Schweiz
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epa08147775 (FILE) - Imported Outlander SUVs (front) of Japanese car maker Mitsubishi seen at the port of Bremerhaven, northern Germany, 25 March 2019 (reissued 21 January 2020). Reports on 21 January 2020 state German public prosecutors have raided various offices of Mitsubishi and international suppliers in Germany as part of investigations to Mitsubishi's 1,6 litre and 2,2 litre diesel engines  that may have been equipped with a 'defeat device' that regulates diesel emissions.  EPA/FOCKE STRANGMANN

Bild: EPA

Zu viele SUVs, CO2-Ziele verpasst – nun drohen den Autoimporteuren hohe Strafen

Weil Schweizer schwere Autos mögen, wurden CO2-Ziele verpasst. Das kostet die Importeure viel – und bald noch mehr.

Lucien Fluri / ch media



Schweizerinnen und Schweizer fahren gerne Geländewagen. Auf helvetischen Strassen ist der Anteil der SUVs und von Fahrzeugen mit Allradantrieb in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Damit machen die Autofahrerinnen und Autofahrer dem Bund einen Strich durch die Rechnung, was die CO2-Ziele angeht.

Die seit 2012 angestrebte Senkung der CO2-Emissionen von neu zugelassenen Fahrzeugen wurde nämlich nicht in dem Masse erreicht, wie erhofft. Dies zeigt ein detaillierter Bericht, den das Bundesamt für Energie veröffentlicht hat. Er untersucht die Auswirkungen der 2012 eingeführten Vorschriften. Das Ziel war, den CO2-Ausstoss auf 130 Gramm pro Kilometer zu senken. Wobei diese Zahl auf jeden Importeur angepasst wurde; abhängig vom Leergewicht der Fahrzeuge.

Zwar haben die – auch im grossen EU-Markt geltenden – Vorschriften insgesamt Wirkung gezeigt. Seit 2012 ist der Ausstoss zurückgegangen. Doch die konkreten Ziele wurden nicht erreicht.

Seit 2017 steigen die Emissionen gar wieder. 2018 lag der CO2-Ausstoss bei 137.8 Gramm pro neuzugelassenem Fahrzeug. Grund für den Anstieg sind – neben der Schweizer Vorliebe für Allradantrieb und Geländewagen – auch eine neue Messmethode und der Rückgang der Dieselverkäufe.

Importeure müssen teils hohe Strafen bezahlen

Die verpassten Ziele haben für verschiedene Importeure Konsequenzen: Sie müssen Strafzahlungen leisten, weil ihre Fahrzeugflotte mehr CO2 ausstösst als vorgesehen. 2018 waren dies rund 31 Mio. Franken.

Während einige Importeure wie BMW oder Volvo unter den Vorgaben lagen, musste Mercedes beispielsweise 10 Mio. Franken Sanktionen zahlen. Der Importeur von Fiat, Chrysler, Jeep und Alfa Romeo leistete gar 11 Mio. Franken Strafzahlungen. «Es ist denkbar, dass die höheren Gewinne von emissionsstarken Fahrzeugen die Wirkung der Sanktionen überstiegen haben», schreibt der Bund.

Seit diesem Jahr wird die Schraube für die Autohersteller nochmals stark angezogen, obwohl die Vorgaben bisher nicht erreicht wurden. Seit Anfang 2020 dürfen im Schnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausgestossen werden.

«Die Vorgaben sind unrealistisch»

Für Andreas Burgener, den Direktor von Auto Schweiz, ist klar: Die Vorgaben sind «unrealistisch». Vor 2025 sei diese Marke nicht zu schaffen; schon gar nicht mit dem Verbrennungsmotor. «Die Sanktionszahlungen dürften drastisch ansteigen», sagt Burgener. «Am Ende bezahlt dies der Kunde.»

Bisher waren die Schweizer bereit, diesen Mehrpreis zu bezahlen: Die Neuwagenverkäufe stiegen in den letzten Jahren. Laut dem Bund hatten die Vorschriften und Sanktionszahlungen keinen negativen Einfluss auf das Wachstum der Autobranche. Wie teuer die Sanktionen kommen, entscheidet sich demnächst konkret: Anfang März wird das CO2-Gesetz im Nationalrat behandelt. Dort wird festgelegt, welche Übergangsregeln für die Autoimporteure gelten.

