Schweiz
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SVP-Politiker attackiert linken Aktivisten an Anti-Rassismus-Demo

An einer Anti-Rassismus-Demo in Schwyz attackierte ein Vorstandsmitglied der kantonalen SVP einen Teilnehmer. Zudem wird er verdächtigt, ein Transparent geklaut zu haben, das später wieder in einem Nazi-Video auftauchte.



Den Stein ins Rollen brachte gemäss «Blick» ein Video, das zwölf Männer in Ku-Klux-Klan-Outfit zeigte, die an der Fasnacht in Schwyz mit Fackeln durch die Strassen zogen. Halt machten die Männer auch vor dem Rathaus, wo sie den Arm zum Hitlergruss hoben. Die Personen im Video meinten sowohl ihr Outfit als auch den Hitlergruss ernst – es handelte sich um Rechtsextreme.

Mehrere hundert Personen demonstrieren am Samstag, 13. April 2019 in Schwyz unter dem Motto

Rund 500 Personen nahmen an der Demonstration gegen Rassismus teil. Bild: KEYSTONE

Die Empörung über die Unverfrorenheit der Männer war gross und eine Demonstration gegen rassistisches Gedankengut wurde bewilligt. Ende März setzten dann rund 500 Menschen ein Zeichen gegen Rassismus. Unter den Demonstranten fanden sich neben Linksradikalen auch Familien mit Kindern.

40 Rechtsradikale störten sich ob der Kundgebung und versammelten sich, um gegen die Demo-Teilnehmer zu pöbeln und ihre rassistischen Parolen zu rufen. Linksradikale liessen sich derart provozieren, dass es zu Schlägereien zwischen links und rechts kam.

Recherchen des «Blick» brachten nun folgendes ans Tageslicht: Unter den Neonazis befand sich auch ein Vorstandsmitglied einer lokalen SVP-Sektion. Gemäss Polizeiakten attackierte der Politiker einen Linksaktivisten mit Pfefferspray – mitten ins Gesicht. Die Tat ist auf Video festgehalten.

Diebstahl eines Transparents

Aus den Polizeiakten geht zudem hervor, dass der SVP-Politiker verdächtigt wird, ein Transparent des Organisatorenbündnisses «Buntes Schwyz» gestohlen zu haben. «Er wurde beobachtet, wie er sich im Vorfeld der Demonstration unter die Demonstranten mischte und mit einem zusammengeknüllten Transparent zurückkehrte», wie der «Blick» die Fahnder zitiert.

Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren wegen Diebstahls jedoch ein – wegen ungenügender Beweise. Das Transparent tauchte wenige Tage später in einem Video der rechtsradikalen Terrorgruppe Combat 18 («Kampfgruppe Adolf Hitler») auf. Die vermummten Akteure im Video zeigen den Hitlergruss und verbrennen das Plakat.

epa05275310 A picture made available on 24 April 2016 shows Pro-white rights organizations the neo-nazi National Socialist Movement and Ku Klux Klan groups participate in a cross and swastika burning in Temple, Georgia, USA, 23 April 2016. The ceremony was held after a day of rallies at Stone Mountain and Rome, Georgia, and to show successful collaboration agreements between the NSM and KKK, two white extremist groups.  EPA/ERIK S. LESSER

In einer solchen Verkleidung waren die Männer unterwegs. (Archivbild) Bild: EPA

Verweigerung der Aussage

Bei der Befragung durch die Polizei – es ging um die Verbindung des Politikers zu militanten rechtsradikalen Gruppierungen – schwieg der Mann. Gegenüber dem Blick sagte er lediglich aus, nichts mit dem Diebstahl des Transparentes zu tun zu haben.

Der Vorfall wirft ein sehr schlechtes Bild auf die Schwyzer SVP. Ranghohe SVPler des Kantons reden den Vorfall jedoch wiederholt klein: Beim Marsch in Ku-Klux-Klan-Verkleidung habe sich um einen «Jux» gehandelt, sagte der kantonale SVP-Präsident Roland Lutz. Ein anderer SVP-Politiker sprach von einem Einzelfall.

