Schweiz
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Härtere Strafen für Tierschmuggler? Nicht mit der SVP 🐢

Schwere Fälle von Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen sollen neu als Verbrechen gelten – das finden fast alle gut.

Sven Altermatt / ch media



«Kuscheljustiz», «Kriminelle härter anpacken» oder «höhere Strafen»: Wörter und Wendungen, die zum Stammvokabular von SVP-Politikern gehören. Die Partei steht für eine pointierte Law-and-Order-Politik – etwa wenn sie im Wahlkampf fordert, das Strafgesetzbuch zu verschärfen. Wenn sie die Höchstdauer von Freiheitsstrafen von 20 auf 60 Jahren erhöhen will. Oder wenn sie das «absolut untaugliche Mittel der Geldstrafen» kritisiert.

Verbotene Souvenirs: Der Schweizer Zoll meldet jährlich Hunderte Verstösse.

Verbotene Souvenirs: Der Schweizer Zoll meldet jährlich Hunderte Verstösse. Bild: Keystone

Umso bemerkenswerter ist es, wenn sich die SVP gegen griffige Strafen stellt. Und findet, man müsse «mit mehr gesundem Menschenverstand arbeiten und nicht mit Gesetzen und Verboten».

Was stimmt die Partei so nachsichtig? Dass der illegale Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen in der Schweiz härter bestraft werden soll. So will es eine Vorlage, die der Bundesrat im Sommer in die Vernehmlassung geschickt hat. Die Gesetzesänderung geht auf eine Motion des früheren CVP-Nationalrats Guillaume Barazzone zurück.

Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren möglich

Der Handel mit verbotenen Naturprodukten floriert. Um diesen zu bekämpfen, braucht es internationale Anstrengungen. Allein im vergangenen Jahr hat die Eidgenössische Zollverwaltung rund 800 Verstösse gegen den Artenschutz aufgedeckt. Elfenbeinprodukte, Korallen oder Leopardenfelle beschlagnahmten die Zöllner ebenso wie Vogelspinnen, präparierte Reptilien oder teure Lederwaren aus Schlangenhaut.

Bekannt ist die Schweiz als Hotspot für illegale Luxusschals aus Shahtoosh, der Wolle der Tibetantilope, die vom Aussterben bedroht ist. Um einen einzigen Schal herzustellen, müssen bis zu fünf Tiere sterben.

Geht es nach dem Bundesrat, zählen schwere Fälle von illegalem Handel künftig als Verbrechen, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Ein solcher Fall liegt vor, wenn die Täter gewerbsmässig handeln oder eine grosse Anzahl von geschützten Exemplaren betroffen ist.

Strenger verfolgt werden sollen auch Personen, die illegal gehandelte Produkte besitzen. Der sogenannte Grundtatbestand gilt nicht mehr bloss als Übertretung, sondern als Vergehen. Vorsätzliches Handeln wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe geahndet. Neu wird zudem eine Informationspflicht beim Verkauf eingeführt. Personen, die Exemplare geschützter Arten anbieten, dürfen nicht mehr anonym bleiben.

Die Schweiz als Transitland für illegalen Handel

In seltener Eintracht stehen Parteien von links bis rechts hinter der Gesetzesrevision. «Der illegale Handel mit geschützten Arten ist noch immer lukrativ und deshalb weltweit gesehen ein Problem», heisst es etwa bei der CVP. Die SP begrüsst die Verschärfung der Sanktionen. Und die FDP verweist in ihrer Vernehmlassungsantwort auf die weltweit schwindende Artenvielfalt. Weil zahlreiche europäische Länder bereits strengere Strafen eingeführt hätten, bestünde hierzulande ohne solche «das Risiko, dass die Schweiz als Transitland für den illegalen Handel attraktiver wird».

Ganz anders sieht das die SVP. Sie betont zwar: «Niemand ist für illegalen Handel, auch die SVP nicht.» Doch härtere Strafen hält sie schlicht für unnötig. Schon heute bestünden genügend gesetzliche Grundlagen und Ressourcen. «Mehr Gesetze rufen nach mehr Kontrollen und haben mehr personellen und finanziellen Aufwand zur Folge», konstatiert die Partei in ihrer Stellungnahme. Die Notwendigkeit sei nicht gegeben.

