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Wetterextreme verursachen Schäden in Höhe einer halben Billion Franken

03.02.2022, 06:11

Verschiedene Extremwettereignisse wie Überschwemmungen und Stürme haben in Europa zwischen 1980 und 2020 wirtschaftliche Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe verursacht.

Schäden an einer Kantonsstrasse in Gambarogno, Tessin, durch massive Niederschläge im August 2020.
Schäden an einer Kantonsstrasse in Gambarogno, Tessin, durch massive Niederschläge im August 2020.Bild: keystone

Sie beliefen sich in den 27 EU-Ländern sowie der Schweiz, Norwegen, Island, Liechtenstein und der Türkei auf insgesamt 470 bis 540 Milliarden Franken (in Preisen des Jahres 2020 gerechnet), wie die EU-Umweltagentur EEA am Donnerstag in einer neuen Analyse mitteilte.

Unwetter in der Schweiz im August 2019

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Unwetter in der Schweiz im August 2019
quelle: keystone / jean-christophe bott
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Deutschland als bevölkerungsreichstes EU-Mitglied verzeichnete die höchsten wirtschaftlichen Schäden aller 32 analysierten Staaten. Sie betrugen in den 41 Jahren insgesamt etwa 120 Milliarden Euro. Dahinter folgten Frankreich und Italien. Pro Einwohner waren die Einbussen demnach in der Schweiz am höchsten.

Nur ein Viertel bis ein Drittel der Gesamtschäden seien versichert gewesen, schrieb die in Kopenhagen ansässige EU-Behörde weiter. Schätzungsweise 3 Prozent aller Extremereignisse waren demnach für gut 60 Prozent all der wirtschaftlichen Verluste verantwortlich.

Die Zahl der Todesfälle durch Wetterextreme habe in diesem Zeitraum bei 85'000 bis 145'000 gelegen, darunter allein mehr als 85 Prozent durch Hitzewellen wie die verheerende des Jahres 2003. (saw/sda/dpa)

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Menschen, denen das schlechte Wetter egal ist

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Menschen, denen das schlechte Wetter egal ist
quelle: imgur
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