Schweiz
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Glarner zu Handgranaten «Made in Switzerland»: «Vielleicht müssen wir sie künftig ohne Logo liefern»

Cendrim R. hatte Zugang zu Handgranaten «Made in Switzerland». Die GSoA verlangt deshalb einen Exportstopp für Kriegsmaterial. Bürgerliche wie der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner sehen keinen Handlungsbedarf.

Christoph Zehnder / Nordwestschweiz



Terrorist mit Schweizer Handgranaten

Schweizer Waffen in den Händen von Terroristen: Bei einem Anschlag in der Türkei der Attentäter Cendrim R. Handgranaten aus der Schweiz dabei. Video: © TeleM1

Beim tödlichen Anschlag in der Türkei vor zwei Jahren hatte der in Brugg aufgewachsene Cendrim R. Schweizer Handgranaten in seinem Arsenal. Das geht aus der Anklageschrift hervor, wie der "SonntagsBlick" schreibt.

Für die GSoA (Gruppe für eine Schweiz ohne Armee) ein weiterer Grund, den Export von Kriegsmaterial in den krisengeschüttelten Nahen Osten einzustellen. «Die bürgerlichen sollen sich endlich zu einer ernsthaften Terrorbekämpfung bekennen», fordert GSoA-Sekretär Sebastian Büchler deshalb gegenüber Tele M1.

Terrorbekämpfung beginnt bei den Waffen, findet Büchler: «Terroristen brauchen Waffen. So lange wir Waffen herstellen und liefern, haben wir weiterhin ein Problem mit Terrorismmus.»

«Lässt sich nicht verhindern»

Auf bürgerlicher Seite kann man dieser Forderung nichts abgewinnen. Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner sieht keinen Handlungsbedarf. «Das lässt sich nie ganz verhindern», so der SVP-Hardliner. (Munitions-)Kisten könnten erobert werde oder «den falschen Weg nehmen».

SVP - Nationalrat Andreas Glarner spricht mit den Medien
am ''Abstimmungshoeck'' der SVP im Gasthof Schuetzen in Aarau, am Sonntag, 5. Juni 2016. Das eidgenoessische Stimmvolk hatte am heutigen Abstimmungssonntag ueber fuenf Vorlagen, unter anderem das SVP-Referenden gegen die Aenderung des Asylgesetzes, zu befinden. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Immer für eine Provokation gut: Andreas Glarner.
Bild: KEYSTONE

Aber Glarner wäre nicht Glarner, wenn er nicht doch noch einen eigenwilligen Vorschlag abzugeben hätte, wie zumindest der Image-Schaden für die Schweiz künftig abgewendet werden könnte: «Vielleicht müssen wir die Granaten in Zukunft ohne Logo liefern, damit niemand weiss woher sie stammen.»

Seco entscheidet über Export

Hergestellt wurden die Handgranaten, die Cendrim R. auf sich hatte, vom Rüstungskonzern Ruag. Sie waren Teil einer Lieferung an die Vereinigten Arabischen Emirate. Über Jordanien gelangten die Granaten weiter nach Syrien und in die Türkei.

Die Ruag betont, dass Rüstungsexporte strengen Vorschriften unterliegen. Ob diese bewilligt würden, entscheide das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Auch diese Praxis will die GSoA überprüft haben. 

