Schweiz
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Flughafen Lugano-Agno entlässt präventiv sein Personal



ARCHIVBILD ZUR HEUTIGEN MK DER GEMEINDE LUGANO ZUM VERKAUF DES FLUGHAFENS AGNO, AM DONNERSTAG, 23. MAI 2019 - Flugzeuge auf dem Flughafen Lugano-Agno am Mittwoch, 22. August 2018, in Agno bei Lugano. Der Flughafen Lugano-Agno feiert in diesem Jahr sein 80-jaehriges Bestehen. Der Flughafen verfuegt ueber eine Start- und Landebahn von 1420 Metern. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Der Flughafen Lugano-Agno. Bild: KEYSTONE

Der Flughafen Lugano hat per Ende April allen Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen. Der «präventive Schritt» werde nichtig, falls das Tessiner Stimmvolk im April einer Weiterfinanzierung des Flughafens zustimmt, teilte das Unternehmen Lugano Airport SA (Lasa) mit.

In einer «konstruktiven Stimmung» habe Lasa am Montag ihre Mitarbeiter über die Kündigungen per Ende April informiert, heisst es in der Mitteilung. Dieser Schritt sei nötig, da im April das Tessiner Stimmvolk über die Zukunft des Flughafens Lugano-Agno entscheide.

Sowohl auf kantonaler als auch auf kommunaler Ebene haben die linken Parteien das Referendum gegen die weitere Finanzierung des krisengeschüttelten Flughafens ergriffen. Über beide Vorlagen wird im April abgestimmt. Spräche sich das Stimmvolk für eine Weiterfinanzierung durch Stadt und Kanton aus, würden die Kündigungen nichtig, schreibt Lasa.

Kanton stimmte Zuschüssen zu

Dem kantonalen Referendum war eine Erhöhung der Beteiligung an der Lugano Airport SA durch das Tessiner Kantonsparlament vorangegangen. Zudem hatte das Parlament am 4. November des vergangenen Jahres einer Rekapitalisierung der Gesellschaft in Höhe von 2.4 Millionen Franken zugestimmt und 920'000 Franken für die Deckung der Verluste sowie einen Kreditrahmen für einen jährlichen Beitrag von 520'000 Franken für die Verluste bis 2024 gesprochen.

Seit dem Grounding der Airline Darwin Ende 2017 steckt der Flughafen Lugano-Agno in grossen Schwierigkeiten. Auch die slowenische Adria Airways ging unterdessen Konkurs. Sie hatte bis Ende September als Codeshare-Partner für Swiss die Destination Lugano vom Flughafen Zürich aus bedient.

Mit dem Konkurs der Gesellschaft wurden die Flüge zwischen Lugano und Zürich eingestellt. Deshalb bieten die Swiss und die SBB seit dem 16. Oktober einen «Flugzug» zwischen dem Bahnhof Lugano und dem Flughafen Zürich an. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Roro Hobbyrocker 11.02.2020 19:48
    Highlight Highlight Nach meiner Information wurden in den letzten 5 Jahren nur Flüge nach Zürich und Genf angeboten. Die Flüge nach Zürich wurden eigentlich nur durch Weiterflüge Querfinanziert. Durch den massiven Abbaus des Tessiners Finanzplatzes fehlen immer mehr das Klientel. Wenn man bedenkt, dass man in 70 Minuten in Malpensada (für Internationale Flüge und Billigflüge) und in 85 Minuten in Bergamo (Billigflüge) ist macht der Flughafen in Lugano keinen Sinn. Schade ist es eigentlich nur für den Flug nach Genf, da es hier keine gute Alternative gibt (Zug 5.5 Sdt).
  • kettcar #lina4weindoch 11.02.2020 14:47
    Highlight Highlight Sind die Rechten sonst nicht immer für Selbstverantwortung und freien Markt?
  • Hans Jürg 11.02.2020 14:20
    Highlight Highlight ----
    Der Flughafen Lugano hat per Ende April allen Mitarbeitern die Kündigung ausgesprochen. Der «präventive Schritt» werde nichtig, falls das Tessiner Stimmvolk im April einer Weiterfinanzierung des Flughafens zustimmt, (...)
    ----

    Somit wird das Tessiner Stimmvolk ganz klar erpresst.
    • ands 11.02.2020 23:50
      Highlight Highlight Sprichst du auch von Erpressung, wenn am Coop-Regal ein Preisschild hängt?
      Das Stimmvolk kann sich entscheiden, den Flughafen finanziell nicht zu unterstützen. Das bedeutet, dass die Firma Konkurs anmelden muss. Genau, wie du dich entscheiden kannst, im Coop kein Geld auszugeben. Nur darfst du dann auch keine Artikel mitnehmen.
    • Hans Jürg 12.02.2020 08:50
      Highlight Highlight Nein, das ist mehr nach der Masche

