10:39
      Highlight Highlight Kann ich nicht bestätigen, ist mir nie jemand diesbezüglich aufgefallen. Wobei ich die Leute natürlich auch nicht alle nach ihrem Glauben gefragt habe ;)
    • radiisli 09.07.2019 12:08
      Highlight Highlight In Bern sammeln sich (auf Primarstufe) die Freikirchler halt am Institut NMS, am IVP habe ich in drei Jahren kaum welche getroffen
  • Ali G 09.07.2019 09:22
    Highlight Highlight Es ist schön zu sehen, dass ein Arbeitgeber die Lehrperson deckt. Wenn man Jung und Motiviert ist kann auch mal unpassendes Material den Weg in den Unterricht finden.
    Was jedoch untragbar ist das die Schule offensichtlich weder ein Leitbild noch eine Qualitätskontrolle der Unterlagen besitzt.
    Bei Beschwerden von Eltern muss die Leitung im Stande sein klar Stellung zu beziehen für oder gegen das Lehrmittel. Religion gehört in den Religionsunterricht und nicht in den Schulstoff.
    • Garp 09.07.2019 09:43
      Highlight Highlight Jedes Arbeitsblatt noch kontrollieren lassen? Jede Schule ihr eigenes Leitbild? Lehrer werden ausgebildet und der Lehrplan ist das Leitbild.

      Dieses Arbeitsblatt hat nichts mit jung und motiviert zu tun. Das ist ein Fundiblatt und das kann jeder erkennen ab bestimmt 18 .
  • Inanna 09.07.2019 09:07
    Highlight Highlight Religion hat in der Schule sowenig verloren wie sie im Staat verloren hat! Egal welche Glaubensrichtung!
  • Garp 09.07.2019 09:05
    Highlight Highlight Kein verantwortungsvoller Lehrer, der nicht selber Fundi ist, würde so ein Arbeitsblatt verwenden. Fundis haben an den öffentlichen Schulen nichts verloren. Die Leherin der Verantwortung zu entheben, finde ich völlig falsch.

    Dass anden PH's so viele Fundis studieren, find ich schockierend.

    Bereits in den 80ern versuchte eine Sekte, Lieblinge später Verein psychologischer Menschenkenntnis genannt, die Fachschaften an Unis, Schulen, psychiatrische Kliniken etc. zu unterwandern.
    • Danergy 09.07.2019 09:38
      Highlight Highlight Und diese Tendenz ist überhaupt nicht neu. Habe ich selber schon vor 10-15 deutlich festgestellt, als ich an der Uni mit PH-Studenten zu tun hatte (Freimodule an der Uni).
      Es wurde und wird ja immer noch kleingeredet, das Problem. Obwohl viele dieser Leute eine Agenda verfolgen. Sicherlich werden nicht alle aktiv missionieren, aber es ist naiv zu glauben, dass diese Tendenzen Zufall sind und/oder diese Missionierungsversuche in mehr oder weniger subtilen Formen immer wieder vorkommen werden.
  • Leckerbissen 09.07.2019 08:56
    Highlight Highlight Missionieren, Politisieren und Werbung für Abstimmungen machen (oftmals an den Gymis und Berufsschulen der Fall) ist NICHT Aufgabe des Lehrpersonals. Lasst die Kids/Teenies selber eine Meinung bilden. Ansonsten good Job teachers!
    • auloniella 09.07.2019 10:52
      Highlight Highlight Doch, doch, Politisieren im Sinne des Diskurses ist im Lehrplan. Die Lehrperson soll aber möglichst neutral bleiben und die Schülerinnen und Schüler zur Bildung einer eigenen Meinung anregen.
  • Skorpion 09.07.2019 08:37
    Highlight Highlight Schade, dass im Beitrag nebst den religiösen Schilderungen nicht auch die sachlichen, den Vorgang des Eingriffs eines Schwangerschaftsabbruch-Abbruchs aufgeführt werden! Im St. Galler-Tagblatt war das Ganze sehr ausführlich beschrieben worden! Z. B.. wie wird abgetrieben? Was passiert mit dem ungeborenen Kind beim Auskratzen, Absaugen... etc Unschöne Schilderungen: zerstückelt u. zerrissen...., aber eben TATSACHE, welche diese Lehrperson ihren Schülern darlegte! Nein, „das Kind auf Schoss Jesu“ ist auch nicht meine Sprache, aber den Rest der Schulung unterstützte ich! Abtreibung ist grausam
    • MacB 09.07.2019 09:15
      Highlight Highlight Wieso muss ein Schwangerschaftsabbruch überhaupt thematisiert werden? Blinddarmoperationen oder Raucherbeine werden es ja auch nicht.
    • ingmarbergman 09.07.2019 09:18
      Highlight Highlight Aha, Strategiewechsel. Wenn Empathie nicht funktioniert, dann Horrorstories. Wie aus dem Lehrbuch der Freikirchen.

