Schweiz
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Vom Nationalrat zum Frachtarbeiter: Eine Abwahl kann auch eine berufliche Neuorientierung nötig machen. Bild: shutterstock

Kein Amt, kein Geld – wie eine Abwahl Politiker finanziell trifft

Am Sonntag wird es wieder lange Gesichter geben: Mehreren National- und Ständeräten droht die Abwahl. Das ist nicht nur politisch schmerzhaft – es kann auch zu prekären finanziellen Einbussen führen.



Nebst politischem Einfluss ist ein Amt als National- oder Ständerat auch mit finanziellen Anreizen verbunden. Mitglieder des Nationalrats erhalten im Durchschnitt eine jährliche Entschädigung inklusive aller Spesen von rund 140'000 Franken. Im Ständerat, dessen Mitglieder pro Kopf mehr Kommissionsarbeit leisten, sind es rund 155'000 Franken. Allerdings müssen die Ratsmitglieder aus dieser Summe ihre Büroinfrastruktur, persönlichen Mitarbeitenden, Pensionskassenbeiträge und Abgaben an Fraktion und Partei bezahlen.

Wer nebst dem Parlamentsamt kein anderes berufliches Standbein mehr hat, den kann eine Abwahl empfindlich treffen. Seit 2003 können Ratsmitglieder, die «nach ihrer Abwahl keinen gleichwertigen Ersatz für das Einkommen als Ratsmitglied erzielen können oder bedürftig sind», während maximal zwei Jahren eine Überbrückungshilfe beantragen. Diese beträgt im Monat höchstens 2370 Franken – die Höhe einer vollen AHV-Rente.

Wie Bundesparlamentarier mit den Folgen einer unerwarteten Abwahl umgehen, zeigen folgende Beispiele.

Barbara Marty Kälin: Die Verzweifelte

SP Nationalraetin Barbara Marty Kaelin (ZH) von der Kommission fuer Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK) des Nationalrates auessert sich am Dienstag, 21. November 2006 in Bern zum Stromversorgungsgesetz. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Die Zürcher SP-Nationalrätin Barbara Marty Kälin wurde 2007 nach sieben Jahren im Amt abgewählt. Die damals 53-Jährige stand «buchstäblich vor dem Nichts», wie die Zeitung «Sonntag» damals schrieb. Ein Standbein neben der Politik hatte Marty Kälin keines mehr. Sie hatte sich voll auf den Nationalrat konzentriert, während ihr Mann für den Haushalt und die Kinder sorgte. Diese waren bei ihrer Abwahl zwar inzwischen volljährig geworden, aber alle noch in Ausbildung. Ihr an Krebs erkrankter Mann konnte zum Zeitpunkt ihrer Abwahl nicht mehr arbeiten.

Die frühere Berufsschullehrerin Marty Kälin schrieb mehr als 30 Bewerbungen – ohne Erfolg. Auch als Kioskfrau werde sie sich bewerben, wenn es nötig sei, sagte sie dem «Sonntag». Fünf Monate nach der Abwahl hatte sie noch 34 Franken auf dem Konto, wie sie dem Blick erzählte. Marty Kälin ging stempeln und war froh um die Überbrückungshilfe. Schliesslich klappte es dann auch auf dem Arbeitsmarkt: Sie fand eine 40-Prozent-Stelle als Geschäftsführerin einer Non-Profit-Organisation. Das Geld reiche gerade, sagte sie 2011 zum «Blick»: «Aber grosse Sprünge sind nicht drin.»

Urs Schläfli: Der Hinterbänkler

Urs Schlaefli (CVP/SO) aeussert sich zur Volksinitiative

Bild: KEYSTONE

Der gelernte Landwirt sass von 2011 bis 2015 für die Solothurner CVP im Parlament. Er rückte für den in den Ständerat gewählten Pirmin Bischof in den Nationalrat nach. Schläfli galt als stiller Schaffer, von den Medien wurde er oft als «Hinterbänkler» bezeichnet. Er fiel nicht auf und suchte mit seiner politischen Arbeit kaum je die Öffentlichkeit. Das kostete den damals 52-Jährigen vor vier Jahren die Wiederwahl.

Nach seiner Abwahl kehrte Schläfli der Politik den Rücken. Noch im gleichen Jahr begann er die 18-monatige Ausbildung zum Fahrlehrer und gründete kurz darauf eine eigene Fahrschule. Dazu motiviert hätten ihn unter anderem seine Töchter, schreibt Schläfli auf seiner Homepage. Als diese auf die Autoprüfung übten, war er oft als Begleitperson mit dabei und entdeckte so die Freude am Unterrichten.

