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Schweiz
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Massiv weniger Fussgänger bei Unfällen getötet

Massiv weniger Fussgänger bei Unfällen getötet

Bei Unfällen auf den Schweizer Strassen sind im vergangenen Jahr 243 Menschen tödlich verunglückt. Das sind 26 Personen weniger als 2013. Auch die Zahl der Schwerverletzten ging um 86 Personen zurück.
26.03.2015, 11:5526.03.2015, 12:14

17'803 Unfälle mit Personenschaden

Auf Schweizer Strassen ereigneten sich letztes Jahr 17'803 Unfälle mit Personenschaden. 

38 Prozent weniger Fussgänger getötet

2014 verunglückten 43 Fussgängerinnen und Fussgänger tödlich, so wenig wie noch nie in den letzten Jahren. Im Vergleich mit dem Durchschnitt der vorhergehenden fünf Jahre entspricht dies einem Rückgang von 38 Prozent. Die rückläufige Entwicklung ist gemäss Astra-Angaben sowohl bei Unfällen auf Fussgängerstreifen als auch ausserhalb zu beobachten. Auf Fussgängerstreifen verloren im letzten Jahr 14 Fussgängerinnen und Fussgänger ihr Leben. Das sind 39 Prozent weniger im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt.

243 Tote

Insgesamt wurden auf Schweizer Strassen 243 Personen getötet.

24 Prozent weniger Tote

Die Zahl der Verkehrstoten sank um zehn Prozent gegenüber 2013 und um 24 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2009 bis 2013.

4043 Schwerverletzte

4043 Personen wurden schwer und 17'478 leicht verletzt. Die Zahl der Schwerverletzten nahm gegenüber dem Vorjahr um zwei und im Vergleich mit den Jahren 2009 bis 2013 um acht Prozent ab. Verbesserungen bei den Fahrzeugen dürften dabei eine Rolle gespielt haben, schreibt das Bundesamt für Strassen (Astra) dazu in einer Mitteilung.

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145 E-Bike-Benützer schwer verletzt

Während die Zahl der schwer verletzten Insassen von Personenwagen in den letzten Jahren stark zurückging, stieg die Zahl der bei Unfällen schwer verletzten E-Bike-Fahrer auch letztes Jahr weiter an. 2014 wurden 145 E-Bike-Benützer schwer verletzt, 31 mehr als im Jahr zuvor.

29 Velofahrer getötet

2014 verunglückten 29 Fahrradfahrer tödlich, zwölf mehr als im Vorjahr. Bei den Schwerverletzten musste im Vergleich zu 2013 eine Zunahme von 13 Prozent verzeichnet werden.

(whr/sda)

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