      "Kaufen Sie unsere Produkt, oder wir erschiessen diesen Hund"

      Benutzer Bild
    • Bosshard Matthias 12.02.2020 09:02
      Highlight Highlight Entweder steht die Finanzierung oder nicht was soll da erpressung sein kann ja nicht schwer sein verstehen zu müssen das irgendwoher Geld für die Löhne kommen muss oder wachst es bei dir auf dem Baum.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ton 11.02.2020 13:08
    Highlight Highlight Man darf nicht vergessen, dass Flugplätze einen Nutzen neben Airlines haben, auch für die Leichtaviatik und Geschäftsflugzeuge. Ein Kilometer Piste bringt Zugang zur Welt, ganz anders als ein Kilometer Strasse.
    • hopplaschorsch12 11.02.2020 13:48
      Highlight Highlight Und wie kommst man zum Flughafen? Zu Fuss? Oder mit dem Esel?
    • Peter Normalsterblicher Muster 11.02.2020 13:58
      Highlight Highlight Bein @Ton wird's wohl der Esel sein.
    • ARoq 11.02.2020 16:41
      Highlight Highlight Ginge Leichtaviatik nicht auch beim Flugplatz Locarno oder Ambrì-Piotta?

      Zumindest von Locarno weiss ich dass es auch von Geschäftsflugzeugen angeflogen wird. Aber das ist vermutlich für manche zu weit weg von Lugano.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 11.02.2020 11:38
    Highlight Highlight Die Frage nach der Notwendigkeit es Flughafens sollte ruhig gestellt werden. Mit dem Zug nach ZRH sind es 2h40, aber nach Mailand weniger als 2.
    • DomKi 11.02.2020 12:42
      Highlight Highlight Das Problem des Flughafen ist nicht anscheinend die Rentabilität um Allgemeinen, sondern dass zwei Fluggesellschaften Konkurs gingen. Und das Tessin braucht einen Flughafen. Denn es gibt Tourismus und wirtschaftlich steht ist nicht unbedingt gut da.
    • Amboss 11.02.2020 15:03
      Highlight Highlight @DomKi: Wären die Flüge Rentabel, dann wären doch die Airlines nicht konkurs gegangen...
      Oder sagen wir es so: Dann fänden sich doch heute Airlines, welche diese Flüge anbieten würden.
      Nee, ich denke, die Zeit der Linienflüge im Tessin sind wohl vorbei, braucht es nicht mehr, Zürich und Mailand sind so nah, Flüge haben praktisch null Zeitgewinn gegenüber dem Zug.

      Ich denke aber, der Airport wird schon überleben. Aber nur für die Allgemeine Luftfahrt. Da besteht schon Bedarf und dafür wird er wohl auch rentabel betrieben werden können.
    • Bits_and_More 11.02.2020 16:14
      Highlight Highlight Der Flughafen ist nun mal nur rentabel, wenn er angeflogen wird. Gehen nun die vorhandenen Airlines Konkurs, rentiert sich das Geschäft anscheinend nicht. Beides hängt direkt zusammen.

      Zudem kann der Tourismus auch via Flughafen Zürich bedient werden. Luzern oder Interlaken haben ja auch keinen Flughafen.
  • Ritiker K. 11.02.2020 10:51
    Highlight Highlight Regionalflughäfen sind offensichtlich ein Auslaufmodell, welches sich wirtschaftlich niemals rechnet.


    Trotzdem schmeissen die Kantone Geld in die Anlagen in der Hoffnung, diese retten zu können. Der Regierungsrat des Kantons Bern will sich per Gesetzesvorlage (!) einen Blankoscheck ausstellen lassen, um Beteiligungen an der Flughafen Bern AG bis in die Höhe von 10 Mio. CHF kaufen zu dürfen (Max. 49% des Aktienkapitals von 20 Mio.) Notabene in eigener Kompetenz ohne Mitspracherecht des Parlaments oder des Volkes. Die angenommenen Kosten pro Jahr zulasten des Kantons liegen bei ca 2 Mio.
  • Janudehaut 11.02.2020 10:47
    Highlight Highlight Die SBB bieten eben gerade keinen Flugzug zwischen Lugano und Zürich Flughafen an. Bestehende Verbindungen mit Umsteigen in Zürich HB erhalten eine Flugnummer und können im Swiss-System dazu gebucht werden. Das ist alles.
    • ands 11.02.2020 23:54
      Highlight Highlight Ich wusste gar nicht, dass es eine genaue Definition von "Flugzug" gibt und dass diese beinhaltet, dass nicht umgestiegen werden muss...

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