Zu wenig Regen: Die Schweiz erlebt einen der trockensten Frühlinge je
Die Schweiz erlebt einen aussergewöhnlich trockenen April: Im ganzen Land fiel bislang viel zu wenig Regen, vielerorts nur ein Bruchteil der üblichen Menge.
Dieser April dürfte damit einer der trockensten seit Messbeginn werden, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage mitteilte.
Die Niederschlagssummen erreichten bis zum 23. April verbreitet weniger als ein Drittel des Durchschnitts der Referenzperiode 1991-2020 – es fielen also rund zwei Drittel weniger Regen. In einigen Gebieten war die Abweichung noch grösser. So registrierten das westliche Mittelland, der westliche Alpennordhang, das Wallis sowie Teile Graubündens und des Tessins kaum mehr als 15 Prozent des üblichen Regens.
Bis Monatsende ist laut Meteoschweiz keine Besserung in Sicht: Gemäss aktueller Prognose seien keine nennenswerten Niederschläge zu erwarten. (sda)