Im Kanton Schwyz ist dies jedoch kein Einzelfall. Es kam in der Region immer wieder zu Vorfällen mit Rechtsradikalen. Das hält auch der Nachrichtendienst des Bundes fest: Schwyz ist ein Kanton, der überdurchschnittlich viele gewaltbereite Rechtsextremisten zählt.

Vom Ku Klux Klan bis zu Alt-right - Rechtsextreme in den USA

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    Alle Leser-Kommentare
  • FITO 12.11.2019 01:23
    Highlight Highlight Dabei werden doch gerade die Mitglieder dieser Sekte seit Jahrzehnten auf Herz und Nieren bis ins Innerste ihres braunen Kerns geprüft.

    Play Icon
  • Satan Claws 10.11.2019 22:51
    Highlight Highlight Ich danke wie immer allen für die wundervolle Diskussion und all die tollen, mannigfaltigen Antworten. Es ist natürlich schön euch Rechten argumentativ derart überlegen zu sein, aber es ist auch unverschämt langweilig. Ich hoffe dies triggert euch ordentlich und es folgen endlich Antworten auf die von mir seit Jahren gestellten Fragen. Sonst muss ich leider annehmen, dass ihr nicht in der Lage seid zu Antworten, was mich sehr kränkte und auch hiesse ich hätte auf amüsante, aber unnötige Art, Energie verschwendet.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 11.11.2019 07:28
      Highlight Highlight Soll ich das jetzt fies nennen, oder eher eine skalpellartige Sprache?
      Nun, fies wäre es wenn du den rechtsdrehenden Schneeflöckchen nicht noch dermaßen den Spiegel vorhälst. 😂
      Deswegen nenne ich deinen Beitrag am besten eine Vivisektion mit hochgradig geschliffener Sprache.
  • Wir sind gegen Gewalt 10.11.2019 15:42
    Highlight Highlight "Neben nationalkonservativen, wirtschaftsliberalen, wertkonservativen, christlich-fundamentalistischen und direktdemokratischen Kräften sind der Partei auch Mitglieder, die autoritäre, völkisch-nationalistische, homophobe, antifeministische, antisemitische und geschichtsrevisionistische Positionen vertreten."
    • Wir sind gegen Gewalt 10.11.2019 15:54
      Highlight Highlight Und von den Mitgliedern, die autoritäre, völkisch-nationalistische, homophobe, antifeministische, antisemitische und geschichtsrevisionistische Positionen vertreten, sollte man sich distanzieren (oder besser aus der Partei ausschliessen)!
    • Guten Tag 10.11.2019 21:27
      Highlight Highlight Gewalt kommt in der CH heute mehrheitlich von Linksextremen. Da auch, bitte Distanz halten.
    • Guten Tag 10.11.2019 22:04
      Highlight Highlight im Jahresbericht des NBD CH können Sie es nachlesen. (Ist im Netzt frei zugänglich).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum 10.11.2019 15:07
    Highlight Highlight Um gegen Neonazis und Rassisten zu sein, muss kein Mensch linksextrem sein. Es reicht eine gesunde, demokratische Grundeinstellung und ein Selbstbewusstsein, das nicht einzig auf angeborene Merkmale fusst und andere als minderwertig sieht.

    Offensichtlich haben damit nicht nur viele SVP-Exponenten grosse Mühe, sondern auch deren Wähler und Sympathisanten, die hier wahlweise Blitze verteilen oder dümmliche Bothside-Whataboutismen von sich geben.

    Wer nicht eindeutig gegen Neonazis ist, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, diesen in die Hände zu spielen. Oder wohl eher Fäuste.
    • Wir sind gegen Gewalt 10.11.2019 15:33
      Highlight Highlight "Um gegen Neonazis und Rassisten zu sein, muss kein Mensch linksextrem sein." "Offensichtlich haben damit nicht nur viele SVP-Exponenten grosse Mühe, sondern auch deren Wähler"

      Das fällt mir auch immer wieder auf. Und das sage ich als SVP-Wähler.

