Schweiz
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So wollen die SBB ihre Passagiere pünktlicher ans Ziel bringen



Die Anzeigetafel zeigt diverse Verspaetungen am Zuerich HB am Montag, 15. Dezember 2014, in Zuerich. Die Strecke zwischen Effretikon und Kemptthal ist unterbrochen worden. Wie die SBB mitteilen, ist die Linie Zürich HB - Winterthur betroffen. Dies hat Auswirkungen auf den gesamten Bahnverkehr in der Schweiz. Es muss mit Verspaetungen und Zugausfaellen gerechnet werden. Bahnersatzbusse seien aufgeboten. Die Dauer der Stoerung ist unbestimmt. Grund fuer den Unterbruch ist gemaess der Bahnverkehrsinformation Railifo ein Personenunfalll. (KEYSTONE/MARKUS LAENG)

Kommt zu oft vor: Verspätungen. Bild: KEYSTONE

Verzögerungen bei der Inbetriebnahme neuer Züge bei zunehmenden Passagierzahlen, Verspätungen auf den meistbefahrenen Strecken sowie eine angespannte Personalsituation: Die SBB kämpfen aktuell an vielen Fronten. «Es ist keine schnelle Besserung bei der Pünktlichkeit in Sicht», sagte SBB-Chef Andreas Meyer vor den Medien. Als Erstes will das Bahnunternehmen pünktlicher werden.

Pro Tag kommen bis 300'000 Bahnreisende zu spät: Die Kundenpünktlichkeit steht bei den SBB weit oben auf der Prioritätenliste. In den vergangenen Monaten und wohl bis ins Jahr 2021 hinein ist die betriebliche Situation aber angespannt. Deshalb wollen die SBB die Planung des Angebots, der Bahnproduktion und der Bauprojekte verbessern und wo nötig mehr Reserven bei Personal, Rollmaterial, Anlagen und im Fahrplan schaffen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

So soll's gehen:

«First in, first out»

Erste Massnahmen werden demnach zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 umgesetzt. Dabei gehe es um Anpassungen im Minuten- oder gar Sekundenbereich - «mehr ist kurzfristig nicht möglich», schreiben die SBB. Eingeführt wird punktuell etwa das «First in, first out»-Prinzip. Das heisst: Künftig fährt derjenige Zug zuerst ab, der früher bereit ist. So werde verhindert, dass die Verspätung eines Zuges auf den anderen übertragen wird.

Die Massnahme wird erst einmal im Bahnhof Spiez BE eingeführt, wo jeweils zwei Intercity-Züge – einer aus dem Berner Oberland und einer aus dem Wallis – praktisch zeitgleich eintreffen. Heute ist fixiert, dass der Zug aus Interlaken drei Minuten vor der Komposition aus Brig losfährt. Ab dem 15. Dezember soll das flexibler gestaltet werden.

Umsteigen am Flughafen

Als zweite Sofortmassnahme empfehlen die SBB künftig Reisenden zwischen Ostschweiz und Mittelland und umgekehrt, am Flughafen statt am Hauptbahnhof Zürich umzusteigen. Am Flughafen halten die entsprechenden Züge am gleichen Perron, was die Umsteigezeit verkürze und die Anschlüsse zuverlässiger mache, ohne dass der Fahrplan angepasst werde.

ARCHIV ? ZUM ANGEKUENDIGTEN RUECKTRITT AUF ENDE 200 VON SBB CEO ANDREAS MEYER STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Andreas Meyer, CEO der SBB, spricht ueber die Vergabe der Fernverkehrskonzessionen durch das Bundesamt fuer Verkehr BAV, am Freitag, 4. Mai 2018 in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

SBB-Chef Meyer. Bild: KEYSTONE

Diese zwei Schritte sind die ersten des Ende 2018 lancierten und längerfristig angelegten Programms «Kundenpünktlichkeit 2.0», für welches die SBB auch eine Expertengruppe eingesetzt haben. Zwar sei die Kundenpünktlichkeit in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und im europäischen Vergleich hoch, heisst es vonseiten SBB. «Regional und auf einzelnen Linien ist sie jedoch zeitweise auf einem ungenügenden Niveau.»