Wir haben die Wahlplakate interviewt ...

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Video: watson/Patrick Toggweiler, Jodok Meier, Emily Engkent

Markus Wäfler: Der Frachtarbeiter

ZH_NR_EDU_Waefler_Markus

2007 wurde der Zürcher Nationalrat der christlich-konservativen EDU von den Wählern nach Hause geschickt. Das Timing war denkbar ungünstig. Wenige Monate vor den Wahlen war Agrochemiker Wäfler von seinem Arbeitgeber Syngenta frühpensioniert worden.

«Ich merkte schnell, dass ich in meinem Alter als Agrotechniker keinen Job mehr finde. Da nützte mir auch das ehemalige Nationalratsmandat nichts», sagte Wäfler zum Blick. Wäfler griff auf die Überbrückungshilfe zurück. Neun Monate nach seiner Abwahl fand Wäfler eine andere Möglichkeit, sein Einkommen aufzubessern. Er trat eine Teilzeitstelle am Flughafen Zürich an, wo er wertvolle Fracht zwischen Terminal und Flugzeugen beförderte. «Ohne den Job würde es finanziell eng werden», sagte er 2011 zum «Blick».

Yvonne Gilli: Die Nimmermüde

Nationalraetin Yvonne Gilli (Gruene-SG) posiert an einer Medienkonferenz der Gruenen Partei Kanton St. Gallen zu Gillis Kandidatur fuer den Staenderat, am Donnerstag, 2. April 2015, in St. Gallen. Yvonne Gilli ist Aerztin und lebt in Wil. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Unter den 2015 abgewählten Nationalräten war auch die Grüne Yvonne Gilli. Im Kanton St. Gallen verlor Gilli ihren Sitz aufgrund der politischen Verschiebung gegen rechts. «Wie ein Tsunami» bezeichnete Gilli ihre Abwahl im St. Galler Tagblatt. Sie trauerte ihrem achtjährigen politischen Engagement nach.

Finanziell war die Abwahl für die Hausärztin jedoch kein herber Rückschlag. Sie stockte ihre Arbeit als Ärztin nach der Abwahl wieder auf. Das Parlament sei für sie finanziell nicht lukrativ gewesen, so Gilli. Und dennoch: Vier Jahre später will sie es wieder versuchen. Gilli kandidiert auf der Grünen-Liste wieder für den Nationalrat. Die 62-Jährige hofft darauf, dass sie mithilfe der Klimabewegung erneut einen Sitz ergattern kann.

Andy Tschümperlin: Der famos Gescheiterte

ZU DEN EIDGENOESSISCHEN WAHLEN VOM 18. OKTOBER 2015 STELLEN WIR IHNEN AUS UNSERER PORTRAITSERIE

Bild: KEYSTONE

Der 18. Oktober 2015 war für den SP-Nationalrat Andy Tschümperlin ein denkwürdiger Tag. Eigentlich sahen viele im Kanton Schwyz seine Wiederwahl als reine Formsache. Doch das war es nicht. Am Abend des 18. Oktobers stellte sich heraus: Der vierfache Vater war seinen Nationalratssitz nach acht Jahren los.

Das stellte Tschümperlin kurzfristig vor einige Herausforderungen. Als der Sozialdemokrat 2012 zum Fraktionschef gewählt worden war, kündigte er seine Stelle als Schulleiter. Nach der Abwahl stand er vor dem Nichts. Nur noch ein paar ehrenamtliche Mandate blieben ihm übrig. Tschümperlin nahm sich einen Führungscoach und las Stellenanzeige nach Stellenanzeige. Gartenarbeit, ein Sprachaufenthalt in Südfrankreich und das Geld aus der Überbrückungshilfe für abgewählte Parlamentarier halfen dem damals 53-Jährigen, die Niederlage zu verdauen.

2016 fand Tschümperlin einen neuen Job: Beim Arbeiterhilfswerk wurde er zum Leiter für Bildung im Strafvollzug. Unterdessen hat Tschümperlin eine Kaderstelle in der Zuger Kantonsverwaltung gefunden.

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119Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • humpfli 20.10.2019 11:56
    Highlight Highlight Zum Glück wurden die abgewählt. Leute, die nicht einmal fähig sind, ohne eigene Zukunft etwas abzusichern und zu planen, sollten die Zukunft des Landes sichern?
  • Mexi 20.10.2019 09:29
    Highlight Highlight Not existent problems, only chalanges.