    • MarGo 11.11.2019 07:38
      Highlight Highlight Und warum wählst du sie dann?? Und sag jetzt nicht wegen fehlender Alternativen... jede Alternative ist besser als das!
  • roger.schmid 10.11.2019 15:06
    Highlight Highlight Combat 18 ist eine Terrorgruppierung.

    Dass der Vorfall keine grösseren Konsequenzen für diesen SVP-Politiker hat, finde ich unglaublich.

    Was hier wohl los wäre, wenn ein Politiker einer anderen Partei jemanden mit Pfefferspray attackiert und ein, bei der selben Aktion, erbeutetes Transparent tauchte auf einem Video islamistischer Terroristen wieder auf..
    • Juliet Bravo 10.11.2019 17:33
      Highlight Highlight Von was für einer Schweizer Partei soll es denn bitte Kontakt zu Islamistischen Terroristen geben?
      Ansonsten natürlich voll d‘accord.
    • Vecchia 10.11.2019 17:51
      Highlight Highlight Exakt, das dachte ich mir beim Lesen auch.

      Aber die Schweiz ist eh zu lasch im Bezug auf Nazis, diesem Gesindel sind hier rechtlich ja kaum Grenzen gesetzt. So ist die Verharmlosung ein leichtes für Rechtspopulisten.


    • roger.schmid 10.11.2019 18:27
      Highlight Highlight @Juliet Bravo: Eben.. unvorstellbar, oder? Darauf wollte ich ja hinaus 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wir sind gegen Gewalt 10.11.2019 14:56
    Highlight Highlight Für alle die jetzt anfangen, mit linker Gewalt das Problem zu relativieren. Keine politisch motivierte Gewalt ist gut. So etwas ist im höchsten Grade der Schweiz nicht Wert. Das Problem hier ist, dass gerade ein Parteimitglied, welches eigentlich die politische Meinungsfreiheit kennen sollte, diese klar missachtet. Dafür muss es Konsequenzen geben. Und das sage ich als SVP-Wähler.
    • Juliet Bravo 10.11.2019 17:30
      Highlight Highlight Danke! Du tust das, was man sich von weiter oben auch mal wünschen würde - eine klare Distanzierung von Rechtsextremisten.
    • NoTaubsi 11.11.2019 09:52
      Highlight Highlight Wenn der Staat nichts macht - jemand muss doch, oder? ¯\_(ツ)_/¯
  • Magnum 10.11.2019 13:34
    Highlight Highlight Ach, mal wieder ein Einzelfall aus den Reihen unserer sehr verblendeten Patrioten? Rechtspopulisten sind nicht alle Neonazis, aber ihre Parolen, Argumente und Feindbilder sprechen Neonazis an. Und wenn dann keine klare Distanzierung erfolgt, verschwimmen die Grenzen zwischen den selbsternannten Verteidigern der direkten Demokratie und den Feinden der Demokratie.

    Distanzierung täte Not - erfolgen tut sie nicht. Und diese Partei stellt zwei Bundesräte, echt jetzt?
  • Satan Claws 10.11.2019 13:09
    Highlight Highlight "Gewalt ist die Sprache der Dummen." - Adolf Hitler 1939.