Insbesondere lehnt die SVP eine Verschärfung der strafrechtlichen Sanktionen ab. Sie ist strikt dagegen, dass Widerhandlungen nicht mehr als Übertretung, sondern als Vergehen geahndet werden sollen. Die Regelung führe zwangsläufig zu mehr kostspieligen Rechtsfällen, warnt sie weiter. «Dieses Misstrauen gegenüber der Schweizer Bevölkerung ist nicht gerechtfertigt.» Denn hart bestraft werden könnten nach Ansicht der SVP auch «ahnungslose Touristen, die unbewusst Souvenirs in die Schweiz einführen».

Werden Touristen zu hart angepackt?

Das zugrunde liegende Gesetz ist die Antwort der Schweiz auf das Abkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten frei lebender Tiere und Pflanzen. Momentan schützt es rund 5000 Tiere und 28'000 Pflanzen. Deren Produkte dürfen nur mit korrekter Dokumentation oder gar nicht gehandelt werden. Dass angesichts dieser Anzahl beim Souvenirkauf mal ein Fehler passieren könne, sei schon fast programmiert, findet die SVP.

Diese Befürchtung ist allerdings zu relativieren: Zum einen ist nur bei etwa tausend Arten der Handel gänzlich verboten. Und zum anderen zielen die vorgesehenen Verschärfungen vor allem auf den gewerbemässigen Handel. Für leichte Fälle hat der Bundesrat vorgesorgt. Wer fahrlässig gegen das Gesetz verstösst, soll weiterhin bloss mit einer Busse bestraft werden, wie das zuständige Bundesamt für Lebensmittel und Veterinärwesen festhält. Die Vernehmlassung des revidierten Gesetzes ist kürzlich zu Ende gegangen, die Behörde wertet die Stellungnahmen derzeit aus. Dass das Parlament der Vorlage zustimmt, dürfte eine Formsache sein – trotz Opposition der SVP.

34'000 Arten unter Schutz

Es schützt weltweit bedrohte Tiere und Pflanzen: Das Artenschutzabkommen, das 1973 verabschiedet worden ist. Über 180 Staaten haben die Konvention unterdessen unterschrieben, sie regelt den globalen Handel mit geschützten Arten. Die offizielle Schweiz übernimmt dafür eine besondere Verantwortung. Sie ist nicht nur Vertragspartei, sondern Depositarstaat des Abkommens. In Genf befindet sich das Sekretariat, das über dessen Umsetzung wacht. Die Weltgemeinschaft verhandelt immer wieder neu über die Frage, welche Standards für welche Tiere und Pflanzen gelten sollen. Allzu oft kollidiert der Artenschutz mit wirtschaftlichen Interessen. Immer wieder versuchen Staaten, den Artenschutz aufzuweichen. Aktuell schützt das Abkommen rund 34 000 Arten. Der Handel mit ihnen ist – je nach Einstufung – generell verboten, teilweise erlaubt oder mit Einschränkungen möglich. (sva)

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • drüber Nachgedacht 11.02.2020 15:57
    Highlight Highlight Da hat wohl einer der alten weissen Männer gemerkt, dass da auch dijenigen bestraft werden könnten, die aus China weisse Pülverchen, welche gewisse Kräfte wieder herstellen sollen, importieren....
  • Dani B. 11.02.2020 15:38
    Highlight Highlight Unwissen schützt vor Strafe nicht.
    Und trotzdem, wenn sich naive Touristen einen Korallenanhänger als Souvenir kaufen, reicht Beschlagnahmung.
    Organisiertes Verbrechen ist etwas anderes.
    • So oder so 11.02.2020 16:41
      Highlight Highlight Lesen sie denn Text bevor sie Kommentar schreiben.
    • Dani B. 11.02.2020 16:49
      Highlight Highlight "So oder so" hat recht, mein Leseverständnis war schwach. Es geht nur um "schwere Fälle". sry
  • De-Saint-Ex 11.02.2020 13:54
    Highlight Highlight Da geht es der SVP doch eindeutig darum, die Schweiz als wichtigen Standort internationaler Wirtschaftskriminalität nicht noch mehr (nach den Banken) zu „schwächen“. Denn insbesondere bei der SVP gilt: Geld stinkt nicht.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 11.02.2020 15:06
      Highlight Highlight Geld stinkt nicht gilt ja bei den linken Priviliegien-Jäger/innen genau so.
      Oder etwas nicht?
      Und was haben Sie gegen die Banken welche ja in einem hohen Maase durch ihre Steuern zum Wohlstand in diesem Lande beitragen?
  • Robert Buras 11.02.2020 12:53
    Highlight Highlight Passt Doch! Sorry!
    Aber bei SVP sollte man nie ihre Wahlkampfslogan als wirkliche Ziele sehen sondern nur als Werbung!
    Beispiel 2015 Kantonsrat Wahlen Luzern:
    SVP Slogan: Sicherheit Jederzeit!
    Alle anderen Parteien hatten andere Themen als Slogan.