    Es geht mir so auf den Geist, wenn die coolen trendy slang Menschen sich nicht mehr von Problemen getrauen zu reden oder schreiben, sondern über Herausforderung.
    Es lebe die Veramerikanisierung der Sprache und des Gedankengutes und somit der Oberflächlichkeit!
  • LLewelyn 20.10.2019 01:19
    Highlight Highlight Was will dieser Artikel eigentlich vermitteln? Das wir für Parlamentarier auch lebenslange Ruhegehälter ausrichten sollten wie für Regierungs- und Bundesräte? Es ist ein Milizsystem - und wer, wie z.B Marty-Kälin, seinen eigentlichen Job kündigt, nur weil er jetzt Nationalrat ist, sorry, der ist halt einfach wirklich selber schuld. Kommt noch hinzu, dass ein NR Mandat - übrigens kein 100% Pensum (ausser man rechnet wohl die Apéros mit ein) - doch über 100k bringt. Da sollte auch etwas sparen möglich sein. Da hab ich kein Mitleid.
  • Antinatalist 19.10.2019 22:02
    Highlight Highlight Daraus lernt man: Werde bescheiden, bevor du reich wirst.
  • Follower 19.10.2019 20:11
    Highlight Highlight Heiner Studer wurde vergessen.
  • Leader 19.10.2019 18:54
    Highlight Highlight Wahltag ist seit jeher Zahltag- eigenes Unvermögen wird bestraft.
    Da sind zumindest keine Anderen Schuld.
    • Antinatalist 19.10.2019 22:38
      Highlight Highlight Weist sich dieses (politische) Unvermögen darin aus, dass jemand nicht dreist genug ist und zu wenig gut lügen kann?
  • In vino veritas 19.10.2019 18:11
    Highlight Highlight Bei allem Respekt, aber eine Arbeitslosigkeit kann jeden treffen. Und 140'000 ist kein schlechter Lohn für (mit Kommissions und Vorbereitungszeit) 50% nicht schlecht. Wenn die Parlamentarier sogar eine Sekretärin benötigen ist das ihre Sache. Schliesslich zeigen genug Nationalräte, dass es auch ohne geht. Was soll der Geschäftsfüher eines kleinen Unternehmens ohne Sekretärin sagen (solche Betriebe gibt es noch zuhauf). Hinzu kommen oft noch "Mandate", welche aus vier Sitzungen im Jahr für 10'000 Fr. bestehen. Ausserdem haben viele NR eigene Firmen und managen die noch nebenbei.
    • phiwi80 20.10.2019 04:56
      Highlight Highlight Es glänzen nicht alle mit Abwesenheit im Nationalrat wie ein Gerr Köppel der sein Geld für die Weltwoche von... ja wer hat ihm das eigentlich bezahlt?
  • luegeLose 19.10.2019 17:12
    Highlight Highlight Dann geht es den ex NR besser als den meisten Arbeitnehmern. Die wäre nach zwei Jahren ausgesteuert und haben keinen zusätzliches Netz. Es ist ein Milizsystem. Ein Grund war, die NR sollen den Kontakt zur Arbeitswelt nicht nur vom Hörensagen sondern durch eigene Erfahrung erhalten.
  • adam gretener 19.10.2019 15:58
    Highlight Highlight Also ich bin mit dem Sohn des Wäflers ins Eishockey gegangen. Die sitzen auf Millionen in ihrem Heimatdorf in Form von durchsaniertem Haus mit viel Land. Eng geworden, dass ich nicht lache...
  • Newski 19.10.2019 14:46
    Highlight Highlight Es gäbe wohl auch einige Arbeitnehmer, welche nach einer Kündigung noch auf ein "Spezialkässeli" zurückgreifen könnten. Da ist die "Politiker-Kaste" wieder einmal "gleicher".
    Mit einer Abwahl muss eigentlich jeder Politiker rechnen; das gehört zum Spiel. Die Spielregeln sind vorgängig bekannt.
    • Yoku 19.10.2019 18:12
      Highlight Highlight Bei den Arbeitnehmern gibt es nach 4 Jahren im "Job" Geld aus der Arbeitlosenkasse und das ist meist mehr als 2370 pro Monat.
  • Farang Gringo 19.10.2019 14:39
    Highlight Highlight Hört hört, Frau Kälin hat 30 Bewerbungen geschrieben. Willkommen in der Realität
    • Lisbon 20.10.2019 12:36
      Highlight Highlight Ich bin mittlerweile bei 60 - nach 3 Monaten...
  • MaxHeiri 19.10.2019 14:06
    Highlight Highlight Was ist eigentlich bei Christoph Mörgeli passiert nach seiner Abwahl? Dem wurde ja auch noch seine Professor Stelle an der Uni Züri gekündigt.
    • Sauäschnörrli 19.10.2019 14:46
      Highlight Highlight Der fand doch Unterschlupf bei der Weltwoche.
    • the Wanderer 19.10.2019 19:26
      Highlight Highlight der fiel in den Schoss von Chrigel Blocher, welcher ihn in sein Propagandablatt "Weltwoche" als Helfer des Propagandaministers der SVP, Roger Köppel, abstellte.
  • Der Tom 19.10.2019 13:55
    Highlight Highlight Wenn wir alle SVP Politiker durchfüttern müssten damit sie dafür nicht mehr in der Regierung sitzen. Ich bin Sicher, dass der Schaden für das Land kleiner wäre.
    • skisandtrail 19.10.2019 15:06
      Highlight Highlight hmm.. ohne dies genau zu wissen, aber meine Vermutung ist, dass die meisten SVP Politker zusätzlich schon noch ziemlich viel arbeiten nebenbei - vermutlich geben hier weniger ihre Arbeit und Unternehmen auf als bei Linksgrün (jap, ist eine Spekulation...