    Nein im Ernst. Seid ihr komplett durch ihr Vollidioten? Wie kann man jemanden wegen seiner Herkunft und nicht wegen seiner Taten hassen? Ganz einfach, Dummheit. Nazis und all diesen rechten Hetzern hat wohl jemand auf die Sandburg gekackt.
  • Na_Ja 10.11.2019 12:55
    Highlight Highlight Die SVP Schwyz hätte jetzt die Chance sich klar gegen rechtsextrem auszusprechen. Dass sie das ganze herunterspielen, zeigt leider wie nahe vielen SVPlern dasselbe Gedankengut ist.
    • Juliet Bravo 10.11.2019 13:34
      Highlight Highlight Nicht nur die Nähe zum Gedankengut ist bedenklich, noch bedenklicher ist, dass offenbar Kontakte zur Gruppierung „Combat 18“ (heisst so viel wie „Kampfgruppe Adolf Hitler“) bestehen.
    • Na_Ja 10.11.2019 16:02
      Highlight Highlight Stimmt, es ist widerlich, wie sehr die Grenzen des "akzeptierten" sich immer weiter nach rechts verschieben. Jeder anständige Parteipräsident würde ein Combat 18 Sympathisant sofort ausschliessen. http://t
  • Tatwort 10.11.2019 12:47
    Highlight Highlight Nennen wir doch das Kind beim Namen: Die Schwyter SVP besteht aus vaterlandslosen Gesellen. Schon der Ausdruck 'Kampftruppe Adolf Hitler' signalisiert, dass diese Kerle die Schweiz gerne an Deutschland verkaufen würden. Und die SVP macht mit beim geistigen Landesverrat.
    • Dominik Treier 10.11.2019 15:46
      Highlight Highlight Kann dir einige Bürgerliche nennen, bei denen nach dem Krieg und deren Tod schon neue deutsche Pässe als "Gauleiter" aufgetaucht sind... Die häutige Stärke der SVP hat auch sehr viel mit der fehlenden Aufarbeitung dieser Zeit in der Schweiz zu tun...
    • Guten Tag 10.11.2019 23:05
      Highlight Highlight Oh mein Gott
      Da haben sich ja die zwei richtigen gefunden.
    • Akronymous 11.11.2019 11:16
      Highlight Highlight Das Gewissen der Wahrheit hat gesprochen, habt ihr alle gehört?
      Kommt wir werden alle rechts so wie unser neuer Messias es bestimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Offi 10.11.2019 12:41
    Highlight Highlight Dem braunen Sumpf kann man nur mit Bildung begegnen ... bei einem IQ von unter 70 nützt aber dies leider auch nix mehr!
  • Kubod 10.11.2019 12:16
    Highlight Highlight Dachte zuerst, das mit dem KKK Umzug sei Fake. Aber nein. Eigentlich unfassbar.
    Mein Bild der Schweiz find ich im Restaurant Kreuz in einer Kleinstadt gut vertreten. Mit Schweizerfahne die draussen hängt. Eine breite Fensterfront zur Strasse und einem hellen Gastraum mit Platz für ca. 80 Gäste.
    Die Gäste tagesabhängig Leute aus dem Ort. Geschäftsleute, Büezer, Alternative im Strickpulli, die Dorfjugend, Mamis und Papis mit Kindern. Die Bedienung eine dunkelhäutige Schweizerin. Gelebte Gemeinschaft. Politisiert wird über Parteigrenzen hinweg.
    KKK = Nicht meine Schweiz
  • saderthansad 10.11.2019 10:48
    Highlight Highlight Die SVP ist halt einfach die Partei, welche ein Denken und Handeln pflegt/fördert, das vor Jahren die Nazis stark gemacht hat, also auch immer gerne mit Lügen und Hetze politisiert.
    Deshalb erstaunen solche Nachrichten nicht. Was seit Jahren erstaunt, ist das Kleinreden des rechtsextremen Potentials dieser Volchspartei und die damit verbundene Gefahr für unsere Demokratie.
  • Kampfsalami 10.11.2019 10:29
    Highlight Highlight Es war ein Jux! Ja dann ist ja easy. Liebe SVP wer sich nicht klar von diesem braunen Pack distanziert ist genauso braun. Aber ich glaube das wollen sie ja geradezu....
  • Pafeld 10.11.2019 09:56
    Highlight Highlight Sind die meisten SVPler Nazis? Selbstverständlich nicht. Wählen Nazis mehrheitlich SVP? Definitiv. Insbesondere, da die SVP rechtsaussen fast alles bedeutungsvolle aufgefressen hat. Die Frage, wie weit man mit einer Partei, die sich in regelmässigen Abständen bei den Nazis anbiedert, zusammenarbeiten soll. Und dann auch noch "mit alle gegen die SVP" und "SVP-Bashing" rumopferrollt, wenn sie mit ihren Einschleimereien bei den Nazis auf verlorenem Posten stehen.
    Übrigens: ein Ständerat, der sich im Kanton Schwyz bei den Nazis anbiedert, ist eigentlich genug.
  • sherpa 10.11.2019 09:55
    Highlight Highlight "Volkspartei", wie sich dieser Verein immer wieder großmäulig nennt scheint sich je länger desto mehr an das Verständnis für das Wort "Volk" aus den 30iger Jahren anzulehnen und es ist schon beschämend, wenn sich Partei-und Vorstandsmitglieder sich derart daneben benehmen. Anderseits ist von dieser Seite auch nichts anderes zu erwarten
    • Trompete 10.11.2019 11:02
      Highlight Highlight Das sagt der Duden zum Wort Volkspartei:
      "Partei, die Mitglieder und vor allem Wähler in allen Gruppen der Bevölkerung hat (und über eine große Anhängerschaft verfügt)"
    • sherpa 10.11.2019 12:54
      Highlight Highlight Trompete
      "Partei, die Mitglieder und vor allem Wähler in allen Gruppen der Bevölkerung hat" Wähler allen Gruppen der Bevölkerung? Schon etwas weit hergeholt, denn sie SVP ist längst nicht in allen Gruppen der Bevölkerung vertreten
    • Cédric Wermutstropfen 10.11.2019 14:48
      Highlight Highlight @sherpa: Die SVP hat eine breitere Basis als manch andere Partei (bspw. klassische Arbeiterparteien). Volkspartei ist daher schon passend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücksbringer 10.11.2019 09:35
    Highlight Highlight Unsere Grossväter (meiner auch) standen an der Grenze um unser Land gegen die Nazi-Diktatur zu verteidigen, damit wir in einem vielfältigen, kulturell offenen, mehrsprachigen, freien Land leben können. Und jetzt versucht das Nazipack, sich über politische Parteien in unser Land einzuschleichen und es mit dieser einfältigen Ideologie zu unterwerfen.
    • P. Silie 10.11.2019 15:29
      Highlight Highlight @ Glücksbringer: Sie unterschätzen die Anzahl der Nazi-Anhänger in der Schweiz ab 1933... Das waren mehr als Sie denken.

