Schweiz
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Felssturz reisst zwei Bergsteiger am Matterhorn in den Tod



Ein Bergführer und sein Gast haben am Mittwoch am Matterhorn ihr Leben verloren. Ein Felsausbruch riss die beiden in die Tiefe.

Dies teilte die Kantonspolizei Wallis am Donnerstag mit. Die beiden waren auf einer Höhe zwischen 4250 und 4300 Metern unterwegs, bei den Fixseilen am sogenannten Kreuzsatz. Aus unbekannten Gründen habe sich ein Felsausbruch ereignet, schreibt die Polizei. Die Zweierseilschaft sei in der Folge in die Tiefe gerissen worden.

Der Unfall ereignete sich bereits am Mittwochmorgen um 9 Uhr. Die Bergung war wegen der Steinschlaggefahr schwierig. Letztlich wurden die beiden Todesopfer per Helikopter aus der Ostwand des Matterhorns geborgen und nach Zermatt geflogen. Die Opfer sind noch nicht identifiziert. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.

Meiste Todesopfer am «Horu»

Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sind in dieser Sommersaison bislang vier Menschen beim Bergsteigen am Matterhorn ums Leben gekommen. An keinem anderen Schweizer Berg sterben gemäss einer Statistik des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) so viele Alpinisten.

Pro Jahr verunglücken am 4478 Meter hohen «Horu», wie die Walliser sagen, acht bis zehn Menschen tödlich. Es gab in der Vergangenheit aber auch schon Jahre mit 25 Toten. Seit der Erstbesteigung 1865 sind am Matterhorn bereits über 500 Menschen ums Leben gekommen, die meisten auf Schweizer Seite.

Gedränge am Berg

Für Alpinisten aus aller Welt ist der mythische Gipfel ein Traumziel. Bis zu 3000 Bergsteigerinnen und Bergsteiger wollen jede Saison auf den Berg. An Spitzentagen mit über 100 Alpinisten gibt es an gewissen Stellen sogar Stau. Pro Saison müssen ungefähr 80 Rettungseinsätze per Helikopter durchgeführt werden. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Brand zerstört Bauernhaus

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16Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • plaga versus 25.07.2019 10:19
    Highlight Highlight Der unbekannte Grund dürfte die hohe Nullgradgrenze sein. Der Permafrost taut.

    Dss Matterhorn ist beileibe kein stabiles Monument.
    • Matthias Calvin Trüb 25.07.2019 16:28
      Highlight Highlight Habe ich letzte Woche beim Oberalp auch beobachtet. Alles Schutt und alled rutscht.
  • Corpus Delicti 25.07.2019 08:39
    Highlight Highlight Für einen beeindruckenden Einblick in das Leben der "Air Zermatt" empfehle ich die Dokumentation "The Horn". Hoffentlich geht alles glimpflich aus!
  • Schneider Alex 25.07.2019 05:46
    Highlight Highlight Warum hält man ungeübte Bergsteiger in der Hörnlihütte nicht zurück? Haben die in Zermatt keine Verantwortung für solche Unfälle?
    • Mimimi_und_wow 25.07.2019 08:13
      Highlight Highlight Wo steht im Artikel, dass es sich um ungeübte Bergsteiger handelt? Und warum sollen "die in Zermatt" jetzt die Verantwortung haben?
    • Tobi-wan 25.07.2019 08:43
      Highlight Highlight @Schneider
      Gehen sie bitte ab sofort nicht mehr aus dem Haus. Wir finden, sie sind ungeübt.
    • maddiepilz 25.07.2019 10:09
      Highlight Highlight Der eine war ein Bergführer, der war wohl kaum ungeübt. Bei einem Felsausbruch ist es ziemlich egal wie geübt oder ungeübt man ist.
    Weitere Antworten anzeigen

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