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Die Gruenen posieren fuer eine Drohne mit dem Schriftzug

Aktion der Grünen im August an der Delegiertenversammlung in Rapperswil. Bild: KEYSTONE

Analyse

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Grüne und Grünliberale dürften bei den Wahlen in einer Woche deutlich zulegen. Vor Klima-Euphorie sei trotzdem gewarnt. Die SVP triumphierte vor vier Jahren und stürzte bald darauf ab.



Florian stammt aus dem Vorarlberg. Er arbeitet seit einigen Wochen bei uns. Kürzlich unterhielten wir uns über die eidgenössischen Wahlen vom kommenden Sonntag. Obwohl in einem grenznahen Gebiet aufgewachsen, war Florian ziemlich erstaunt, als ich ihm erzählte, nach den Wahlen werde erst einmal nichts passieren. Aus seiner Heimat ist er sich anderes gewohnt.

In Österreich muss Wahlsieger Sebastian Kurz entscheiden, mit wem er eine Regierung bilden will. Er hat diverse Optionen, es dürfte ein langwieriger und spannungsgeladener Prozess werden. Bei uns hingegen stellt sich die Regierungsfrage nicht. Ein Rücktritt aus dem Bundesrat ist nicht in Sicht, die Gesamterneuerungswahl im Dezember wird an der Parteienkonstellation nichts ändern.

Die Parteipraesidenten der SVP Toni Brunner, links, und der FDP, Philipp Mueller, verfolgen die Resultate vor der Elefantenrunde des Schweizer Fernsehens in der Wandelhalle des Nationalrats im Bundeshaus, am Tag der eidgenoessischen Wahlen, am Sonntag, 18. Oktober 2015 in Bern. Die TV- und Radiostationen der SRG SSR senden am Wahltag zum ersten Mal einen Teil ihrer Berichterstattung direkt aus dem Parlamentsgebaeude. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

SVP-Präsident Toni Brunner in der Elefantenrunde am Wahlsonntag 2015. Bild: KEYSTONE

Vielleicht werden die Grünen ein wenig mit den Muskeln spielen. Sie dürften an der bürgerlichen Phalanx abprallen. Bundesratswahlen sind ohnehin überbewertet. Was nicht heisst, dass die personelle Zusammensetzung der Landesregierung unbedeutend wäre. Aber über die grossen politischen Fragen entscheiden nicht Bundesrat und Parlament, sondern das Stimmvolk.

Durchsetzungsinitiative als Knackpunkt

Deshalb war das wichtigste Ereignis vor vier Jahren nicht der Triumph der SVP mit fast 30 Prozent Wähleranteil, und auch nicht die Rückeroberung ihres zweiten Sitzes im Bundesrat mit Guy Parmelin. Sondern der erste Abstimmungstermin der Legislatur am 28. Februar 2016, als die SVP mit ihrer Durchsetzungsinitiative ungebremst auf den nächsten grossen Sieg zuzusteuern schien.

Wer weiss, welche Dynamik in diesem Fall entstanden wäre. Spekulationen sind müssig, denn was damals geschah, wirkt auch mit fast vier Jahren Abstand erstaunlich bis surreal. Die «Süddeutsche Zeitung» brachte es auf den Punkt: Der 28. Februar 2016 wurde zu jenem Tag, «an dem die Angst vor den Rechtspopulisten erstmals grösser war als die Angst vor den Ausländern».

Das Scheitern ihrer «unschlagbaren» Durchsetzungsinitiative warf die SVP aus der Bahn. Die grosse Wahlsiegerin brachte kaum etwas auf die Reihe. Im Parlament war sie oft isoliert. Bei wichtigen Themen wie der AHV-Steuervorlage fuhr sie einen Slalomkurs und alle Abstimmungen zu ihren Kernthemen gingen verloren. Der Rechtsrutsch im Parlament geriet zum Flop.

Der Blindflug der SVP muss allen zu denken geben, die sich vom absehbaren Links- oder vielmehr Grünrutsch Grosstaten etwa in der Klimapolitik erhoffen. Die nationale Klimademo mit je nach Lesart 60'000 bis 100'000 Teilnehmenden war der eindrückliche Höhepunkt eines bewegten Jahres. Die beiden Grün-Parteien werden in einer Woche zweifellos zulegen.