      Deine Meinung gehört ins Mittelalter. Punkt. Über Abtreibung kann man diskutieren, aber das was du machst ist keine Diskussion sondern die Verbreitung einer fundamentalistischen Ideologie.
    • Kleine Hexe 09.07.2019 09:19
      Highlight Highlight Und Frauen dazu zwingen ein ungewolltes Kind auszutragen und aufzuziehen ist nicht grausam?
      Ausserdem erfolgen die meisten Abtreibungen relativ früh, wenn das ungeborene Kind noch kein Kind, sondern eher ein Zellhaufen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Butschina 09.07.2019 08:28
    Highlight Highlight Ich finde, man darf den Schülern die Konsequenzen einer Abtreibung durchaus aufzeigen. Das würde aber etwas ganz anderes beinhalten. Viele die Abgetrieben haben bekommen später psychische Folgen zu spüren. Darum finde ich es gut, dass man die Jugendlichen darüber informiert. Noch wichtiger ist, ihnen Anlaufstellen aufzuzeigen die bei einer Entscheidungsfindung für oder Gegen ein Kind helfen.
    • Pafeld 09.07.2019 09:33
      Highlight Highlight Hmm. Das ist so ziemlich genau das, was ein abgrundtiefer, christlicher Fundi im Schafspelz sagen würde.
    • Butschina 09.07.2019 10:36
      Highlight Highlight Ich bin Christ, aber nicht gegen Abtreibungen. Mühe habe ich nur, wenn abgetrieben wird, weil es beruflich gerade nicht passt. Dennoch hat jede Frau das Recht dazu.
      Eine Abtreibung sollte man jedoch nie auf die leichte Schulter nehmen. Ich kenne mehrere Frauen, die bereuen abgetrieben zu haben. Deshalb finde ich es wichtig, dass man die Entscheidung nicht überstürzt trifft und sich von einer Fachstelle beraten lässt. Mit meinem Glauben hat dieser Vorschlag überhaupt nichts zu tun. Fachpersonen sind emotional nicht betroffen und können oft konstruktiver beraten als Freunde
    • Pafeld 09.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Die meisten Frauen bedauern, dass sie abtreiben mussten. Bereuen in dem Zusamenhang würde bedeuten, dass sie es in der selben Situation nicht wieder tun würden. Und das ist, mit Verlaub, Blödsinn. Denn "die meisten Frauen bereuen eine Abtreibung" impliziert, dass die persönliche Situation egal sei und sich die meisten Frauen im Wiederholungsfall aus Prinzip gegen die Abtreibung entscheiden würden. Und das ist genau dieser propagandistische Unsinn, denn die Freikirchler verbreiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • HerbertBert 09.07.2019 08:25
    Highlight Highlight Ich war selbst für 1 Semester and der PHSG. Gefühlt waren da mindestens 1/3 der Leute Freikirchler. Da gabs dann ein paar schöne Gespräche auch während den "Vorlesungen" (an der PH eher normaler Unterricht).

