Schweiz
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SVP- Kandidatin Natalie Rickli beim Regierungsrats-Podium in Zuerich am Mittwoch, 30. Janaur 2019. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Natalie Rickli (SVP) im Januar in Zürich. Bild: KEYSTONE

Zürcher Regierungsrätin Rickli will Arbeitsverbot für Pädophile in Spitälern



Die neue Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) nimmt eines ihrer Hauptthemen aus der Zeit als Nationalrätin wieder auf: die Pädophilen-Initiative. Sie will diese im Kanton Zürich auch im Gesundheitswesen umsetzen.

«Täter, die wegen Sexualdelikten verurteilt wurden, sollen ihr Leben lang nicht mehr mit Kindern oder anderen schutzbedürftigen Personen arbeiten dürfen», sagte Rickli in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» vom Dienstag. Dies soll ihrer Meinung nach nicht nur im Bildungsbereich gelten, sondern auch im Gesundheitswesen.

«Auch Patientinnen und Patienten müssen vor Wiederholungstätern geschützt werden.»

Natalie Rickli (SVP)

Sie lässt nun abklären, wie Heime, Praxen und Spitäler mit diesem Thema umgehen. Eine konkrete Vorlage zur Umsetzung gibt es noch nicht.

Rickli will Spitalliste straffen

Bei der Spitalplanung will Rickli die Zürcher Spitäler nicht mit immer mehr Vorschriften einengen. Ihr Ziel sei eine klare Planung, die für mehrere Jahre gelte.

«Was ich bereits sagen kann: Wir werden kaum mehr Leistungsaufträge an 27 Akutspital-Standorte inklusive Geburtshäuser vergeben.» Sie will also die Spitalliste, also die Liste jener Spitäler mit kantonalem Leistungsauftrag, straffen.

Vor zwei Wochen hatte Rickli bereits entscheiden, die Zürcher Spitalplanung um ein Jahr zu verschieben, weil sie mehr Zeit brauche, um sich einzubringen. Aus der Spitalplanung 2022 wird somit die Spitalplanung 2023. (mim/sda)

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43 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Grabeskaelte
30.07.2019 10:11registriert October 2014
Ja die Pädophilen sind unser grösstes Problem im Gesundheitswesen Natalie... Da musst du für das Vouch unbedingt dahinter! *facepalm*
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Pafeld
30.07.2019 10:00registriert August 2014
Vier Monate vor der Wahl, so ein Zufall aber auch, findet Natalie Rickli auf ihre früheren Pfade der geschenkten moralischen Überlegenheit zurück und rennt wieder Türen ein, die eh schon halb offen standen. Warum nicht gleich noch ein öffentliches Pädophilenregister? Oder ein Süssigkeitenverbot für Pädophile, damit sie damit keine Kinder mehr anlocken können? Kastration von Sexualstraftätern mit rostigen Nagelscheren durch die Hinterbliebenen seiner Opfer?
"Was, wie kannst du es wagen, die bösen Pädophilen in Schutz zu nehmen?! Denk doch nur an die Kinder! Die armen Kihinder!"
Nichts neues.
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koks
30.07.2019 10:17registriert August 2015
Anstatt dringliche Probleme zu lösen, werden die üblichen SVP-Polemik-Themen bewirtschaftet.
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