Achtung Stimmungsfalle!

Zu viel Zuversicht ist trotzdem fehl am Platz. Der Politgeograf Michael Hermann warnte in seiner «Tages Anzeiger»-Kolumne vor der «Stimmungsfalle» und der damit verbundenen Absturzgefahr. Konkret verwies er auf den «Flüchtlingssommer» vor vier Jahren und die «Refugees welcome»-Euphorie. Manche glaubten allen Ernstes, sie werde der SVP bei den Wahlen schaden.

Ich konnte mit dieser Befindlichkeit nichts anfangen. Mir war bewusst, dass ausserhalb dieser Multikulti-Filterblase eine Schweiz existierte, der die Bilder des Flüchtlingstrecks auf der Balkanroute Angst einjagten. Sie verhalfen der SVP zum Wahlsieg. Wäre es bei uns zu ähnlichen Szenen wie in Deutschland gekommen, hätte sie die 30-Prozent-Marke wohl locker geknackt.

Inhaltsleerer Wahlkampf

Das jüngste SRG-Wahlbarometer liefert Hinweise, dass die Klimadebatte einen ähnlichen Backlash auslösen könnte, wenn auch nicht im damaligen Ausmass. Die SVP könnte Stimmen von bürgerlichen Protestwählern gegen den «Klimahype» bekommen. Es wäre ein Hohn, wenn sie nach einer derart desaströsen Legislatur noch profitieren könnte. Aber es ist nicht undenkbar.

Rücktritte aus dem Ständerat

Dazu beitragen könnte auch der «inhaltsleere Wahlkampf», den CVP-Präsident Gerhard Pfister in seinem Sessionsbericht in Cham diagnostiziert hat. Tatsächlich wurde bestürzend wenig über konkrete Inhalte geredet. Selbst die Klimadebatte verlief oberflächlich. Die Kampagnen der Parteien erschöpften sich weitgehend in Schlagworten und Sauglattismen.

Rechtsrutsch im Ständerat?

Dabei steht die Schweiz vor grossen Herausforderungen, nicht nur beim Klima. In Altersvorsorge, Gesundheitswesen und Europapolitik sind in den nächsten vier Jahren wichtige Weichenstellungen angesagt. Im Wahlkampf hörte man kaum etwas dazu. Praktisch inexistent war die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Lösungsfindung dürfte nicht einfach werden, denn während sich im Nationalrat ein Linksrutsch abzeichnet, könnte es im Ständerat, der in den letzten vier Jahren zum Taktgeber wurde, zu einem gegenteiligen Effekt kommen. Die SP wird Mühe haben, ihre Rekordzahl von zwölf Sitzen zu verteidigen, und für die Grünen werden die Bäume erst recht nicht in den Himmel wachsen.

Absturzgefahr beim CO2-Gesetz

Das Parlament ist in unserer (halb-)direkten Demokratie keine unwichtige Institution, im Gegenteil. Aber am Ende entscheidet das Volk. Was vor vier Jahren die Durchsetzungsinitiative war, könnte in der neuen Legislatur das CO2-Gesetz werden. Obwohl der Ständerat in der Herbstsession das Debakel im Nationalrat ausbügeln konnte, ist die Absturzgefahr keineswegs gebannt.

ARCHIV ? ZU DEN THEMEN AN DER HERBSTSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE VON HEUTE MITTWOCH, 25. SEPTEMBER 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Auto stoesst abgase neben einem Fussgaenger aus, am Donnerstag, 1. Maerz 2018 in Winterthur. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Das CO2-Gesetz könnte zur DSI der Grünen werden. Bild: KEYSTONE

Die Befürworter fürchten bereits die nächste Runde im Nationalrat im kommenden Frühjahr. Die Wirtschaftsverbände, die marktwirtschaftliche Instrumente nur befürworten, wenn sie nichts kosten, dürften aus ihrer Deckung hervorkommen. Weil die CVP eine Belastung der Randregionen ablehnt, könnte die durchaus ambitionierte Vorgabe des Ständerats verwässert werden.