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Snowy 19.02.2020 11:37
    Highlight Highlight Wie überall muss auch hier schädliches Verhalten (finanziell stärker) bestraft werden.

    Habe grad dieses Wochenende meine Eltern beim Autokauf beraten - völlig uneigennützig natürlich..;).
    Es ist haarsträubend wie abartig günstig SUVs im Vergleich mit normalen PKWS sind.

    SUVs müssen ab sofort massiv stärker besteuert werden. Es kann nicht sein, dass wir diesem Wettrüsten auf den Strassen tatenlos zusehen.

    Von mir aus kann der Gesetzgeber Ausnahmen für Handwerker, Förster, Bauern etc erlassen.

    Problem gelöst.
  • x4253 19.02.2020 11:01
    Highlight Highlight Die Strafen werden massiv ansteigen wenn ab 2023 die Übergangsphase abgeschlossen ist und sich besonders effiziente Fahrzeuge nicht mehr mit einem Multiplikator einrechnen lassen..
    Die Regelung steht seit 2012; Hersteller und Importeure hatten also mehr als genug Zeit sich zu bewegen.
    Man hat sich gedacht, dass die Hochmotorisierten Fahrzeuge sich weiter verkaufen lassen wenn man Bubentrickli anwendet (wie jetzt mit den unsäglichen Plugin Hybriden)
  • ChliDoris 19.02.2020 10:39
    Highlight Highlight Spannend, dass auf dem Bild der Outlander zu sehen ist, der als PHEV immerhin nur 46 g CO2 Ausstossen soll
  • mrgoku 19.02.2020 10:19
    Highlight Highlight Die Importeure haben NULL schuld daran. Man verkauft und pusht das, was gesucht wird. Jeder zweite will ein SUV weil cool. Reichen würde aber auch ein FIAT 500.

    Verdoppelt man den Preis der SUV bringt es nichts weil sich sowieso jeder Pfosten die Karre leasen kann. Ob nun 50k Auto oder 100k Auto egal... Leasing geht trotzdem
  • AHTOH 19.02.2020 10:10
    Highlight Highlight Eben! Dann kümmert euch endlich um ein entsprechendes Angebot!

    „... sei diese Marke nicht zu schaffen; schon gar nicht mit dem Verbrennungsmotor.„
  • zoobee1980 19.02.2020 09:29
    Highlight Highlight "Am Ende zahlt dies der Kunde.", und das ist gut so; tuts im Portemonnaie weh, werden auch Klimakatastrophen-Leugner flexibler werden und sich fragen, ob sie WIRKLICH einen Grossstadtpanzer brauchen.
  • THEOne 19.02.2020 09:15
    Highlight Highlight solange es anbieter gibt, die spottbilliges leasing anbieten, nutzt da das ganze gezeter garnix. wird die strafe auf den kunden abgewälzt, who cares, dann zahlste halt paar ökken mehr pro monat. kostet die karre 5000 mehr auf 4 jahre, sind das pi mal daumen 110.-- pro monat mehr...
    wesentlich intelligenter wärs gewesen, mehr stva zu zahlen, kann man aber auch vergessen wegen föderalismus.
  • Randen 19.02.2020 08:57
    Highlight Highlight Die Auto Hersteller hätten früher reagieren müssen. Auf Kunden abwälzen geht gar nicht!! Wir könnten schon seit mindestens 10 Jahren elektrisch fahren. Jetzt sehe ich überall Hybrid Werbung. Das muss auch sofort aufhören!! Verbrennungsmotoren dürfen ab sofort keine Zulassung mehr erhalten... auch Hybrid nicht mehr.
  • Ichsagstrotzdem 19.02.2020 08:57
    Highlight Highlight Schizophrene Haltung der Bevölkerung: einerseits drastische Klimaziele, andererseits braucht es einen SUV um die Kinder in die Schule zu fahren.
    Herr und Frau Schweizer sind es sich gewohnt, den Fünfer und das Weggli zu haben. Bisher hat Umweltschutz ja auch noch nie wirklich weh getan.
    • Hoodie Allen 19.02.2020 09:09
      Highlight Highlight Umweltschutz sollte auch nicht weh tun
    • Auric 19.02.2020 09:21
      Highlight Highlight Die „Bevölkerung „ will Klimaziele???