      @watson: gibt's da ne Statistik? Könnt ihr das mal in Angriff nehmen?
    • Hans12 19.10.2019 15:17
      Highlight Highlight Absolut unnötiges SVP Bashing. Wirklich langsam sehr langweilig.
  • Clever&Smart 19.10.2019 13:25
    Highlight Highlight Spannend wäre zu wissen ob sie mit dieser Erfahrungen eine andere Politik gemacht hätten. Für eine unwesentlichen Teil der Bevölkerung ist dies Alltag und die haben noch kein Politiker-Bonus und hatten nie eine Phase wo es nur denkbar wäre genug auf die Seite zu legen.
    Somit bleibt für mich auch letztlich : "jammern auf hohem Niveau".
  • Goldjunge Krater 19.10.2019 13:21
    Highlight Highlight Mit ein Grund warum ich keine linke Politiker wähle!

    Im Gegensatz zu ihren Kollegen von der rechten Seite stehen diese meist nicht im Arbeitsleben und sind als Berufspolitiker ohne jegliche Erfahrung aus der Wirtschaft (Wehrmuth, Girod etc..) auf die Gelder aus dem Parlament abhängig. Bei einer Abwahl liegen sie dem Staat dadurch auch viel mehr auf der Tasche als die anderen.
    • Gartenhexe 19.10.2019 15:32
      Highlight Highlight Das ist mindestens im Fall Girod falsch: er ist seit seinem Doktorat bei South Pole Group, einem privatwirtschaftlichen internationalen Unternehmen tätig!
    • LLewelyn 20.10.2019 01:25
      Highlight Highlight Vor allen Dingen ist das eine Warnung, keine jungen Politiker ins Parlament zu wählen. Sobald die mal da sind, werden die quasi zu Vollzeitpolitikern. Welcher 23 Jährige verdient sonst schon mit einem 40% Pensum (wenn man grosszügig rechnet vielleicht 60%) über 100‘000? Die werden vom Amt abhängig.
  • Da Fü 19.10.2019 12:53
    Highlight Highlight Hui, dafür hätte ich nicht die Nerven, meine ganze Existenz vom Wohlgefallen der Bevölkerung abhängig zu machen. Ist das nun Mut oder Dummheit?
  • MeinAluhutBrennt 19.10.2019 12:35
    Highlight Highlight Hartes Brot ist nicht hart. Kein Brot ist hart!
    • Hans12 19.10.2019 15:20
      Highlight Highlight Das heisst „kein Brot ist hart, kein Brot ist hart“. Wenn schon mit dann richtig.
    • Na_Ja 19.10.2019 23:19
      Highlight Highlight @Hans12
      Ich weiss, was Sie meinen, habe es oft gehört in meiner Jugend. Schriftlich lässt sich der Unterschied nicht unterscheiden, hier hängt es völlig von der Betonung ab.
    • Lucida Sans 20.10.2019 02:17
      Highlight Highlight Huuui! Sie kannten also meine Grossmutter auch?
  • Mügäli 19.10.2019 12:30
    Highlight Highlight Die angegeben Lohnsumme ist ja auch nur das ‚Grundgehalt’, meistens haben unsere Volksvertreter ja auch noch zahlreiche ‚Taschengelder‘ welche sie durch verschieden Mandate zusätzlich erwirtschaften. Ich denke also, dass das Jammern auf sehr hohem Niveau ist. Was soll da der normale Bürger sagen welche teilweise nichtmal die Hälfte verdient. Auch wissen diese ja, dass das Mandat enden kann daher muss man halt entsprechend Planen und Kalkulieren.
    • Klaus07 19.10.2019 19:17
      Highlight Highlight Nicht jeder Parlamentarier Sitz in Verwaltungsräten!
  • Fairness 19.10.2019 12:26
    Highlight Highlight Sollte es Politikern anders ergehen als sonstigen Angestellten? Das kann jedem in jedem Alterdurch Kündigung genauso passieren.
  • Hierundjetzt 19.10.2019 12:07
    Highlight Highlight Sie hat 30 Bewerbungen geschrieben.

