Schweiz
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Die Dufourspitze (4634m) in den Walliser Alpen, undatierte Aufnahme. Die Dufourspitze ist der hoechste Punkt der Schweiz und wurde am 1. August 1855 mit einer Seilschaft unter der Fuehrung des Englaenders Charles Hudson erstmals bestiegen.  (KEYSTONE/Str)

Bei Bergsteigern beliebt: Das Monte-Rosa-Massiv mit der Dufourspitze als Hauptgipfel. Bild: KEYSTONE

Schwarzes Wochenende am Monte-Rosa-Massiv: Sechs Bergsteiger tödlich verunglückt



Am Monte-Rosa-Massiv sind erneut zwei Bergsteiger ums Leben gekommen. Das berichtet RSI. Die Leichen der beiden Männer wurden am Montagmorgen in der Westwand des Massivs gefunden – in einer Höhe von 3800 Metern. Gegen Vormittag bargen die Rettungskräfte dann ein weiteres Opfer, wie Blick.ch berichtet: Damit steigt die Zahl der am Wochenende verunglückten Bergsteiger auf sechs.

Die beiden verunglückten Bergsteiger befanden sich auf dem Weg zum Gipfel des 4092 Meter hohen Pollux, als sie abstürzten. Sie sollen nach Angaben der italienischen Bergrettung auf einer Eisplatte ausgerutscht, mehrere hundert Meter in die Tiefe gestürzt und gegen Felsen geprallt sein. Die Leichen wurden von einem Bergführer gesichtet, der die Rettung alarmierte.

Hier liegt das Monte-Rosa-Massiv

Bereits am Sonntag war es in der Bergkette zu einem schweren Unfall gekommen: Drei Bergsteiger einer Achter-Seilschaft – sie kamen aus dem Wallis – stürzten an der Südflanke in den Tod. Sie stürzten rund 800 Meter tief, nachdem sich Schneemassen gelöst hatten. Fünf Berggänger konnten vom italienischen Rettungsteam in Sicherheit gebracht werden.

Von der Suche nach den am Sonntag verunglückten Berggängern veröffentlichten die italienischen Behörden Videomaterial

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YouTube/AostaSera.it

(tat/sda)

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