      Also diejenigen die beim Autohändlern den nächsten Stinker kaufen wollen sicher keine linksgrüne Klimaziele
    • fools garden 19.02.2020 10:11
      Highlight Highlight Umweltschutz tut nicht weh, wenn meine Einstellung dazu stimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ironiker 19.02.2020 08:51
    Highlight Highlight Und was macht der Bund mit den Busseneinnahmen? Ich hoffe, die verschwinden nicht irgendwo zweckentfremdet auf einem Konto. Man könnte damit z.B. Elektroautos subventionieren.

    Je mehr sich der Preis von Elektrofahrzeuge an jene der Verbrenner angleichen, desto mehr werden diese verkauft - dies ist jedenfalls meine Überzeugung.

  • Auric 19.02.2020 08:47
    Highlight Highlight Ich sehe das Problem nicht....

    die Regierungen wollen steuern was auf den Straßen rumfährt, und da der pöse Bürger eigene Vorstellungen hat was er will oder braucht hat der Staat nur zwei Möglichkeiten, er zwingt den Bürger wie in der DDR, oder er erhebt Steuern.
    Die Importeure werden weiterhin versuchen den KUNDEN glücklich zu machen, da die aber wirtschaftlich handelnde Unternehmer sind werden sie die Steuern für den ungehorsam der Kunden an eben diese weitergeben.
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 19.02.2020 08:43
    Highlight Highlight «Die Sanktionszahlungen dürften drastisch ansteigen», sagt Burgener. «Am Ende bezahlt dies der Kunde.»

    Nein! Nur die Kunden von verbrauchsstarken Autos zahlen. Und das ist gut so. Niemand braucht einen riesen SUV. Die Kunden von eAutos profitieren sogar von den Sanktionszahlungen, da die Hersteller diese nun möglichst günstig verkaufen werden.
    • bobi 19.02.2020 09:00
      Highlight Highlight Wie wird sichergestellt, dass der Importeur nicht einfach auf jedes verkaufte Fahrzeug einen Aufpreis tätigt und die Strafzahlungen auf alle Fahrzeuge verteilt werden?

    • AHTOH 19.02.2020 10:12
      Highlight Highlight Das wird genauso passieren. Die Strafzahlungen werden auf die Flotte verschmiert, und natürlich so, dass für den Verkäufer die höchste Provision rausspringt.
    • Militia 19.02.2020 10:27
      Highlight Highlight Ahtoh, die Preise werden wahrscheinlich über die gesamte Flotte angepasst, das stimmt. Wenn du aber denkst, dass der Importeur bei der Preispolitik an die Provisionen der Verkäufer denkt liegst du aber zu 100% daneben.
  • Amboss 19.02.2020 08:33
    Highlight Highlight Wie momentan auf unseren Strasse geklotzt wird, ist echt völlig übertrieben... Es ist schon gut, dass der Bund da die Schraube anzieht.

    Vor allem aber begreife einfach auch nicht, weshalb die Konsumenten immer grössere Autos kaufen. Saufen viel Most, sind teuer im Unterhalt, bei jedem Parkplatz hat man Ärger und für 99% aller Fahrten sind sie zu gross...
    Irgendwie ist da so eine Art Masochismus im Gang.
    • Auric 19.02.2020 09:06
      Highlight Highlight Ganz einfach, weil sie es wollen

      und daran ist nichts falsch, schließlich bezahlen sie es auch.

