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Gaspreis steigt auf höchsten Stand seit April

epa09807509 Gasoline prices are seen on a display at a gas station Tamoil in Geneva, Switzerland, 07 March 2022. Gasoline prices are at an unprecedented level, the reason being the increase in the pri ...
Nach dem Angriff der USA auf den Iran ist der Gaspreis in Europ deutlich gestiegen.Bild: keystone

Gaspreis steigt auf höchsten Stand seit April

23.06.2025, 10:5823.06.2025, 10:58

Der Preis für europäisches Erdgas ist nach dem US-Angriff auf den Iran deutlich gestiegen. Zum Handelsauftakt sprang der richtungweisende Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat bis auf 42.44 Euro je Megawattstunde (MWh) und damit auf den höchsten Stand seit Anfang April.

Im frühen Handel gab der Preis aber wieder einen Teil der Gewinne ab. Die Notierung stand zuletzt bei 41.53 Euro. Das sind immer noch etwa anderthalb Prozent mehr als am Freitag.

Am Wochenende griffen die USA in den Krieg Israels gegen den Iran ein und bombardierten unterirdische iranische Atomanlagen. Das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump weckt international Befürchtungen über eine Ausweitung des Krieges im Nahen Osten, die auch zu einem Stopp des Schiffsverkehrs durch die Meerenge von Hormus führen könnte.

Ein grosses Risiko bestehe darin, dass der Iran versuchen könnte, den Schiffsverkehr durch die Strasse von Hormus zu unterbrechen, sagte Rohstoffexperte Warren Patterson von der Bank ING. Die Meerenge sei ein «entscheidender Engpass für den weltweiten Öl- und Flüssigerdgasverkehr». Nach Einschätzung des ING-Experten wird etwa 20 Prozent des globalen Handels mit Flüssiggas durch die Strasse von Hormus abgewickelt. (sda/awp/dpa)

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Diese Autos steuert man per App: Anki Overdrive ist eine Rennbahn, deren Wagen per Android- oder iOS-Gerät kontrolliert werden. Im September kommt das Hightech-Spielzeug in der Schweiz auf den Markt. In den USA soll das Grundspiel um die 150 Dollar kosten; der Preis für die Schweiz ist noch offen, dürfte aber in derselben Grössenordnung liegen.
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Jacques Moretti wurde auch in der Schweiz bereits verurteilt – die Sonntagsnews
Mängel bei den Ermittlungen zur Brandkatastrophe in Crans-Montana, eine Verurteilung des Barbetreibers im 2016 und die Walliser Staatsanwaltschaft an der Kapazitätsgrenze: Das findet sich in den Sonntagszeitungen.
Akten zur Strafuntersuchung zum Brand von Crans-Montana VS haben laut der «NZZ am Sonntag» grosse Mängel bei den Ermittlungen aufgezeigt. Unter anderem seien die Smartphones der Betreiber der Bar erst acht Tage nach der Katastrophe beschlagnahmt worden, wie die Zeitung gestützt auf Ermittlungsakten schrieb. Die Staatsanwaltschaft habe die Mitglieder der Walliser Behörden zudem mit Samthandschuhen angefasst, urteilte die Zeitung. Der Sicherheitschef der Gemeinde habe zwei Tage nach dem Brand persönlich Dokumente zur Bar bei der Staatsanwaltschaft abliefern dürfen – obschon er sich in einem Interessenskonflikt befinde. Die Akten bestätigen laut der Zeitung zudem, dass die Staatsanwaltschaft offenbar die Autopsie der Opfer vergessen hatte. Die Dokumente lassen laut der «NZZ am Sonntag» weiter darauf schliessen, dass die Wohnung der Barbetreiber nicht durchsucht worden ist. Die Staatsanwaltschaft und die Anwälte der Barbetreiber nahmen demnach keine Stellung.
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