Der Aargauer Cendrim R., der bei seinem Anschlag gemeinsam mit anderen radikalen Islamisten drei Menschen getötet hat, wurde in der Türkei unlängst zu einer Strafe von 175 Jahren verurteilt. (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Soli Dar 07.09.2016 19:08
    Highlight Highlight Interessanterweise sehen so viele so gar keinen Zusammenhang zwischen der SVP und FPÖ, AfD, FN, Ukip etc. So sind vermeintlich alle anderen rechtspopulistisch oder gar rechtsextrem nur die SVP nicht. Diese scheint gegenüber rechtspopulistischen oder rechtsextremen Tendenzen, als einzige Partei am rechten Rand immun zu sein. Und dies Obwohl sie bereits seid Jahren deren Argumente, Slogans, Motive und Plakate kopieren.
  • Leoncillo77 01.08.2016 22:33
    Highlight Highlight Vielleicht müssen wir auf Granaten und waffengeile, ausländerfeindliche Politiker wie Andreas Glarner in Zukunft verzichten. Martin A. Liechti, Maur.
    • Fabio74 01.08.2016 23:08
      Highlight Highlight 1000 Herzen
  • FrancoL 01.08.2016 20:20
    Highlight Highlight Ich frage mich ernsthaft; was kann ein Herr Glarner noch alles anstellen, aussagen und posten ohne von seiner Partei zurückgepfiffen zu werden?
    Oder ist es gar so dass seine Partei ihn als Oelkännchen einsetzt um die vielen Feuer am brennen zu halten? Er bringt es wirklich fertig zu jedem Thema, sogar dem Tod etwas unterirdisches zu bringen. Eine Schande für die Schweizer Politik.
  • Lowend 01.08.2016 18:02
    Highlight Highlight Im Grunde ist ja Glarner selber so etwas wie eine politisch-verbale Handgranate, doch es würde bei ihm auch nichts nützen, wenn er sein Parteilogo überkleben würde, denn er braucht meist nur ein, zwei Sätze zu sagen und der Hinterletzte bemerkt die eigentliche Herkunft seiner Gesinnung.
    • Fabio74 02.08.2016 08:51
      Highlight Highlight Trotzdem jubeln ihm Leute zu...
  • Rodolfo 01.08.2016 15:10
    Highlight Highlight Hey watson: Frag doch mal den SVP-ler Christoph Mörgeli, was er zu Glarner's Ausspruch (no Logo auf Waffen) meint!
    Wäre doch interessant......
    • Der Kritiker 01.08.2016 19:58
      Highlight Highlight was ist mörgeli?
    • Fabio74 01.08.2016 23:09
      Highlight Highlight warum abgewählte Nationalräte fragen?
      Wir haben 246 Bundesparlamentarier die soll man fragen
    • MadScientist42 02.08.2016 15:26
      Highlight Highlight @Rodolfo Warscheinlich dass er "vom Aff bisse isch" 😉
  • Robert K. 01.08.2016 14:52
    Highlight Highlight "Man soll nur dies tun, wofür man einstehen/hinstehen kann", dies ist bei Hr Glarner nicht angekommen.
  • El Vals del Obrero 01.08.2016 11:57
    Highlight Highlight 1) Waffenexporte bringen Flüchtlinge (und, wenn man sie einfach allen verkauft, die das Geld haben, dann sind sie komplett neutral!)
    2) Flüchtlinge erzeugen Flüchtlings-Paranoia
    3) Flüchtlings-Paranoia bringt der SVP Stimmen
    4) SVP sorgt für noch mehr Waffenexporte
    5) Noch mehr Waffenexporte bringen noch mehr Flüchtlinge
    6) Noch mehr Flüchtlinge erzeugen noch mehr Flüchtlings-Paranoia
    7) Noch mehr Flüchtlings-Paranoia bringt der SVP noch mehr Stimmen
    8) SVP kann Waffenexporte noch mehr erleichtern.
    9) Vorherige Punkte beliebig oft wiederholen
    • Richu 01.08.2016 12:22
      Highlight Highlight Die Schweiz ist im Waffenexport unbedeutend, weil der Schweizeranteil an weltweiten Kriegsmaterialexporten weniger als 1 Prozent ausmacht. Darum hätten Sie sich Ihre Liste mit den 9 Punkten sparen können, denn es würde sich betr. Flüchtlinge absolut nicht ändern, wenn die Schweiz auf Waffenexporte verzichten würde!
    • El Vals del Obrero 01.08.2016 12:36
      Highlight Highlight @Richu: Das ist die älteste Ausrede der Welt.