    Klingt gut und dann nach der Wahl? FDP wollte das Polizei Budgtet Einfrieren, SP und Grünen Aufstocken und Personal Aufstocken!
    SVP als einzige Partei war für Polizei Budget Reduktion und Personal Abbau!
    Begründung: Mehr Polizei heisse ja nur mehr Bussen!
    Also war der Slogan mehr Sicherheit nicht erwischt zu werden!
  • 044 508 39 39 het sie gseit 11.02.2020 12:35
    Highlight Highlight Ist doch alles eine Frage der Verhältnismäßigkeit.
    Ich habe auch schon eine grosse Muschel aus der Südsee in,s Land gebracht.
    Finde es aber übertrieben, deshalb 2 Jahre und den Knast zu müssen und obendrein finanziell ruiniert zu werden.
    • El Vals del Obrero 11.02.2020 13:35
      Highlight Highlight Artikel gelesen?

      "... zählen *schwere Fälle von illegalem Handel* künftig als Verbrechen, die mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Ein solcher Fall liegt vor, wenn die Täter *gewerbsmässig handeln* oder eine *grosse Anzahl* von geschützten Exemplaren betroffen ist. "

      Verhältnismässigkeit ist somit durchaus gegeben.
    • Magnum 11.02.2020 13:35
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Es geht um wiederholten, gewerbsmässigen Import von geschützten, exotischen Tieren und Pflanzen mit Gewinnabsicht. Dein Beispiel mit der Muschel ist somit komplett unsinnig.

    • 044 508 39 39 het sie gseit 11.02.2020 15:07
      Highlight Highlight Magnum
      Wart nur ab...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Til 11.02.2020 12:13
    Highlight Highlight Wichtig ist eben, dass man sich um die wirklich schlimmen Verbrecher kümmert. Das wären, wie es kürzlich ein 20-Minuten Leser kommentierte: Gewalttäter, Kinderschänder und Velofahrer.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 11.02.2020 12:38
      Highlight Highlight Das mit den Velo Fahrern hat er wohl als Scherz gemeint. Ansonsten hat er absolut recht.
      Die linken wollen heute keine Bestrafung mehr von "gewöhnlicher" Kriminalität.
    • Schreimschrum 11.02.2020 14:14
      Highlight Highlight Ok, boomer.
    • G. Samsa 11.02.2020 15:29
      Highlight Highlight Das eine Verbrechen macht das Andere nicht schlimmer oder weniger schlimm.
      Gemäss deiner Logik ist ein Diebstahl nicht zu bestrafen weil Mord viel schlimmer ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 11.02.2020 12:07
    Highlight Highlight Bei ausländische Menschen sind sie streng. Bei ausländische Tiere ist die SVP nicht so streng. Da soll jemand die SVP verstehen.
    Warum soll man solche Tiere importieren, wenn es nur irgendwo in Ecke steht und Staub ansetzt. Wenn der Bestand an bestimmten Arten sehr gross ist, dann kann man darüber diskutieren, aber diese Leute ekeln mich trotzdem an.
    • insert_brain_here 11.02.2020 17:05
      Highlight Highlight Och, ich denke den Import ausgestopfter ausländer Menschen Zwecks Gewinn fände die SVP nicht so schlimm.
  • So oder so 11.02.2020 11:53
    Highlight Highlight So kurz vor dem White Turf 2020 muss natürlich die SVP für ihr Klientel Partei ergreifen. Dekadent geht die Welt zu Grunde.
  • Neemoo 11.02.2020 11:24
    Highlight Highlight «Mehr Gesetze rufen nach mehr Kontrollen und haben mehr personellen und finanziellen Aufwand zur Folge»

    Gab es nicht in diesen Tagen schon solche Sprüche der "ESFAUPE"?
    • Magnum 11.02.2020 12:02
      Highlight Highlight Diese Argumentation wäre ja durchaus spannend, wenn man sie mal auf Feindbilder dieser Politsekte anwenden könnte - Cannabis-Konsumenten, Sozialhilfe Beziehende.