      Wer also unter 300 PS sich nicht auf die Straße traut... sein Problem, und ist mir sowas von egal solange er keinen unnötigen Lärm damit produziert.
    • Reissack 19.02.2020 09:32
      Highlight Highlight Der Pöbel kauft halt das, was gerade in Mode ist, Logik und gesunder Menschenverstand zählen da nicht. Emotionen, weisch. Allrad ist ja auch sehr wichtig in der Agglo, weil könnte ja schneien oder so. Es sollte auch möglichst ein "Sport" Modell sein, weil viel PS bringens halt schon im Stau. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob man kaum einparken kann.
  • DerHans 19.02.2020 08:30
    Highlight Highlight Tja Herr Burgener, da hat ihre Autolobby was ziemlich verschlafen als die EU die Grenzwerte festlegte und dummerweise ist dann auch noch das Schummeln aufgeflogen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
  • [CH-Bürger] 19.02.2020 08:28
    Highlight Highlight kein Wunder, wenn die Neuwagenverkäufe mit spottbilligen Leasingangeboten angekurbelt werden...

    wie wärs, wenn Leasing für die Effizienzklassen C/D/E/F verboten würde?
    wobei die Effizienzklassen transparent deklariert werden müssten - nicht so wie jetzt...:
    https://www.watson.ch/!259193162?utm_source=whatsapp&utm_medium=social-user&utm_campaign=watson-app-ios
    • Auric 19.02.2020 09:09
      Highlight Highlight wie kommst du auf spottbilliges Leasing?
      Alle Beteiligten von Hersteller über den Importeur bis zum Händler verdienen am Fahrzeug (sonst würden sie es nicht machen) und beim Leasing verdient auch noch eine Bank.
    • Piora 19.02.2020 10:02
      Highlight Highlight hättrn wir nur noch bezahlteUtos auf den strassen,dann könnte ich wieder ohne stau zur arbeit fahren 😃
    • Pafeld 19.02.2020 11:14
      Highlight Highlight Wer von "spottbilligem Leasing" redet, glaubt am Ende weniger zu bezahlen, weil die monatliche Gebühr kleiner als der Vollpreis ist. Das sind dann auch die Leute, die anstatt 2 20 Äpfel kaufen, weil sie einen geschenkt bekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yakari9 19.02.2020 08:25
    Highlight Highlight Null Mitleid...
    Wie der Artikel zeigt, haben die Importeure bisher kaum Anstrengungen unternommen, den Verkauf von "nachhaltigeren" Fahrzeugen anzukurbeln.
    Werbungen für Elektrofahrzeuge gibts erst seit Ende letztem Jahr. Die Strafen sind vermutlich tatsächlich zu tief. Die Zielvorgaben sind jedoch schon lange definiert. Von mir aus können diese solange verschärft werden, bis nur noch E-Fahrzeuge beworben werden und ganz vorne am Schaufenster stehen. Das ist dann das Indiz, dass die Strafen schmerzen. Davon sind wir aber noch weit entfernt. Leider.
    • El Mac 19.02.2020 10:49
      Highlight Highlight Die Zielvorgaben? Wenn die Messmethode und Spielregeln geändert werden?! Hast du den Artikel gelesen? Alle zwei Sätze ein Widerspruch.
  • Repplyfire 19.02.2020 08:22
    Highlight Highlight Schön, die meisten verbrauchstarken SUV's können nicht teuer genug werden. Ausnahmen sollten Fahrzeuge für Familien mit sieben Sitzen oder Fahrzeuge mit wenig Luxus für Forst- unt Diensteinsätze bilden. Aber solche Komplexkompensatoren wie diese SUV-Coupes von Mercedes und BMW sind ein Hohn gegenüber jeglichem Versuch der verkehrstechnischen Vernunft und des Umweltschutzes.
  • Der Buchstabe I 19.02.2020 08:13
    Highlight Highlight Ein SUV ist für den Durchschnittsschweizer schlicht unnötig!
  • TomTomZH 19.02.2020 08:09
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären was an SUVs besser ist als an anderen Autos? Ich würde, müsste ich ein neues Auto kaufen, eher auf einen Kombi setzen, da man darin immernoch mehr Platz hat und genauso gemütlich zu fahren ist.
    • w'ever 19.02.2020 09:05
      Highlight Highlight @tomtom
      ich würde auch eher auf einen kombi setzen, aber die übersicht die du in einem SUV hast ist schon nett.
    • Mugendai 19.02.2020 09:07
      Highlight Highlight Bei meinem (Jeep) ists Sicherheit (unibody frame), hohe Bodenfreiheit, hohe Sitzposition, 3 Allradvarianten je nach Bedarf oder nur Heckantrieb wählbar. Zugegeben, Kombis sind praktischer was Platz angeht. Und gewisse SUVs verstehe ich auch nicht (besonders die Crossoverdinger und die BMW X Modelle). Der Jeep ist bis jetzt aber das zuverlässigste und wartungsärmste Auto das ich bis jetzt hatte. Ironischerweise wäre der Golf Kmbi, den ich mal hatte, mehr gestraft gewesen (Diesel) als der Jeep (Benziner), obwohl er weniger CO2 ausstiess und weniger verbrauchte.
    • mrgoku 19.02.2020 10:16
      Highlight Highlight @Mugendai
      Welchen Jeep hast du? Bin den Renegade gefahren. Positiv überrascht!!
  • MyPersonalSenf 19.02.2020 08:09
    Highlight Highlight Dieses mediale Diesel Bashing hat sicher geholfen...(ironie..gell..)
    • Pafeld 19.02.2020 11:20
      Highlight Highlight Die grösste Frechheit finde ich, dass man dem Kunden noch nicht einmal die Wahl überlassen hat, ob er die Abgasreinigung voll ausnutzen und dafür regelmässig Harnstoff nachfüllen möchte, oder nicht. Obwohl es technisch kein Problem gewesen wäre. Man hat den Kunden also nicht nur beschissen, sondern auch noch entmündigt. Das Diesel pro gefahrenem Kilometer 10-15% weniger CO2 produziert, ist eine Tatsache. Jetzt haben einfach alle verloren.
  • Triumvir 19.02.2020 08:04
    Highlight Highlight Mimimi...die Vorgaben sind also unrealistisch. Tja Pech liebe Panzerfahrer und Panzerverkäufer. Wer solche unnötigen Fahrzeuge fahren und verkaufen will, obschon es schon lange Alternativen gibt, soll gefälligst kräftig zahlen!
  • 3klang 19.02.2020 07:58
    Highlight Highlight Den Diesel verteufeln und sich dann wundern, dass der CO2 Ausstoss ansteigt...