Was sind die Gründe?

Die Gründe dafür sind vielschichtig, wie die SBB selber analysieren.

1.

Kurz zusammengefasst hält das Unternehmen fest, «dass das Bahnsystem zeit- und stellenweise über zu knappe Reserven verfügt». Die Situation sei teilweise selbst verschuldet.

2.

Als Fehler bezeichnen die SBB etwa, dass in der Vergangenheit die Bedarfs-, Einsatz- und Ausbildungsplanung des Lokführerpersonals vernachlässigt worden sei. Deshalb stünden heute an Spitzentagen zu wenig Lokführerinnen und Lokführer zur Verfügung. Auch die Kundeninformation bezeichnen die SBB als «ungenügend».

3.

Zudem hätten die neuen Doppelstockzüge des Typs FV Dosto von Bombardier «mehrere Jahre Verspätung».

ARCHIVBILD ZUM EINSATZ DER NEUEN DOPPELSTOCKZUEGE DER SBB AUF DER OST-WEST-ACHSE AB DEM FAHRPLANWECHSEL VOM 9. DEZEMBER, AM MONTAG, 19. NOVEMBER 2018 - Der neue Fernverkehrszug der SBB

Bild: KEYSTONE

4.

Ebenfalls kritisch seien die vielen Baustellen. Es sei schwierig, «das richtige Gleichgewicht zwischen Bahnbetrieb und Bauen zu finden».

Die Hitze setzt den Schienen besonders zu. Die SBB ist aber auf Extremsituationen vorbereitet (Archivbild).

Bild: KEYSTONE

5.

Schliesslich sind die SBB auch Opfer des eigenen Erfolgs: Im ersten Halbjahr 2019 haben die Passagierzahlen im Personenverkehr um 7 Prozent zugenommen.

«Von den langfristigen Planungen bis hin zum täglichen Betrieb wurden Kompromisse zugunsten des Bahnangebots und zulasten der Pünktlichkeit gemacht», halten die SBB fest. Dies habe dazu geführt, dass der Bahnbetrieb heute zu oft am Limit laufe und dass die operativen Bereiche der SBB zu häufig im Taskforce-Modus arbeiteten.

Konsequenzen?

Trotz dieser Herausforderungen bleibe es das Ziel, die Kundenpünktlichkeit auf dem heutigen Niveau zu halten oder sogar zu erhöhen, schreiben die SBB, um gleichzeitig zu relativieren: «Die Baustellen nehmen in den nächsten Jahren nochmals zu, da die SBB den Rückstand beim Unterhalt noch nicht aufgeholt haben und weitere Ausbauarbeiten anstehen.»

Nach Ansicht der SBB sollen die Infrastrukturbetreiberinnen ihre Baustellen künftig aber früher verbindlich ankündigen; für die Eisenbahnverkehrsunternehmen soll eine Einsprachemöglichkeit geschaffen werden.

33 Schweizer Bahnhöfe aus dem letzten Jahrhundert

Weitergehende betriebliche Entspannungen sind in den nächsten ein bis zwei Jahren zu erwarten. Möglich ist laut den SBB etwa, einzelne Halte für bestimmte Zugkategorien aufzuheben werden, «sofern die Reisekette mit anderen Zügen oder Angeboten gewährleistet ist». (aeg/amü/sda)