      Oder werfen Sie auch Ihren Müll auf die Strasse, nach dem Motto, "ich weiss ja, das ist nicht gut, aber es bringt nichts, wenn nur ich mich ändere, sollen doch die anderen anfangen!"
    • Richu 01.08.2016 15:42
      Highlight Highlight @Yallix: Im Falle die Schweiz kein Kriegsmaterial exportieren würde, liefern andere Länder, beispielsweise Frankreich oder Deutschland, noch zu gerne diese Waffen und/oder Munition. Wenn man nur einigermassen in der Lage ist, die Sachlage richtig einschätzen, so kommt man zum Schluss, dass durch die Schweizer Kriegsmaterialexporte keine "Leben" gerettet werden können. Aus diesem Grunde haben die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die "linken" Volksinitiativen für ein Verbot der Ausfuhr von Kriegsmaterial an der Urne immer klar abgelehnt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • max the mechanic 01.08.2016 11:00
    Highlight Highlight Ist wie beim Fremdgehen eine venezianische Maske zu tragen. Ich war das sicher nicht, das kann jeder gewesen sein... kann man machen ist dann einfach nicht nur Kacke, sondern feige noch dazu.
  • Licorne 01.08.2016 11:00
    Highlight Highlight Ich kann weder seine Gedankengänge, noch seine Aussage und am wenigsten seine Wähler verstehen...
  • Bruno S.1988 01.08.2016 10:35
    Highlight Highlight "wir wollen Waffen exportieren und damit Geld verdienen, egal was damit passiert, waffen sind ja da um zu töten"...einige Jahre später "Warum müssen diese Nordafrikaner flüchten und warum ausgerechnet zu uns?!"...SVP!
  • Herbert Anneler 01.08.2016 10:16
    Highlight Highlight Die SVP - Recht und Moral: schon immer ein heikles Thema.
  • Calvin Whatison 01.08.2016 10:13
    Highlight Highlight Bei einem wie Glarner, vergeht einem sogar noch die Lust auf Nationalfeiertag. :(
  • tomdance 01.08.2016 09:41
    Highlight Highlight Haben die Ärzte diesen Song etwa extra für A. Glarner geschrieben?
    Play Icon
    • TanookiStormtrooper 01.08.2016 21:05
      Highlight Highlight Wir sollten DIESE Waffe exportieren:
      Play Icon
  • x4253 01.08.2016 09:30
    Highlight Highlight Warum nicht gleich noch die Seriennummer abschleifen, und die Waffen/Munition im Untergrund herstellen? Dann könnte man ohne Beschränkung an Kriminelle, Terroristen, Autokrateb etc. liefern (und kassieren), ohne dass die blöde UNO einen dafür rügt. Minen, Napalm, Flammenwerfer, alles wäre möglich. Kim würde sicher gern bei uns bestellen.