    Die Probleme des Diesels (Stickoxide, Feinstaub etc) hat man bereits stark reduziert. Den CO2 Ausstoss eines Benziners bei gleicher Leistung zu senken wird einiges schwieriger.
  • MarGo 19.02.2020 07:57
    Highlight Highlight ... die können gar nicht teuer genug werden... da Verbot ja ein ungeheuerlicher Skandal wäre...
    • mrgoku 19.02.2020 08:09
      Highlight Highlight dass man die unattraktiv macht finde ich ok.. verbieten finde ich bescheuert... rauchen und alkohol wird auch nicht verboten obwohl es tötet...

      diese einstellung immer alles verbieten zu müssen führt genau dazu hin dass der mensch keinen eigenen verstand mehr hat...
    • Sharkdiver 19.02.2020 08:52
      Highlight Highlight Es braucht effektiv keine Verbote, sondern anspruchsvolle Ziele und drakonische Busse. Ohne querrechnung
    • MarGo 19.02.2020 09:15
      Highlight Highlight du findest Verbote hindern Menschen daran, den eigenen Verstand zu nutzen... das seh ich nicht so.
      Es bringt die meisten Menschen wahrscheinlich erst dazu, sich über das Gedanken zu machen...

      Btw belastet Rauchen und Alk auch nicht andere Menschen - und wo es das tut, wurde es verboten (Restis...Alk am Steuer etc) da hats ja auch funktioniert...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 19.02.2020 07:54
    Highlight Highlight «Am Ende bezahlt dies der Kunde.» Das ist ja eigentlich das Ziel. So überlegen sich die Leute vielleicht ob sie in der Stadt wirklich einen fetten SUV mit Allrad brauchen. In der Folge dürfte der Verkauf solcher Fahrzeuge zurückgehen, die Emissionen und die Preise wieder sinken und die Leute, welche wirklich ein solches Fahrzeug brauchen können sich das trotzdem noch leisten.
    • Mugendai 19.02.2020 09:09
      Highlight Highlight Ich hab ja selber einen Jeep aber würde ich in der Stadt wohnen, würde ich auch zum Nissan Micra oder ähnlich greifen. Bin letztens durch Höngg gefahren und konnts auch nicht ganz nachvollziehen, was dort so rumstand.

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