      Und Sie überschätzen die Anzahl derer, die an unseren Grenzen standen um die Schweiz gegen die Nazi-Diktatur zu verteidigen. Es ging eher um Grenzschutz vor illegalen Einreisen und die Soldaten wurden dorthin beordert.
    • Glücksbringer 10.11.2019 16:38
      Highlight Highlight @ P Silie: Ja, schon damals gab es einige Trottel, die jeden Mist glaubten und dem Geschwätz Hitlers auf den Leim gingen. Aber sie waren eine deutliche Minderheit.
    • Magnum 10.11.2019 16:42
      Highlight Highlight Für einmal muss ich P.Silie hier in Schutz nehmen:
      Das Fussvolk von Füsilieren an der Grenze hatte vor allem die Aufgabe, einen Einmarsch der Wehrmacht so weit zu verzögern, dass sich das Offizierskorps und die Geldsäcke in die Sicherheit vom Réduit flüchten konnten. Die ganze Réduit-Konzeption war in ihrem Kern verfassungswidrig, weil die Armee im Ernstfall nicht zum Schutz der territorialen Integrität, sondern zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit einer Elite missbraucht worden wäre. Zum Glück ist es nie zu diesem Ernstfall gekommen bis zum Kriegsende.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 10.11.2019 09:34
    Highlight Highlight Wann begreifft ihr endlich das rechts als auch links aussen ein und der selbe Zopf ist. Beide Lager sind psychisch schwer angeschlagene Menschen welche Zuwendung, Liebe und Aufmerksamkeit benötigen. Wer mit sich im reinen ist wiederspiegelt das auch gegen aussen und umgekehrt.
    • flamingmops666 10.11.2019 12:05
      Highlight Highlight Hier geht es gerade um hässlichen Rechtsextremismus , eine rechtsextreme Terrorgruppe und die SVP.

