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Totes Mädchen auf Tessiner Campingplatz: 6-jährige Chayenne starb innert 20 Minuten



Im Fall der 6-jährigen Chayenne, die Mitte Juli auf einem Campingplatz im Tessin tot in einem Auto aufgefunden wurde, gibt es neue Erkenntnisse. Chayenne sei innerhalb von 20 Minuten verstorben, ohne zu leiden, meldet RSI mit Verweis auf die Autopsie-Ergebnisse. Das Mädchen habe nicht versucht, aus dem Auto heraus zu kommen. Das Kind sei gesund gewesen und der Körper habe keine besonderen Spuren aufgewiesen.

Zudem könne ausgeschlossen werden, dass die Mutter vom Aufenthaltsort ihrer Tochter gewusst habe. Chayennes Geschwister hätten der Mutter berichtet, die 6-Jährige sei noch am Pool des Campingplatzes. 

Das Kind wurde schliesslich leblos zwischen zwei Sitzen kauernd im Auto der Familie gefunden. Die Ermittler gehen deshalb davon aus, dass die Familie das Kind schlicht übersehen hatte.

Der Vater hat gegen seine Frau Klage eingereicht, bestätigt die Tessiner Staatsanwaltschaft auf Anfrage von Blick.ch.

Der Parkplatz auf dem das fuenfjaehrige Maedchen gestern ums Leben gekommen ist, aufgenommen in Muzzano im Tessin am Mittwoch, 22. Juli 2015. Das abgebildete Auto ist nicht das Ungluecksauto. Das Maedchen aus dem Kanton Thurgau sei trotz wiederbelebungsversuchen gestern Abend auf dem Parkplatz des Campingplatzes verstorben. Die Polizei erwaehnte die Hitze nicht als moegliche Todesursache und macht aktuell keine weiteren Angaben. (KEYSTONE/Sara Solca)

The parking lot on which the five year old girl was killed yesterday in Muzzano, Ticino, Switzerland on Wednesday, July 22, 2015. The car on the image is not the one in which the girl was killed. The girl from the canton of Thurgau had died despite resuscitation on the evening before in the parking lot of the campsite. The police did not mention the heat as a possible cause of death and currently gives no further information. (KEYSTONE/Sara Solca)

Tragischer Tod auf dem Campingplatz in Muzzano: Hier wurde das 6-jährige Mädchen leblos aufgefunden. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Zuletzt war in der Schweiz Ende August 2014 ein Kleinkind gestorben, nachdem es sein Vater im Auto auf dem Firmenparkplatz vergessen hatte. Der Vater hatte es versäumt, das 16-monatige Baby wie üblich am Morgen bei der Kindertagesstätte abzugeben. Nach Feierabend am späten Nachmittag bemerkte er das Drama. (meg/sda)

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