Wirtschaft
Schweiz

Nutzung des öffentlichen Verkehrs geht zurück

Weil alle E-Bike fahren? Erstmals seit langem sinkt die Nutzung des öffentlichen Verkehrs

13.12.2018, 11:0413.12.2018, 11:35
ARCHIVBILD ZUM SBB-FAHRPLANWECHSEL --- Pendler steigen am 29. September 2009 abends im Bahnhof Museumsstrasse im Hauptbahnhof Zuerich in eine S-Bahn ein. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
War auch schon voller: ÖV.Bild: KEYSTONE

Erstmals seit zehn Jahren ist die Nutzung des öffentlichen Strassenverkehrs in der Schweiz zurückgegangen. 2017 wurden 15 Millionen Personenkilometer weniger mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt als im Vorjahr. Das entspricht einem Rückgang von 0.335 Prozent.

Der private motorisierte Verkehr hat im selben Zeitraum um rund 2 Prozent zugelegt – etwa im Ausmass der Vorjahre. Die Anzahl der mit privaten Kraftfahrzeugen absolvierten Personenkilometer ist dabei erstmals auf über 100 Milliarden gestiegen, wie eine Extrapolierung des Bundesamts für Statistik ergeben hat.

Anders als öffentliche Strassenverkehrsmittel wurden Schienenfahrzeuge 2017 leicht öfter genutzt als im Vorjahr: Die im Zug absolvierten Personenkilometer stiegen um 47 Millionen, was einem Plus von 0.226 Prozent entspricht.

Deutlich zugenommen hat nur der Langsamverkehr: Letztes Jahr legten Schweizerinnen und Schweizer acht Milliarden Kilometer auf Schusters Rappen, auf dem Velo oder einem langsamen E-Bike zurück, das entspricht einem Plus von 12, 5 Prozent. (aeg/sda)

«Der legendäre Feuerblitz», oder: Das beste Auto-Inserat der Schweiz

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«Der legendäre Feuerblitz», oder: Das beste Auto-Inserat der Schweiz
«Schweren Herzens muss ich mich von meinem geliebten 'Feuerblitz' verabschieden», schreibt der Verkäufer dieses Peugeot 206 aus dem Jahr 2002. «Grund dafür ist ein Umzug in die Stadt Luzern, wo man im Gegensatz zu meinem Heimatkaff kein Auto benötigt, um von A nach B zu gelangen (öffentlicher Verkehr gibt’s sogar noch nach 20:00 Uhr).»
quelle: ricardo.ch / ricardo.ch
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Die Herkunft der Ceska-Pistole 
Beim NSU-Prozess sollen Zeugen aus der Schweiz befragt werden
Zur Mordwaffe der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) will das Oberlandesgericht München zwei wichtige Zeugen in der Schweiz vernehmen. Sie sollen per Video Auskunft über die Tatwaffe geben.
Zur Mordwaffe der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) will das Oberlandesgericht München zwei wichtige Zeugen in der Schweiz vernehmen. Dabei geht es um eine Ceska-Pistole, mit der zwischen 2000 und 2006 neun Einwanderer erschossen worden sein sollen. Einer der beiden Männer soll die Pistole 1996 in der Schweiz gekauft und sie dem anderen übergeben haben. Ende 1999 oder Anfang 2000 sei die Waffe schliesslich über Mittelsmänner zu den NSU-Mitgliedern Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gelangt, berichtet das Nachrichtenmagazin «Fokus». 
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