Am Ende entscheidet das Portemonnaie

Eine absehbare Volksabstimmung, die kaum vor 2021 stattfinden dürfte, wird ebenfalls kein Spaziergang. Warnsignale gibt es. In mehreren Kantonen, darunter Bern und Solothurn, ist die Umsetzung der Energiestrategie 2050 abgelehnt worden. Die Klimadebatte mag die Sensibilität für das Thema erhöht haben, aber am Ende entscheidet meistens das Portemonnaie.

Nach den Wahlen am kommenden Sonntag wird sich fürs Erste wenig ändern. Wenn sich bei den grossen Themen aber wirklich etwas bewegen soll, muss die Bereitschaft zu konstruktiver Politik und Kompromissen wiederbelebt werden, die in den letzten Jahren zu oft dem Drang zur Profilierung unterlag. Mit unsrer Stimmgabe können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 14.10.2019 14:16
    Highlight Highlight Die GLP ist in Sachen Klima vielleicht ein bisschen grüner als die FDP. Aber in Sachen Altersvorsorge, Gesundheitswesen und Europapolitik ist es Hans wie Heiri ob man die da oder die FDP wählt.
  • roadtoglory 14.10.2019 07:01
    Highlight Highlight Klimaklimaklima. Es gibt nicht nur dieses eine Thema! Was ist Beispielsweise mit unserer AHV? Grüne, GLP und Konsorte sind für mich deswegen unwählbar.
  • Schneider Alex 14.10.2019 05:53
    Highlight Highlight Das wäre das beste aller Szenarien: Der Klimahype verärgert das Stimmvolk dermassen, dass es sich von den Grünparteien abwendet.
  • Noblesse 13.10.2019 17:13
    Highlight Highlight Der Klimakampf ist so wichtig wie die Ernährung Hr. Bluntschi! Deshalb sind die Grünen thematisch nun mal top. Vergleichen Sie das besser nicht mit der rechten Fremdenhasser-Partei der Schweiz!
  • Das Lächeln am Fusse der Leiter 13.10.2019 14:52
    Highlight Highlight Ich und meine Frau haben gerade gewählt. Die grüne Liste. Weil die Grünen die Einzigen sind, die wirklich menschlich wirken und die echten Probleme sehen und angehen. Selbst die SP hat bereits ihre Lobby: Die Sozialindustrie. Wer dort als Ausgesteuerter einmal hineinkommt, findet fast nicht mehr heraus, nur damit die Berater beschäftigt bleiben.
    • michiOW 13.10.2019 23:59
      Highlight Highlight Probleme zu sehen und mehrheitsfähige Lösungen zu bringen sind 2 Paar Schuhe.
    • jimknopf 14.10.2019 10:09
      Highlight Highlight @michi
      Andere Parteien sehen nicht einmal die Probleme. Wie soll da nach Lösungen gesucht werden, wenn man überhaupt nicht weiss für was man eine Lösung sucht?
    • michiOW 14.10.2019 13:06
      Highlight Highlight 🤔
      So argumentieren SVP Wähler bezüglich Migration...
  • dorfne 13.10.2019 14:45
    Highlight Highlight Viele glauben, mit dem erhofften Ende vom "Klimahype" werde sich auch das Klima automatisch abkühlen und endlich Ruhe geben. 🤣
    • Lucida Sans 13.10.2019 22:03
      Highlight Highlight Das sind die gleichen, welche glauben, man müsse Ausländer nur genug hassen, damit sie sich in Luft auflösen.
    • MarGo 14.10.2019 08:58
      Highlight Highlight genau so kommt es mir auch vor... Genug lange ignorieren und herunterspielen, dann gehts schon vorbei... Der grosse Unterschied ist: Flüchtlingskrisen gehen wieder vorbei (oder verlagern sich), das Klimaproblem muss aktiv gelöst werden... es gibt kein Plan B... darum denke ich nicht, dass man die Szenarien (SVP nach Wahl und voraussichtlicher Grünen-Zuwachs) vergleichen kann. Die Menschen hatten die Nase voll von rechter Polemik... so viel Vernunft spreche ich den Schweizern zu...
  • Denverclan 13.10.2019 14:12
    Highlight Highlight Es wird sich der Mensch erst ändern, wenn sein Geld keinen Wert mehr hat. Um langfristig überleben zu können, bräuchte es eine 180 Grad Kehrtwendung. Zurück zur finanziellen Armut, andere Werte müssten an Bedeutung gewinnen. Nur, das wird nicht passieren. Machen wir doch die Augen auf, wir sind in der Sackgasse, die Zeiten des bedingungslosen Konsums neigen sich dem Ende entgegen. Das Tempo hat sich nochmals verschärft und der Crash ist sehr, sehr nahe. Einige werden überleben können, nur, zu welchem Preis ? Wer nicht hören will muss fühlen, ein alter, gültiger Satz. Macht aber nichts!!!
    • dorfne 13.10.2019 14:32
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Es ist traurig.
    • Antinatalist 13.10.2019 20:36
      Highlight Highlight Der Konsum ist nicht bedingungslos. Man benötigt dafür Geld. Geld ist ein Stoff, der die Menschen extremst abhängig macht und sie regelrecht in maximalen Rausch versetzt. Andere, teils viel weniger abhängig machende Stoffe, sind illegal.

