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Robert Wyss, proprietor of Pharmacy Wyss in Baden in the Canton of Aargau talks to one of his customers, pictured on July 13, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally) 

Roland Wyss, Inhaber der Apotheke Wyss in Baden, im Gespraech mit einer Kundin, aufgenommen am 13. Juli 2012. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Die Schweiz ist auch in Sachen Arzneimittel eine Hochpreisinsel. 
Bild: KEYSTONE

Bis zu viermal günstiger: Wer seine Medikamente in Deutschland einkauft, kann viel Geld sparen



Wie der «Tages Anzeiger» am Montagmorgen schreibt, können Schweizer, welche ihre Medikamente in Deutschland oder im Internet einkaufen, viel Geld sparen. Die Preisunterschiede sind enorm: Während zum Beispiel der bekannte Nasenspray Otrivin in der Schweiz knapp zwölf Franken kostet, muss man in Deutschland für das exakt gleiche Produkt nur etwa drei Franken hinblättern. Auch das Hautpilz-Mittel Lamisil ist in der Schweiz viermal teurer als in Deutschland.

Da diese zwei Beispiele jedoch Extremwerte darstellen, erstellte «Tages Anzeiger» für seine Recherchen einen Warenkorb von zwölf rezeptfreien Medikamenten und kam zum Resultat, dass die Versandhändler in Schweiz bis zu 160 Prozent teurer sind als in Deutschland.

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Nasensprays sind in Deutschland bis zu vier Mal günstiger als in der Schweiz.
bild: shutterstock

Obschon das Kostenniveau in der Schweiz höher ist als in Deutschland, sind die Preisunterschiede erstaunlich. Konsumentenschützerin Sara Stalder sagt gegenüber dem «Tages Anzeiger»: «Die enormen Preisunterschiede lassen sich in keiner Art und Weise rechtfertigen.» Schweizer Anbieter halten jedoch dagegen. Das Lohnniveau der Angestellten sei in der Schweiz viel höher und die Preise der Lieferanten müssten respektiert werden. 

Laut Gesetz darf eine Schweizer Privatperson Medikamente im Umfang eines Monatsbedarfs aus dem Ausland rezeptfrei einführen. Der Vergleich mit dem Ausland dränge sich im Moment besonders auf, da das Bundesgericht den Versandhandel mit rezeptfreien Medikamenten in der Schweiz erst kürzlich stark eingeschränkt habe, so der «Tages Anzeiger» weiter. (cma)

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