    Und wenn es bereits so wäre, würde es mich nicht wundern.. Leider!
  • äti 01.08.2016 07:57
    Highlight Highlight Das Logo wird (evtl) geändert auf: "NICHT aus der Schweiz".
  • TheCloud 01.08.2016 07:41
    Highlight Highlight Mit dem Vorschlag das Logo zu entfernen, schadet Glarner die Ruag. Ist er jetzt auch noch der GSOA beigetreten?
    Die beste Werbung für Handgranaten ist auchch wie viele und wie starke Verletzungen verursacht werden und dazu steht der Hersteller mit voller Stolz und seinem Logo.
    • Fabio74 01.08.2016 09:03
      Highlight Highlight Der Mensch der noch einen Funken Verstand liefert nicht in den Nahen Osten.
      Aber Moral interessiert ja nicht, solange der Franken rollt.
      Aber dann Stunk gegen Flüchtlinge machen.
      Verlogene Heuchelei
    • FrancoL 01.08.2016 09:32
      Highlight Highlight Ein Sinn freier Kommentar zum Tag der Schweiz.
    • TheCloud 01.08.2016 15:30
      Highlight Highlight Genau, es geht ja nur um das Liebe Geld. Parlament uns Wirtschaft interessiert es einen Dreck, wieviele Leute durch Schweizer Waffen getötet werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gabe 01.08.2016 06:18
    Highlight Highlight Solchen Leute wie Herr Glarner sollten doch einfach das politische Amt aberkannt werden.
    Was wir brauchen ist eine Stelle, welche den Politilern- egal ob links oder rechts oder mitte - auf die Finger schaut und bei zu extremen Verhalten diese darauf hinweisst und im wiederholten Fall einen Vorschlag, zur Entziehung des politischen Amt, dem Bundesrat vorliegt.
  • Gabe 01.08.2016 02:59
    Highlight Highlight Diese Herr Glarner ist eine Schande für die ganze Schweiz und unsere Representation im Ausland.
    Das Einzige, das man verleugnen sollte ist, dass der ein Politiker aus der Schweiz ist. Man sollte den ausschaffen und all die Parteikolegen der SVP gleich mit Ihm.
    • Gabe 01.08.2016 06:21
      Highlight Highlight Haha 😂 was ein R ausmachen kann. Diese Herr Glarner ist eine Frau. 😁 Achtung: Dies ist eine Fehlinformation.
  • Jannabis420 01.08.2016 02:26
    Highlight Highlight Bei Glarner wundert mich irgendwie gar nichts mehr... Der Vorschlag spiegelt jedoch leider gut die bürgerliche Haltung bzügl. Waffenexporten :(
  • zappeli 01.08.2016 01:44
    Highlight Highlight Warum? Warum erhält dieser Mensch immer wieder Medienpräsenz?
  • Charlie Brown 01.08.2016 01:30
    Highlight Highlight Bei Glarner kann später nie jemand sagen, man habe nichts gewusst. Dass so ein Politiker Mehrheiten hinter sich haben kann macht mir irgedwie Angst.
    • TheCloud 01.08.2016 07:43
      Highlight Highlight Das nennt sich eben Volkswille. Solange solche Vollpfosten gewählt werden ist keine Besserung in Sicht.
    • Fabio74 01.08.2016 09:04
      Highlight Highlight Siehst ja hier... gegen alles was "links" ist motzen und fluchen, weil die ja "nie was für die armen Schweizer tun"
      Liegt an den anständigen Parteien zusammenzustehen. Aber FDP und CVP sind mit solchen Parteipräsidenten verloren.
  • Randy Orton 01.08.2016 00:59
    Highlight Highlight Könnten wir nicht einfach Glarner nach Syrien exportieren? Man kann ja das Schweizer Logo auf seinem Pass wegmachen, damit er dort nicht auffällt.
  • Fabio74 01.08.2016 00:05
    Highlight Highlight Was kann man von so einem anderes erwarten.
    Typischer SVP-Politiker.
    Rückgratlos wenns ums Geld geht.
    Kann nicht so viel essen wie ich k... könnte
  • rumpelpilzli 31.07.2016 23:58
    Highlight Highlight Heute ist nicht zufällig der 01.04? Sowas kann doch fast nicht wahr sein. Also echt jetzt, unfassbar. Denken ist wohl nicht jedermanns stärke. 👋
  • kliby 31.07.2016 23:54
    Highlight Highlight Etwas unverständlich, wie viel Plattform dieser SVP-Hardliner hier kriegt. Gäbe es nicht ab und zu vernünftigere Meinungen als seine? Oder bringt das dann nicht genug Klicks?
    • Soli Dar 01.08.2016 07:48
      Highlight Highlight Natürlich das mit den Klicks ist ein Problem. Gerne möchte ich noch anmerken, dass wir wohl einfacher ist eine Nadel im Heuhaufen zu finden als eine "vernünftige" Meinung bei SVP. Hat jemand eine vernünftige Meinung wird er oder sie über kurze Zeit von der Parteileitung abgesägt und durch Leute wie Glarner ersetzt, welche zwar keine vernünftige Meinungen vertreten aber äusserst medienwirksam agieren...
    • kliby 01.08.2016 09:58
      Highlight Highlight Sagt ja niemand, dass nur irgendwelche Politiker der SVP zu Wort kommen müssen. Das politische Spektrum ist ungleich grösser.
      Aber eben, die Klicks...
    • Soli Dar 01.08.2016 14:12
      Highlight Highlight Genau. Es ist tatsächlich ein Teufelskreis. Politiker die vernünftige Meinungen vertreten sind leider weniger interessant für Medienschaffende, Werbeagenturen und letztlich für uns User und Leser im Gegensatz zu Demagogen und Populisten wie Trump, Blocher, Köppel, Glarner und Co., die sich ja gerade nicht durch vernünftige Meinungen und sachliche Argumente auszeichnen...