    Wow.

    RAV Vorgabe ist bis zu 15 / Monat

    Ich bin erschüttert ab Ihrem langjährigen angestrengten Versuch eine Stelle zu finden.🙄
    • Farang Gringo 19.10.2019 14:40
      Highlight Highlight ja das dachte ich mir auch
  • Patho 19.10.2019 12:01
    Highlight Highlight Sie verdienen weit über 100'000.- für ca. ein 25%-Pensum, sie können wärend des Mandats locker auch noch einer 'normalen' beruflichen Tätigkeit nachgehen (und wohl jedes Unternehmen sähe es gerne, wenn es sagen kann, dass sogar ein/e Parlamentarier/in bei ihnen arbeitet), sie haben ein enormes Netzwerk, viele haben eine/n Mann/Frau, der/die gefälligst auch noch etwas für das finanzielle Wohlbefinden beitragen kann, wir leben schliesslich im 21. Jh und 25 Stellenprozente auf zwei Personen sind schon eher unterdurchschnittlich für einen Haushalt... Reisst euch zusammen, ihr lebt im Luxus!
    • phiwi80 20.10.2019 05:00
      Highlight Highlight Woher hast du die Zahlen?
    • Patho 20.10.2019 11:16
      Highlight Highlight Das Salär wird im Artikel erwähnt.

      Zu den Stellenprozenten: 4 Sessionen à 3 Wochen ergeben 12 Wochen (parlament.ch). 52 Wochen - 4 Wochen = 48 Wochen. 48 Wochen / 12 Wochen = 4. 100% / 4 = 25%. Der Rest ist Parteiarbeit und Parteiarbeit ist Fronarbeit. Alle anderen Parteimitglieder bekommen ja auch kein Salär und machen das Gleiche...
  • c_meier 19.10.2019 11:50
    Highlight Highlight 2 Jahre finde ich ok, aber länger sollte die Hilfe nicht sein.
    Besonders in den Kantonen gibt es ja immer noch die Ruhestandsgehälter wo man nach der Abwahl dieses Gehalt weiterhin bekommt. früher war dies wohl gedacht wenn jemand mit 60 Jahren nicht mehr gewählt wird, aber heute wenn die Abwahl mit 45-50 Jahren erfolgt? (Maudet in Genf oder Annoni in Bern)
    da sollten in den Kantonen bessere Modelle gefunden werden
    • Hierundjetzt 19.10.2019 12:09
      Highlight Highlight Ruhegehälter gibts aber für Kantonsangestellte (RR), nicht für nationale Parlamentarier.
  • i schwörs 19.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Der Artikel zeigt auf, dass es für abgewählte Parlamentarier auch nicht viel anders aussieht, wie für andere auch: die Abwahl entspricht einer Kündigung, und da kann es für jeden finanziell schwierig werden.
    • MeineMeinung 19.10.2019 16:55
      Highlight Highlight Es gibt aber durchaus einen wichtigen Unterschied! Politiker wissen, wann sie abgewählt werden könnten und hätten daher die Möglichkeit vorbereitungen zu trefen.
    • Swissbex 20.10.2019 07:23
      Highlight Highlight Es entspricht eben nicht einer Kündigung. Bei einer Kündigung kannst du Arbeitslosengelder beantragen, je nach Situation entspricht dies 80% deines bisherigen Lohnes. Die im Artikel erwähnten 2'370.- entsprechen dabei eher 20%...
      Wobei dieses Risiko natürlich jedem Kandidaten bewusst sein müsste.
  • N. Y. P. 19.10.2019 11:38
    Highlight Highlight Die Grüne Yvonne Gilli stockte ihre Arbeit als Ärztin nach der Abwahl wieder auf. Das Parlament sei für sie finanziell nicht lukrativ gewesen, so Gilli.