      Nix mit Links, wirklich nix!
    • Francis Begbie 10.11.2019 12:32
      Highlight Highlight Es ist nicht dasselbe. Linksextreme sind gegen „das System“, „den Kapitalismus“, „Die UBS“ oder was auch immer.
      Die Rechten sind gegen andere Menschen weil diese anders aussehen, denken, den falschen(oder keinen) Gott anbeten, die falsche Herkunft oder Hautfarbe haben, falsch lieben etc.

    • sunshineZH 10.11.2019 12:43
      Highlight Highlight @flamingmops666 Trotzdem kann man es vergleichen, da es auch von linker Seite solche Menschen gibt, mehr als genug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sunshineZH 10.11.2019 09:25
    Highlight Highlight Wie auch bei den rechten gibt es auch bei den linken fanatische, extreme Menschen, die einfach unnötig sind.
    • Funboy 10.11.2019 11:42
      Highlight Highlight Whataboutism in Perfektion.
    • adam gretener 10.11.2019 12:18
      Highlight Highlight Ausgerechnet von dir so leere Phrasen.
    • sunshineZH 10.11.2019 12:41
      Highlight Highlight Kennst mich ja gar nicht, also pssst 😊
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 10.11.2019 09:21
    Highlight Highlight Ist jetzt aber nicht wirklich überraschen, oder?
  • Stiggu LePetit 10.11.2019 09:06
    Highlight Highlight Ich arbeite im Kanton Schwyz und habe mit verschiedenen Ämtern zu tun. Was für Menschen dort einen Posten auf einem offiziellen Amt vom Kt. Schwyz innehaben, glaubt man nicht. Durch und durch rassistisch und menschenfeindlich. Der Kanton Schwyz hat ein riesen Problem.
  • R10 10.11.2019 08:41
    Highlight Highlight Leider überrascht weder die Tatsache, dass es Rechtsextreme in der SVP gibt, noch dass dieser Herr gerade aus der tiefen Innerschweiz stammt.

    Auch die Reaktion vom Kantonalpräsident ist eine Frechheit. Hitler-Grüsse und solche Aufmärsche als Jux abzutun ist nur noch ekelhaft. So einer sollte als Kantonalpräsident eigentlich nicht mehr tragbar sein. Aber eben, wer will schon seine lokalen Wähler vergraulen.
  • N. Y. P. 10.11.2019 08:40
    Highlight Highlight Der Vorfall wirft ein sehr schlechtes Bild auf die Schwyzer SVP. Ranghohe SVPler des Kantons reden den Vorfall jedoch wiederholt klein: Beim Marsch in Ku-Klux-Klan-Verkleidung habe sich um einen «Jux» gehandelt, sagte der kantonale SVP-Präsident Roland Lutz. Ein anderer SVP-Politiker sprach von einem Einzelfall.

    DAS ist die SVP !

    Ganz im Sinne Trumps.

    Keiner distanziert sich vom braunen Gedankengut. Ekehaft, die Schwyzer SVP.

    Herr Rösti ? Haaalo ? Was ist ihre Meinung ?
  • Mexi 10.11.2019 08:39
    Highlight Highlight Ist Diebstahl, Hetzte, Diskriminierung und Rassismus kein Offizialdelikt?
    Ich will keine Nazis in der Schweiz. Wie steht es mit ihnen? Wie steht es mit den Politikern? Wie steht s mit Justiz und Polizei? Wie stehet es mit dem SVP- geführten Kanton Schwyz?
    Ein klares Bekenntnis ist angesagt!
    • Hustler 10.11.2019 09:23
      Highlight Highlight Auf jeden Fall steht was.
  • Yogi Bär 10.11.2019 08:35
    Highlight Highlight Traurig das die rechten Politiker die hier involviert sind nie etwas aus der Geschichte lernen! Da muss man schon den Begriff Vollpfosten in den Mund nehmen, schade...
  • Glücksbringer 10.11.2019 08:30
    Highlight Highlight Bravo Schwyzer! Steht gerade und zeigt diesen verkommenen Nazi-Siechen, was Menschsein bedeutet!
  • Stargoli 10.11.2019 08:08
    Highlight Highlight Beim Marsch in Ku-Klux-Klan-Verkleidung habe sich um einen «Jux» gehandelt, sagte der kantonale SVP-Präsident Roland Lutz.