  • tostaky 31.07.2016 23:31
    Highlight Highlight Kann man denn den Glarner tatsächlich noch bürgerlich nennen? Der unsinnige Begriff ist schon lange pervertiert. Und seit wann ist er ein Sicherheitspolitiker? Wenn man dessen Gefasel transportiert, generiert man hier Empörungsklicks (bin einmal mehr drauf reingefallen), aber seinem Standing wirds gut tun. Glarners Meinung in fieser Sache wäre doch dann relevant, wenn er was zu seinen vielzitierten Fluchtgründen sagen würde, wie es oben schon angemerkt wurde.
    • Kastigator 01.08.2016 11:49
      Highlight Highlight Man kann keinen einzigen SVPler bürgerlich nennen: Der Smartspider zeigt diese “Partei“ als deutlich weiter rechts als den Front National, denn der steht ein für einen starken Sozialstaat. Den FN aber nennt man beim richtigen Namen: rechtsextrem. Was ist dann die SVP?
    • Soli Dar 01.08.2016 16:49
      Highlight Highlight Genau! Interessanterweise sehen so viele so gar keinen Zusammenhang zwischen der SVP und FPÖ, AfD, FN, Ukip etc. So sind vermeintlich alle anderen rechtspopulistisch oder gar rechtsextrem nur die SVP nicht. Diese scheint gegenüber rechtspopulistischen oder rechtsextremen Tendenzen, als einzige Partei am rechten Rand immun zu sein. Und dies Obwohl sie bereits seid Jahren, länger als alle anderen, primär Probleme bewirtschaftet & gegen Ausländer, Islam, Zuwanderung, EU, "Asylanten", IV- und Sozialhilfeempfänger hetzt. Die SVP ist entgegen allen Behauptung extrem kapitalistisch & sack neoliberal.
    • Fabio74 01.08.2016 23:15
      Highlight Highlight Glarner steht irgendwo bei NPD, AfD und anderen im braunen Sumpf drin... andere SVPler mit
  • Execave 31.07.2016 23:15
    Highlight Highlight So lange Waffen hergestellt werden, wird es auch Krieg geben..
    • Bowell 01.08.2016 08:42
      Highlight Highlight Das würde voraussetzten, dass wir aufgrund von Waffen Krieg führen. Ich würde aber behaupten, dass es Krieg (Kämpfe) schon gab bevor die Menschen Waffen hatten. Eine Faust ist ja auch eine Waffe.
    • Fabio74 01.08.2016 09:06
      Highlight Highlight dann gehen wir mit gutem Beispiel voran und verbieten generell den Export von Waffen.
      Kein Blut mehr an unseren Händen
    • Friendo-86 01.08.2016 09:26
      Highlight Highlight Ganz zu Ende gedacht würde das dann nichts anderes bedeuten, als dass die Menschen schon Krieg führten, als sie noch keine Fäuste hatten...:-)
  • pamayer 31.07.2016 23:10
    Highlight Highlight der glarner, der ist klug. der sollte in die landesregierung, da er weiss, wie mit sehr einfachen massnahmen ein missstand zu beseitigen ist. einfach ohne 'made in switzerland' logo und weg ist's problem.
    wir könnten ja auch so klug denken wie er: einfach den svp-lern den 'made in switzerland' ausweis wegnehmen und ausschaffen, und weg ist's problem.
  • reaper54 31.07.2016 23:05
    Highlight Highlight Ein Verein, der gegen den IS nichteinmal 2s bestehen würde und am liebsten ein ganzes Land wehrlosmachen will, sollte sich nicht an solchen Diskussionen beteiligen. Die Waffen gingen an einen sicheren Drittstaht der einen Vertrag nicht einhielt. Brechen wir bei Vertragsbruch dann neuerdings alle Handelsbeziehungen ab?
    • Sapere Aude 01.08.2016 07:22
      Highlight Highlight Sichere Drittstaaten wie Katar, Saudi Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate sind ja gerade für ihre demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien bekannt.
    • reaper54 01.08.2016 09:19
      Highlight Highlight Wenn es darum geht in die Ferien zu gehen oder billig zu Fliegen ist es ja den allermeisten auch egal. Lustigerweise gibt es eine grosse Schnittmenge die sich danach über solche exporte beschwehrt.
    • Sapere Aude 01.08.2016 10:31
      Highlight Highlight Es ist ein grosser Unterschied, ob ich in Ägypten oder Dubai Ferien mache und damit den lokalen Tourismus, spricht die Leute vor Ort unterstütze, oder dem Diktator im entsprechendem Land Waffen verkaufe. (Ich bin aus prinzipiellen Gründen bis jetzt in keinem der genannten Länder gewesen, obwohl mich beispielsweise die altägyptische Kultur sehr interessieren würde)
  • Darkside 31.07.2016 23:04
    Highlight Highlight Glarner kann man einfach nicht ernst nehmen. Der Typ ist ein Armutszeugnis, sogar für die niederen Standards dieser Partei.
  • seventhinkingsteps 31.07.2016 23:02
    Highlight Highlight "Der in Brugg aufgewachsene Cendrim R. wurde 2013 aus der Schweiz ausgewiesen. Der 25-jährige serbisch-montenegrinische Staatsbüger radikalisierte sich, schloss sich dem IS in Syrien an. Und wurde zum Attentäter."