      Der Vergleich soll nur aufzeigen, wie abhängig die Menschheit wirklich ist.
  • luegeLose 13.10.2019 14:04
    Highlight Highlight Klimapolitik in CH hat wenig Einfluss auf globales Klima. Klima macht nicht halt bei Landesgrenze, es braucht dazu andere Institutionen.
    • Kay Hug (1) 13.10.2019 15:36
      Highlight Highlight Aber möglicherweise auf die globale Politik.
    • andrew1 13.10.2019 16:24
      Highlight Highlight Ist so. Eigentlich sollte das ganze international angepackt werden. Mit klimaabkommen. Somit wäre der effekt auch nicht gleich 0 und man schneidet sich mit einem einseitigen schwächen der wirtschaft auch nicht tief ins eigene fleisch.
    • Dominik Treier 13.10.2019 18:24
      Highlight Highlight Nur wenn niemand anfängt und jeder dieses Argument bringt, dann aber Rechtspopulisten wählt, die das Land nur isolieren, passiert sicher nichts!
    Weitere Antworten anzeigen
  • orso129 13.10.2019 13:35
    Highlight Highlight Teile diese Ansicht nicht...Die aktuelle, rasche Erwärmung kann nicht mit den bisher bekannten, natürlichen Faktoren begründet werden... Das beunruhigt mich!
    Der Klimawandel wird uns die nächsten Jahtzehnte beschäftigen!!! Also etwa sicher die nächsten 10 Wahlen...Dazu kommen dann noch das Leerfischen & die Verschmutzung& Übersäuerung der Meere, Wasserknappheit ev Nahrungsknappheit (Kunstdünger aus Erdöl) in einer Welt mit ca 10 Mrd Menschen...In Zeiten von Unsicherheit wird eher populistisch gewählt, " Führer/ Diktatoren" werden diese sehr herausfordernden Problem kaum lösen können...
  • Walser 13.10.2019 13:27
    Highlight Highlight Die Klimajugend hat einen Umwelt-Hype ausgelöst. Zumindest in den westlichen Staaten. Finde ich gut. Sie und die Grünen allgemein, sind kapitalismuskritisch. Das ist ihr Problem. Sie werden darum kläglich scheitern. Der normale Bürger wird wie immer, zuerst seinen Wohlstand sichern und erst dann die Welt retten wollen. Die Grünen können diesen Spagat nicht anbieten.
    • orso129 13.10.2019 13:55
      Highlight Highlight Das hat etwas! ...also könnten vorallem die Grünliberalen zur Lösung beitragen...
    • dorfne 13.10.2019 14:41
      Highlight Highlight Nicht die Klimajugend hat den Hype ausgelöst, sondern die Klimaerwärmung selber. Wie diese Dürre 2018 doch endlos vor sich hingehypt hat.
      Kühe notschlachten, Fischesterben, AKW abstellen weil Kühlwasser zu warm, Bäume die sich mangels Wasser entrinden, Borkenkäferinvasion, steigende Meeresspiegel, Erntaausfälle. Und das Allerschlimmste hat jetzt schon begonnen: Das unberechenbare Schmelzen des Permafrostes in den Bergen und an den nördlichen Küsten! Blut, Tod und Tränen.
    • bokl 13.10.2019 14:47
      Highlight Highlight @Walser
      Die Realität kann diesen Spagat nicht anbieten. Immer mehr Bürger merken, dass ws ohne Welt auch keinen Wohlstand mehr gibt. Darum können grüne Parteien zulegen. Und das wird sich noch verstärken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Köbi Löwe 13.10.2019 13:10
    Highlight Highlight Menschen gemachter Klimawandel.
    Das Thema wird nicht abebben. Da müssen wir uns keine Sorgen machen. Es als Hype zu bezeichnen ist verfehlt. Das Thema wird uns „Wohlstandskinder“ zukünftig permanent beschäftigen. Mit der Wahl der VP kann der Klimawandel ja nicht aus der Welt geschafft werden.
    Daher ist keine Frage: Die VP wird auch 2023 wieder weniger Stimmen machen. Fazit: Die „Ungläubigen“ sterben weg und die Akzeptierenden, weil entsprechend ausgebildet, verstehen die Zusammenhänge des von uns Menschen gemachten Klimawandels.
    • dorfne 13.10.2019 14:43
      Highlight Highlight Sie wollen also weiter kleinklein vor sich hinbrösmelen, was das Klima betrifft. Hat ja die letzten 50 Jahre bestens funktioniert. Aufwachen!
  • NumeIch 13.10.2019 13:03
