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Gewinn bei Raiffeisen schrumpft im ersten Halbjahr



ARCHIV: ZU DEN HALBJAHRESZAHLEN DER BANK RAIFFEISEN STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 12. AUGUST 2015, FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG: Logo der Bank Raiffeisen an der Filiale in Berneck, Schweiz, aufgenommen am 8. Februar 2008. Die genossenschaftlich strukturierte Raiffeisenbankengruppe etablierte sich mit 1154 Filialen als drittgroesste Bankengruppe der Schweiz und gehoert zu den fuehrenden Retailbanken. 1899 entstand die erste Raiffeisenkasse der Schweiz in Bichelsee im Kanton Thurgau, um den Zinswucher fuer die laendliche Bevoelkerung und das Kleinunternehmen auszuschalten. 1902 gruendeten zehn Institute den Schweizerischen Raiffeisenverband (SVRB). 1936 liess sich der Verband in St. Gallen nieder. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Die Raiffeisen-Bankgruppe hat im ersten Halbjahr 2016 weniger Gewinn eingefahren als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich blieben noch 367 Millionen Franken. Das ist ein Rückgang von 7,1 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwochmorgen mitteilte.

Gründe für den Gewinnrückgang seien einerseits die Auswirkungen der volatilen Marktsituation auf das Handelsgeschäft. So habe der Brexit-Entscheid die bereits tiefen Zinsen weiter erodieren lassen. Anderseits habe die Gruppe Investitionen in die Zukunft getätigt, etwa mit der Einführung der Online-Hypothek und einer Mobile-Payment-Lösung, schreibt Raiffeisen.

Die verwalteten Kundenvermögen beliefen sich per 30. Juni auf 211,708 Milliarden Franken, was ein Anstieg von 1,4 Prozent bedeutete. Beinahe unverändert blieb der Geschäftsertrag mit 1,522 Mrd. Franken. Im für Raiffeisen wichtigen Zinsengeschäft erzielte die Bankengruppe in der ersten Jahreshälfte einen Zuwachs von 1,5 Prozent.

Ausblick verhalten

Beim Ausblick ist die Bank zurückhaltend. Sie geht nicht davon aus, das Rekordergebnis des Vorjahres wiederholen zu können. Als Gründe führt Raiffeisen Kosten wegen laufender Entwicklung am neuen Kernbankensystem auf. Auch könnte das Langfristzinsniveau nochmals sinken und sich damit der Druck auf die Zinsmarge weiter verschärfen. (sda)

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