    SVP-Logik:

    Kriminelle Ausländer konsequent ausschaffen und Schweizer Qualitäts-Waffen gleich hinterherschicken.
  • Mnemonic 31.07.2016 22:51
    Highlight Highlight Die RUAG liefert seit Jahrzehnten per Scheinfirmen Munition in ALLE Kriegsgebiete dieser Welt. Pfui Teufel Herr Breitmeier!

    http://www.ruag.com/de/konzern/management/konzernleitung/urs-breitmeier/
  • Sapere Aude 31.07.2016 22:49
    Highlight Highlight Glarner fordert immer, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Wenn es jedoch konkret wird und sich mit den Fluchtursachen Geld verdienen lässt, ist er dagegen. Ein liberaler Rechtsstaat sollte aus Prinzip keine Waffen an Unrechtsregime verkaufen. So einen sinnfreien Vorschlag kann ja nur von seiner Seite kommen.
  • TodosSomosSecondos 31.07.2016 22:46
    Highlight Highlight Tja auch SVPler können nicht immer die Hand beissen, die sie füttert...
  • Rodolfo 31.07.2016 22:44
    Highlight Highlight Hat es diesem SVP-Glarner endgültig ausgehängt?!
    Handgranaten in Zukunft ohne "Made in Switzerland"?

    Will Glarner so den Terrorismus bekämpfen? Geht es ihm wohl nur um die satten Gewinne die Ruag AG (Rekordgewinn im letzten Jahr) jährlich einfährt?
    Ich persönlich finde: Stopp von jeglichem Kriegsmaterial-Export! Ist jemand anderer Meinung (ausser Glarner)?
    • bernd 31.07.2016 23:09
      Highlight Highlight Natürlich will Glarner so nicht den Terrorismus bekämpfen, wieso sollte er das wollen? Angst, egal vor was und wem spielt immer ihm und seinen Parteifreunden in die Hände, die diese genüsslich bewirtschaften.
    • themachine 01.08.2016 00:00
      Highlight Highlight Ja nebst Glarner leider auch über 68% des Schweizerstimmvolkes, die 2009 die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial abgelehnt haben. Es geht hier schliesslich um unsere Arbeitsplätze! 😈😈😞
    • Feihua 01.08.2016 00:09
      Highlight Highlight Leider klar über die Hälfte der Schweizer Stimmbürger, wie die Abstimmung vor einigen Jahren gezeigt hat. Zynisch, aber die paar Arbeitsplätze in der Schweiz scheinen es uns wert zu sein, die Toten in Kauf zu nehmen - solange sie nicht bei uns anfallen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 31.07.2016 22:37
    Highlight Highlight Aber beim Flüchtling würde er es dann gerne ganz genau wissen, woher er kommt? Wie immer von mitte rechts, Geld darf alles, Armut und Ohnmacht nichts.
  • nichtwichtig 31.07.2016 22:34
    Highlight Highlight alle jahre wieder - irgendein "skandal" weil schweizer rüstungsmaterial irgendwo in syrien, yemen, libyen...entdeckt wird.
    diese heuchlerische haltung ist sowas von schwach!
    vor ca. 2 jahren wurden die regeln für den waffenexporte gelockert (rüstungsgüter in länder mit menschenrechtsverletzung ist i.O bzgl. der heimischen betriebe).
    anyway, lange rede kurzer sinn.
    der nutzen für eine handgranate, sturmgewehr u.dgl. ist nicht für das kochen einer bouillon ausgerichtet - sondern für das morden
    • pamayer 31.07.2016 23:08
      Highlight Highlight von wegen nicht für's kochen einer bouillon... - im gegenteil: jeder handgranate liegt ein betty bossy rezept für bouillon bei. dadurch wird der hunger auf grund von unkenntnis der kochkunst proaktiv bekämpft. dadurch, dass die handgranate auch mal explodiert, hat es weniger esser und die, die haben, freuts.

      sorry, kam etwas bitter rüber. finde die ganze thematik zum kotzen.

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