    Wundern tut sowas wie der aktuelle Fall einem dann nicht. Jedoch kann wegen dem akuten Lehrermangel sowieso keiner etwas dagegen tun.
  • Asho 09.07.2019 08:15
    Highlight Highlight Alle sozialen Fachhochschulen (PH, Soziale Arbeit etc) sind von Freikirchlern unterwandert. Bei mir waren es im Studium ca. 15-20% Freikirchler, bei meinen KollegInnen an anderen Hochschulen zeigte sich ein ähnliches Bild.
    • Merida 09.07.2019 08:42
      Highlight Highlight War bei mir auch so. Sogar in der Fachrichtung Natur und Technik für Sek 1. Musste mit einem Kreationisten einen Vortrag über Darwins Evolutionstheorie erarbeiten und halten...
    • Oiproll 09.07.2019 13:34
      Highlight Highlight @merida. Das stelle ich mir relativ schwierig vor...😂😂😂
  • ciaociao 09.07.2019 08:11
    Highlight Highlight Wow!
    Ich bin überrascht, wie lächerlich einfach das Ganze abgetan wird!
    Seit wann wird Extremismus im Schulzimmer geduldet? Das gehört zum gesunden Menschenverstand, besonders dem einer Lehrerin, dass solche Sachen NICHT an Kinder gereicht werden sollten! Wohin kommen wir, wenn solche Fanatiker ihr Gedankengut wieder straffrei verbreiten können?
  • Danergy 09.07.2019 08:04
    Highlight Highlight Entschuldigung, aber mir werden hier ein bisschen zu schnell zu viele Personen aus der Verantwortung genommen. Ein bisschen Ball hin und her schieben.
    GERADE auch von einer Lehrerin (auch Anfang/Mitte 20) darf doch wohl mehr kritisches Urteilsvermögen zugemutet werden!!! Sie merkt doch, was sie dort unterrichtet! Ausser sie gehört selber dieser leider viel zu grossen (und mächtigen??) Fundi- und Freikirchlergruppe an PHs an, welche mir schon vor 10 Jahren DEUTLICH (negativ) aufgefallen ist an der Uni...
  • Oiproll 09.07.2019 08:00
    Highlight Highlight Ich wohne selber in St.Gallen und hätte kotzen können als ich das vor 2 Tagen mitgekriegt habe!! Hätte ich selber Kinder würde ich sehr darauf achten,wer da meine Kinder unterrichtet. Solche Fundichristen haben in einer Schule nichts zu suchen! Ich will gar nicht wissen wie eine solche Lehrperson sonst noch versucht Einflussnahme auf die Schüler zu nehmen. Übrigens....an der PHSG gab es schon früher Probleme mit fundamentalen Christen.
  • Tragain 09.07.2019 08:00
    Highlight Highlight Mein Gott, niemand lässt eine Abtreibungen einfach aus Spass machen. Viele Frauen leiden sowieso schon an Gewissensbissen nach einer Abtreibung, da muss man nicht noch Psychospiele mit „Briefen eines abgetriebenen Fötus auf dem Schosse Jesu“ betreiben.
    Falls jemand sinkende Abtreibungszahlen möchte investiert besser in Aufklärung/Verhütungsmethoden und Bildung. Stärkt lieber die sozialen Strukturen, verringert Armut und schafft Chancengleichheit, respektive wählt Politiker, welche sich für das einsetzen.
    Verbote und Abortion-Shaming ist kontraproduktiv
  • Effie 09.07.2019 07:57
    Highlight Highlight Als einzig fragwürdig ist die Tatsache, dass die Junglehrerin das Material nicht hinterfragt hat. Wie bereits schon erwähnt, hat die Schule sofort und korrekt reagiert und mit der Klasse transparent die Problematik thematisiert.
    Viele PH Abgänger/innen sind sehr jung 23 ungefähr, haben wenig bis keine Berufserfahrung und leben noch zu Hause. Ich denke die Lehrperson ist einfach noch zu wenig selbstständig und hat ohne gross nachzudenken das Material verwendet. Bestimmt hat sie etwas daraus gelernt.
    • Pafeld 09.07.2019 09:37
      Highlight Highlight Niemand, der nicht christlicher Fundi ist, verbreitet unbeabsichtigt Propaganda vom abgetriebenen Fötus auf dem Schosse Jesu.
    • Neruda 09.07.2019 09:38
      Highlight Highlight Wer mit 23 und nach dem Lehrersemi immer noch nicht fähig ist, Unterrichtsmaterial einzuordnen, der ist wahrscheinlich einfach im falschen Beruf.
  • Alice36 09.07.2019 07:50
    Highlight Highlight Wenneine Lehrerin nach Abschluss ihrer Ausbildung in der CH solche Arbeitsblätter in den Unterricht einbringt, dann soll sie, in den entsprechenden Ländern wo diese Ansichten zum allgemeinen Gedankengut gehören, unterrichten. Wenn eine PH in der CH solche Ansichten verbreitet und dies nicht kontrolliert dann soll sie bitte aufhören Lehrer auszubilden. In der CH ist der Schwangerschaftsabbruch legal in best.Grenzen. Ob einem das gefällt oder nicht solange dies so ist haben solche extreme Ansichten nichts an der Schule verloren. Das sollte der jungen Lehrerin in der PH erklärt worden sein.
  • Sa_Set 09.07.2019 07:47
    Highlight Highlight bei dem Gedanken, dass Freikirchler und Fundis unsere Kinder unterrichten, schaudert es mir.
    • bebby 09.07.2019 08:25
      Highlight Highlight Als ich zur Schule ging, hatte ich Opus Dei Mitglieder, Atheisten, Freikirchler und Agnostiker als Lehrkräfte. Und keine dieser Lehrpersonen hat versucht uns zu bekehren. Letztlich gibt es Glaubensfreiheit, nur missionieren dürfen sie nicht.
      Unterdessen haben an einer Schule eines meiner Kinder die Atheisten durchgesetzt, dass es kein Weihnachtssingen in der Kirche mehr gibt. Das ist schade, weil wir damit unser Kulturgut vernachlässigen, aber unter diesen Hintergrund verständlich.
    • Sa_Set 09.07.2019 09:30
      Highlight Highlight Kultur ist kein fixes Konstrukt sondern genau so im Wandel, wie die Welt und der Mensch. Gewisse Dinge verschwinden, gewisse Dinge werden sogar wieder entdeckt und andere kommen neu auf.