    Highlight Highlight Ich finde der Verfasser der Analyse macht den gleichen Fehler wie die Politiker, die die Klimajugend anfangs nicht ernstgenommen haben. Diese Bewegung und auch der Klimawandel wird auch nach den Wahlen nicht verschwinden. Deshalb werden grüne Themen in der folgenden Legislatur wichtig bleiben und vor allem die Grünen werden davon profitieren.
  • rodolofo 13.10.2019 12:56
    Highlight Highlight Ja, könnte.
    Könnte aber auch nicht.
  • Magnum44 13.10.2019 12:47
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass den Jungen zumindest klar ist, das die Teilnahme an den Wahlen viel wichtiger ist als an jeder Klimademo dabei zu sein. 20% Wahlbeteiligung ist mehr als lächerlich.
  • wasps 13.10.2019 12:15
    Highlight Highlight Einen Unterschied gibt es schon: in vier Jahren werden die Auswirkungen des Klimawandels noch einschneidender sein. Das Problem löst sich nicht in Luft auf wie die Flüchtlingskrise. Im Gegenteil, es wird von Jahr zu Jahr dringender.
  • Ökonometriker 13.10.2019 12:07
    Highlight Highlight Entscheidend dürfte am Ende auch sein, wen die Klimapolitik belastet. Hier ist extrem viel politisches Fingerspitzengefühl gefragt. Gleichzeitig gilt es zu vermeiden, dass man einen Papiertiger verabschiedet. Die Versuchung ist gross, die Unternehmen zu schonen, dem Fussvolk ein paar Franken Abgaben aufzudrücken und dies dann als Klimapolitik zu bezeichnen. Beispiel: Flugticketabgaben. Das Klima rettet man so am Ende nicht.
    • Dominik Treier 13.10.2019 18:17
      Highlight Highlight Nun man könnte das Klima schon mit Abgaben retten, nur müssten die wieder zurückverteilt werden, an mittlere bis tiefe Einkommen um alles sozialverträglich zu machen, gleichzeitig müssten sie aber viel höher ausfallen als die lächerlichen 12 Rappen auf Treibstoffe in 5 Jahren, die definitiv keinerlei Lenkungswirkung haben werden...
  • FrancoL 13.10.2019 11:55
    Highlight Highlight Sorry Peter das kann man nicht vergleichen, schon nicht, weil die SVP eigentlich keinen Plan hatte und die Grünen eher einen haben und die anderen Parteien etwas mitgehen müssen wenn sie nicht in den nächsten Wahlen nochmals abgestraft werden wollen. Es wird sich eine Grüne Welle bilden bei allen Parteien, selbst bei der SVP.
    • Friedhofsgärtner 13.10.2019 12:15
      Highlight Highlight Glaube nicht wirklich an eine omnipräsente grüne Welle. Klar sie wird gross sein, aber die SVP wird sich auf die Neinsager konzentrieren (von welchen es doch einige geben dürfte) und diese als Wähler abgraben. Wie von Herr Blunschi im Artikel beschrieben.
    • sowhat 13.10.2019 12:39
      Highlight Highlight Ach FrancoL, diesen Traum hab ich auch. Aber so unschön es ist, Peter hat uns wieder auf den Boden gebracht.
    • Rabbi Jussuf 13.10.2019 12:54
      Highlight Highlight Artikel nicht gelesen? Die "grüne Welle" kann man bei den Wahlen schon erwarten, nur kaum bei Abstimmungen, weil bis dahin der Hype abebbt, oder die merkwürdigen Vorschläge und Massnahmen durchschaut werden.
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  • Steely Dan 13.10.2019 11:50
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Klimawandel und Flüchtlinge Probleme sind, die uns in den nächsten Jahren weniger beschäftigen werden. Ich gehe davon aus, dass die Schweiz nicht von Wetterextremen verschont werden wird und dass Krieg und Klimawandel noch mehr Flüchtlinge produzieren wird. Unsere Politik wird sich danach richten, was wir als Ursachen erkennen und ob wir weiterhin der Illusion erliegen, dass wir hier souverän entscheiden können - als Insel der Glückseligen.
  • Christian Fluri 13.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Mein Wunsch als alter Sack an die Jungen. Geht wählen, wählt eure Zukunft
  • Friedhofsgärtner 13.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Wider einmal eine tolle Analyse Herr Blunschi! An die SVP als die grosse Verliererin mag ich auch nicht so recht glauben. Ich vermute aber, dass es endlich mal die jungen Wähler in die Wahllokale treiben wird, die vielleicht sogar grün wählen.

