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Ständerat will Pakete aus Asien strenger kontrollieren

Ständerat will Pakete aus Asien strenger kontrollieren

03.03.2026, 13:2803.03.2026, 13:28

Der Ständerat will die Kontrollen von Kleinsendungen aus Asien verstärken. Der Bundesrat soll nach seinem Willen Lösungen vorschlagen, wie die zusätzlichen Kontrollen mit einem Beitrag aus solche Pakete finanziert werden könnten.

Mit 37 Ja-Stimmen zu 1 Nein-Stimme ohne Enthaltungen nahm die kleine Kammer am Dienstag eine Motion des Tessiner Mitte-Ständerats Fabio Regazzi an. Der Vorstoss geht an den Nationalrat.

Die Zahl solcher Kleinsendungen nehme stark zu, begründete Regazzi sein Anliegen. Allein aus China seien es jährlich rund 500'000. Oft entsprächen die Produkte nicht den Schweizer Sicherheitsstandards. Dies gefährde die Sicherheit der Konsumentinnen und Konsumenten und führe zu Wettbewerbsnachteilen für Schweizer Unternehmen.

Der Bundesrat stellte sich erfolglos gegen die Motion. Laufende Gesetzgebungsarbeiten nähmen da Anliegen bereits auf, wandte er ein. So prüfe man etwa, wie die EU eine Zollabgabe für online bestellte Pakete einzuführen. (hkl/sda)

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39 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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SagittariusA*
03.03.2026 18:06registriert Februar 2014
Man könnte einfach mal angemessene Portokosten verlangen! Solange ich für einen Versand innerhalb der CH um ein vielfaches mehr bezahlen muss als einer dieser Billigplattformen aus CN in die CH, fühle ich mich als Verkäufer echt verarscht!
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Pontifax
03.03.2026 15:32registriert Mai 2021
Die Sicherheit der Konsumenten ist nur ein vorgeschobenes Argument. In Wirklichkeit handelt der Ständerat wieder einmal mehr im Namen des Verbandes des Einzelhandels. Einmal mehr wollen uns die Einzelhändler vorschreiben, was wir dürfen und was nicht. PUSTEKUCHEN!
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