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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Evan 30.10.2019 09:15
    Highlight Highlight Ich habe den SBB einmal ein Feedback geschickt, in dem ich erwähnte, dass ein Umsteigen am nächsten Bahnhof einfacher und besser wäre, da am gleichen Bahnsteig. Daraufhin wurde mir geantwortet, dass das nicht geändert werden kann, denn das wird vom Algorithmus bestimmt.
  • Karoon 29.10.2019 02:29
    Highlight Highlight Weniger Bürogummis (Zentrale Dienste), mehr Bahnpersonal. Dann klappt's auch mit der Pünktlichkeit besser.
  • dasKorrektorat 28.10.2019 20:03
    Highlight Highlight Bei solch grossen Organisationen wie einer SBB (übrigens auch bei noch grösseren wie zb "der Schweiz") werden Zerfallserscheinung erst verzögert und langsam sichtbar.
    Die "Weichen" dafür wurden schon weitaus früher gestellt (die Privatisierung (zuvor waren die drei Buchstaben eine Abkürzung, keine Marke) und die danach eingestellten Manager und -Innen...).
    Es geht in solchen Fällen dann meist überraschend plötzlich und schnell bergab, wenn man weiter zuschaut...
  • Mandarinchen 28.10.2019 16:01
    Highlight Highlight Naja, bei der "Schweizer" Bahn läuft es wie bei den "Schweizer" Banken. Ausländische "Fachkräfte" einstellen die zu einem Millionen Lohn das ganze an die Wand fahren und die normal arbeitende Bevölkerung zu einem Hungerlohn versklafen..
    • TrueStory 28.10.2019 17:01
      Highlight Highlight @Husii hätte den Job besser und für weniger Lohn gemacht 😅 Es gibt Gründe warum der CEO Top-Franken verdient. SBB-Kunden haben ebenfalls das Recht zu reklamieren und wie jetzt Unzufriedenheit zu zeigen. Wenn SBB-Management intelligent handelt, dann wird man versuchen, Dinge zu verbessern, ansonsten werden sich leider immer mehr Leute für Autos entscheiden. Das versucht man hier jahrelang zu verhindern. Da kann man sagen: ok, vielleicht ist einem nicht lange genug in der Schweiz lebenden Menschen schwer zu verstehen, wie wichtig ÖV ist.
  • Hofer Ernst 28.10.2019 15:26
    Highlight Highlight Soweit kommt es noch, dass uns die SBB vorschreibt wo wir umsteigen müssen. Denke diese Freiheit überlässt man den Bahnkunden.
    • Basubonus 28.10.2019 16:36
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, was das Wort "empfehlen" bedeutet oder?
    • Pet R. Pan 28.10.2019 16:59
      Highlight Highlight Ernst, du kannst auf der Reise von Chur nach Basel auch in Genf umsteigen. Das wird weiterhin möglich sein.

      Dennoch empfehle ich dir mal ein "perrongleiches Umsteigen" am Flughafen auszuprobieren. Ist einiges entspannter, als im Zürcher Hauptbahnhof den Bahnhofsteil zu wechseln. 🧐😉
  • Locutus70 28.10.2019 14:41
    Highlight Highlight Was die Kapazitätsprobleme in den Stoßzeiten (Berufsverkehr) angebetrifft hätte ich einen Vorschlag an die SBB: Fahrt zu diesen Zeiten einfach nur noch mit 2. Klasse Wagen
    • Pet R. Pan 28.10.2019 17:02
      Highlight Highlight Spannende Idee. 🧐

      Nur woher soll man all diese Zweitklasswagen nehmen und wohin stellt man die Erstklasswagen ausserhalb der Stosszeit? Und wer bezahlt den Aufwand fürs ständige Umrangieren?

      Ach, Fragen über Fragen...
    • fen. 28.10.2019 18:19
      Highlight Highlight @ Pet R. Pan: Zettel an 1. Klasse-Wagen, dass 1. Kl. = 2. Kl. Wäre zumindest mal prüfenswert.
    • JayPi 28.10.2019 22:57
      Highlight Highlight Man könnte auch die Erstklasswagen während der Stosszeiten einfach allen Reisenden zur Verfügung stellen. Es ist absurd, dass z.B ein Zug von Thun nach Zürich am Freitag zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr über 5 Erst- und 6 Zweitklasswagen verfügt wobei einer ein Restaurant und einer ein Familienabteil ist.
  • Neruda 28.10.2019 14:34
    Highlight Highlight "Als Fehler bezeichnen die SBB etwa, dass in der Vergangenheit die Bedarfs-, Einsatz- und Ausbildungsplanung des Lokführerpersonals vernachlässigt worden sei."
    Oh, wer war denn die letzten 12 Jahre verantwortlich bei den SBB?
    • fidget 28.10.2019 15:44
      Highlight Highlight Es ist zu einfach, wenn man Andreas Meyer die Schuld an der jetzigen Situation gibt. Klar ist er als CEO verantwortlich, aber er entscheidet und plant auch nicht alles selbst. Er muss öffentlich den Kopf hinhalten, wenn etwas verbockt wurde, aber ich würde ihm nicht die alleinige Schuld geben.
    • Astrogator 28.10.2019 17:10
      Highlight Highlight @fidget: es läuft wieder wie bei der DB. Meyer gibt den Sparkurs vor, wo und wie gespart wird interessiert ihn nicht.