    Generell ist der Inhaltlose Wahlkampf wohl eher ein Symptom des geringen Interesses und auch Wissens der Bevölkerung über die eigene Politik. Ob man hier nun bei den Schulen mit ihrem stark wirtschaftlichen Fokus oder den Medien mit ihrer zu sehr auf amerikanische Ereignisse ausgelegte Berichterstattung den Schuldigen suchen soll, sei mal dahingestellt.
  • reactor 13.10.2019 11:28
    Highlight Highlight Da schauen wir doch was in 4 Jahren so ist.
  • mstuedel 13.10.2019 11:21
    Highlight Highlight Möglich, dass es nach der Wahl kurzfristig zu einem Backlash kommt. Was der Autor im Artikel aber nicht berücksichtigt ist die demographische Entwicklung und die langsame Verschiebung der Kräfteverhältnisse im urbanen Raum.
    Grüne und Grünliberale haben insbesondere bei Jungwählern konstant zugelegt, währenddem bei SVP, CVP und FDP die Wähler langsam wegsterben. Akzentuiert ist dieser Trend in den Städten, welche mehr und mehrmit linksgrünen Mehrheiten regiert werden. Ich sehe bisher keine Anzeichen, dass sich dieser Trend kehrt.
    • Friedhofsgärtner 13.10.2019 11:55
      Highlight Highlight Bei der aktuellen Überalterung der Gesellschaft ist es eher unwahrscheinlich, dass die jungen urbanen Kräfte so bald das Zepter übernehmen werden. Auch wenn es im den Medien zum Teil anders aussehen
      mag. Denn die wichtigen Newsredaktionen haben sich halt auch vorwiegend in den urbanen Gebieten zentralisiert.
    • sowhat 13.10.2019 12:44
      Highlight Highlight Leider nein. Wenn ich sehe wie junge Leute um mich rum svplen und fdplen, dann glaub ich nicht dran. Wegsterben tun die Anhänger der Mitterechtsparteien nicht. Im Gegenteil. Es kommen noch ein paar neoliberale dazu.
    • Lucida Sans 13.10.2019 23:04
      Highlight Highlight Wenn der Schweizer/ die Schweizerin so 64/65 Jahre alt wird geht eine erschütternde Verwandlung vor.
      Der Musikgeschmack verlagert sich in Richtung volksdümmlicher Schlager. Politisiert wird mit Bier, Stumpen und Gleichgesinnten am Stammtisch (Mann). Plötzlich ist keine eigene Meinung mehr da (Frauen).
      Und, juhu, alle wählen SVP!