    Ein Parlamentarier verdient so um die 120'000.- und das war Frau Gilli nicht attraktiv genug.
    Dann nach der Abwahl kurz ein bisschen !!! aufstocken als Ärztin und schon steht sie wieder im Geldregen des Gesundheitswesens.

    DAS gibt mir zu denken, ihre lapidare Aussage.
    Jaja, als Ärztin kriege ich dann wieder mehr als 120 Tonnen. Was läuft hier falsch ?
    • Bowell 19.10.2019 11:56
      Highlight Highlight 120000 bei einem 25% Pensum, wohlgemerkt. Das macht einen Jahreslohn von nicht ganz einer halben Million. Was Ärzte teilweise verdienen ist den meisten nicht bewusst und alle regen sich über die Medikamentenpreise auf.
    • JoeyOnewood 19.10.2019 12:00
      Highlight Highlight Da drehst du ihr aber das Wort ziemlich im Mund um. Sie sagte doch nicht, dass der Verdienst als NR ihr zu wenig war, sondern, dass sie mehr verdient hätte, wenn sie voll als Hausärztin arbeitete.

      Das sie auf Geld „verzichtet“, um zu politisieren, ist doch ein gutes Zeichen.

      Und naja, über die Gehälter von Hausärzten will ich jetzt echt nicht streiten. lange Ausbildung, Komplexer Job, wichtig für die Allgemeinheit, häufig unternehmerisches Risiko und es hat deutlich zuwenige davon. Ich sehe nicht ein, warum sie nicht anständig verdienen sollen.
    • weachauimmo 19.10.2019 12:03
      Highlight Highlight Passt aber irgendwie zur Doppelmoral grüner Stammwählerschaft.
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  • moedesty 19.10.2019 11:31
    Highlight Highlight wo ist der unterschied zu einem normalen arbeiter der die kündigung erhält? ich sehe keine.
    • sowhat 19.10.2019 13:48
      Highlight Highlight Nach vier oder acht Jahren Parlamentsarbeit bist du aus deinem vorigen Beruf raus. Anschluss verpasst.
      Reicht das als Unterschied?
    • moedesty 19.10.2019 14:21
      Highlight Highlight 1. Die Politiker arbeiten nicht 100%. Die könnten locker nebenbei etwas anderes arbeiten und nachher aufstocken. Zum Teil sind die nicht mal im Parlament anwesend.
      2. Vier oder acht Jahre als Nationalrat gearbeitet zu haben ist bei der Arbeitssuche ein Vorteil, weil es ja eine sehr angesehene Tätigkeit ist. Oder was würdest du denken, wenn sich ein Ex-Nationalrat der mal auf einer Bank gearbeitet hat sich bei dir bewerben würde?
    • sowhat 19.10.2019 14:54
      Highlight Highlight 1. Find mal eine Firma die dich so anstellt. Mal vollzeit, mal kaum da, je nach Aufgaben und oder Kommissionsarbeit
      2. Es ist kein Vorteil. Die wirtschaft braucht Leute, die aktuell sind. Nicht solche die 'angesehen' waren. Ich würde ihn nicht einstellen, weil er vom aktuellen Bankgeschäft nicht mehr allzuviel versteht.
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  • K1aerer 19.10.2019 11:25
    Highlight Highlight Also auch wenn es hart tönt, mein Mitleid hält sich sehr in Grenzen. In solch einem hohen Alter sollte man in der Lage sein, etwas auf Seite zu tun. Unser Milizsystem hat auch den Sinn, dass man eben nebenbei auch einer Tätigkeit nachgeht. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es hier schon eher mehrheitlich die Linken getroffen hat. Und Berufspolitik sollte def. nicht zugelassen werden.
  • Krise 19.10.2019 11:19
    Highlight Highlight Da werde ich eher sauer als dass ich Mitgefühl entwickle.
    • goschi 19.10.2019 12:40
      Highlight Highlight Wieso?
      Man will gute Politiker und beklagt sich dann, wenn sie sich voll engagieren?
    • Krise 19.10.2019 13:51
      Highlight Highlight Nein, aber wenn ich Sachen lese wie "nach ihrer Abwahl keinen gleichwertigen Ersatz für das Einkommen als Ratsmitglied erzielen können oder bedürftig sind», während maximal zwei Jahren eine Überbrückungshilfe beantragen. Diese beträgt im Monat höchstens 2370 Franken".
      Dieses Geld bekommen sie, unabhängig davon ob sie einen Job daneben machen und wie hoch dieser ist, so lange er tiefer ist als der vorherige. Und ich habe lange genug mit Menschen zu tun dass ich weiss, die die das beantragen sind nicht die, die es benötigen.
    • goschi 19.10.2019 14:03
      Highlight Highlight Aha, sie urteilen also einfach ohne es zu Wissen über menschen "weil muss so sein"?
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 19.10.2019 11:17
    Highlight Highlight Wenn mein Arbeitgeber durch die vielen Fehlentscheidungen und Verschärfungen von Vorschriften und Erhöhung von irgendwelchen Lenkungsabgaben durch solche "Bundesjammeris" mich entlässt weil die Produktion aus "wirtschaftlichen" "Gründen eingestellt wird, interessiert es auch niemanden ob ich über die Runden komme. Manchmal habe ich ende Monat nicht einmal mehr 34 Fr in der Tasche geschweige denn auf dem Konto trotz Arbeit und nein ich leb nicht in Saus und Braus und hab auch kein geleastes Auto und meine Arbeit besteht nicht aus heisser Luft produzieren.
    • weachauimmo 19.10.2019 12:04
      Highlight Highlight Morgen wird gewählt. Du hast es in der Hand.
    • Swissbex 20.10.2019 07:32
      Highlight Highlight @GraveDigger Es interessiert eben doch jemanden ob du bei einer Kündigung über die Runden kommst, oder warum bekommst du bei einer Kündigung bis zu 80% deines Lohnes als Arbeitslosengelder...
  • no-Name 19.10.2019 11:13
    Highlight Highlight Also bei 140‘000 (+) über minimum 4 jahre wird man sich doch was aufbauen oder vorbereiten können!!

