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Hat die Kuh Hörner, gibt's mehr Geld: Ständeräte wollen Portemonnaie öffnen

10.05.2022, 13:2210.05.2022, 15:15

Fast vier Jahre nach dem Scheitern der Hornkuh-Initiative an der Urne wird die Diskussion auf Gesetzesebene wiederbelebt: Die zuständige Ständeratskommission ist für Direktzahlungen an Landwirtschaftsbetriebe, die ihre Kühe und Ziegen nicht enthornen.

Eine Kuh, zwei Hörner.
Eine Kuh, zwei Hörner.Bild: KEYSTONE

Die Wirtschaftskommission des Ständerats (WAK-S) empfiehlt eine entsprechende Motion von Ständerat Roberto Zanetti (SP/SO) mit 8 zu 4 Stimmen zur Annahme, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Die Möglichkeit, dass der sogenannte Hörnerfranken damit auch im Rat eine Mehrheit findet, ist gross.

Der Vorstoss verlangt, in der Direktzahlungsverordnung die Ausrichtung eines Beitrags für das Belassen von Hörnern aufzunehmen. Im Rahmen der Hornkuh-Initiative war dieses Anliegen bereits diskutiert worden, fand aber nicht zuletzt deshalb keine Mehrheit, weil es in den Augen vieler als nicht verfassungswürdig eingestuft wurde.

Aus Sicht der Mehrheit der WAK-S wird der Hörnerbeitrag mit der Motion nun auf der richtigen Stufe angesiedelt und leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Tierwürde in der Landwirtschaft, wie es in der Mitteilung heisst. Eine Minderheit lehnt die Motion ab, weil sie befürchtet, dass horntragende Kühe vermehrt im Anbindestall gehalten würden, was eine Einschränkung des Tierwohls bedeuten würde. (sda)

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Ich habe keine Angst vor Kühen. Sicher nicht

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44 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Fairness
10.05.2022 14:13registriert Dezember 2018
Bessere Lösung: Weniger Geld wegen fehlender Hörner.
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Lowend
10.05.2022 13:45registriert Februar 2014
Nicht dass ich den Bauern das Geld nicht gönnen möchte, aber langsam wird es echt verrückt, dass unsere Bauern Geld für Dinge erhalten, die sie nicht tun.
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Hene99
10.05.2022 15:42registriert Juli 2021
Völlig falscher Ansatz. Kühe ohne Hörner = geringere Subventionen. Das wäre richtig.
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