    Mol, wirklich ein toller Scherz! Zumal es sich um Erwachsene handelt und nicht um ein par halbstarke Jugendliche.
    Und dann noch dieser Name:
    Combat 18 Kampfgruppe Adolf Hitler
    Was ist nur los mit euch?
    • Ueli_DeSchwert 10.11.2019 08:52
      Highlight Highlight Haha lustig, gell? Kann mir nichts vorstellen, das lustiger ist. /s
    • Printer 11.11.2019 17:06
      Highlight Highlight Die Antwort ist einfach: Setze dich in Schwyz an einen Stammtisch wenn über Asylanten gesprochen wird. Das erklärt vieles.
  • Mr. Wayne 10.11.2019 08:08
    Highlight Highlight Menschen verrachten Menschen und stellen sich höher als andere. Wann wird das endlich richtig bekämpft. Müssen wir die Geschichte nochmals erleben?
  • Shlomo 10.11.2019 08:01
    Highlight Highlight
    Play Icon
    • Eisvogel 10.11.2019 09:32
      Highlight Highlight @Shlomo
      Kann wieder mal nicht herzen, deshalb so ❤
  • Blitzesammler 10.11.2019 07:59
    Highlight Highlight Ich halte mich oft im Kanton Schwyz auf und fühle mich jeweils wie zu ,,Hause,, Die meisten Menschen dort begegnen mir mit Respekt, freundlich und offen. Noch nie machte ich persönlich schlechte Erfahrungen. Doch ein Freund von mir wurde schon öffters, nur aufgrund seiner etwas längerem Haaren als ,,Schwuchtel,, und ,, Hippy,, bezeichnet und konnte sich knapp einer Schlägerei entziehen. Einige fühlen sich da schon als ,,Urschweizer,, und sind hinter dem Mond.
    • Mexi 10.11.2019 08:41
      Highlight Highlight Ich wünsche mir sehr , dass es einen massiven Unterschied zwischen Urschweizer und Nazi gibt.
    • Wetterleuchten 10.11.2019 09:32
      Highlight Highlight Es gibt einen Unterschied! Der "gemeine Urschweizer" ist noch echter Bauer, eher gutmütig und existenziell nicht auf Rosen gebettet. Aber ist freiheitsliebend und bereit Hof und Land notfalls gegen bösmeinende Eindringlinge bis zum Ende zu verteidigen. Der sogenannte Patriot! Die SVP hat die aber mit ihrem Sünneli und dem Trachten-und Folklore-Marketing eingefangen, von der vehementen Subventionsunterstützung mal ganz abgesehen.
      Die SVP hat zudem erst den Boden bereitet, wo sich ultrarechte Splittergruppen weiter ausbreiten können und da sind Nazis dabei, die Rassismus in den Genen haben.
    • _kokolorix 10.11.2019 09:36
      Highlight Highlight Die sind nicht hinter dem Mond, die halten sich echt für was Besseres. Der Umkehrschluss ist, dass die Anderen dann eben weniger gut sein müssen.
      Elitäres Denken eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • De Flip 10.11.2019 07:51
    Highlight Highlight Man sieht mal wieder, dass die Grenzen der SVP nach Rechtsaussen sehr fliessend sind. Eine Partei, die sich selbst als Volkspartei bezeichnet, sollte nicht so nahe am braunen Sumpf ihr politisches Gedankengut haben.
    • Wetterleuchten 10.11.2019 09:08
      Highlight Highlight Die AfD bezeichnet sich auch als Volkspartei und erklärt die Schweiz zum "Vorbild". Klar, denn die SVP war um zwei Jahrzehnte früher bemüht, dem Rassismus, der Ausländerhetze (nur gegen die nicht so Qualifizierten) und dem Flüchtlingshass Vorschub zu leisten. Und wenn sie an Bernd Höcke und Alexander Gauland usw. denken, weiss man, was mit "Volkspartei" gemeint ist.
      Die Neigung zum Nazitum nimmt in der CH und der BRD leider massiv zu und das bei uns am meisten in den "Hinterwäldler"-Kantonen. Dort wo die SVP ihre Hochburgen hat. Trotzdem scheint das noch jedem vierten Wähler so zu passen.
    • S.Potter 10.11.2019 09:25
      Highlight Highlight Dss gilt für die SP gegen Links ebenso. Da war doch erst vor ca 1 Jahr ein SPler bei gewalttätigen Demos verletzt wurde.
  • Asmodeus 10.11.2019 07:46
    Highlight Highlight Aber die SVP hat nix mit Nazis zu tun. Nein nein.
    • Manulu 10.11.2019 09:45
      Highlight Highlight Die Bestürzung hier ist rührend. 😂 Was erwartet ihr. Natürlich hat die SVP auch radikale Mitglieder. Das ist bei der SP nicht anders und wird immer so sein. Die Aufgabe der Parteien wäre es diese zu identifizieren und sofort auszuschliessen. Doch beide Parteien machen jeweils den gleichen Fehler und distanzieren sich nicht von diesen! Deshalb sind für mich seit langem beide Parteien unwählbar.
    • Asmodeus 10.11.2019 22:15
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass die SVP-Spitze sich gezielt bei Nazis anbiedert und Nazi-Plakate gezielt als Quelle für ihre Wahlplakate nutzt.
    • Manulu 10.11.2019 22:28
      Highlight Highlight Welche/s Plakat/e?
  • nöd ganz. klar #161! 10.11.2019 07:43
    Highlight Highlight - Die SVP hat Faschos in ihren Reihen.
    - Nein!
    - Doch!
    - Ohhh... 😮

