Schweiz
SVP

Angriff auf Zürcher Masken-Millionäre – aber an falscher Adresse

Angriff auf Zürcher Masken-Millionäre – aber an falscher Adresse

30.07.2020, 18:0930.07.2020, 18:09

Autonome haben in der Nacht auf Donnerstag einen Brand am Zürichberg gelegt. Sie wollten damit die beiden SVP-Jungunternehmer schädigen, die mit dem Hygienemasken-Handel zu Millionären wurden. Allerdings: Die Jungunternehmer haben ihren Firmensitz längst nach Zug verlegt.

>>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Auf einer einschlägigen Plattform publizierten die Autonomen ein Bild von ihrer Aktion: Es zeigt brennende Autoreifen unter einem Briefkasten.

Mit dem Brandanschlag, über den auch der «Blick» berichtete, wollten die Autonomen die «zwei Polo-Hemden-Träger» treffen, die in Zeiten grösster Maskenknappheit chinesische Hygienemasken verkauften.

So wurden die SVP-Unternehmer in kürzester Zeit steinreich:

Mit dem Masken-Handel wurden die beiden Jungunternehmer zu Millionären, was in der Öffentlichkeit für Empörung sorgte. «Es sollte die Herrschaften vom Zürichberg nicht überraschen, dass sie mit ihrer Geschäfterei den Zorn der Menschen ohne Seesicht auf sich ziehen», begründeten die Autonomen ihre nächtliche Aktion.

Was sie in der Nacht auf Donnerstag offenbar nicht bemerkt hatten: Das Unternehmen der jungen Masken-Millionäre ist gar nicht mehr am Zürichberg beheimatet. Seit einigen Wochen ist es in Zug eingetragen, wie eine kurze Internetrecherche zeigt. Die Autonomen haben die Reifen also im falschen Garten angezündet. (cma/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Maskenpflicht: «Masken haben nicht die Fähigkeit, deine Sauerstoffaufnahme zu reduzieren»
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Referendum gegen neue AKW steht: 131'800 Unterschriften in Bern eingereicht
Ein breites Bündnis hat nach eigenen Angaben über 131'800 Unterschriften für das Referendum gegen den Bau neuer Atomkraftwerke gesammelt. Am Dienstag wurden diese bei der Bundeskanzlei in Bern eingereicht. Das Bündnis «Nein zu neuen AKW» warnt vor Milliardenkosten, Sicherheitsrisiken und einer neuen Abhängigkeit von Uran-Importen.
Zur Story