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Zurück in alter Frische: Christoph Mörgelis Facebook-Präsenz. Screenshot: FAcebook

Er war nur 12 Stunden weg: Facebook entsperrt Christoph Mörgelis Profil

Das ging ja flott: Etwas mehr als 12 Stunden nach der Sperrung hat Facebook Christoph Mörgelis Konto wieder freigegeben. Am Mittwochvormittag ist das Profil des SVP-Nationalrats, das vorher vorübergehend unauffindbar war, wieder aufgetaucht.

In einem Facebook-Eintrag nimmt Mörgeli Stellung. Offenbar hat sich Facebook bei ihm entschuldigt: «Ich danke Facebook für die Verteidigung der Meinungsfreiheit und für die ausdrückliche Entschuldigung für die erlittenen Unannehmlichkeiten», schreibt der Politiker.

Am Dienstagabend war das Konto wegen «unangebrachten Inhalten» gesperrt worden. Mehrere Nutzer auf Twitter verkündeten, sie hätten rassistische Inhalte Mörgelis gemeldet. Vor allem ein Bild mit einem Flüchtlingsboot und der Überschrift «Die Fachkräfte kommen» wird als Ursprung der Sperrung vermutet – dies ist jedoch nicht gesichert.

Das umstrittene Bild, das Mörgeli am 26. August veröffentlicht hatte, und das in verschiedenen Versionen auf rechtsextremen Facebook-Gruppen die Runde machte, hat der Nationalrat jedoch nicht gelöscht. Es ist mit seinen 199 Likes und über 300 Shares immer noch in seiner Timeline zu finden.

Facebook, das sich über Gründe von Account-Sperrungen in der Regel sehr bedeckt hält, hat sich auf Anfrage bislang nicht zum Fall geäussert. (rey)

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Daniel Kunz 02.09.2015 23:03
    Highlight Highlight Bei 20min sagt Mörgeli selbst "Gemäss Strafgesetzbuch hat die Meinungsäusserungsfreiheit ihre Grenzen bei Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung." Mit seinem Bild-Post, mit dem er sich über Massen ankommender Flüchtlinge lustig macht, beleidigt er diese, da er alleine aufgrund derer Herkunft und schierer Masse davon ausgeht, dass sie keine "Fachkräfte" sind. Dann sind wir uns ja einig Herr Mörgeli und sie gelten bestraft...
  • Amadeus75 02.09.2015 14:52
    Highlight Highlight http://www.blick.ch/news/ausland/elf-fluechtlinge-ertrinken-vor-kos-darunter-drei-kinder-wir-duerfen-nicht-laenger-wegschauen-id4129625.html

    Herr Mörgeli, sehen Sie sich das Bild ganz genau an!
    Sehen Sie es immer noch als Ausdruck Ihrer Meinungsfreiheit, wenn Sie sich mit Bildern von überfüllten Flüchtlingsbooten über Flüchtlinge lustig machen?

    Pfui Teufel!
  • EvilBetty 02.09.2015 14:25
    Highlight Highlight Könnt ihr bitte einfach aufhören über die Dauergrinsebacke zu berichten? Danke.
  • Joshzi 02.09.2015 14:06
    Highlight Highlight Ich bin gegen diese Art von Zensur, auch wenn es um Herrn Mörgeli geht. Aber dieser Mensch ist kein Märthyrer. Er zensiert kritische Kommentare, welche sich gegen eine Bezugnahme aus der rechten Ecke zur Wehr setzen und ihn dabei auf diese braunen Anhängerschaft aufmerksam machen. Herr Mörgeli hält von Freiheit nur dann etwas, wenn er gegen andere Menschen hetzt oder kritische Kommentatoren ausschliessen kann. Er ist nur ein weiterer übler Demagoge.
  • LSPH 02.09.2015 13:17
    Highlight Highlight Eine solch insignifakte Persönlichkeit verdient keine Medienpräsenz.
  • Robert K. 02.09.2015 13:06
    Highlight Highlight Die Freiheit der einzelnen hat ihre Grenze in der Freiheit der anderen. Es ist ein Missbrauch der Meinungsfreiheit, wenn sie dazu benützt wird andere Menschen zu verunglimpfen.
  • elivi 02.09.2015 12:55
    Highlight Highlight muss ja das highlitght des gates sein ... so 4 artikel oder so darüber. Aber ok es IST lustig XD ... dachte schon der mörgeli hat nen frauen nippel oder so gezeigt ... ganz böse diese nippel
  • ricardo 02.09.2015 12:49
    Highlight Highlight ...und grade eben wieder gemeldet! Mörgeli zelebriert die Reaktivierung prompt als Sieg der Medienfreiheit. Mal schauen, ob sich Facebook noch lange als Sprachrohr für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zur Verfügung stellt. Andernfalls wäre es wohl an der Zeit, sich gleich massenweise von der Plattform zu verabschieden und damit Facebook's Weg in die Bedeutungslosigkeit zu beschleunigen.
  • Amadeus75 02.09.2015 12:46
    Highlight Highlight Und der Typ verliert kein Wort darüber, dass es unangebracht war, ein solches Bild zu posten, während man in den Medien fast täglich über hunderte von toten Flüchtlingen liest. Männer, Frauen und Kinder, die auf der Flucht vor Vergewaltigung, Folter, Verstümmelung und Morf sterben!

    Ein Mensch der das Elend hundertausender Menschen für seine niederen politischen Machenschaften misbraucht ist nur noch bemitleidenswert!