      Bei uns in der Schule sollte es Gruppen oder mehr Vereine geben, die solche Dinge z.B. selbst organisieren können. Gibt es z.B. Kinder die das gerne machen würden, dann sollen und dürfen sie das machen können mit Unterstützung der Lehrer. Wenn nicht, ist es doch nicht Schade drum wenn es verschwindet, da offenbar kein Bedarf da war.
  • WID 09.07.2019 07:46
    Highlight Highlight Wo ist das Problem, das ist doch die offizielle Lehrmeinung der katholischen Kirche....
    • Passierschein A38 09.07.2019 11:05
      Highlight Highlight Touché!
  • Mira Bond 09.07.2019 07:29
    Highlight Highlight Wir kehren Schritt für Schritt zurück ins Mittelalter. Eine grauenhafte Vorstellung! Bildung und Aufklärung ist wichtiger denn je und deshalb ist es unabdingbar, dass das Unterrichtsmaterial und auch die Lehrpersonen regelmässig überprüft werden.
    • EndeGelände 09.07.2019 09:14
      Highlight Highlight fragt sich nur von wem und nach welchen kriterien!
  • Flunkie 09.07.2019 07:28
    Highlight Highlight Ist es wirklich von Lehrpersonen egal welchen Alters zu viel verlangt, den gesunden Menschenverstand einzusetzen und für geschossene Böcke die Verantwortung zu übernehmen?

    Entweder dieses Material wurde vor Gebrauch gelesen und für gut befunden, gelesen und nicht verstanden oder fünf Minuten vor Unterricht heruntergeladen, weil es noch irgendwo gespeichert war und das passt dann schon irgendwie. So oder so oder so für mich inakzeptabel.
  • poesie_vivante 09.07.2019 07:21
    Highlight Highlight Man braucht nicht erzkonservativ zu sein, um sich gegen Abtreibungen auszusprechen. Das Herz auf dem rechten Fleck haben reicht völlig aus.
    • who cares? 09.07.2019 07:38
      Highlight Highlight Wer Frauen zu Gebärmaschinen degradiert und zum Austragen eines Kindes zwingt, hat das Herz eindeutig nicht am richtigen Fleck :/
    • Baccara aka Shero 09.07.2019 07:39
      Highlight Highlight Oh. Das Herz auf dem rechten Fleck. Somit sprechen Sie mir, die eine Abtreibung hatte, ab, das Herz auf dem rechten Fleck zu haben?
    • Sa_Set 09.07.2019 07:46
      Highlight Highlight genau auf dem Rechten Fleck. ^^
    Weitere Antworten anzeigen
  • AFireInside 09.07.2019 07:17
    Highlight Highlight „..mit der nötigen Sorgfalt..“ „..grösser noch als das Morden der Nazis..“

    Lesen Sie dasselbe wie ich?