      Und dann kommt die Mär vom armen CEO der den Kopf hinhalten muss.
    • Felix Meyer 29.10.2019 07:39
      Highlight Highlight @Astrogator: Der Sparkurs wird vom Bund vorgegeben, nicht von Meyer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • so war es doch nicht gemeint 28.10.2019 13:05
    Highlight Highlight "So wollen die SBB ihre Passagiere pünktlicher ans Ziel bringen."


    Sollte heissen:
    Mit Bahnersatzbussen wollen die SBB ihre Passagiere pünktlicher ans Ziel bringen.


    • x4253 28.10.2019 14:34
      Highlight Highlight Yeeesssss.. DB-Feeling
      "Liebe Fahrgäste, leider fährt dieser Zug nicht mehr weiter und steht hier irgendwo in der Wallachei. Es wurden Ersatzbusse organisiert welche in Fahrtrichtung Links 2km weiter auf sie Warten. Wir bitten alle Reisenden auszusteigen und verabschieden uns von Ihnen".
    • Re460_044 28.10.2019 18:18
      Highlight Highlight Wallachei?! Seit wann fährt die DB Personenzüge in Rumänien?
    • x4253 29.10.2019 06:15
      Highlight Highlight Der Duden sagt zur Walachei:
      Substantiv, feminin -
      1. rumänische Landschaft;
      2. abgelegene Gegend, abgelegener Ort

      gemeint war natürlich 2
  • Triumvir 28.10.2019 12:42
    Highlight Highlight Ich höre und lese effektiv nur Ausreden. Was mich dabei wirklich ärgert ist die Tatsache, dass Herr Meyer für diese miese Leistung auch noch jahrelang ein fürstliches Salär bezogen hat. Der sollte mindestens einen Teil seines Salärs in Form von Strafzahlungen zurückzahlen oder seinen Mitarbeiter/innen spenden müssen...
    • TrueStory 28.10.2019 15:12
      Highlight Highlight Mitarbeiter sind genauso involviert. Entscheidungsträger soll zu Rechenschaft gezogen werden. Denn was ist mit allen GA-Abonnenten? Was sind andere umweltfreundliche Alternativen für Langstreckenverkehr? Zum Glück kein Auto-Lobby im Lande ansonsten gleiche Gedichte wie im Nachbarland.
  • Name_nicht_relevant 28.10.2019 12:27
    Highlight Highlight Zu späht ich steige bald auf Auto um.
    • Evan 28.10.2019 13:20
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
    • Neruda 28.10.2019 14:36
      Highlight Highlight Für die Deutsche Rechtschreibung ist's bei dir wohl auch schon zu "späht"?
    • x4253 28.10.2019 14:41
      Highlight Highlight @Flu
      Ist im Stau stehen besser als im Zug zu stehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michele80 28.10.2019 12:25
    Highlight Highlight Ehm fürs Umsteigen den Flughafen anpreisen find ich jetzt grad eine sehr doofe Idee... der wird nämlich von Okt bis März umgebaut inkl. allem was so dazu gehört wie Abfahrt auf anderen Gleisen, Ausfall von Zügen, Bauarbeiten auf den Perrons... da bin ich mir nicht so sicher, ob das umbedingt gleichteitig der Umsteigebahnhof der Ostschweiz sein sollte...
    • Evan 28.10.2019 13:01
      Highlight Highlight So viel ich weiss werden jeweils 2 Gleise zusammen umgebaut, folglich halten während dieser Zeit jeweils alle Züge am selben Perron.
    • Michele80 28.10.2019 13:12
      Highlight Highlight Also aktuell ist nur das Gleis 1 (ganz rechts vom SBB Schalter aus gesehen) zu. Aber das Gleis 2 hald etwas baustellig...
    • HabbyHab 28.10.2019 15:34
      Highlight Highlight @Evan es wird immer nur ein Gleis umgebaut. Momentan Gleis 1 dran, "bald" Gleis 2, dann eine Pause, dann im neuen Jahr dann Gleis 3 und später noch 4.
  • LeChef 28.10.2019 12:19
    Highlight Highlight «Es ist keine schnelle Besserung bei der Pünktlichkeit in Sicht», sagte SBB-Chef Andreas Meyer vor den Medien. Als Erstes will das Bahnunternehmen pünktlicher werden.

