DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In Hannover kämpfte das Sturmtief Ignatz bereits gegen Birken.
In Hannover kämpfte das Sturmtief Ignatz bereits gegen Birken.Bild: keystone

Sturm am Sonntagabend: Bund warnt vor starken Winden mit bis zu 110km/h

In der Nacht auf Montag dürfte es auf der Alpennordseite und in Nordbünden wieder stürmen: Der Bund warnt vor erheblicher Gefahr durch starke Winde. Bereits am Sonntagabend wurden am Säntis Windböen von 124 km/h gemessen.
20.02.2022, 20:44

Auf dem Jungfraujoch erreichten die Böenspitzen 112 km/h, wie der Wetterdienst Meteonews twitterte. Am Chasseral und in Schaffhausen blies der Wind mit 70 km/h, wie es weiter hiess.

Das Naturgefahrenportal des Bundes hatte zuvor geschrieben, dass es von Sonntagabend bis Montagnachmittag in exponierten Lagen in den Niederungen Winde von bis zu 110 Kilometer pro Stunde geben könne, oberhalb von 1400 Metern über Meer von bis zu 130 km/h und in den Bergen oberhalb von 2000 M.ü.M. von bis zu 150 km/h.

Der Bund rief deshalb für die Alpennordweite die Gefahrenstufe 3 aus. Bei Winden dieser Stärke könnten Äste abbrechen und einzelne Bäume umstürzen, hiess es. Auch Dächer könnten beschädigt und leicht verankerte, grossflächige Gegenstände wie Zelte oder Baugerüste weggeblasen werden.

Der Strassen-, Schienen-, Wasser- und Luftverkehr könnte beeinträchtigt werden. Und Skilifte und Bergbahnen müssten unter Umständen ihren Betrieb vorübergehend einstellen.

Viel Schnee in den Alpen

Im Flachland würden die höchsten Windspitzen in der Nacht auf Montag erreicht, in den Voralpen und Nordbünden dann am Montagvormittag, schrieb Meteoschweiz dazu. In den Niederungen komme der Wind aus Südwest und drehe mit der Höhe auf Nordwest. Am Jurasüdfuss sei mit böigem Nordwestwind zu rechnen.

In einer zweiten Phase würden dann von Montag- bis Dienstagnachmittag in den Hochalpen oberhalb von 2000 Meter über Meer Windspitzen zwischen 130 und 170 km/h erwartet.

Auch in Bezug auf den Schneefall herrscht in Teilen der Alpen Gefahrenstufe 3: Vor allem in höheren Lagen werde es von Sonntagnacht bis Dienstagmittag heftig schneien: Oberhalb von 1200 Meter über Meer müsse vom Berner Oberland über die Gotthardregion bis zu den Glarner Alpen mit 40 bis 70 cm Neuschnee gerechnet werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

23 Erfindungen, auf die die Welt (nicht) gewartet hat

1 / 25
23 Erfindungen, auf die die Welt (nicht) gewartet hat
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Deine Horrorvorstellung – Sessellift fährt plötzlich rückwärts

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Julien Marchand
20.02.2022 15:06registriert März 2014
Habe ich ein schlechtes Gedächtnis oder häufen sich solche Stürme in den letzten 2-3 Jahren? Früher flog mir zumindest nicht alle paar Monate der halbe Balkon weg.
623
Melden
Zum Kommentar
6
Forscher entdeckten zwei bislang unbekannte Delfine in der Schweiz

Vor etwa zwanzig Millionen Jahren wurde das Schweizer Mittelland vom Meer überflutet. Im Gewässer schwammen Haie, Rochen, Wale und Delfine. Zwei Delfinfamilien haben Zürcher Paläontologen anhand von Fossilien nun erstmals identifiziert.

Zur Story