    Das ist unglaublich. Und dass es wieder nur Milde als Strafe gibt: Abscheulich. Nichts anderes.

    Solch eine derbe Verharmlosung des Holocaust‘ ist einfach nicht vertretbar.
    • cgk 09.07.2019 08:52
      Highlight Highlight Und allen Blitzern würde ausser dem Bibelstudium auch noch eine Lektion unserer jüngsten Geschichte gut tun. Da besteht anscheinend eine riesengroße Wissenslücke.
  • Nkoch 09.07.2019 07:17
    Highlight Highlight "Das städtische Schulamt nimmt die junge Lehrerin aus der Verantwortung."

    Äh.... und warum das?
    • Danergy 09.07.2019 08:06
      Highlight Highlight Vielleicht wird eigenständiges kritisches Denken von Lehrpersonen nicht mehr erwartet... anders ist das kaum zu erklären
    • Nkoch 09.07.2019 08:39
      Highlight Highlight muss wohl... 🤢
  • Rupert The Bear 09.07.2019 07:16
    Highlight Highlight Nun ja, dass Lehrpersonal ihre Gesinnung in den Unterricht einfliessen lassen ist nichts neues.
    • Midnight 09.07.2019 07:44
      Highlight Highlight Das ist in einem gewissen Rahmen auch durchaus vertretbar. Schliesslich hat man mehrere Lehrpersonen mit unterschiedlicher Gesinnung.

      Irgendwo hört der Spass aber auch auf...
    • PeteZahad 09.07.2019 08:12
      Highlight Highlight @Midnight Vielleicht an der Oberstufe wo auch Naturwissenschaftler vertreten sind. An der Primarschule habe ich persönlich andere Erfahrungen gemacht.
    • Midnight 09.07.2019 17:00
      Highlight Highlight @Pete Ja gut, Primarschule ist schon heikel, denn da kann man den Kindern jeden Blödsinn erzählen.
      Spätestens aber in der Berufsschule sind solche differenzierten Meinungen eine ganz gute Sache.
  • eliS 09.07.2019 07:01
    Highlight Highlight Das ist nur der Vorgeschmack. Die pädagogischen Hochschulen sind leider voll mit fundamentalistischen Freikirchlern, Evangelikalen, etc.
    • Cosmopolitikus 09.07.2019 07:38
      Highlight Highlight So einen Blödsinn habe ich lange nicht mehr gelesen. Auf welch selber erlebtem Wissen basiert Ihre Behauptung?
    • Kong 09.07.2019 07:42
      Highlight Highlight Nächstes Semester kriegt eines unserer Kids in der Oberstufe eine Lehrerin, welche ‚bekennende‘ Freikirchlerin ist. Auf dem Land wurde sie wegen Friktionen 2x ‚nicht mehr berücksichtigt‘. Jetzt wird sie auch in SG amten. Bin ja gespannt...
    • EvilBetty 09.07.2019 08:04
      Highlight Highlight Dann selber Lehrer werden. Wir leiden unter akutem Lehrermangel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 09.07.2019 06:58
    Highlight Highlight Zwar ein wenig religiös angehaucht, aber die Fakten bleiben. Eine Abtreibung ist etwas Grauenhaftes. Schaut euch doch mal wie dies durchgeführt wird. Wenn einem das nicht schaudert.
    • Niiki 09.07.2019 07:37
      Highlight Highlight Was hilft es dem Kind in eine Fanilie zu kommen die es nicht haben will. Gibst du dann dem Kind liebe und hilfst ihm?
      Ganz ehrlich meine Mutter hätte mich niemals auf die Welt bringen sollen, sie hatte bereits zwei Kinder und weder die nötigen Finanziellen mittel noch die nötige zeit für ein drittes. Und nein ich bin nicht depressiv, ich bin realistisch
    • Baccara aka Shero 09.07.2019 07:39
      Highlight Highlight ja, das ist tatsächlich nichts Nettes. Und trotzdem: Nötig. Die Frau muss die Wahl haben. Und selber entscheiden können.