      Repression ist für die SVP halt nur, was sie und ihre eigene Klientel trifft. Doppelmoral vom feinsten - und intellektuell komplett unredlich. Quasi der Stallgeruch dieser Hilfssheriffs und Polteris.
  • MarGo 11.02.2020 11:04
    Highlight Highlight Das ist doch ganz klar, dass sich hier die SVP dagegenstellt... der ganze Filz will doch weiterhin schöni Nerzmäntel und Iisbäre-Bettvorleger...
    jetzt macheds scho so lang dran ume, dass die Riiche immer riicher werded... denn sötteds da Geld also au usgeh dörfe...
    tiptop SVP... :)

    /ironie off
  • x4253 11.02.2020 10:57
    Highlight Highlight Kann ja nicht sein dass man sein Chalet in St.Moritz mit einem schnöden Teppich ausstatten muss, da gehört schon ein schönes Tigerfell hin.

    Bitte weiter so SVP, dann merken eure Wähler vielleicht langsam mal wen sie hier tatsächlich wählen.
  • Magnum 11.02.2020 10:37
    Highlight Highlight War ja klar: Wenn sich Schweizer mit Gewinnabsicht an den Naturressourcen anderer Länder vergreifen, ist die SVP gegen härtere Strafen. Ist ja nur Natur, ist ja nur im Ausland, und Schweizer profitieren materiell. Was soll denn daran falsch sein? Empathie ist nicht so das Ding von knallharten Egoisten. Und diese Partei steht für genau das: knallharten Egoismus.
    • dan2016 11.02.2020 11:13
      Highlight Highlight die Naturressourcen der Schweiz interessieren ebensowenig. Bauen ausserhalb Bauzone, nur zu. Gewässer verschmutzen? Nichts besseres. Viel Öl brauchen und Abhängig von Islamfundis, ja, bringt Geld in die Parteikasse. Bienensterben? Super, die stechen ja.
  • Asmodeus 11.02.2020 10:28
    Highlight Highlight Natürlich ist die SVP dagegen.

    Können sich ja nur reiche leisten illegale Tiere/Pflanzen zu importieren.
  • Faceoff 11.02.2020 10:23
    Highlight Highlight Alles möchten sie bewahren, ausser den Planeten. Weird.
  • Kloddz 11.02.2020 09:29
    Highlight Highlight Interessante Begründung, frei übersetzt: ach, die Gesetze sind halt so kompliziert, da kann es doch mal vorkommen dass man aus Versehen ein klitzekleines bitzeli dagegen verstösst, ist doch nicht so schlimm...

    (Aber wehe man ist links, Ausländer, Sozialhilfebezüger oder gar eine Kombination aus den drei, dann kann die Strafe natürlich gar nicht hart genug sein!)
  • RandomNicknameGenerator 11.02.2020 08:51
    Highlight Highlight Die SVP betreibt keine Law-and-Order-Politik, sie betreibt eine Mein-Feindbild-Muss-Bestraft-Werden-Politik
  • El Vals del Obrero 11.02.2020 08:50
    Highlight Highlight SVP sollte sich PDM nennen, "Partei der Doppelmoral".

    Sozialhilfeempfänger: "Mit Detektiven überwachen, bei Fehlern hart strafen."
    Steuerhinterzieher: "Der Staat muss dem mündigen Bürger vertrauen."
    Alkohol: "Kulturgut, Freiheit, mündiger Bürger, ja keine Eingriffe!"
    Hanf: "Harrrtt durrrchgrrreifffen!"
    • Kloddz 11.02.2020 10:53
      Highlight Highlight Auto: Meh, soll doch jeder fahren dürfen wie er will, wir sind ja alles mündige Bürger und wegen überhöhter Geschwindigkeit hat es doch wohl noch nie einen Unfall gegeben lol.

      Velo: Rrrrunterrrr von Trottoirrrr (aber ja nicht auf die Strasse, da stört ihr die Autofahrer) und ab in den Knast, Gesindel!
    • So oder so 11.02.2020 11:50
      Highlight Highlight Aber die Logik Funktioniert bei denen. SVP Kommentar in der 20min - Es Stürmt, das ist Normal im Winter!