      Passen Sie auf, such Sie werden einmal alt (wünsche es Ihnen). Aber es kann wirklich, wirklich grausam werden.👿
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  • Troxi 13.10.2019 11:13
    Highlight Highlight Bezüglich Energiegesetze in den Kantonen kann man genau so gut sagen, dass diese auf Kurs ist und die Abstimmungen in Bern und Solothurn ein Betriebsunfall ist. Luzern, Obwalden, Waadt, Jura und beide Basel haben ein auf die ES2050 basierendes kantonales Energiegesetz angenommen.
    • Steely Dan 13.10.2019 11:51
      Highlight Highlight Bern war extrem knapp, könnte jetzt schon wieder anders ausfallen.
    • andrew1 13.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Naja vielleicht haben die leute in bern nicht genug geld für solche spässe. Hohe steuern, hohe krankenkassenprämien, durchschnittliche löhne,..
  • Vecchia 13.10.2019 11:01
    Highlight Highlight "Wenn sich bei den grossen Themen aber wirklich etwas bewegen soll, muss die Bereitschaft zu konstruktiver Politik und Kompromissen wiederbelebt werden, die in den letzten Jahren zu oft dem Drang zur Profilierung unterlag."

    Zusätzlich sollte sich der Stimmbürger über seinen Alltag und sein Konsumverhalten ernsthaft Gedanken machen.
    Trotz Interesse an Klima und Umweltschutz bleibt der Konsumwahn (kurzlebige Quantität statt langlebiger Qualität) unverändert, man wartet auf Wunder der Politiker.
    Aber ohne einen gewissen Verzicht und mehr Bescheidenheit wird sich nichts ändern.
    • Toerpe Zwerg 13.10.2019 11:44
      Highlight Highlight Sie liefern ein gutes Beispiel für die konstatierte Inhaltsleere und die Schlagwort Argumentation:

      "über seinen Alltag und sein Konsumverhalten ernsthaft Gedanken machen"

      "konsumwahn"

      "gewissen Verzicht und mehr Bescheidenheit"

      Nichts als Floskeln.
    • Decke 13.10.2019 11:53
      Highlight Highlight Naja der Konsumwahn ist doch mehr als eine Floskel, evtl, ist das aber einfach meine Meinung.
    • FrancoL 13.10.2019 11:58
      Highlight Highlight Ja Toerpe wenn man diese Worte nicht wahrhaben will, dann sind es nur Floskeln. Zeigt etwas Engstirnigkeit auf, doch es gibt zum Glück genügend die diese Engstirnigkeit nicht mit Ihnen teilen.

      Interessant ist dass zB im Baubereich diese Engstirnigen langsam aber sicher eine Minderheit darstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quecksalber 13.10.2019 11:01
    Highlight Highlight Seit über 40 Jahren ist die laufende und menschengemachte Klimaveränderung in den Wissenschaften als Tatsache erkannt. Inzwischen beginnnt sie weltweit und real spürbar zu werden. In sofern braucht es nicht mehr unbedingt grüne Parteien um selbst zu merken, dass wir dringend handeln müssen.
    • Vecchia 15.10.2019 09:14
      Highlight Highlight Fritz,
      "Mit Schwach meine ich schwach gegenüber der kapitalbesitzender Klasse."