      Nicht dein Körper, nicht deine Entscheidung.
    • who cares? 09.07.2019 07:43
      Highlight Highlight In den meisten Fällen nimmt man ein Medikament und der Fötus in Grösse einer Himbeere wird vom Körper abgestossen in Form einer stärkeren Blutung (also etwas stärker als die monatliche Periode).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kampfsalami 09.07.2019 06:58
    Highlight Highlight Man sollte halt ein bischen aufpassen was für Leute sich an der PH tummeln. Ich war selber dort. Und beim Gedanken, meine Kinder zu Lehrpersonen zu schicken, welche die Existenz von Dinosaurieren leugnen , daran glauben, dass Menschen über Wasser gehen können oder behaupten Religion stehe über der Wissenschaft, dann bekomme ich irgenwie Angst. Im Zweifelsfall für den Angeklagten ja, aber Erfahrungsgemäs denke ich, hat die genau gewusst was sie da verteilt...
    • Bits_and_More 09.07.2019 07:42
      Highlight Highlight Kolleginnen und Kollegen aus meinen Umfeld, welche an der PH waren, erzählten mir genau dasselbe. Sie hatten z.T. lange Diskussionen über das Alter der Erde, nicht wenige waren überzeugt, dass dieses etwa 6000 Jahre beträgt...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.07.2019 08:00
      Highlight Highlight @Bits and more
      Hätte ich nicht schon ähnliche Gespräche geführt und wäre ich beim Verweis auf Tatsachen weder als Lügner noch als Anhänger des Satan bezeichnet worden, würde ich dich bitten, mir zu sagen, dass das nicht wahr ist.
      Aber leider gibt es das wirklich.
    • EvilBetty 09.07.2019 08:04
      Highlight Highlight Dann selber Lehrer werden. Wir leiden unter akutem Lehrermangel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • hero70 09.07.2019 06:54
    Highlight Highlight Ärgerlicher Vorfall, ja. Gezeigt wird allerdings auch, dass die internen Kontrollen im Kollegium funktionieren und die nötigen Abklärungen laufen. Gerade deshalb, und auch wegen der fehlerstrotzenden (flüchtiges copy/paste?) Überlänge des Artikels, entsteht der Eindruck, dass ein Mini-Thema mächtig aufgeblasen wurde.
    • Neruda 09.07.2019 10:01
      Highlight Highlight Lehrer, welche "flüchtiges copy/paste" betreiben, gehören nicht an unsere Schule!
  • der nörgler 09.07.2019 06:47
    Highlight Highlight Dass die PHs voll sind mit Evangelikalen und Freikirchlern ist ja ein offenes Geheimnis. Das erstaunt mich jetzt nicht weiter. Ihr habt ja selber mal darüber berichtet. Ein Grund mehr, die konsequente Trennung von Kirche und Staat zu fordern. Religiöse Gedanken haben in einer öffentlichen Schule nichts zu suchen. Dazu kann man in eine private Schule gehen.
    • Fräulein Flamingodingo 09.07.2019 08:34
      Highlight Highlight Die private Schule muss aber demnach eine religiöse private Schule sein. An „nur“ einer Privatschule wird ein solches Verhalten auch nicht toleriert.
    • Tjuck 09.07.2019 09:03
      Highlight Highlight Gerade die Freikirchen sind ja bereits vom Staat getrennt. Grundsätzlich bin ich auch für eine konsequente Trennung, aber diese Fundamentalisten rekrutieren sich seltener unter den Mitgliedern der Landeskirchen, vor allem nicht der reformierten Landeskirche.

      Ich sehe deren Weltanschauung im Dorf: Die religiösen Eiferer strömen allsonntäglich jeweils in Scharen in die Freikirche, der Parkplatz davor ist mit Autos überfüllt. Und was die Gläubigen dann im direkten Gespräch von sich geben! Da stehen einem die Haare zu Berge ("Die biblische Wissenschaft hat die Evolutionstheorie widerlegt...").
  • Pümpernüssler 09.07.2019 06:42
    Highlight Highlight Direkt Freistellen! Das ist ja nicht tragbar... Sie hat auch nicht verstanden was ihr Job ist.
  • Natürlich 09.07.2019 06:40
    Highlight Highlight Ich wüsste gerne, was jetzt wirklich auf diesem Arbeitsblatt gestanden hat.
  • Goldjunge Krater 09.07.2019 06:27
    Highlight Highlight Das ist in etwa gleich, wie die Lehrerin, die ihre Kinder für diese Klimastreiks motivieren wollte. Lehrer sollten ihre Kinder nicht politisieren!!
    • Kubod 09.07.2019 07:40
      Highlight Highlight Danke Goldjunge Krater