    Andere füttern 4 köpfe mit <50’000 durch!

    Wer da vor den nix steht war als Volksvertreter wohl nicht sehr.... sagen wir mal qualifiziert! 🤦🏽‍♂️
    • weachauimmo 19.10.2019 12:07
      Highlight Highlight Absolut richtig. Aber wir sehen ja, wie zahlreiche - sagen wir mal - linksgeführte Städte, Kantone und Länder mit ihren Steuergeldern umgehen.
    • satyros 19.10.2019 13:00
      Highlight Highlight Im Artikel steht auch, dass die Fr. 140'000.- nicht dem Einkommen entsprechen. Man muss davon u.a. einen Mitarbeiter bezahlen und einen Beitrag an die Partei abgeben (die damit den Wahlkampf finanziert), gerade bei Linken ist das kein unerheblicher Betrag.
    • no-Name 19.10.2019 15:38
      Highlight Highlight Satyros. Oh! Ein Büro! Das ist ein Schreibtisch und Stuhl und ein Internetabo. Und warum persönliche Mitarbeiter? (Pensum ca 25% Ich bin 80% Tätig krieg die hälfte und muss ebenfalls mein büro selbst bezahlen. Putzfrau, usw. auch.... 😂 wenn ich hätte. Und mein Arbeitsweg usw geht auch auf mich!

      Ach und es sind die rechten welche mit absenz brillieren weil sie btw. Noch in verwaltungsräten sitzen....