      Klar muss gleichzeitig dafür gekämpft werden, dass die kaptialbesitzende Klasse endlich gebremst wird. Glaub mir, ich selbst gehöre rein finanziell nicht mal zur Mittelschicht und rege mich über die aktuelle bürgerliche Politik grässlich auf.

      Aber was hindert uns daran, uns - im Bereich des Möglichen - gleichzeitig für Umwelt, soziale Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen?

      Das Traurige ist ja, dass der Mittelstand politisch oft das Kapital wählt und dazu bereit ist, die Schwachen zu treten. (siehe GLP)
    • Vecchia 15.10.2019 09:40
      Highlight Highlight Upps, sorry Kommentar falsch platziert.
  • IMaki 13.10.2019 10:56
    Highlight Highlight Ausgezeichnete Analyse! Das Problem unseres Systems ist sein Paradox. Seit über 70 Jahren leben wir mit einer Art Dauerkoalition, in die rund 70 Prozent der politischen Akteure eingebunden sind. Wenn sich Mandatsträger und deren Parteien gemeinsam hinter ein Gesetz stellen, ist in aller Regel die Volksabstimmung Formsache. Genau dies passiert aber in den wirklich wichtigen Fragen, die auch von Blunschi angesprochen werden, nicht. Deshalb obsiegen bei der AHV/EL, bei den Krankenkassen, bei den Steuern usw. immer nur Scheinlösungen. Klima? Ohne grossen Deal nur heisse Luft.
    • Steely Dan 13.10.2019 11:54
      Highlight Highlight Ich vermisse ein Regierungsprogramm, das eine echte Koalition vorlegen muss. Der Vorteil der Konkordanz ist für mich heute nicht mehr erkennbar: die Emotionalisierung und Skandalisierung der Diskussion führt zu einer Boulevard-Demokratie und nicht zu guten Entscheidungen. Da kann man auch gleich die Konkurrenzdemokratie einführen...
  • Peter R. 13.10.2019 10:33
    Highlight Highlight In diesem Kommentar bringen Sie es auf den Punkt.
    "Es wurde bestürzend wenig über konkrete Inhalte geredet". Gegenseitige Anschuldigungen, Vorgehensweise der Parteien besprochen, oberflächliche Aussagen gemacht - dies die Zusammenfassung des schweizerischen Wahlkampfes.
    Wir wünschen uns schon, dass nach den Wahlen ernsthaft die Probleme angegangen werden - und zwar alle Baustellen nicht nur der Klimawandel.
    • adam gretener 13.10.2019 11:16
      Highlight Highlight Seien wir mal ehrlich. Bis auf die SVP können eigentlich alle Parteien mehr oder weniger konstruktiv zusammenarbeiten. Der Saugoof in der Klasse stört und blockiert halt alles.
    • joevanbeeck 13.10.2019 11:45
      Highlight Highlight Wenn ich mich an meine Schulkarriere zurückerinnere brachten mich die "Saugoofen" in der Klasse
      zu kritischem Denken. An die "wir haben uns ja alle so lieb" und Abnicker kann ich mich kaum mehr erinnern.
    • adam gretener 13.10.2019 12:00
      Highlight Highlight Du brauchst also jemanden der verzogen ist, permanent lügt und Schwächere rumschubst um zu denken? Gratuliere!
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  • sunshineZH 13.10.2019 10:25
    Highlight Highlight So ist es. Bei einem evtl. Wahlsieg müssen auch Taten folgen, fallen diese nicht wie gewünscht aus, kann es schnell wieder nach unten gehen.
    • FrancoL 13.10.2019 12:03
      Highlight Highlight Es ist nicht nur eine Sache der Lösungen sondern der Klimazustände und sollte sich das Klima, was zu erwarten ist, sich in die Richtung bewegen in der es sich zu bewegen scheint, dann wird Grün immer, mit und ohne verhinderte Lösungen, ein Wahlkampfthema bleiben, ähnlich wie es die Migration es vor Jahren immer blieb, ob mit oder ohne Lösungen.
    • sunshineZH 13.10.2019 18:37
      Highlight Highlight @FrancoL Wir werden sehen 😊

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