      Viele akkzeptieren diesen Regelbruch, wenn ihre eigene Meinung den Kids indoktriniert wird.
      Denn dann ist es ja die "richtige" Meinung.
      Diese Leute ohne Abstraktionsvermögen sind Teil des Problems.
    • walsi 09.07.2019 08:04
      Highlight Highlight @Goldjunge: Die vielen Blitze zeigen, dass viele kein Problem mit der Indoktrination haben, wenn es für sie aus dem politisch richtigen Lager kommt. Das sind die gleichen, welche den Rechten Faschismus vorwerfe und selber nicht merken, dass sie sich faschistischer Methoden bedienen.
    • Fräulein Flamingodingo 09.07.2019 08:37
      Highlight Highlight Kann man nicht vergleichen, finde ich.
      Zusätzlich: wieviel stimmt, was wir in den Zeitungen lesen? Solche Artikel sind ja wie gefundenes Fressen. (Ja, ich verurteile, falls wahr, diese LP auch und finde es total unangemessen.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 09.07.2019 06:22
    Highlight Highlight Die Fischli-Fraktion hat in unseren Schulen nichts verloren!
    • Ehringer 09.07.2019 09:34
      Highlight Highlight Wir sind angewiesen auf neue Lehrer. Ohne die Fischli-Fraktion würden noch deutlich mehr Lehrer fehlen. Mir ist scheissegal, wer unterrichtet, solange nicht missioniert oder indoktriniert wird. Bin selber in Bern an der ph und bin, neben den wenigen wirklich fundamentalistischen Christen, auch sehr vielen begegnet, die durchaus normal denken und diskutieren und die Wissenschaft als richtig anschauen, aber halt nun mal am Sonntag in die Kirche gehen. So what?
  • Finöggeli 09.07.2019 06:09
    Highlight Highlight "Anstatt über Schwangerschaftsabbrüche informiert zu werden, blättern die Schüler durch Materialen, in denen ein fiktiver Fötus bettelt in einem Brief ums Überleben bettelt"... bitte was?
  • wolge 09.07.2019 06:07
    Highlight Highlight In Zeiten einer explodierenden Überbevölkerung Abtreibung zu verteufeln scheint mir fern jeder Vernuft.

    Ist es ernsthaft zum Wohl des Kindes wenn es aus Dummheit oder Zwang gezeugt und von der Mutter (wie Vater) garnicht gewollt wurde?
    • Zabalino 09.07.2019 08:16
      Highlight Highlight Ist es an uns Menschen, zu entscheiden, welches Leben lebenswert ist, und welches nicht?
    • wolge 09.07.2019 09:28
      Highlight Highlight @Zabalino: Nach dieser Logik müssten wir auch auf die moderne Medizin und den Sozialstaat verzichten...
    • Pafeld 09.07.2019 09:49
      Highlight Highlight Ungeborene Föten mit Leben gleichzusetzen ist genauso eine Form von willkürlicher Lebensdefinition. Selbst Krebszellen in einem Reagenzglas weisen mehr Lebensfähigkeiten auf, als ein Fötus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JOKA Lahnstein 09.07.2019 06:06
    Highlight Highlight Bravo, mutig, solche LehrerInnen sollte es viel mehr geben.
    • Oiproll 09.07.2019 08:11
      Highlight Highlight Nein....sollte es definitiv nicht!
    • goschi 09.07.2019 08:15
      Highlight Highlight Sprach der (alte?) Mann, der über den Körper einer Frau urteilt?
    • Fräulein Flamingodingo 09.07.2019 08:38
      Highlight Highlight Mutig schon.
      Aber keine religiösen Inhalten.
      Und vor allem sollen die SuS selbst Urteilsfähig sein/werden, was sie bei einem solchen Verhalten der LP nicht sind/werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Füdlifingerfritz 09.07.2019 05:50
    Highlight Highlight «Religiös motiviertes Moralisieren hat an einer öffentlichen Schule nichts verloren." - Absolut korrekt. Politisches Moralisieren übrigens auch nicht.
    Wobei... wenn man so an gewisse Klimademo-Besuche während der Schulzeit denkt....
    Da hätte die Lehrerin mit den Schülern besser eine Abtreibungsdemo besucht, dann hätten die Linken bestimmt gesagt: "Super Sache, Aktivismus ist wichtig, richtig so." Haha, Spass, Aktivismus während der Schulzeit ist natürlich nur okay, wenn er von links kommt.
    Schade, denn der komplette Verzicht auf politische und religiöse Indoktrination müsste das Ziel sein...
    • ingmarbergman 09.07.2019 08:43
      Highlight Highlight Schule soll Wissenchaft lehren.

