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Uyuni erkundet mit seiner Mutter Cocha den Sangay-Bergnebelwald. bild: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Unerwarteter Nachwuchs bei den Brillenbären im Zürcher Zoo



Da hat die Verhütung offensichtlich nicht funktioniert: Das Brillenbär-Männchen Apu im Zürcher Zoo trägt eigentlich ein Hormonimplantat, das ihn unfruchtbar machen sollte. Nun rennt doch ein Jungtier durch die Brillenbär-Anlage. Es heisst Uyuni.

Der unerwartete Nachwuchs ist männlich und wurde vor etwa dreieinhalb Monaten geboren. Seither lag Uyuni meist in der Wurfhöhle und liess sich nicht blicken. In diesen Tagen unternimmt er mit Mutter Cocha nun erste Streifzüge durch die Aussenanlage.

Brillenbär-Nachwuchs im Zoo Zürich

Wie der Zoo Zürich am Mittwoch mitteilte, war die Geburt zwar nicht geplant. Die Aussichten seien aber intakt, dass für Uyuni ein guter Platz gefunden werde, wenn er erwachsen sei.

Der Zoo ist wegen der Coronapandemie aktuell noch geschlossen. Deshalb unternimmt Uyuni seine ersten Kletterausflüge noch ohne Beobachter. Der Zoo Zürich kann – wie alle anderen Zoos, Tier- und Wildpärke – seine Pforten voraussichtlich am 8. Juni wieder öffnen. (cki/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Frausowieso 20.05.2020 13:23
    Highlight Highlight und wenn kein Platz gefunden wird, schläfert man das Tier ein, sobald es geschlechtsreif wird. Wie bei den Löwenjungen.
    • Fumia Canero 20.05.2020 15:01
      Highlight Highlight Nein, er geht als Maskottchen zu Fielmann
    • Frausowieso 20.05.2020 16:32
      Highlight Highlight An die "Daumen-runter-Drücker": bitte befasst euch einmal mit dem "aktiven Populationsmanagement" der Zoos. Gerade grosse Raubtiere sind schwierig zu halten und entsprechend wenige Plätze gibt es. Elefantenbullen kann man z.B. kaum unterbringen, da nur ein Bulle pro Zoo gehalten werden kann. Was macht man also mit Bullenkälbern? Was denkt ihr denn, was z.B mit den süssen Frischlingen in den Wildparks passiert? Sie sind auf einmal weg, oder? Müssten ja sonst unzählige Tiere im Gehege sein. Die enden als Futter für die Raubtiere.
    • Fumia Canero 20.05.2020 16:53
      Highlight Highlight In diesem Fall ist es ja klar, dass die Nachzucht nicht absichtlich erfolgte.
      Wenn die Raubtiere nicht mit Tieren aus der Überpopulation anderer Arten gefüttert werden, was sollen sie dann fressen? Tofuantilopen?
  • Tanuki 20.05.2020 12:53
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