    Ein Brandstifter wie Herr Mörgeli vertritt nicht meine Schweiz, denn ich will nicht in einer Schweiz leben in der Hass und Angst regieren!
  • reputationsprofi 02.09.2015 12:35
    Highlight Highlight Wo vorher schon das Profil fehlte, ist es jetzt gänzlich weg...
    Medienfreiheit? "Erlittene Unannehmlichkeiten"?

    ... und dies im Kontrast zu den ersten syrischen Flüchtlingen, welche in der Schweiz eintrafen...

    Nicht mal Dekadenz wird dem mehr gerecht.
  • Too Scoop 02.09.2015 12:29
    Highlight Highlight Das Sommerloch hält an.
  • DerWeise 02.09.2015 12:17
    Highlight Highlight 2/2
    Keine Sau hat eine Ahnung was in der Welt vor sich geht, weiss aber:
    Mörgeli hatte kein Facebook mehr, CSU'er hat "Neger" gesagt, Abu Azrael ist der "gute" Rambo und sonstiger absolut unbedeutender Stuss.
    Wablickminuten leistet ganze Arbeit und züchtet sich eine Leserschaft an, welche immer auf dem neusten Stand an Feindbildern und Halbwissen ist, aber keine Ahnung hat, welche komplexen Vorgänge sich in der Welt zutragen
    • everSin 02.09.2015 12:48
      Highlight Highlight /signed
  • DerWeise 02.09.2015 12:11
    Highlight Highlight Warum versucht Watson nicht zu erläutern, was in der Welt tatsächlich passiert? Z.B. dass in Lybien ein zweites Syrien am entstehen ist. Was geschieht in Yemen ect.
    Stattdessen treibt ihr eine permanente Empörung über dumme Aussagen einiger wenigen ziemlich dummen (oder ignorannten) Menschen an.
    Die eigentliche Empörung sollte aber nicht paar unbedeutenden Politiker oder Pegidioten gelten, sondern jenen (Institutionen), welche die Krise versursacht haben: USA und EU. Irak-Krieg, Sturz Gaddaffis, Unterlassene Hilfestellungen für Flüchtlinge, Nicht-Einrichtung einer Flugverbotszone in Syrien..
    • YesImAMillenial 02.09.2015 12:29
      Highlight Highlight Nicht-Einrichtung einer flugverbotszone in syrien? dann würde ja syrien ein zweites lybien?! ansonsten bin ich mit deinen punken einverstanden --
    • DerWeise 02.09.2015 12:43
      Highlight Highlight Flugverbotszone: Nein, die SAA als einzige Luftmacht neben der Coalition Forces, könnten dadurch keine Fassbomben mehr abwerfen und die Bevölkerung terroisieren. Neben dem IS der Hauptflüchtlingstreiber...
      In Lybien gabs eine Flugverbotszone inkl. Bombardements der Nato, welche den Rebellen den Umsturz erst ermöglichte. Einen Sturz Assads in Syrien hat jedoch keine Priorität...
  • Lionqueen 02.09.2015 12:07
    Highlight Highlight Ond das esch e Push wärt?
  • philipp meier 02.09.2015 12:07
    Highlight Highlight es war wohl so, dass viele user gleichzeitig den account von christoph mörgeli meldeten; worauf facebook automatisch den inhalt/account umgehend entfernt und erst danach prüft, ob ein verstoss gegen die richtlinien vorliegt.
    • Matthias Studer 02.09.2015 12:12
      Highlight Highlight Und warum wurde der dann wieder freigegeben?
    • Angelo C. 02.09.2015 12:21
      Highlight Highlight Exakt analysiert, Philipp Meier, genauso muss es gewesen sein! Linkspopulisten haben sich gleich massenhaft gemeldet, weil ein zwar zeitlich nicht aktuelles, aber inhaltlich durchaus den heutigen Zuständen entsprechendes Bild gepostet wurde. Also kleine Ursache, grosse Wirkung, jedoch im Hinblick auf die Grundsätze us-amerikanischer Meinungsfreiheit ein offensichtlich klares Versehen seitens Facebooks, für das es sich jetzt sogar explizit entschuldigt, was doch eher Seltenheitswert besitzt. Denn hätte man den Mörgeli-Account dauerhaft gesperrt, dann wären in den nächsten Tagen die hetzerischen Facebookseiten der glorreichen SUPERSCHWEIZER und der nicht minder intellektuellen Margi Noser zwangsläufig und mit jedwelcher Garantie auch dichtgemacht worden.

      Motto: Gleiches Recht für Alle....
    • philipp meier 02.09.2015 12:33
      Highlight Highlight @matthias studer: weil «es» (accunt/besagter post) nicht gegen die fb-richtlinien versösst

      @angelo c.: auch wenn du es gerne so auslegst; aber das war kein politisches statement von facebook. es ist altbekannt, dass fb accounts mit weiblichen brustnippelbildern sperrt, aber nicht solche mit hetze gegen menschen(gruppen)

      Benutzer Bild
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  • herpderpschlerp 02.09.2015 12:03
    Highlight Highlight "ein organisierter angriff auf die medienfreiheit" - ich seich in ofe... So ein schnurri, der typ
  • Luca Dietiker 02.09.2015 12:00
    Highlight Highlight Wieso nur? Das war die beste Entscheidung von Facebook, seit (...) immer! Macht das wieder weg! 😩😩

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