      - Klimawandel: Wissenschaftlich erwiesen
      - Religion: keine Wissenschaft

      wenn du das nicht verstehst, würde dir etwas Schule auch gut tun.
    • HabbyHab 09.07.2019 08:47
      Highlight Highlight Klimaschutz ist theoretisch nichts politisches.
    • Füdlifingerfritz 09.07.2019 08:59
      Highlight Highlight @Ingmar
      Es geht nicht um Infos zum faktisch belegten Klimawandel. Das kann und muss man im Schulzimmer thematisieren. Dafür wurden diese Räume gebaut. Mir geht es um ideologisch motivierte und von links angetriebene Demos mit klarer politischer Schlagseite. Das ist ein Unterschied.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DanielaK 09.07.2019 05:49
    Highlight Highlight Ich bin ja sehr dafür, dass man den Kids nicht nur die technische Seite zeigt, da dieses Thema wirklich viel mit der Seele zu tun hat. Allerdings geht dies nun wirklich zu weit. Wenn, dann müsste man doch auch einen Text von der "Gegenseite" verwenden und darüber diskutieren. So können sich die Kids wirklich damit auseinandersetzen und sich überlegen was Abtreibung bedeutet. Ich hätte diesen Text wohl weder heute noch damals ernst nehmen können, womit der Sache ja auch nicht gedient wäre.
    • Alf 09.07.2019 06:50
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um pro und kontra, die Schüler sollen einfach nur bescheid wissen, dass Abtreibungen sowohl moralisch als auch rechtlich vollkommen ok sind.
    • DaMedico 09.07.2019 07:09
      Highlight Highlight Sorry, mehr als die technische Seite zeigen: Sofort! Schliesslich ist die Frage letztlich eine ethische. Und dieser ethische Aspekt soll unbedingt betrachtet werden - ich fands eine spannende philoso
    • Marat 09.07.2019 07:51
      Highlight Highlight @Alf Abtreibungen sind rechtlich vollkommen ok - klar. Aber moralisch? Verantwortungsethisch betrachtet sind sie im Einzelfall ok, weil das kleinere Übel. Aber vollkommen ok sind sie wohl nie, insbesondere nicht für die Frau, die sie vornimmt. Sie sind daher wenn immer möglich zu verhindern durch rechtzeitige Verhütung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manhunt 09.07.2019 05:45
    Highlight Highlight sofort entlassen und lehrzulassung entziehen. denn diese wusste offensichtlich ganz genau was sie tat. ansonsten war sie extrem unvorsichtig und hat jeglich sorgfaltsplicht ausser acht gelassen. ebenso harte konsequenzen sollten den ehemaligen praktikumsleiter treffen.
    es ist mittlerweile kein geheimnis mehr, dass sich anhänger von freikirchen für den lehrberuf ausbilden lassen um danach ungehindert indoktrinieren zu können. wir leben in einer säkularen gesellschaft und dürfen nicht zulassen, dass diese von fundamentalisten unterwandert wird.
    • Cosmopolitikus 09.07.2019 07:45
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Gianini92 09.07.2019 08:01
      Highlight Highlight Jetzt beruhig dich mal. Aufgrund eines einzigen Artikels, gleiche solche Behauptungen von sich zu geben zeugt auch nicht gerade von übermässiger Vorsicht und Sorgfalt.
      Die Schulleitung wird einiges mehr an Infos vorliegen haben und wenn die meinen eine Ermahnung reicht, dann wird das ziemlich sicher so stimmen.
    • Ehringer 09.07.2019 09:35
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
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