      Ja aber nicht bei 15 Grad.
  • insert_brain_here 11.02.2020 08:46
    Highlight Highlight Das gehört für die SVP zur Wirtschaftskriminalität und die ist halt nötig, wegen Arbeitsplätzen und den Standortfaktoren oder so...

    Aber Velofahrer die den Fussgängerstreifen benutzen ohne abzusteigen, diese Verbrecher gehören hinter Gitter!!!
    • sealeane 11.02.2020 11:29
      Highlight Highlight Heyy prioritäten setzen ist wichtig! 😉
  • Hans Jürg 11.02.2020 08:45
    Highlight Highlight Eigentlich ist das ja nicht einmal eine Schlagzeile wert. Denn seien wir doch ehrlich. Von der SVP erwartet man ja gar nichts anderes.
    Eine Schlagzeile wäre es wert, wenn die SVP mal mitmachen würde und nicht bloss immer den Täubeligoof raushängen würde.
    • drüber Nachgedacht 11.02.2020 11:08
      Highlight Highlight Und immer noch wählen fast 30 Prozent der Schweizer SVP. Da ist es wohl wichtig, dass dem Volk bewusst gemacht wird, was der Partei wirklich wichtig ist....
  • Back in Time 11.02.2020 08:42
    Highlight Highlight Ein gutes und sinnvolles Gesetz. Warum ist da die SVP so dagegen? Wie viele SVPler möchten gern Tigefelle o.ä. aus dem Urlaub mit nach Hause bringen?
    • Kruk 11.02.2020 09:40
      Highlight Highlight Was wissen wir schon was in deren Villen alles so am Boden liegt und an der Wand hängt...

      Das die Leichen im Keller haben wissen wir ja.
    • rodolofo 11.02.2020 16:36
      Highlight Highlight Das Gesetz würde nicht nur für Ausländer gelten.
      Da liegt das Problem für die SVP.
  • So oder so 11.02.2020 08:24
    Highlight Highlight "Hotspot für illegale Luxusschals aus Shahtoosh, der Wolle der Tibetantilope, die vom Aussterben bedroht ist. Um einen einzigen Schal herzustellen, müssen bis zu fünf Tiere sterben"
    Das ist der Grund - das Reiche Klientel der SVP. Für die wird Politik gemacht. Partei des Mittelstandes, der Arbeiter - so ein Quatsch, Wacht auf !
  • fandustic 11.02.2020 08:10
    Highlight Highlight Also die Geldstrafe ist nun definitiv ein untaugliches Mittel, gerade wenn sie noch bedingt ausgesprochen wird, da hat die SVP schon recht. Was ich nicht ganz verstehe: Ein Verbrechen wird, nach StGB, mit mindestens drei Jahren Gefängnis bestraft, ohne Möglichkeit auf Geldstrafe. Warum will man hier nun aber trotzdem die Geldstrafe als Möglichkeit belassen? Macht doch keinen Sinn?! Entweder man stuft es zum Verbrechen hoch mit allem drum und dran oder man belässt es bei einem Vergehen (max. drei Jahre Gefängnis oder Geldstrafe). Vielleicht einfach mal die gängigen Möglichkeiten ausnutzen.
  • Sir Riley 11.02.2020 08:06
    Highlight Highlight Es wäre sicher was anderes, wenn Zottel unter Artenschutz stehen würde.
  • Yann Wermuth 11.02.2020 08:01
    Highlight Highlight Vielleicht macht die SVP eine Kehrtwende, wenn man ihnen erklärt, dass es sich dabei meist um ausländische (!) „Souvenirs“ handelt? Also fast schon um illegale Migration!
    • So oder so 11.02.2020 11:44
      Highlight Highlight Gegen Reiche Ausländer hat die SVP nichts - da können die noch so Fanatisch Islamistisch sein solange das Portemonnaie genug Dick ist.
  • THEOne 11.02.2020 07:55
    Highlight Highlight svp will wieder strafen und normen wie in den usa, die linken und grünen rennen mit rosa brille umher, die mitte parteien wissen seit jeher nicht wolang...
    casual tuesday
    • B-Arche 12.02.2020 04:29
      Highlight Highlight Stimmt. Wie gut das funktioniert in den USA sieht man ja daran dass dort die Kriminalität sensationell niedrig ist im Gegensatz zur Schweiz... OH.. WAIT....
  • Clay 11.02.2020 07:49
    Highlight Highlight “Denn hart bestraft werden könnten nach Ansicht der SVP auch «ahnungslose Touristen, die unbewusst Souvenirs in die Schweiz einführen.“