    🤔
  • ächt jetzt? 28.10.2019 12:02
    Highlight Highlight "Dabei gehe es um Anpassungen im Minuten- oder gar Sekundenbereich".. Momo und die grauen Herren lassen grüssen. Um uns herum Hunger, Kriege, Artensterben, brennende Lungen. Und wir regen uns TATSÄCHLICH über Zugverspätungen im Minutenbereich auf.
    • Evan 28.10.2019 12:26
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass die Verspätungen zunehmen und sich kumulieren - und gleichzeitig wächst die Nachfrage fast jedes Jahr um so ca. 7% - in 5 Jahren also um 50% und in weniger als 10 Jahren verdoppelt. Die genannten Anpassungen sind im Minuten und Sekundenbereich angesiedelt, weil kurzfristig nicht mehr dringliegt, nicht weil nicht mehr nötig wäre.
    • ächt jetzt? 28.10.2019 16:26
      Highlight Highlight Luxusprobleme der ersten Welt. Wir meinen, 10 Minuten Verspätung sei eine schiere Katastrophe, sehen uns zu Pressemitteilungen und Krisensitzungen genötigt. Wen wundert es, dass wir in diesem Tempo abfackeln wie Streichhölzer, die von beiden Seiten angezündet werden, nur um produktiver, effizienter, leistungsbesessener zu sein. Man nennt das dann irgendwann Burnout und lernt in wahren Krisensitzungen, dass 10 Minuten nicht mehr als ein Wimpernschlag unseres Lebens sind.
    • Evan 28.10.2019 17:03
      Highlight Highlight Bei 10 Minuten Verspätung verpasse ich den Anschluss und bei wiederholtem zu spät bei der Arbeit erscheinen wird mir gekündigt, so siehts aus. Und nein, einen Zug früher nehmen nur weil die Planung falsch ist, kommt nicht in Frage.
  • Quaoar 28.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Tja, kaputt reorganisiert. Die wahren Probleme werden erst noch auftauchen.
    • Calvin Whatison 28.10.2019 12:46
      Highlight Highlight Hoffentlich gibts nicht eine zu grosse Sauerei wenn die Blase mal platzt. 🤔🤣🤣🤣
  • Heinzbond 28.10.2019 11:38
    Highlight Highlight So und jetzt darf das dann alles noch nix Kosten (die Passagiere)
    • Ricardo Tubbs 28.10.2019 12:33
      Highlight Highlight statt oben drin abzugarnieren mit boni in millionenhöhe könnte man das geld auch in die infrastruktur stecken.
    • TrueStory 28.10.2019 17:09
      Highlight Highlight Ohne Bonus, verschafft er sich Bonus durch Korruption, das hat man getestet und es ist einfach menschlich, naturgemäß, leider. Öffentliche AG oder Genossenschaft wäre evtl. Alternative Strukturen
  • TrueStory 28.10.2019 11:18
    Highlight Highlight Solange SBB nicht zu DB wird, wo Gewinne wichtiger als Service sind, sind wir ok.
    • Ricardo Tubbs 28.10.2019 12:33
      Highlight Highlight also die gewinne sind bei der SBB schon lange wichtiger als alles andere.
    • Astrogator 28.10.2019 12:34
      Highlight Highlight Weisst du wieso beim Unterhalt so viel gespart wird?

      Weil es günstiger ist wenn ein Zug ausfällt und man ihn auf offener Strecke evakuieren muss anstatt ihn regelmässig zu warten....

      Soviel zu deiner Aussage.
    • Watsianer 28.10.2019 15:17
      Highlight Highlight Dann würde ich bereits jetzt sagen "wir sind nicht mehr ok".
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