Schweiz
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ZUM ENTSCHEID DES NATIONALRATS GEGEN EINEN PFLICHT ZUR REGISTRIERUNG ALLER WAFFEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Mann steht am 27. September 2006 mit seinem Sturmgewehr 90 in seiner Wohnung. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)  *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Das Sturmgewehr 90: Wer die Armeewaffe nach dem Ende des Militärdienstes behalten will, braucht seit einigen Jahren einen Waffenschein. Ist das ein Grund für die Zunahme der Gesuche?
Bild: KEYSTONE

Immer mehr Leute in der Schweiz wollen eine Waffe – über die Gründe wird spekuliert



Die Schweiz rüstet auf: Nach einer Umfrage des Tages-Anzeigers sind im vergangenen Jahr in praktisch allen Kantonen mehr Anträge für einen Waffenerwerbsschein eingegangen als im Jahr zuvor. Teilweise gingen markant mehr Gesuche ein, so etwa im Kanton Waadt, der mit einem Plus von 64 Prozent den grössten Anstieg in der Tagi-Umfrage verzeichnete.

Schweizweit wurden laut der Zeitung rund 17'400 Waffenerwerbsscheine beantragt, was eine Zunahme von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. (Die grössten Kantone Zürich und Bern sowie einige weitere fehlen in der Auswertung noch.) In sämtlichen Kantonen mit Ausnahme des Jura gab es einen Anstieg der Gesuche.

Ob der Andrang auf Waffen durch ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis zu erklären ist, ist denkbar, aber nicht erwiesen. Vor allem Vertreter der Waffenlobby erwähnten gegenüber dem «Tages-Anzeiger» das Sicherheitsargument: Schweizerinnen und Schweizer fühlten sich unsicher – aus Angst vor Terror oder wegen einer in der Nähe geplanten Asylunterkunft – und legten sich eine Waffe zum Schutz zu, hiess es etwa.

Denkbar wäre aber auch, so meinen Experten aus den Kantonen laut «Tages-Anzeiger», dass der Anstieg auf neue Regeln zurückzuführen ist. So muss seit einigen Jahren für geerbte Waffen ein Gesuch eingereicht werden sowie auch für Waffen, die aus dem Militärdienst stammen.

(trs)

Dildos anstatt Waffen

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