    Nichtwissen schützt vor Strafe nicht. Man informiert sich ja auch sonst über das Reiseziel, darum ist für mich diese Aussage ein bisschen zu fadenscheinig.
  • Kronrod 11.02.2020 07:48
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie das in der Praxis durchgesetzt werden soll. Welcher Zöllner kennt schon 28’000 Pflanzenarten? Ich kenne gerade mal das Edelweiss. :-)
    • JoeyOnewood 11.02.2020 08:06
      Highlight Highlight Die Zöllner konfiszieren diese Dinge jetzt schon - das ändert dieses Gesetz nicht. Es ist nur nicht mehr einfach ein Verstoss gegen Importbestimmungen, sondern ein Verbrechen (Verbot ungleich Verbrechen. Wie das die Zöllner machen, weiss ich zwar nicht genau, aber es gibt wohl verdächtige Anhaltspunkte.
    • Der Buchstabe I 11.02.2020 08:20
      Highlight Highlight Als Grenzschützer wirst du ja entsprechend ausgebildet. Und wer führt schon exotische Pflanzen oder Tiere über die Grenze? Gesunder Menschenverstand und wenn nötig lieber einmal zu viel den Vorgesetzten anrufen, so einfach ist das.
    • Evan 11.02.2020 08:23
      Highlight Highlight Ja die cheiben Praxis macht den einfältigen Menschen doch immer einen Strich durch die Rechnung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • marcog 11.02.2020 07:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Walser 11.02.2020 07:27
    Highlight Highlight Ich bin für härtere Strafen. Überall ausser im Strassenverkehr. Nur dort reibt man sich manchmal ungläubig die Augen über die Höhe der Geldstrafen und die Dauer des Permisentzuges. Die Schweiz ist definitiv ein Land der Kuscheljustiz und des Täterschutzes. Das Problem sind die Richter, nicht die Politik. Sie gefallen sich jeweils in der Rolle der Gnädigen.
    • Kari Baldi 11.02.2020 07:53
      Highlight Highlight Gnädige Richter - ausser bei rasenden Kindsköpfen?
    • JoeyOnewood 11.02.2020 08:12
      Highlight Highlight Ach ja, weil ja der Strassenverkehr im vgl. zu allen anderen Dingen in der Schweiz so ungefährlich ist, gell?? Wenn ich mich nicht irre, ist das die grösste Wahrscheinlichkeit, wie ich von Dritten schwer verletzt oder getötet werden kann in der Schweiz.

      Und Richter können nicht einfach irgendwas entscheiden, sondern wenden vom Parlament beschlossene Gesetz an, welche idR einen manchmal grösseren und manchmal kleineren Raum für richterliches Ermessen lassen.
    • Kevinsvadde 11.02.2020 09:20
      Highlight Highlight Bin froh, dass du uns diese systematisch untersuchte Faktenlage aus der Sicht deiner Stammkneipe präsentierst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 11.02.2020 07:21
    Highlight Highlight Googelt mal nach SVPlern, die gerichtlich verurteilt wurden. Die haben tatsächlich ein Problem mit Kriminalität.
    • WID 11.02.2020 07:35
      Highlight Highlight @ Stefan Morgenthaler-Müller: das wäre doch mal eine Auswertung: Straftaten nach Parteizugehörigkeit. Oder wäre das rassistisch?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 11.02.2020 08:21
      Highlight Highlight @WID. Dieser umgekehrte Rassismus-Vorwurf funktioniert nicht: weil SVPler in diesem Land über das Schicksal von Ausländern/Flüchtlingen bestimmen dürfen und eben nicht umgekehrt.

      Aber ja, man könnte das Gleiche anwenden wie die SVP und dann sagen, die SVP sei eben krimineller als andere Parteien. Finde das aber nicht in Ordnung, weil es dann ein Übertragen von einzelnen auf alle ist, und dann eben auch rechtsschaffende SVPler negativ stigmatisiert werden.
    • Maragia 11.02.2020 08:34
      Highlight Highlight @WID: Oder nach Nationalität? Hautfarbe? Augenfarbe? Glaube? Grösse?
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