    Aber ja, die Opfer der Faschos waren sicherlich vom schwarzen Block, die phösen linken Chaoten halt. Moll. 🤦🏾‍♀️

    no pasarán!
  • überflüssig 10.11.2019 07:42
    Highlight Highlight ich habe mir das foto im artikel näher angeschaut: so sehen also linksextremisten aus.
    • α Virginis 10.11.2019 12:56
      Highlight Highlight ...vor allem die beiden kleinen Mädchen da im Vordergrund! WEHRET DEN GRETAS!!!
    • EvilBetty 10.11.2019 14:08
      Highlight Highlight Vergesst nicht die MOLOTOV SEIFENBLASEN!!!
  • Rigol 10.11.2019 07:25
    Highlight Highlight Ein wenig KKK, ein wenig Hitlergruss.
    Die Millionen ermordeten Menschen sind doch nicht nur aus Jux in Geschichtsbüchern festgehalten.
    Ich wünsche mir eine konstruktive, nicht mit rechtsradikelen Gedankengut durchzogene Rechtspartei in der CH Politik. Und auch für den Rest der Welt. Pfui SVP, Pfui Roland Lutz...
    • Ueli_DeSchwert 10.11.2019 08:54
      Highlight Highlight @Manuce: So wenig mir die Politische Orientierung der SVP gefällt: Rechtsaussen und Linksaussen sind relevant, um andere Sichtweisen einzubringen.
      Schlimm wird es nur dann, wenn diese ihre Sichtweisen ohne Widerstand 1:1 durchbringen können.
    • _kokolorix 10.11.2019 09:34
      Highlight Highlight Auszug Wikipedia:

      'Als politische Rechte wird ein Teil des politischen Spektrums bezeichnet. Sie geht von einer Verschiedenheit der Menschen aus und befürwortet oder akzeptiert daher eine gesellschaftliche Hierarchie. Ungleichheit wird deshalb von der politischen Rechten als unausweichlich, natürlich, normal und wünschenswert betrachtet'

      Und sowas wünschst du dir? Von hier zum beinharten Faschismus sind es nur ein paar Bier...
    • Manulu 10.11.2019 09:47
      Highlight Highlight @Manuce: You are a Dreamer you.
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