      Nene. Weitsichtig is das nicht....
  • leu84 19.10.2019 11:11
    Highlight Highlight Ein politisches Amt ist auch nur eine befristete "Anstellung". Man weiss, wann die Amtszeit zu Ende ist. Deshalb habe ich kein erbarmen für nicht wiedergewählte PolitikerInnen. Für mich kommen KandidatInnen mit mehr als 8 Jahre Amtszeit in einem Gremium nicht mehr auf die Wahlliste.
  • Trollgeflüster 19.10.2019 11:04
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich in Grenzen... Wer 140'000 im Jahr verdient, kann wohl etwas davon auf die Seite legen für den Fall der Fälle... Es gab Zeiten, da wäre ich froh gewesen, noch 34.- auf dem Konto zu haben... Heult leise!
    • Phrosch 19.10.2019 11:49
      Highlight Highlight Trollgeflüster, die 140‘000 sind ja nicht der Verdienst. Wenn alles abgezogen ist, was davon zu bezahlen ist, bleibt wohl ein nur seh durchschnittlicher Lohn.
      Aber ja, die müssten sich alle bewusst sein, dass es ein Job auf Zeit ist und man immer einen Plan B braucht.
    • Patho 19.10.2019 11:49
      Highlight Highlight 1400000 für ein 25%-Pensum notabene...
    • Bero 19.10.2019 11:56
      Highlight Highlight Wenn Du davon PK, Spesen und potentielle Mitarbeiter genauso finanzieren musst wie das ganze Kommunikationsmaterial und die Infrastruktur, dann sind die 140k als einzige Einnahmequelle zu wenig. Zumindest für Mütter und Väter, die noch weitere Verpflichtungen tragen.
      Als Jungspund tönt es nach enorm viel. Verständlich. Doch in der Vollrechnung ist ein Durchschnittslohn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jacques #23 19.10.2019 11:01
    Highlight Highlight Das zeigt einzig die unglaubliche finanzielle Abhängigkeit, Prägung und Denkweise in der Schweiz.

    Allerdings. Wenn man meint, man steht vor dem Nichts. Öffnen sich Türen und Gedanken. Und das soziale Netz. Das muss man annehmen.

    Auch wenn es brutal unangenehm ist und drückt wie gstört, sich eine seelische Hornhaut bildet. Vor dem Nichts-Nichts steht niemand.

    Es ist Hilfe da. Zurecht. Und das relativiert so extrem vieles. Wünsche diesen Weg niemandem - de putzt Di eso richtig dure. Die Natur hilft ausserdem kostenlos.
    • weachauimmo 19.10.2019 12:08
      Highlight Highlight Wie hilft die Natur kostenlos?
    • Jacques #23 19.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Als Lebensgrundlage generell?

      Waldspaziergang. Rueh. Achtsamkeit. Ingwer statt Novartis. Könnte endlos aufzählen...
  • Philipp L 19.10.2019 10:53
    Highlight Highlight Politiker ist kein Fulltime Job. Wir haben ein Milizparlament. Man sollte ganz einfach das Einkommen senken, damit die Leute es wirklich aus Überzeugung und nicht des Geldes wegen machen.
    • Malaga 19.10.2019 12:24
      Highlight Highlight Dann findet man bestimmt ganz tolle Leute, so ohne Verdienst. Mal sehen, wie wäre es mit reichen Erben, die es nicht nötig haben einer Erwerbsarbeit nach zugehen, eine Hausfrau, die gut geheiratet hat oder jemand, der sich Frühpensionieren liess und aus Langeweile noch etwas machen will...Momol, dann hast du doch alle vertreten, die Arbeiter, die Mittelschicht, die Unternehmer, die Akademiker...
    • skeeks 19.10.2019 12:54
      Highlight Highlight ... und somit die Türen fü Korruption noch weiter öffnen?
    • Philipp L 19.10.2019 14:21
      Highlight Highlight Ich sage nicht auf 0 aber es benötigt keine 100' für einen 25% Job.

      Man sollte neben der Arbeit im Parlament noch einer anderen Tätigkeit nachgehen. Auch komisch, dass dies bei den Wirtschaftsnahen Politiker möglich ist und vorallem bei den Linken nicht.
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  • Kronrod 19.10.2019 10:53
    Highlight Highlight Die Idee eines Milizparlament wäre es ja, dass man seinen echten Beruf nach der Wahl nicht aufgibt - so wie beispielsweise Roger Köppel. ;) Die Zeit, wo ein Parlamentarier anwesend sein muss, sind “nur” etwa 500 Stunden im Jahr, also etwa 25%. Das heisst, es müsste eigentlich schon möglich sein.
    • Peter R. 19.10.2019 10:57
      Highlight Highlight Die Sessionen im Nationalrat dauern normalerweise 12 Wochen - also da kann man schon verlangen, dass während der restlichen 40 Wochen ein NR einer Tätigkeit nachgeht.
    • goatfoodcompany 19.10.2019 11:14
      Highlight Highlight ja genau. und roger köppel ist ca. bei ca. 100 der 500 stunden anwesend.
    • Filzstift 19.10.2019 11:15
      Highlight Highlight @Peter R.: Du vergisst, dass die eigentliche Arbeit in den Kommissionen zwischen den Sessionen gemacht wird...
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