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Basel

Clariant mit weiterer Ethylen-Schadenersatzklage konfrontiert

ARCHIVBILD ZUR BILANZ VON CLARIANT IM DRITTEN QUARTAL 2020, AM DONNERSTAG, 29. OKTOBER 2020 - Das Chemiewerk der Firma Clariant an der Rothausstrasse in Muttenz, fotografiert am Samstag, 26. August, 2 ...
Das Hauptgebäude des Chemiekonzerns Clariant in Muttenz BL.Bild: keystone

Clariant mit weiterer Ethylen-Schadenersatzklage konfrontiert

18.07.2025, 08:0318.07.2025, 08:03

Der Chemiekonzern Clariant sieht sich mit einer weiteren Schadensersatzklage im Zusammenhang mit Ethylen-Preisabsprachen konfrontiert. LyondellBasell macht bei Gericht gegen Clariant und drei andere Unternehmen einen Schadenersatz von 1,6 Milliarden Euro geltend.

Die Klage wurde bei einem Gericht in Amsterdam eingereicht, wie Clariant am Freitag mitteilte. Darin geht es um die im Juli 2020 von der Europäischen Kommission sanktionierten Verstösse gegen das Wettbewerbsrecht auf dem Ethylen-Einkaufsmarkt.

Clariant weist die Vorwürfe laut Mitteilung «entschieden» zurück – man werde sich in dem Verfahren konsequent zur Wehr setzen. Das Unternehmen habe stichhaltige Beweise dafür, dass das Verhalten der Parteien keine Auswirkungen auf den Markt gehabt habe.

Clariant, Orbia, Celanese und Westlake hatten sich beim Kauf von Ethylen abgesprochen, um den tiefstmöglichen Preis zu erzielen. Alle vier Unternehmen gestanden im Sommer 2020 ihre Rolle in dem Kartell ein und stimmten einem Vergleich zu. Clariant bezahlte dabei eine Busse von 155,8 Millionen Euro.

Damit stehen bereits sechs Kläger Schlange. In der gleichen Sache sind bereits – in dieser Reihenfolge – Shell, BASF, TotalEnergies, Dow und OMV vor den Richter gezogen. (sda/awp)

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quelle: keystone / til buergy
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